WüPod000 Nachgehört: Die Bloggerlesung

Was für ein wundervoller Abend bei der Bloggerlesung. Rund 25 Gäste kamen in den Tiepolo-Keller, der für solche Lesungen wie gemacht ist. Und noch toller – knapp die Hälfte davon kannte ich gar nicht, die kamen einfach so. 🙂

Ulrike liest.

Ich bin wirklich froh, dass Ulrike Schäfer bei der Lesung mitgemacht hat. Als “alter Lesehase” hat sie ihre Erfahrung bei der Planung des Abends eingebracht, Heidi “Moggadodde” und ich hätten uns wohl beim Abschätzen der Zeit völlig vertan.
Aber so landeten wir mit den recht gemischten Texten und Plaudereien fast eine Punktlandung bei den vorgesehenen eineinhalb Stunden.

Heidi liest.

Die Atmosphäre der Lesung war entspannt, wir waren entspannt, die Besucher waren entspannt — so haben wir und das gewünscht.

Aus meiner Sicht passte die Bloggerlesung auch wunderbar in die Würzburg Web Week. Neben den vielen Technik- und Geschäftsveranstaltungen — die es auch völlig zu recht gab –, war es auch gut zu zeigen, wie die Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte auch Kultur hervorgebracht oder in Ulrikes Fall begleitet hat. Blogs waren und sind einfach ein kreatives Medium. 🙂

Ralf liest. Foto: Julia Haug

Schön dass zum Ende des Abends noch Folker und Birgit vom Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff”  (und ebenfalls Blogger) noch vorbeischauen konnten, an den die Spenden des Abends gingen. Natürlich kamen da keine Unsummen zusammen, aber jeder Euro und jede Öffentlichkeit ist bei seltenen Krankheiten wertvoll.

Wir haben von der Lesung auch eine Audioaufnahme gemacht, die sogar gar nicht schlecht geworden ist (von gelegentlichen Getrappel und Gequietsche mal angesehen, wenn wir auf dem Sofa die Plätze gewechselt haben 😉 ). Natürlich kann man auch bei der nachträglichen Teilnahme an der Lesung ebenso nachträglich spenden — fühlt euch dazu eingeladen. 🙂

Dauer der Episode: 1:32:33

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WüPod016 Gründen in Würzburg

Da will man nur sein eigenes kleines Unternehmen ins Leben rufen und innerhalb von einem Jahr zehn Millionen Euro verdienen, und schon muss man sich mit Begriffen wie Gründer, Start-ups, Business Angel oder Venture Capital auseinandersetzen.

Unterstützung beim Gründen — meist sind die Ziele der kleinen Unternehmen finanziell doch eine Nummer kleiner — gibt es in Würzburg zum Beispiel durch  Initiative Gründen@Würzburg. Der Wirtschaftsanwalt Carsten Lexa hat dieses Austausch- und Beratungsnetzwerk mit ins Lebens gerufen.

Wie es zu Gründen@Würzburg kam, welche Hilfe dort jungen Gründern angeboten werden kann, was bei einer Gründung falsch laufen und wie man es besser machen kann und wie Würzburg ein El Dorado für Gründer werden könnte — das erzählt Carsten im Würzblog-Podcast #16. Aus Gründen.

Dauer der Episode: 0:46:42

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WüPod015 Würzburg Web Week

In sechs Wochen beginnt die Woche der Wochen – zumindest was das Thema Digitales in Würzburg angeht. Vom 5. März bis 12. März ist die Würzburg Web Week (#WueWW) in der Stadt, bei der sich alles vorgestellt werden kann, was sich rund um Internet und Co dreht. Quer durch die digitalen Gemüsegarten für jeden Geschmack, kann man kurz sagen. Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft oder einfach nur Unterhaltung — über all spielt das Digitale eine Rollen und kann damit Thema für das WueWW sein.

Würzburg-Web-Week-Organisatorin Ute Mündlein und Ralf Thees

WueWW-Organisatorin Ute Mündlein erzählt im Podcast — mit dem Headset mitten in der Würzburger Fußgängerzone 😉 — vom Konzept der WueWW, wie es dazu kam, von den Erwartungen und der Gefühl, von der Menge der Veranstaltungen überrollt geworden zu sein. Und dabei kann man immer noch mitmachen. 🙂

Und kurz sage ich auch was zu den beiden Veranstaltungen des Würzblogs bei dem digitalen Festival, aber dazu gibt es hier bald mehr zu lesen. 🙂

Anmerkung zum Sound: Ich habe mir — auch schon mal für den 24-Stunden-Podcast — ein paar neue Headsets geleistet. Im geschlossenen Raum klingen die ganz gut, hier bei der Außenaufnahme sind im Nachhinein schon ein wenig Störgeräusche zu hören. Ich muss da noch ein wenig rumprobieren — oder löten. 😉

Dauer der Episode: 0:27:41

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WüPod014 Podcast über Podcasts bei der SMBL

Am Dienstag war ich zur Social Media Business Lounge in Würzburg eingeladen. Etwas kurzfristig, da jemand abgesagt hatte. Und da habe ich mich an der Wahnsinnsaufgabe versucht, etwas über Podcasts im Allgemeinen und meine beiden eigenen zu erzählen.

