Schlagwort-Archive: 2007

#Würzblog10 Erinnerung #7

Man erinnere sich an das Jahr 2007 — meine Haare waren weniger grau und die Digitalkameras noch richtig schlecht. Trotzdem war ich damals zu Gast bei Dennis Schützes Musiktalkshow “My favourite tracks”. Als “Hidden Track” genannte Zugabe habe ich jongliert — oder es zumindest versucht.

My favourite tracks war auch my favourite event über die letzten Jahre, ich habe die Abende meist im Würzblog angekündigt und war auch oft als Besucher da. Dennis hat mit der Musiktalkshow fast zu gleichen Zeit wie ich mit dem Würzblog angefangen — aber leider mit der Reihe im Januar vergangenen Jahres aufgehört. Nach wie vor sehr schade.

Danke an Rööö für das … nennen wir es mal “Video” 😉

Alles Gute zum 3. Geblogstag, LP10Blog

Ich darf heute mal dem LP10-Blog zum 3. Geblogstag gratulieren. Vor drei Jahren hat das Blog der Jungen Architekten in Unterfranken das Licht des World Wide Web erblickt.

Nach zögerlichen Anfängen wurden LP10 und das LP10-Blog durch Zündfunk-Interviews, einem Film und Interview bei Südewild, einem österreichischen Radiobeitrag und einem wohlverdienten Preis für junge Kultur der Stadt Würzburg auch in der breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Weiter so Mädels und Jungs, schreibt und kämpft weiterhin für eine Offenheit in der Architektur, die gerade in Würzburg nicht selbstverständlich ist — eine der letzten Verteidigungslinien vor dem Verschönerungsverein –, für Blicke über den architektonischen Tellerrand hinaus, sveranstaltet interessante Vorträge und Workshops und macht ordentliche Partys!

Erika Stucky beim Hafensommer

Der sonnige Vormittag hier in Würzburg macht mich ganz misstrauisch. Wird es heute etwa nicht regnen? Im Juli? Schön wär’s, denn heute Abend will ich mir die Schweizerin Erika Stucky beim Hafensommer anschauen, die Gelegenheit will ich nicht verpassen. Was ich so über sie und ihre Performance gelesen habe, klingt recht schräg — und damit könnte es mir viel Spaß machen. 🙂 Im Open-Air-Kino läuft dann noch der Film “Heimatklänge“, an dem sie auch beteiligt war. Hoffentlich hält das Wetter so lange …

Update: Die Veranstaltung beginnt um 21.30 Uhr, nicht um 20.30 Uhr wie in der Mainpost angekündigt. Im Zweifelsfall immer dem Würzblog glauben … 😉

Treppen, Musik und Film

Vor lauter Arbeit und Podcasts komme ich erst jetzt dazu, von der Eröffnung des Würzburger Hafensommers zu berichten.

Das Wetter war wie gebacken für eine Open-Air-Veranstaltung und gebacken wurde man auch erst mal auf den Treppen des Heizkraftwerks. Naja, es ist ja auch ein Heizkraftwerk, was sollte man erwarten. Aber als die Sonne unterging, war es doch recht angenehm auf dem Gelände.

Eine Veranstaltung der Stadt muss natürlich mit ein paar Reden eröffnet werden, diesen Gefallen taten uns Frau Beckmann und Herr Al Ghusain. Bei der Rede der Oberbürgermeisterin hab ich nicht so weirklich zugehört, bloß beim Versprecher, dass die Sitzkissen von Möbel Neubert gesponsert wurden, musste ich doch sehr grinsen. Sie verbesserte sich zwar gleich mit der Nennung von IKEA, aber der Zuwachs an Möbelhäusern scheint ihr doch schwer zu schaffen zu machen. 😉 Muchtar Al Ghusain sagte vor allem allen Beteiligten Dank. Und das tat er trotz der Menge recht sympathisch und kurzweilig — und irgendwie recht gut gelaunt.

Zu Beginn war das Areal noch gut besucht mit wichtigen oder wichtig wollenden Menschen. Doch als das Freibier und die Reden beendet waren, da verschwand ein guter Teil der Krawatte wieder. Kein schönes Bild.

MusikstudentenAber der Hauptteil war die Kultur. Die Musikstudenten durften das Sommerfestival auf der schwimmenden Bühne eröffnen. Die Band um Dennis Schütze — frischgebackener Tränger des Kulturförderpreises der Stadt Würzburg — spielte routiniert Jazz-, Swing- und sonstige Klassiker auf. Aber man die verdiente gute Stimmung kam nicht so richtig hoch, was wohl sehr an den wenigen Besuchern oder deren weiter Verteilung auf der sehr große Treppe lag. Ich fand sie gut.

LeinwandAls die Sonne dann unterging und die Nacht den Alten Hafen umfing, da wurde der Film “Bessere Zeit” auf der Leinwand gezeigt. Der hat auch nochmal etliche weitere Gäste zu späten Stunde angelockt. Manche Freunde fanden diesen Film ums Erwachsenwerden und Heimatliebe langweilig. Ich fand ihn sehr schön, leise und laut, witzig und gefühlvoll. Irgendwie wollte man wieder 17 Jahre alt sei — und gleichzeitig überhaupt nicht mehr. 🙂

Ein schöner, aber etwas schleppender Anfang für den Hafensommer. Aber definitiv weitere Besuche wert.

