Montagsstimmung am Stein

Das WeinWerk vom Weinpfad ausGestern Abend war ich … genau, beim Weinfest am Stein. Die Band des Abends hieß Roach Control, die auch schon in den Jahren vorher gespielt haben. Ich weiß nicht genau ob es daran lag, dass Montag war, dass gestern nicht so viele Besucher da waren oder ob die Band nicht so toll war (was zumindest meine Meinung war), auf jeden Fall war die Stimmung nicht so ausgelassen wie die Tage voher.
Was allerdings überhaupt nicht heißen soll, dass ich keine schöne Zeit dort hatte! 🙂
Ich habe auch mal die Scheurebe probiert – und bin dann wieder zurück zu meinem Silvaner! 😉

Volksbegehren im Nebel

Morgen beginnt die Eintragungsfrist für das Volksbegehren zur Wiedereinführung des neunstufigen Gymnasiums, kurz “Volksbegehren G9”. Und am 5. Juli startet die Eintragsfrist für das Volksbegehren “Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk”. Darauf wird auf den Würzburg-Online-Seiten auch hingewiesen, auch wann und wo man sich eintragen kann. Leider finden sich dort überhaupt keine Informationen über die Inhalte der Volksbegehren. Schade, denn bevor man sich für oder gegen ein Volksbegehren entscheidet, sollte man schon mal wissen, um was es eigentlich geht.

Darum hier die Links zu den jeweiligen Webseiten:

Race und Rosamunde

Vor dem WeinWerkWochenende – Prime Time für das Weinfest am Stein.
Gestern wurde es auf dem Weingut richtig voll – aber auf dem Gelände selbst gab es meist kein Gedränge. Allerdings musste man später am Abend ganz schon lange an der Kasse anstehen – manche sprachen von einer dreiviertel Stunde.

Die Band war wirklich gut. Race ist eine Cover-Band, die es schon seit Urzeiten gibt, schon in meiner Jugendzeit. Sie spielen so ziemlich alles von Rock bis Pop, der Sänger hat eine sehr variable Stimme und seit kurzem hat die Band – was ich ja sehr liebe – zwei Bläser dabei.
Der Sound war leider nicht sehr toll abgemischt, die Gitarren waren teilweise kaum zu hören, der Gesamtklang etwas sumpfig. Man hätte das Mischpult vielleicht nicht ins Haus stellen sollen.
Der Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan, das Vollk war bis spät in die Nacht am Tanzen.

Es war wieder ein gelunger Abend am Stein … und bestimmt nicht mein letzter.

Supper’s ready – again

Auch wenn noch zwei Wochen Zeit sind, hier schon mal ein Hinweis für alls Freunde des Artrock und Progressive Rock.

Vom Freitag, 24.06.05 bis zum Sonntag, 26.06.05 findet in Würzburg das Freakshow Artrock Festival 2005 statt. Wer bei Bandnamen wie Jethro Tull, Marillion, King Crimson, Pink Floyd, Genesis (zu Peter Gabriels Zeiten), Yes und Emerson, Lake & Palmer eine Gänsehaut bekommt, sollte sich einen Besuch des Festivals überlegen. Ich muss gestehen, ich kenne keine einzige der teilnehmenden Bands, aber hey – das Experimentelle war doch schon immer ein Teil des Progressive Rocks, oder? 😉

Das Festival kostet 40€ im Vorverkauf, wer unter 21 Jahre alt ist zahlt nur 20€. Das Programm ist etwas seltsam aufgebaut. Das Hauptereignis findet am Sonntag im Bockshorn statt. Je nachdem wie gut der Vorverauf läuft, findet am Samstag weitere Konzerte im AKW statt – wobei dort auf jeden Fall die Freakshow Party steigt. Und am Freitag ist noch die Pre-Festival-Show im Cafe Cairo, auch mit einem Live-Konzert, das aber extra (8€) kostet.

Ich hoffe nur, das viele schon Karten im Vorverkauf erstehen, damit uns allen ein grandioses Wochenende bevorsteht.

Karten gibt es im

Auftakt am Stein

Bild:Hoffest am SteinDas Wetter konnte sich den ganzen Tag nicht so richtig entscheiden, doch am Abend haben sich wohl Ludwig Knolls Gebete durchgesetzt: Das Hoffest im Weingut am Stein begann.

Letztes Jahr haben viele Besucher geklagt, dass es Abends immer zu voll sei. Das hat sich nun gebessert. Durch die beiden neuen Gebäude haben sich auch neue Plätze ergeben, an denen man mit schönem Ausblick sitzen und stehen kann.