Das Garten Fräulein erzählt etwas von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.
Das Garten Fräulein erzählt etwas bei der SMBL von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.

Meine Vorbereitungszeit auf diesen Vortrag war kürzer als geplant, und so konnte ich noch so schnell reden — mehr als ganz, ganz grob anreißen konnte ich das alles nicht. Leider ist darum vieles sehr verkürzt, viele Halbwahrheit die genauerer Erklärung bedürften und viele inhaltliche Lücken. War leider nicht zu ändern, das Garten Fräulein als zweite Referentin ruckelte — völlig zu recht — schon unruhig auf ihrem Stuhl in der ersten Reihe vor mir herum. 😀

Ich hätte den Gästen gewünscht, sie hätten währenddessen in meinen Kopf schauen können — parallel zu reden habe ich ständig überlegt, was ich noch erwähne, was ich weg lasse und alles ständig umgeworfen. Dafür war es gar nicht so schlecht! 😉

Einige spannende Themen musste ich ganz streichen, doch auf ein paar davon habe ich dann noch mit den Besucher nach dem den zweiten Vortrag vom wundervollen Garten Fräulein quatschen können.

Und natürlich gibt es auch einen Podcast zur SMBL-Session über Podcasts, so richtig “Meta”! 😀 Ganz podcast-konform war mein Kurzvortrag nicht, ich habe vor allem zu den Zuschauern in Raum gesprochen und auf einer kleinen Präsentation in paar Dinge gezeigt, die jetzt vielleicht im Audiopodcast nicht so rüber kommen. Sorry. 🙂

Dauer der Episode: 0:24:37

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… werden nachgereicht, muss erst mal zur Arbeit 🙂

Danke an das Garten Fräulein für das Bild von mir. 🙂

WüPod013 Macherspaß in der Bücherei

Roger Spörke und Elias Huisl zeigen schon mal den Raum, in dem in wenigen Monaten der Makerspace in der Stadtbücherei Würzburg einziehen soll.
Roger Spörke und Elias Huisl zeigen schon mal den Raum, in dem in wenigen Monaten der Makerspace der Stadtbücherei Würzburg eingerichtet werden soll.

Bibliotheken entwickeln sich weiter. Auch die Stadtbücherei in Würzburg . Einen sogenannten “Makerspace” soll es ab Herbst der Bibliothek im Falkenhaus geben.

Der Makerspace soll ein Raum in der Bücherei sein, in der man Basteln, Werken, Lernen und Spielen kann. Ein Ort für Technikliebhaber, Schrauber, Näher, Gamer, Do-It-Yourself-Freunde, Upcycler und was weiß ich noch wen.

Ich habe mich an einem heißen Sommertag auf einen Podcast mit Roger Spörke und Elias Huisl im Falkenhaus getroffen. Die beiden Mitarbeiter der Stadtbücherei erklären, was ein Makerspace eigentlich ist, was dort in Würzburg angeboten werden wird und was so ein Ort in einer Bibliothek überhaupt verloren hat.

Dauer der Episode: 0:57:43

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Das Bananenklavier.

WüPod012 mywue.de

Screenshot mywue.de
Screenshot mywue.de

Manchmal sind einfache Ideen die besten Ideen. Mit mywue.de gibt es nun eine Plattform im Netz, mit der man in Würzburg zum Beispiel Wohnungen und Jobs anbieten und suchen kann, Sachen kaufen, verkaufen oder tauschen kann —  mit dem guten alten Pinnwand-System. Und das relativ simpel. Nach 30 Tagen wird der Eintrag wieder gelöscht, der Datenschutz sagt Danke.

Damit ist das Rad nicht neu erfunden, aber es musste einfach jemand zu rollen bringen. Und schön, dass mal solche Angebote auch mal wieder außerhalb von Facebook finden kann. Denn allen Gerüchten zum Trotz – es sind bei weitem nicht alle Menschen bei Facebook. Eine Website kann einfach jeder nutzen, der einen Internetzugang hat.

Ich habe mich mit dem angehenden Master-Wirtschaftsinformatiker Sebastian Kraus im Café Centrale getroffen, wo wir uns draußen in der Kälte über das Projekt unterhalten haben. Das Aufnahmegerät hätte ich aber besser weiterlaufen lassen sollen, denn nach dem myWÜ-Podcast kam raus, dass er auch hinter den Plattformen und Apps von Increday — eine Eventplattform mit Livebilder-Funktion — und WindMemo — ein Einweg-Nachrichten-System — steckt.  Ein umtriebiges und sympatisches Kerlchen, der Sebastian! 😉

Dauer der Episode: 0:16:33

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WüPod011 Kulturtafel Würzburg

Gestern Abend wurde ich noch spontan zum Pressegespräch der Kulturtafel eingeladen, das heute morgen stattgefunden hat.

