WüPod023 Mitschnitt Vortrag: Podcast: Mit der Marke zum Erfolg

Am Donnerstag hatte ich bei der Würzburg Web Week eine Veranstaltung zum Thema Podcasts. Nicht alleine, sondern mit Lukas Kagerbauer vom WUEconomics-Podcast und Patrick Hamacher vom Versicherungsgeflüster-Podcast.

Ankündigung für den Podcast-Event.

So um die 15 Interessierte konnten wir drei tatsächlich in den Cube am Hubland locken. Und locker und — so glaube ich — interessant waren die 90 Minuten. Wir erzählten von unseren doch recht unterschiedlichen Podcasts und allgemein zum Produzieren und Vermarkten von Podcasts. Und dann haben wir einfach auf Fragen von den Gästen geantwortet und geplaudert.

Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt sagen, denn …

a) gibt es einen Audiomitschnitt der Veranstaltung (wir haben die Zuschauer darüber informiert). Das ist allerdings wirklich bloß ein Mitschnitt, wir haben und an die Zuschauer vor Ort gewandt und nicht an die, die es jetzt anhören. Darum …

b) werden wir recht bald mal einen eigene Podcast-Episode über unsere Podcasts machen und über die Möglichkeiten dieses Mediums reden.

Dauer der Episode: 1:31:51

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Headerbild: Lukas Kagerbauer

WüPod022 Eine Bloggerlesung voller Wunder und Wirren

Wenn ihr mal eine Lesung machen wollt, besorgt euch eine Ulrike. Im Ernst, leiht euch eine, stehlt euch eine oder kauft euch eine ein. Denn mit so einer Ulrike kann bei einer Lesung nichts schief gehen.

Plakat, wir hatten ein Plakat! (Foto: Onkel Heiko)

Genau genommen ging bei der Bloggerlesung am Dienstagabend im Kunsthaus Michel so einiges schief. Verpasste Einsätze, zu schnelle Vorleser oder Technikprobleme mit dem Theremin. Aber alles nicht so schlimm. Heidi und ich waren zwar ziemlich aufgeregt, das war für uns die zweite Lesung überhaupt. Aber wir hatten ja nicht nur eine, sondern DIE Ulrike dabei und damit die tiefe Gewissheit, dass nichts wirklich Schlimmes passieren kann.

Es war eine tolle Lesung! Nicht weil sie “ausverkauft” gewesen wäre, denn das war sie bei weiten nicht. Ob es am  Bob-Dylan-Konzert lag, dem schönen Wetter, den vielen anderen Veranstaltungen, die die Wuerzburg Web Week und Würzburg überhaupt an dem Abend bot, weiß kein Mensch. Aber mir kam es nicht darauf an, wer nicht da war, sondern wer da.

Heidi, Ulrike und ich wurden an diesen Abend reich beschenkt.

Gerd Michel und der Thunderclap-Hat. (Foto: Onkel Heiko)

Mit einem wundervollen Gastgeber Gerd Michel. Er freute  sich darüber, dass viele neue Besucher nun sein Kunsthaus Michel, den schönen Innenraum als auch den schönen Innenhof, kennenlernen durfen.
Und wir freuten uns über Gerd, der uns unterstützte, wo es nur ging. Und nicht nur dass er mit einem Thunderclap — ein Hut, wie ihn Bob Dylan auch getragen hatte — im Publikum herumging und Spenden sammelte. Nicht nur, dass die das Geld, dass er für die kleinen, leckeren Snacks bekommen hatte, komplett an den Verein spendete. Dazu schüttete er aus einem Glas noch gefühlte zwei Kilo an Münzen für “Hand in Hand” mit in den Vereins-Rucksack.  Danke Gerd, wirklich starke Aktion!

