Stadtbücherei als Klassenprimus

Na, wer sagt’s denn! Würzburg ist doch mal die Nummer Eins. Und diesmal sogar im positiven Sinne!
Die Bertelsmann-Stiftung hat in einem bundesweitem Vergleich unter mehr als 200 Bibliotheken die Stadtbücherei Würzburg zur besten Großstadt-Bibliothek gekürt.

Nun, die Science-Fiction-Abteilung ist ein Witz (ein schlechter), die Computerliteratur-Abteilung ist zum größten Teil nur für EDV-Historiker interessant.
Aber viel mehr Schlechtes könnte ich gar nicht über die Stadtbücherei sagen. Nettes Personal, im Sommer kann man im kleinen Innenhof schön lesen und entspannen, die Bücherei veranstaltete nette Events mit interessanten Gästen und im Vorraum findet man sogar hin und wieder Bookcrossing-Bücher.

Darum: Glückwunsch, liebe Stadtbücherei, ich finde du hast es verdient!

Alte(s) am Kranen

Bin gestern wieder mal am Alten Kranen gewesen. Obwohl meine Studentenzeit, wo ich dort ziemlich oft war, schon lange zurückliegt, kam doch viel Flair die Ära zurück. Am Kranen ist es einfach schön, egal ob man ob oben an den Tischen, vorne an der Mauer oder unten am Main sitzt. Es herrscht schon, gerade nachts, eine recht entspannte Atmosphäre.
Immer wieder schöne dort – und immer wieder anders. Während des Sommers in Würzburg ein “Muss”!

Sidebar aufräumen

So, ich habe jetzt mal die Sidebar ein bisschen aufgeräumt. Die Hauptnavigation habe ich von der rechten Seite weggenommen, sie ist jetzt nur noch oben zu sehen. Die Links habe ich im Gesamten auf eine eigene Seite gelegt, in der Sidebar rechts werden nur noch 10 zufällige Links angezeigt – sonst wäre die Linkliste mit der Zeit in uferlose gewachsen. Vom Photostream bei Flickr lasse ich jetzt auch nur noch 2 Bilder darstellen, das weiß ich aber noch nicht so genau ob ich das so lasse.

Weinfest im Bürgerspital

InnenhofAuch wenn das Stifungsfest erst heute ist, habe ich gestern doch dem Weinfest im Bürgerspital zum Hl. Geist einen Besuch abgestattet.
Eines muss man sagen: Schön ist der Innenhof ja schon. Nur leider durch viel zu viele Schirme und Zelt vollgestellt. Ich weiß, es hätte ja regnen können. Ich weiß, die Sonnen hätte herunterbrennen können. Aber es war den ganzen Tag keine Wolke am Himmel und die Sonne schien um20 Uhr schon lange nicht mehr in den Hof.

Das Publikum war doch ein etwas anderes als am Weinfest am Stein. Eher etwas älter, eher etwas gesetzter – keine Partypeople also. Aber nicht unangenehm. Das Fest im Bürgerspital ist da etwas gemütlicher.

Der Wein war lecker, zumindest der Silvaner den ich hatte war gut – und mit 3 € auch recht günstig. Nur der Ausschank an der Theke dauerte ewig, wofür die arme Frau hinter dem Tresen nichts konnte sondern eher die Tatsache, dass sie alleine hinter der Theke stand. Und die wenigen freilaufenden Bedienungen musste man auch erst mal erwischen.

Alles in allem ein nettes Fest, nicht so hipp und stylisch wie der Stein oder – wahrscheinlich – das kommende Weinfest im Hofgarten, aber für einen gemütlichen Abend in ruhiger Umgebung ist es allemal einen Besuch wert.

Ade Weinfest am Stein …

Vorbei isses … und war gar nicht beim Abschied dabei.
Macht aber nix! Erstens kommt es nächstes Jahr ja wieder und zweitens waren ja andere da.

Trotzdem … ein kleines “Schnüff” bleibt …

Umsonst & Draussen in Würzburg

MCF - die Jungs rocken wirklichEs ist fast schon unheimlich, aber auch dieses Jahr war beim Umsonst & Draussen wieder ein Bombenwetter. Fast schon wieder zu gut – an den Nachmittagen war es auf den Mainwiesen fast nicht zum aushalten. Wenig Schatten und der wenige Schatten war hart umkämpft.

Aber musikalisch war für mich vor allem der Samstag sehr gelungen. Besonders herauszuheben sind wohl Mark Gillespie und die Jungs von MCF. Ein bisschen enttäuscht war ich von Jordan’s Drive, die sich eigentlich nicht schlecht anhörten, aber der unsympathische Sänger hat mir den Auftritt etwas verleidet. Und Markus Rill, wenn auch hoch gelobt, war einfach nicht meine Art von Musik. Auf absurde Weise witzig war am Samstag auch der Luftgitarrenwettbewerb. Zwar war die Musik zu leise, manche Teilnehmer völlig neben der Spur oder unmotiviert – aber einen skurilen Spaßfaktor hatte das ganze schon.

Ach, es ist schon jedes Jahr eine Freude, das U&D. Bleibt nur zu hoffen, dass Ralf und sein Team die Qulität des Events halten können, dass immer genug Sponsoren (vor allem in dieser relativ dezenten Form) da sind und dass das U&D diese lockeren Tage bleiben, die sie immer waren – auch wenn es nun volljährig ist.

Creatio ex nihilo

Gestern war ein sehr warmer, angenehmer Abend. Zeit für die einen, sich einem kühlen Schoppen am Weinfest am Stein gönnen, Zeit für die anderen, sich am selben Ort in pragmatischer Philosophie zu üben.

Die Möglichkeit, etwas aus dem Nichts zu schaffen, ist eine Eigenschaft, die die christliche Philosophie Gott zuspricht. Doch streben wohl auch einige Frauen diesem Ziel zu. Dass manche Damen der Meinung sind, sie müssten ihre Oberweite möglichst weit aus dem Dekolleté quellen zu lassen (Für Assoziationen an aufgehenden Hefeteig muss man sich nicht schämen), das lasse ich ja fast noch durchgehen. Aber dass Frauen mit doch eher … hmmm … ungroßen Brüsten versuchen, denselben Effekt zu erreichen, ist

  1. unästhetisch
  2. mitleidserregend
  3. unnötig

Mädels, lasst es einfach. Ex nihilo nihil fit – nichts entsteht aus nichts. Zeigt vor mir aus, was ihr habt. Aber zeigt auf keinen Fall, was ihr nicht habt.

Töne mit Blauhelmen

Wusstet ihr, dass “Umsonst und Draussen” ein Anagramm von “Ansturm des UN-Sounds” ist? Das erklärt doch einiges, oder? 😉
Ja, am Freitag geht’s los. Lange erwartet und viel zu schnell vorbei: Das Umsonst & Draussen in Würzburg. Wie immer kenne ich fast keine der Bands, was aber nichts macht. Das ist ja gerade der Reiz am U&D, dass man auf einen Mischmasch von Musik trifft, den man vorher nie gehört hat und teilweise auch nie wieder hören wird – was manchmal auch gut so ist.
Aber ein paar Klassiker nehme ich auf jeden Fall mit – sofern ich nicht wieder viel zu viel alte Bekannte treffe und mich verquatsche:

Der Rest wird sich weisen …