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The Whitest Boy Alive im Cairo

Nach Masha Qrella geht der Tanzklub-Reigen weiter mit The Whitest Boy Alive. Die spielen kurzfristig am Donnerstag, 28. September 2006 im Jugendkulturhaus Cairo. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr und kostet — wie gehabt — 8 € Eintritt.

Mehr Infos gibt es auf der Tanklub-Seite oder der Myspace-Seite der Band. Dort gibt es auch Songs zum Probehören und die klingen für mich so, als würde man etwas verpassen, wenn man nicht hin geht.

Masha Qrella beim Tanzklub im Cairo

Wer in den letzten Tagen und Wochen mal Björnstar begegnet ist, der hat ein leicht wahnsinnig-freudiges Flackern in seinen Augen gesehen. Und das nicht ganz zu unrecht, denn die nächste Woche kann einem Musik-Fan schon die Freudentränen in die Augen treiben.

Der Tanzklub hat drei Bands in das Cairo geladen, bei denen die Würzburger Indie-Szene kaum die Füße still halten kann.
Den Anfang macht am Montag, 25. September 2006, Masha Qrella. Ich kenne sie nicht und kann nur wiedergeben, was andere über sie schreiben:

Masha versetzt den Hörer in Trance und führt ihn zielsicher durch ihre narkotisch-melancholischen Traumlandschaften.
Laut

Und das klingt doch nicht schlecht! 🙂
Support ist Lost Name, über den hier zu lesen ist.

Los geht es um 21 Uhr im Cairo, die Karten kosten an der Abendkasse 8 €.

Weitere Infos zum Konzert gibt es beim Tanzklub und bei Stede.

Und noch ein Video obendrauf:

Bloggertreffen mit Pressetermin im Gehrings

Nun ist es entschieden! Das Bloggertreffen in Würzburg findet am Samstag, dem 9. September 2006 ab 20 Uhr im Gehrings (Neubaustraße 24) statt. Am Anfang wird auch Axel Herber vom Unimaxx da sein und uns Blogger wegen eines Artikels für die Hochschulzeitschrift ein bisschen ausfragen. Wie lange der “Interviewteil” dauern wird, ist nicht klar; vielleicht gleitet es auch in ein allgemeines Karaoke-Singen zu späterer Stunde ab. 😉

Ich fände es schön, möglichst viele Blogger dort zu sehen, auch bisher unbekannte Gesichter. Berührungsängste muss keiner haben, die mir bekannten Blogger sind alle sehr nett! 🙂 Blogleser sind natürlich auch herzlich willkommen.

Das letzte größere (allgemeine) Bloggertreffen fand am 6.6. statt, das jetzige am 9.9. Vielleicht sollten wir gleich der Termin für ein Wintertreffen auf den 12.12 legen, der Weihnachtsmarkt hat da jedenfalls schon auf! 🙂

Ein Loch im Sommer

So langsam trägt das Sommerloch-Festival in Würzburg seinen Namen zu recht. Der Sommer hatte an diesem Tag wirklich ein Loch. Wegen des Regens am Nachmittag und der hohen Regenwahrscheinlichkeit für den Rest des Tages wurde das Festival kurzerhand vom Open-Air auf der Bastion zu einem Im-Hof im Cairo. Wie letztes Jahr auch schon. Die haben aber auch ein Pech.

Das Sommerloch begann am Samstag um 17 Uhr, noch ohne Regen. Der Innenhof des Cairo ist recht schön. Bänke standen vor einer Bühne, die eine fast mittelalterliche Mauer als Hintergrund hatte. Es gab kleine Stände für Wein, Bier und Kaffee, Steaks und Würschtli (wahlweise Soja).

IMG_5162Los ging das Festival musikalisch mit Roy & Bert, zwei Musikern die unüberhörbar aus Südafrika kamen. Die Lieder im Howie-Carpendale-Singstil waren recht witzig, wobei sich der Gag sich im Laufe des Auftritts auch abnutzte. Doch Roy & Bert (wer war Roy, wer war Bert?) zeigten eine sympatische Bühnepräsenz und solide Musik — besonders auf der Hamonika. 🙂
Die letzten 10 Minuten musste der Auftritt in den Turm des Cairo verlegt werden, da es wieder zu regnen anfing. Danach ging es aber auch gleich wieder treppab — der Regen endete wieder).

Guitaration XNach einer kleinen Umbaupause betrat die Guitaration X die Bühne. Die beiden Gitarristen André Bouffon und Tommi Tucker wurden unterstützt vom Percussionisten Sheyk Raleph. Der Himmel hatte die Schleusen schon wieder geöffnet, aber die drei Jungs wischten sich einfach Glatze und/oder Griffbrett ab und los ging es.
Gitarrenmusik vom Feinsten — so kurz kann man ihren Auftritt beschreiben. Reine Instrumentalstücke mit einem sehr passenden Geklopfe Sheyk Raleph und immer recht witzig angekündigt. Das Konzert war quasi auch die Release-Party für ihre neue CD – käuflich zu erwerben in der Musik-Butik.

Mit Guitaration X endete der Konzertteil im Innenhof, die beiden nächsten Konzerte fanden dann oben im Cairo statt. Mathew Albert & the Fuzzy Peaches traten als nächstes auf. Der Folk-Rock-Blues, den sie spielten, klang recht perfekt. Allerdings mir schon zu perfekt. Schon etwas seelenlos und steril für meinen Geschmack.