Sammeln zur Bloggerlesung im Kunsthaus Michel. (Foto: Onkel Heiko)

Mit einem wundervollen Publikum, manche kannte ich, manche lernte ich kennen und den Rest krieg ich auch irgendwann dran. Und einem sehr spendenfreudigen Publikum. Denn an Spenden am Ende des Abends kamen für den Verein Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff zusammen … Trommelwirbel …

334,15 Euro
dazu 50 Euro von Heidis Schätzaktion
und, wie ich gehört habe, kommt noch Geld per Überweisung dazu.

Wahnsinn! Irrsinn! Danke an alle Spender, ich liebe euch! 😍

Beschenkt wurden wir mit wundervollen Texten. Meine beiden Texte — einer aus dem Würzblog, der andere aus meinem Astronomie/Weltraum-Blog letstalkabout.space — nehme ich da eher aus, meine Blogtexte sind stilistisch meist nicht so für das Vorlesen gedacht. Gefreut habe ich mich über Heidis bisher unveröffentlichen langen Text, eine absurde Geschichte über Schüsslersalze an einem thailändischen Flughafen. Dazu noch “Stronzo” aus ihrem Blog moggadodde.de. Ulrike Schäfer erfreute uns mit einem Blogbeitrag über ihre innerern Gouvernante und einem Kommentar von mir aus ihrer Zeit in Soltau, dazu einen Teil der Erzählung “Riesen” die dort enstanden und nun in ihrem Buch zu finden ist.

Ulrike, Ralf und Heidi lesen Tweets und computergenerierte Texte. (Foto: Julia Haug)

Als Abschluss gab es “wie immer” Tweets von Heidi, die wir abwechselnd gelesen haben, angereichert mit vom Computer generierten Textfragmenten. Hierbei wurden Text von Heidi, Ulrike und mir in ein Stück Software geworfen. Das Programm versuchte in vielen Durchläufen zu lernen, wie solche Texte funktionieren und aus dem gelernten Mustern neue Texte auszuspucken. Das Ergebnis war eher Dadaismus als sinnvolle Sätze. Und vielleicht hätten wie dieses skurile Computergestammel von Heidis Tweets trennen sollen. Im Nachhinein glaube ich, das hat etwas verwirrt.

Ihr könnt den Mitschnitt der Lesung anhören. Falls euch das schlechte Gewissen plagt, dann ist das gut so: Tobt euch auf der Spendenseite von Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff auch im Nachhinein aus. 🙂

Dauer der Episode: 1:33:50

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Am meisten wurde ich an dem Abend und am Tag danach auf das Theremin angesprochen, dass ich zu Beginn jeder Hälfte der Lesung gespielt habe (übrigens ein Moog Theremini). Vielleicht noch ein paar Worte dazu: Man kann so ein Theremin auch ganz seriös spielen, mit Melodien und so. Und das ist auch mein Ziel mit diesem vor hundert Jahren erfundenen Instrument, ich übe das auch fleißig. Bloß ist das hammerschwer, die Töne so exakt zu treffen. Das klappt mehr schlecht als recht daheim mal beim Üben, meine Fertigkeiten darin sind aber definitiv nicht bühnenreif. Noch lange nicht. Wer wissen will, wie es ist, wenn man’s mit dem Theremin so richtig drauf hat, dann schaut und hört mal in den Youtube-Kanal von Carolina Eyck — für mich DIE Theremin-Spielerin weltweit.

(Video: Julia Haug)

Was besser geht, ist das Theremin eher als Soundeffekt zu nutzen. Damit ist man zwar nicht komplett von jeglicher Harmonielehre befreit, aber in Verbindung mit einer Loopstation fallen Fehler eher unter Avantgarde. 😉 Bei der Bloggerlesung hat aber leider die Aufregung bei meinem ersten Theremin-Auftritt zugeschlagen und ich habe eine Menge verpatzt — zuhause bekomme ich das meist deutlich melodischer und rythmischer hin. Und die vielen elektrischen Felder außerherum machten es nicht einfacher für mich, da ist das Theremin sehr sensibel. Da hätte ich mir lieber vor dem Auftritt das Instrument ordentlich kalibrieren sollen, als mit den Leuten zu quatschen. Obwohl … passt schon. 😀

Aber ich habe gemerkt, dass das Thermin trotzdem gut ankam. Ich werde jetzt mal verstärkt die Theremin-Loop-Kombination üben und dabei ein bisschen Routine bekommen. Vielleicht kann ich entspannter und akustisch angenehmer bei einer anderen Gelegenheit wieder mal damit auftreten, Spaß hat es schon gemacht.