Die Kulturtafel will Würzburgern, die Sozialleistungen beziehen, die Möglichkeit geben an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen. Denn es gibt schon einige Leute in der Stadt, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen und bei denen dann der vermeintliche Luxus “Kultur” leider — trotz teilweiser ermäßigten Eintrittspreisen — auf der Strecke bleiben muss.

Bei der Kulturtafel werden solche Menschen “Kulturgast” genannt. Und als Kulturgast kann ich mich dort mit meinen kulturellen Interessen anmelden — Theater, Kabarett, Rock- und Popmusik, Lesungen, Fußball, Ballett, etc. — und werden dann informiert, wenn Karten für eine solche Veranstaltung verfügbar sind. Die Karten wurden von den “Kulturpartnern” gestellt, das sind etliche Bühnen, Sportvereine und Veranstalter in Würzburg.

Sagt dem Kulturgast die Veranstaltung zu und er hat da Zeit, dann werden wie bei jeder normalen Reservierung auch die Karten für seinen Namen dort an der Kasse hinterlegt — man muss sich dann bei der Veranstaltung also nicht irgendwie blöd vorkommen, es gibt dort keine Sonderbehandlung.

Wenn man eine Karte für einen bestimmte Kultursparte bekommen hat, dann rutscht man in dieser Kategorie in der Datenbank wieder nach hinten, damit auch andere Kulturgäste die Chance auf eine Karte bekommen.

Eine gute Idee, die pragmatisch die Lücke einer staatlichen oder kommunalen Unterstützung in Sachen Kultur zu schließen versucht.

Der Kulturtafel Würzburg e.V. wird von Ehrenamtlichen getragen, ein Büro haben sie kostenlos vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat gestellt bekommen. Aber natürlich fallen etliche laufende Kosten an, die ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoren getragen werden.

Wer das Projekt Kulturtafel also unterstützen will, der kann das nicht nur durch sein ehrenamtliches Engagement oder eine Vereinsmitgliedschaft (mindest 24 Euro pro Jahr Beitrag), sondern auch schlicht und einfach durch eine Spenden auf folgendes Konto:

Kulturtafel Würzburg e.V.
IBAN: DE30 7905 0000 0047 6350 40
BIC: BYLADEM1SWU

Und an alle Kulturträger und -veranstalter: Schaut mal was in Sachen Karten für die Kulturtafel zu machen ist.

Ich habe mit zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen einen Podcast über die Kulturtafel Würzburg gemacht — ein wenig gehetzt, da kurz danach die Pressekonferenz anfing.

Dauer der Episode: 0:18:16

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WüPod010 Fablab Würzburg

Du willst endlich den solarbetriebenen Korkenzieher bauen, der dir seit Jahren als Idee durch den Kopf geht — aber du hast keinerlei Werkzeuge und Kenntnisse? Oder hast du dir einen kleinen Raspberry Pi gekauft und willst damit auch endlich mal Dinge ansteuern — aber du hast von Hardwarebasteleien keine Ahnung?

Viele Werkzeuge und Maschinen - der Bastelbereich im FabLab Würzburg
Viele Werkzeuge und Maschinen – der Bastelbereich im FabLab Würzburg

In Würzburg gibt es nun einen Ort, an dem solche Probleme gelöst werden können. Das FabLab (“Fabrication Laboratory”) ist in kürzester Zeit in den Räumen des ehemaligen Möbelum in der Nürnberger Straße vom gemeinnützigen Verein Nerd2Nerd hochgezogen worden.

Dort wird jetzt erst mal jeden Samstag ab 14 Uhr “OpenLab” sein, das heißt, jeder kann einfach hin und basteln, entwickeln und reparieren. Und zwar selbst, aber bei Bedarf mit Hilfe der etwa zwanzig ehrenamtlichen Mitgliedern des FabLabs.

Von einem kleinen Computer gesteuert, blinken die LEDs munter vor sich hin.
Von einem kleinen Computer gesteuert, blinken die LEDs munter vor sich hin.

Das FabLab zu nutzen kostet nichts, manchmal können höchstens ein paar Euro Materialbeteiligung anfallen, wenn man zum Beispiel seine komplette Schlumpfsammlung mit einem der 3D-Drucker kopieren will. Es soll aber mehr als nur eine Bastelstube sein, sondern auch ein Ort um Wissen auszutauschen.

Eine feine Sache, wie ich finde. Und ich werde wirklich demnächst mal mit meinem Raspberry Pi dort aufschlagen und ein bisschen mit Sensoren herumspielen und Lichter ein- und ausschalten, oder was mir sonst so einfällt. Die Jungs — und Mädels, die es auch gibt — sind wirklich nett, da macht das Basteln und Experimentieren bestimmt Spaß.

Offizielle Eröffnung ist am Samstag, 13. September 2014, um 14 Uhr.

Im Podcast habe ich ausführlich mit dem dem Nerd2Nerd-Vorstand Aleksander “Watz” Paravac und anderen Mitgliedern des FabLab Würzburg gesprochen — Nerds im besten alle Sinne.

Dauer der Episode: 0:43:48

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