Kollision mit dem Zombiewalk

Mit Halloween hab ich eigentlich nicht viel am Hut. Aber wenn ich schon mal mittenrein geraten bin, konnte ich auch das Beste daraus machen.

Auf Diskussionen, ob Halloween nun mit der deutschen und christlichen Kultur (welcher genau eigentlich?) nichts zu tun hat und nur ein amerikanisches Kommerzfest ist, dass den Reformationstag als Fest verdrängt (ich habe mein Leben lang nicht erlebt, dass der ernsthaft gefeiert wurde), hab ich mal gar keine Lust. Wer Lust an Grusel und Verkleidung hat, soll sich an Halloween austoben. Ich muss ja nicht mitmachen und entziehe mich dem Ganzen eher.

Alten Bekannten zu begegnen kann sehr unheimlich sein.

Das mit dem Entziehen hat gestern Abend allerdings nicht geklappt, als ich beim Vierröhrenbrunnen mit dem Zombiewalk kollidiert bin. Auch wenn ich selbst absolut keine Lust auf Verkleidung in jeglicher Form habe, habe ich mir doch teilweise wirklich schrecklich kreativen Maskierungen mit Vergnügen angeschaut.

Fotos mit Blut bezahlt.

Und da ich die Kamera dabei hatte, hab ich gleich noch ein paar Bilder gemacht — auch wenn mich mein Sony Alpha 6000 an diesem Abend etwas im Stich gelassen hat und ungewohnt unscharfe Bilder bei dem wenigen Licht gemacht. Naja, vielleicht ist es besser, wenn man den Horror nicht so genau sehen kann. 😉

Einen Preis kostete die Fotos allerdings doch — ich musste wenigstens eine Minimal-Maskierung mit Kunstblut über mich ergehen lassen. Bis auf den etwas blöden Geschmack auf den Lippen war das aber nicht allzu schlimm und den Spaß wert. 🙂

Dämmerdunst und Morgensonne

Manchmal lohnt es sich, in Würzburg ziemlich früh zum Main zu radeln und den sanften Zusammenstoß von Nachtdunkel und Morgenlicht zu sehen.

Manchmal lohnt es sich, ziemlich früh zum Main zu radeln und den sanften Zusammenstoß von Nachtdunkel und Morgenlicht zu sehen.

Herbst für die Balkonbotanik

Den Temperaturen merkt man es in Würzburg nicht unbedingt, aber es ist Herbst. Meine Pflanzen auf dem Balkon finden das auch.

Vergangene Woche war ich gesundheitlich ein wenig angeschlagen. Ok, ich war so krank wie eine Ratte im Abflussrohr der Herrentoilette einer Studentenkneipe. Schließlich hatte ich Urlaub.

Getrocknete Koriandersamen vor der Milchglassonne.

Darum konnte ich diese als Sommer verkleidete Herbstwoche in Würzburg kaum genießen. Außer auf dem Balkon, wo ich hin und wieder mal ein bisschen Sonne getankt habe. Und auf dem Balkon ist Herbst, die Pflanzen leben da wohl noch eher nach dem Kalender. Die Braun- und Rottöne dominieren immer mehr, und das Knistern der Blätter wird lauter.

Das soll gar keine Klage sein. Auf meine Balkonbotanik bin ich in diesem Jahr sehr stolz, das war Urban Gardining vom Feinsten. Thymian, Estragon, Koriander, Pfefferminze, Oregano, Rosmarin und Salbei waren meine Kräuter der Saison.  Viel Rauke hab ich geerntet, noch mehr Basilikum, und in Tomaten bin ich selbst mit meine vier Töpfen auf einem Fünf-Quadratmeter-Balkon regelrecht geschwommen. Eimerweise Sonne und Wasser (das ich schleppen durfte) und die Photosynthese lief auf Hochtouren.

Jetzt lass ich den Balkon ein paar Monate ruhen — dann geht es schon wieder los mit der Botanik 2019.

Kulturelle Weile auf dem Stadtfest

Die überlaufenen Stellen beim Stadtfest habe ich in diesem Jahr zum großen Teil ausgelassen – und einen wundervollen neuen Platz auf dem Stadtfest für mich gefunden.

Ich weiß gar nicht, wer auf die Idee kam, beim Stadtfest in Würzburg die kulturelle Meile in der Hofstraße zu installieren. Auf jeden Fall war es eine tolle Idee.

Kulturelle Meile in der Hofstraße beim Stadtfest.

Zwar war die kulturelle Meile keine 1,6 Kilometer lang, vielleicht so hundert Meter. Aber trotzdem konnte man auf ihr endlos reisen und dabei nette Leute treffen und gute und originelle Musik hören.

Und dazu hatte man dort in der Hofstraße noch das Weltkulturerbe Residenz und das bisher ausgeschlagene Erbe Mozartgymnasium als Kulisse, was will man mehr. So überlaufen wie der Rest der Stadt war es dort auch nicht, ich denke, viele Besucher hatten diesen neuen Teil des Stadtfests noch gar nicht so auf dem Schirm.

The Echoturn aus Aschaffenburg auf der Palettenbühne des Immerhin im Moz-Hof.

Und so hab ich den größten Teil meines Aufenthalts auf dem Stadtfest freudig auf der kulturellen Meile in der coversongfreien Zone verbracht.

Danke an das Immerhin, die Posthalle, den B-Hof und der WÜRG auf diese wunderschöne Oase. Ich hoffe, dass es die kulturelle Meile auch im nächsten Jahr geben wird.