WüPod021 #WueWW2: Eine zweite Woche über das Würzburger Web

Noch knapp drei Wochen und die zweite Würzburg Web Week beginnt. Das “Mitmach-Festival der Digitalisierung” war bei seiner Premiere im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Wie kann man das noch überbieten? Muss man das überbieten? Was ändert sich in diesem Jahr, was ist neu, was ist besonders?

Ute Mündlein und Ralf Thee nach dem durchgefroren Podcast.

Organisatorin Ute Mündlein plaudert mit mir über die 2. WueWW. Und um Transparenz zu schaffen — ich hänge auch ein wenig aktiv in der Organisation und Umsetzung der Web Week mit drin, ich bin also bei dem Thema nicht objektiv. Ich finde es einfach eine tolle Sache, auch wenn in manchen Bereich noch Luft nach oben ist. Aber das alles hört ihr im Würzblog-Podcast #21. (Im Podcast behaupte ich, es sei die Episode 20. Hab mich aber verzählt. 😂)

Wir haben bei der Aufnahme ein wenig mit dem aufkommenden Sturm gekämpft, ich dazu noch ein wenig mit der Erkältung, aber sonst klingt es gut. 🙂

Dauer der Episode: 0:53:56

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Shownotes

WüPod020 Ein Jahrzehnt mit dem WürzburgWiki

Schon viel wurde seit Jahresbeginn über das WürzburgWiki und dessen 10. Geburtstag geschrieben und gedruckt oder in banalen Bits und Bytes bubliziert. Um Bayerischen Fernsehen konnte man sogar etwas anschauen. Und ja, im Radio, dem bayerischen, gab es darüber auch etwas zu hören — aber wenn man da nicht gerade den Volksempfänger eingeschalten hatte, hat man Pech gehabt.

Aber dafür gibt es ja den Würzblog Podcast mit der Episode über den 10. Geburtstag des WürzburgWikis.

Wobei ich mich für diese Episode ein wenig entschuldigen muss. Ich war einfach saumüde und nicht gut drauf. Ich habe mit Julia und Daniel — den Vorsitzenden des WürzburgWiki-Vereins — über die vergangenen zehn Jahre der digitalen Sammlung Würzburger Wissens geplaudert. Nur leider etwas wirr, schnell und fahrig. Sorry. Vielleicht waren es auch die Emotionen, die mich packen wenn ich sehe, was aus den bescheidenen Anfängen des Wikis Großes geworden ist.

Dauer der Episode: 1:03:05

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WüPod019 Durchsichtiges Geld

Das mit dem Geld, das ist so eine Sache. Viele Leute sprechen nicht gerne darüber, wie viel sie verdienen. Nicht nur nach außen nicht, auch innerhalb eines Unternehmens ist das Gehalt oft ein Tabuthema. Und der Erfolg von Gehaltsverhandlungen über die Jahre ist oft von eigenen Verhandlungsgeschick abhängig — falls es überhaupt welche gibt.

Die Würzburger Software-Firma Mayflower geht beim Gehalt einen anderen Weg. Ein Geheimbund gab den Anstoß, den gesamten Workflow in Sachen Gehalt zu überdenken. Wie ist das “neue Reden” über das Gehalt? Wie geht es der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern damit? Geschäftsführer Björn Schotte erzählt im Podcast, wie es dazu kam und was man aus dem neuen Gehaltsworkflow lernen durfte — und musste.