Der Wein war wie jedes Jahr gut, für meinen Geschmack gibt es bei keinem anderem Weinfest in Würzburg vergleichbar guten Wein, außer vielleicht beim Hoffest im Bürgerspital. Mein Favorit des gestrigen Abends war übrigens der 2004er Silvaner – sehr lecker.

Außer Gaumenfreuden gab es auch Ohrenfreuden, Soul Sista haben, wie vorhergesehen, der Menge ordentlich eingeheizt. Es haben eigentlich von Anfang an Leute getanzt, nur schade, dass sie immer relativ lange Pausen hatten.

Was mich persönlich allerdings – wie aber jedes Jahr schon – etwas genervt hat, war das Publikum. Das Weinfest am Stein hat leider und logischerweise die Tendenz, viele dieser “Pseudo-Schickimickis” anzuziehen, die Frauen mit einer 3cm-Schicht Makeup, die Herren mit noch einem leichen Ozongeruch von gerade beendeten Turbosolariumsbesuch.
Aber was soll’s, es sind genug andere sympathische Besucher auf dem Fest und außerdem hat man so immer was zum lästern. Auch nicht schlecht! 😉

Fazit: Der Auftakt des Weinfests am Stein ist auf jeden Fall gelungen. Und bei den restlichen Tagen bin ich auch ganz guter Dinge … 🙂

Wein, Stein und Gesang

Heute beginnt das Weinfest am Stein.

Nach dem “prolligen” Weindorf ist das eigentlich eine Veranstaltung mit einer eher edlen Atmosphäre. Der Wein ist dort doch eine Klasse besser und die Umgebung ist wunderschön. Gerade mit den Neubauten des Weinguts, dem WeinWerk und dem Kelterhaus, gewinnt der Ort doch eine originelle und ästhetische Note hinzu. Die Architekten werden, wie ich sie kenne, bestimmt auch öfters da sein. 🙂

Neben dem Wein lebt das Fest auch sehr von der Musik. Dort treten durchwegs gute Bands auf, teils recht bekannte, teils aber auch hier in der Region unbekannte. Ein bunter Stilmix, von Soul über Rock bis zu Blues und Jazz, wird dort jedes Jahr präsentiert.

Ich bin gespannt! Vor allem freue ich mich, wieder mal die “Klassiker” Soul Sista und Race – eine Band, die ich noch aus meiner Jugend kenne – zu hören.

Ach, Sommer in Würzburg ist schon etwas schönes – zumindest der Jahreszeit nach, nicht dem Wetter.

Die keine Nachtmusik

Heute morgen habe ich mir wieder mal den Luxus erlaubt, vor der Arbeit schnell einen Cappuccino trinken zu gehen. Im Café konnte ich in Ruhe die Mainpost lesen. Und was las ich da? Beim Mozartfest wurde wieder gepicknickt!

Für die Unwissenden: Früher, auch während meiner Studentenzeit, gab es beim Mozartfest in Würzburg die “Kleine Nachmusik”. Letztendlich ein Open-Air-Klassik-Konzert, bei dem man im Rosengarten der Residenz im Gras saß, auf Decken, Stühlen oder Freunden bzw. Freundinnen (alles je nach Neigung und Vorlieben). Es wurde Essen und Trinken mitgebracht, ein lecker musikalisches Picknick in einem hochromantischen Ambiente, ein wundervoler Abend, der oft nur der Auftakt war zu … aber lassen wir das.

Tja, und vor vier Jahren war Schluß damit. So wirklich verstanden hat es niemand. Ok, der Rosengarten hat dabei schon immer etwas gelitten – aber das hat er seit 1922 schon.

Und plötzlich lese ich, dass ein “Picknickkonzert” (hieß das früher offiziell schon so?) mit einem tollen Programm stattfand und nur 300 Besucher statt den erwarteten 2000 da waren.
Mich wundert das nicht. Der Durchschnittswürzburger wie ich, der nur mäßig an klassischer Musik interessiert ist, weiß zwar, dass das Mozartfest zur Zeit läuft. Aber genauso weiß er, dass der “populäre” Teil des Festes nicht mehr stattfindet – oder zumindest dachte er das bis jetzt. Das Mozartfest ist aus dem Bewusstsein gestrichen geworden. Was Schade ist – wie sollen wir Mozartbanausen sonst in den Genuß dieser wunderbaren Musik kommen.

Also, liebe Mozartfestler:
Nächstes Jahr groooße Plakate drucken, mit noch größeren Buchstaben, die die Worte bilden “JETZT WIEDER MIT KLEINER NACHTMUSIK! ESSEN, TRINKEN UND KNUTSCHEN ERWÜNSCHT!