Die Tanzkinder habe ich leider nicht mehr erlebt, da musste ich schon wieder gehen.

Trotz des Pechs mit dem Wetter war es ein schönes Nachmittag und Abend, ich kann es jedem nur nahelegen nächstes Jahr mal zu Sommerloch zu schauen — hoffentlich mal ein Sommerloch ohne Sommerloch. Und Hut ab vor den Veranstaltern; ein solch sympathisches Festival zu organisieren, fast keinen Eintritt zu verlangen und im Minutentakt zum improvisieren ist schon toll!

Flickr-Set gibt es, und einen Artikels bei Schreibmaschine auch, ob Stede was schreibt, weiß ich nicht.

Das Sommerloch naht

Jetzt, wo der Sommer ein klein wenig das schwächeln anfängt, kommt das Sommerloch. Nein, nicht das Sommerloch, in das Zeitungen fallen und meinen, sie müssten mit uninteressanten Artikel über Blogger den leeren Platz auf ihren Seiten füllen. 😉

Das echte Sommerloch findet am Samstag, 5. August 2006, an der Bastion in Würzburg statt. Die freche, aber süße kleine Schwester des Umsonst & Draussen wird heuer 5 Jahre alt. Und mitfeiern tun diesmal Roy & Bert, Matthew Albert & The Fuzzy Peaches, die Tanzkinder und Guitaration X.

Ab 17 Uhr geht es auf dem Platz oberhalb des Café Cairo los, symbolisch muss 1 € Eintritt gezahlt werden (was bestimmt irgendwelchen faszinierenden finanz-, steuer- oder auflagentechnischen Gründe hat).

Preview: Freakshow Festival 2006

Zu Beginn meiner Studienzeit in Würzburg gab es noch den lokalen Radiosender W1. Dort erlaubte man sich noch so musikalische Eskapaden wie eine Sendung mit Progressive Rock, gestaltet von Charly Heidenreich. Und genau dieser Charly Heidenreich stellt seit ein paar Jahren in Würzburg das Freakshow Festival auf die Beine, das jetzt am Wochenende wieder stattfindet.

Das Freakshow-Festival startet, bevor es startet, am Freitag mit einer Pre-Party im Immerhin. Ich vermute, dass dort der Meister selbst auflegen wird und dass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt wird.

Am Samstag und Sonntag (29. Juli und 30. Juli 2006) steigt die eigentliche Freakshow dann ab jeweils 13 Uhr im AKW. Etliche Bands füllen das Programm und am Festival selbst wohl auch die Ohren und die Augen. Für Freunde der Musik für Hirn und Herz ist das Festival eigentlich ein Muss!

Kommen wir nun zum unangenehmen Teil: der Eintritt. Die Progressive- und Art-Rockszene ist nicht wahnsinnig groß. Darum ist wohl auch der Eintrittspreis für das Festival um so höher. Die Karte für beide Tage kostet 50 €, für die glücklichen Menschen unter 21 Jahren kostet es die Hälfte, also 25 €. Das ist natürlich ein Haufen Holz, allerdings hört man dafür auch Bands, die einem in dieser Menge nicht so schnell wieder unter die Ohren kommen werden. Die Karten gibt es im Vorverkauf im H2O in der Karmelitenstraße.
Ob es auch Karten an der Abendkasse oder Ein-Tages-Tickes geben wird, konnte mir noch keiner wirklich sagen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich werde meine King Crimson-Kassetten wieder entstauben, die Emerson, Lake & Palmer-CDs polieren, die Genesis-DVD herauskramen und mein Konto und meinen Terminkalender befragen. Bei grünem Licht bin ich auf jeden Fall dabei.

Weitere Infos gibt es auf den Artrock-Festival-Seiten, bei WholeLottaPete, auf den Immerhin-Seiten und im AKW.

Kino am kühlen Abend

So langsam nervt es, das elend gute Sommerwetter. Und so ist man froh, den schönen Tagen doch etwas positives abgewinnen zu können. Und was gibt es schöneres, als in warmen Sommernächten unter freiem Himmel Filme zu schauen.

Die Open-Air-Kino-Saison beginnt so langsam. So kann man jeden Montag im Biergarten des AKW bei einem kühlen Bierchen — oder in meinem Fall Weinchen — ausgewählte Filme abseits des Mainstreams anschauen. Heute können hartgesottene Naturen Funny Games erleben, ein Film, der nicht so harmlos ist wie sein Titel. Der Eintritt beim AKW-Sommernachtskino beträgt 3 €.

Am 28. und 29. Juli 2006 zeigt das CinemaxX am Stadtstrand in Würzburg Der rosarote Panther (das Remake) und Into the Blue, die man dann mit dem Füßen im Sand und einem Cocktail in der Hand genießen darf. Der Eintritt ist frei.

Das Freilicht-Filmfest des CinemaxX findet zum 4. Mal statt, diesmal allerdings an der neugestalteten Treppe zwischen Heizkraftwerk und Kulturspeicher. vom 1. August 2006 – zum 2. September 2006 werden dort jeden Abend — bei schönem Wetter — ab ca. 21.15 Uhr recht bekannte Filme gezeigt. Karten gibt es im CinemaxX und an der Abenkasse, das Programm gibt es auf den CinemaxX-Seiten.