Dauer der Episode: 0:59:22

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Shownotes:

Unterstützung des Podcasts und des Blogs

WüPod018 IT-Netzwerk Würzburg-Mainfranken

Nach außen hin war von den durchaus zahlreichen und erfolgreichen Unternehmen im Bereich Informationstechnologie in Würzburg vor ein paar Jahren noch wenig zu merken. Viele wurschtelten allein vor sich hin. Das hat sich durch etliche Veranstaltungen wie das Barcamp und vor allem die Würzburg Web Week und auch durch zahlreiche Meetups geändert.

Die größeren und großen IT-Unternehmen in der Region tauschen sich seit wenigen Jahren in lockerer Runde im sogenannten IT-Netzwerk Mainfranken aus. Aber nun soll das in deutlich verbindlicher und hoffentlich schlagkräftigerer Form passieren. Simon Klingenmaier erzählt im Podcast, wie es dazu kam und was da für die Zukunft angedacht und erhofft ist.

Dauer der Episode: 0:42:17

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Shownotes

WüPod017 : MER Arkkitehdit Helsinki at Fin-Ger Architektur Biennale Würzburg

Ein Büro aus sieben Architektinnen – wie funktioniert das? Was für Probleme das nach sie zieht erzählen Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki. Die beiden sind die Preiseträger bei der 4. Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg.

Im Podcast erzählen die beiden über ihre Arbeit als Architektinnen, die Unterschiede zu Deutschland und ihre Ansichten über gute Architektur. Mit dabei sind auch Matthias Braun und Juhani Karanka von Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Geredet haben wir in Englisch — die einzige Sprache, die wir alle sprechen konnten. Für mich war das mal ganz schön ungewohnt. Ich lese zwar sehr viel auf Englisch und schaue auch Serien und Filme auf Englisch — es aber selbst länger sprechen musste ich lange nicht mehr. Aber irgendwie hat es funktioniert. 😀

Dauer der Episode: 0:48:38

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Shownotes

WüPod000 Nachgehört: Die Bloggerlesung

Was für ein wundervoller Abend bei der Bloggerlesung. Rund 25 Gäste kamen in den Tiepolo-Keller, der für solche Lesungen wie gemacht ist. Und noch toller – knapp die Hälfte davon kannte ich gar nicht, die kamen einfach so. 🙂

Ulrike liest.

Ich bin wirklich froh, dass Ulrike Schäfer bei der Lesung mitgemacht hat. Als “alter Lesehase” hat sie ihre Erfahrung bei der Planung des Abends eingebracht, Heidi “Moggadodde” und ich hätten uns wohl beim Abschätzen der Zeit völlig vertan.
Aber so landeten wir mit den recht gemischten Texten und Plaudereien fast eine Punktlandung bei den vorgesehenen eineinhalb Stunden.

Heidi liest.

Die Atmosphäre der Lesung war entspannt, wir waren entspannt, die Besucher waren entspannt — so haben wir und das gewünscht.

Aus meiner Sicht passte die Bloggerlesung auch wunderbar in die Würzburg Web Week. Neben den vielen Technik- und Geschäftsveranstaltungen — die es auch völlig zu recht gab –, war es auch gut zu zeigen, wie die Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte auch Kultur hervorgebracht oder in Ulrikes Fall begleitet hat. Blogs waren und sind einfach ein kreatives Medium. 🙂

Ralf liest. Foto: Julia Haug

Schön dass zum Ende des Abends noch Folker und Birgit vom Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff”  (und ebenfalls Blogger) noch vorbeischauen konnten, an den die Spenden des Abends gingen. Natürlich kamen da keine Unsummen zusammen, aber jeder Euro und jede Öffentlichkeit ist bei seltenen Krankheiten wertvoll.

Wir haben von der Lesung auch eine Audioaufnahme gemacht, die sogar gar nicht schlecht geworden ist (von gelegentlichen Getrappel und Gequietsche mal angesehen, wenn wir auf dem Sofa die Plätze gewechselt haben 😉 ). Natürlich kann man auch bei der nachträglichen Teilnahme an der Lesung ebenso nachträglich spenden — fühlt euch dazu eingeladen. 🙂

Dauer der Episode: 1:32:33

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Shownotes