(später mehr, jetzt muss ich zur Diplomfeier von diemarlene :-))

KranEin wenig nervig war das Pfand- und Zahlsystem. Man musste für Essen und Trinken Euros in Hafentaler umtauschen, also Wertbons. Auch das Pfand. Und damit konnte man dann an den Ständen einkaufen. Leider gab es bloß eine Umtauschkasse und Bons vorzukaufen ist auch riskant, da ein Rücktausch nicht möglich ist. Was das Tauschsystem für Vorteile haben soll ist mir schleierhaft. Ob die Leute am Getränkestand meine Euros nachzählen müssen oder meine Wertbons, das ist doch ziemlich egal. Und so muss ewig am Umtauschhäuschen warten, nur um mal einen Schoppen trinken zu können. Lästig.

Bilder von der Eröffnung gibt es hier.

Richtfest, Baden und eine Ente

Meine Nähe zum Alten Hafen erlaubt mir den Luxus, mal schnell in der Mittagspause zu eine Presseveranstaltung des Würzburger Hafensommers zu huschen. Da die Aufbauarbeiten im Areal des Heizkraftwerks ziemlich abgeschlossen sind, fand dort heute das “Richtfest” statt. Nun, mehr Richt als Fest, denn Alkohol gab es nur, um mal den Korken knallen zu lassen. Egal! Dafür gab es Heike Mix im Entenkostüm, Michi “Boot” Wirth im Badeanzug — der eine Arschbombe mit BodenTreppenkontakt in den Main machte — und einen recht entspannten und gut gelaunten Kulturreferenten Al Ghusain. Und als Bloggerbonus noch einen Biffo, der das Neichle der Sektflasche ausgetrunken hat. Wenigstens einer, der was zu Trinken bekam. 😉

So kann man die Mittagspause auch lustig verbringen … 😉

Weitere Bilder gibt es hier.

Für den Kalender: Bavarian Open Word 2007

Es ist noch ein bisschen Zeit bis dahin. Aber man kann ja schon jetzt mal Vorfreude aufbauen. Nämlich auf die Bavarian Open Word 2007 in Würzburg. Ja, sie kommen wieder. Diesmal an den Oberen Markt. Am 11. September 2007. Mit Hannah Gottschalk, Sonja Weichand, Jan-Philipp Dietl und als Gast und Musiker Knarf Rellöm X.

Ahhh, ich spüre sie schon, die Vorfreude … 🙂

Eröffnung des Hafensommers in Würzburg

Laut wetter.com (Stand 24.07.07 20.13 Uhr) könnte zumindest die Eröffnung des Hafensommers am Donnerstag klimatisch ein toller Abend werden. Ich freue mich trotz akutem Zeitmangels sehr darauf. Warum? Nun, wer mal auf die Adresse im Impressum linst und sich die geographische Lage des Alten Hafens ins Gedächtnis ruft, der wird merken, dass ich in dem Areal recht viel Zeit verbringe und es schon deswegen sehr mag. Gerade die Treppe am Heizkraftwerk hat es mir angetan und sie ist meiner Meinung nach viel zu lange viel zu wenig genutzt worden, obwohl sie noch nicht alt ist.

Aber das wird sich jetzt hoffentlich ändern. Am Donnerstag, 26. Juli 2007, beginnt ab 18 Uhr an einem hoffentlich herrlichen Sommerabend der Würzburger Hafensommer. Nach den obligatorischen Reden werden die Musikstudenten auf der schwimmenden Bühne zum Tanz aufspielen. Anschließend wird im Open-Air-Kino der neue Film “Beste Zeit” von “Wer früher stirbt ist länger tot”-Regisseur Marcus Rosenmüller gezeigt, den Biffo als Früh-Morgens-Arbeiter schon in der Pressepreview gesehen hat. Der ganze Spaß kostet zusammen 8 € Eintritt.

Klingt gut und wird hoffentlich gut.

Blogger und Blechblas-Heavy-Metal

Nach ein paar Tagen Auszeit wegen brutalster Rückenschmerzen komme ich nun wenigstens mal dazu über Vergangenes zu schreiben.

Am Mittwoch ging das Weinfest am Stein los. Die rumänische Band Fanfare Ciocarlia sorgte dabei trotz eher mäßigem Wetter für eine Riesenstimmung. Schnelle Stücke mit Blechbläsern, teilweise mit orientalischen und mediterranen Einschlägen, haben kaum einen Fuß am Boden gelassen. Das war so schnell und wild, dass man sogar mitmoshen konnte. 🙂 Zugegeben ein etwas gewöhnungsbedürftige Musik die bestimmt nicht jedem gefallen hat — mir auf jeden Fall schon.

BiffoGefallen hat sie aber wohl auch Bloggerkollege Biffo vom Kitziblog, den ich überraschenderweise beim Weinfest kennenlernen durfte und der wieder ein Beispiel dafür gab, dass Männer mit grauen Haaren einfach zu den Coolsten gehören … 😉

Ein sehr guter Start ins Weinfest, Schickimicki-Quote war äußerst erträglich, der Wein sehr lecker, leider mit 3,80 € recht teuer. Aber das ist es einem wert … ok, das ist es mir wert. 😉