“We are made of beer” – oder Wein

Der Stramu-Samstag ging viel zu schnell zu Ende — aber lange genug, für tolle Musik.

Es war nur eine kleine Runde, die sich beim Bloggertreffen auf dem Stramu getroffen hatte. Aber es war eine Runde, die dann ziemlich Spaß hatte.

Rapper Infidelix.

Ich bin eigentlich kein großer Rap-Freund. Aber was der Texaner und jetzige Berliner Infidelix am Stramu-Samstag am Dominikanerplatz abgeliefert hat, war wirklich amtlich. Straßen-Rap vom Feinsten — Die Welt hat schon über den Rapper berichtet –, dazu noch ein Sauflied mit Ohrwurmcharakter. “We are made of beer, we are made of beer, …”. Da musste ich sogar als Weintrinker mitsingen. 😀 Eine tolle und gut gelaunte Show hat Infidelix da hingelegt . Am Sonntag tritt er nochmal in der Blasiusgasse um 14, 18 und 20 Uhr auf — hingehen!

Frederik Konradsen aus Madagaskar.

Selber Ort, wenig später. Frederik Konradsen übernimmt das Mikro von Infidelix. Kompletter Stilwechsel. Frederik covert Songs, das aber sehr lustig. Und da Infidelix noch hinter ihm seinen Krempel zusammensuchte, lud Frederik ihn zu einem spontanen Crossover “Rap meets Schnulzenballaden” ein, was wirklich witzig war.

Ein seltenens Duett: Frederik & Infidelix.

Und dann war auch schon Ende, um 22 Uhr. Ich frage mich nur: War das schon immer so früh? Gefühlt dachte ich, sonst ging das Stramu immer bis spät in die Nacht, oder zumindest bis 23 Uhr. War schon schade, dass der Abend dann schon vorbei war.

Bloggerische Stramu-Streunerei

Wir Würzburger Blogger bringen am Samstag das Bloggertreffen und Stramu unter einen Hut und ziehen gemeinsam über das Straßenmusikfestival.

Freunde des gepflegten Bloggens und der gepflegten Musik!

Der 9.9. nähert sich, und damit auch das Würzburg Bloggertreffen im Herbst. Es nähert sich damit aber auch das Stramu in Würzburg. In den vergangenen Jahren kollidiert das Straßenmusikfestival gern mit dem Bloggertreffen. Und wie es sich gezeigt hat, wollen viele Blogger gerne zu beidem gehen — und genau das machen wir wieder.

Allerdings nicht am 9.9., denn das ist ein Sonntag. Eh ein blöder Tag um sich zu treffen, ich muss da arbeiten und das Stramu ist da auch schon vorbei. Also wird es der Samstag, 8. September. Lasst uns da gemeinsam über das Stramu schlendern, Musik hören und Straßenkünstlern zuschauen, plaudern — gerne auch über unsere Blogs –, trinken und einfach einen schönen Abend haben. Das ist das Wort “Social” in Social Media! 🙂

Eingeladen sind alle Blogger in und um Würzburg, egal wie alt, neu, bekannt, unbekannt, groß oder klein das Blog ist.

Wir treffen uns um 18 Uhr zum Einstimmen erst mal am D.O.C. am Ende der Kupschpassage/Augustinerstraße. So ab 19 Uhr geht es dann ab ins kulturelle Getümmel. Ich werde immer hier im Blog, auf Twitter, Facebook und im Fediversum unseren aktuellen Standort durchgeben — zumindest werde ich es versuchen. 🙂

Wie immer darf — aber nicht muss — man sein Kommen oder Fernbleiben in den Kommentaren verkünden.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

WüPod018 IT-Netzwerk Würzburg-Mainfranken

Nach außen hin war von den durchaus zahlreichen und erfolgreichen Unternehmen im Bereich Informationstechnologie in Würzburg vor ein paar Jahren noch wenig zu merken. Viele wurschtelten allein vor sich hin. Das hat sich durch etliche Veranstaltungen wie das Barcamp und vor allem die Würzburg Web Week und auch durch zahlreiche Meetups geändert.

Die größeren und großen IT-Unternehmen in der Region tauschen sich seit wenigen Jahren in lockerer Runde im sogenannten IT-Netzwerk Mainfranken aus. Aber nun soll das in deutlich verbindlicher und hoffentlich schlagkräftigerer Form passieren. Simon Klingenmaier erzählt im Podcast, wie es dazu kam und was da für die Zukunft angedacht und erhofft ist.

Dauer der Episode: 0:42:17

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

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Shownotes

Die Biennale-Karten sind verlost!

Zwei Würzblog-Leser dürfen sich nun über je eine Karte für das das Fin-Ger Architektur Biennale am Dienstag freuen.

So, die zwei Karten für das Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg am Dienstag wurden verlost. Ich darf Jussi und Sabine gratulieren – die beiden dürfen sich über freien Eintritt für den Vortrag in der Residenz und die Vernissage auf dem Bürgerbräu-Gelände freuen. 🙂

Die Verlosung lief live über die Facebook-Seite des Würzblog, wer will, kann sich das Video noch anschauen.

Alle anderen: Karten für die Biennale gibt es bis Dienstag noch in der Buchhandlung Knodt und im Fin-Ger-Store auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Und wer das nicht kann oder will — den Podcast mit den beiden finnischen Architektinnen kann man sich auch noch anhören. 🙂