Disco Fantastique mit Santa’s Funk & Soul Party im Sack

Das Christkind macht ein schönes vorweihnachtliches Geschenk für Würzburg — eine neue Ausgabe der legendären Disco Fantastique im Keller des Standard. Wie habe ich sie vermisst!

Das Christkind legt kurz vor Weihnachten schon mal ein schönes Geschenk unter der Würzburger Weihnachtsbaum — am 19. Dezember 2015 findet wieder ab 22 Uhr eine Ausgabe der Disco Fantastique im Keller des Standard statt. Wie habe ich sie vermisst!

Santa Klaus wird in seinen Inkarnationen Pierre Lavendel und Laurent Lumier am Plattenteller stehen und mal ganz besinnlich Leckereien aus der Funk-, Soul & Boogaloo-Bäckerei servieren. Und ich vermute und hoffe, dass der Keller von Disco-Dekorateur Henri Chocolat wieder in eine 70er-Jahre-Hölle verwandelt wird.

Im Sack hat der Weihnachtsmann die dritte Ausgabe von Santa’s Funk & Soul Christmas Party, bei der Release Party wird es die SF&SCP Vol 3 bestimmt auf verschieden großen runden Scheiben zu kaufen geben.

Disco Fantastique: Training für das Jubiläum

Sie ist wieder da, meine geliebte Disco Fantastique — und die eilt ihrem 10. Geburtstag entgegen. Damit sich die Beine und Hüften beim Jubiläumstanz im November schon gelockert haben, sollte man morgen, 16. September 2011, zu einer ausdauernden Trainingseinheit ins Tanzcafé Ludwig gehen. Ich werden den Soul-Stepper treten, auf der Funk-Bank drücken und am Boogaloo-Barren turnen — die Muskeln sind nach der Sommerpause einfach eingerostet.

Die Fantastique ist mir über die Jahre einfach ans Herz gewachsen, auch wenn der Umzug vom Keller des Standard in das Tanzcafé Ludwig für mich schon ein harter Schlag war. Aber die Deko-Fee ist mit umgezogen und verwandelt das eher spröde Ludwig in eine plüschigen 70er-Jahre-Hölle. Und es kommt schließlich vor allem auf die Musik an — und die ist dort wirklich recht genial im Old-School-Style.

 

Alt und jung, die Fantastique

Sie ist bald 10 Jahre alt und einfach zu totzukriegen: Die Disco Fantastique. Sie hält sich einfach jung durch viel Bewegung beim Tanzen und durch das Einlegen in Cuba Libre — was sich fast genau mit meinen Vorlieben deckt! Vielleicht mag ich sie deswegen so gern. 😉

Heute Abend ist es wieder so weit, ab 22.00 Uhr fährt der Funk-Soul-Boogaloo-Zug im Tanzafé Ludwig ab, da dreht sich noch Vinyl auf dem Plattenteller, da werden uralte Schätze aus der Truhe ausgegraben und die 70er erstehen in der Deko wieder auf — schöner als damals! Ich freu mich schon! 🙂

Ludwique Fantastique, Mikrohalter und Hipster Phonbag

Vor einer Woche fand ja Disco Fantastique zum ersten Mal im Tanzcafé Ludwig statt. Es war auch mein erster längerer Aufenthalt in den Räumen — und ich muss sagen, es gepasst wie Arsch auf Eimer. In den Resten dieses 70er-Jahre-Cafés die braun-orange Deko, für die viele Plüschtiere ihr Fell und Leben lassen mussten, sah schon gut aus.

Aber es gab auch Schattenseiten. Der Sound war gerade anfangs nicht so toll, da wollten die Lautsprecher nicht so wie sie sollten. Und es hat recht lange gebraucht, bis die gewohnte Fantastique-Stimmung eintrat. Das lag auch daran, dass viele Besucher erst recht spät kamen. Und im Ludwig, das größer ist als das Standard, dauert es nun einfach viel länger, bis die kritische Tanzmasse erreicht wird. Vielleicht trugen auch die Cuba Libres, die man guten Gewissens in einem Kindergarten ausschenken könnte, zu dem eher trägen Anfang bei.

Aber spät nachts wurde doch alles gut. Die alten Funk- und Soulscheiben liefen auf dem Plattenteller heiß, der alberne Raucherbereich löste sich in Wohlgefallen und dem Nichtraucherbereich auf, ich durfte bei der Live-Saxophoneinlage das Mikro an das Instrument halten — eine große Ehre und ich finde, ich habe das ganz, ganz toll gemacht 😉 — und es wurde bis zum Morgengrauen getanzt.

DISCO FANTASTIQUE Funk im Tanzcafe Ludwig

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Alles in allem ein guter Einstand der Disco Fantastique ins Café Ludwig, auch wenn ich nichts dagegen hätten, wenn wieder der Umzug zurück in den Keller des Standard stattfinden sollte. Am 11. Juni geht es auf jeden Fall noch einmal ins Ludwig.

Und apropos Live und Saxophon: Der junge Mann, der auf der Tanzfläche in seine goldene Tröte gepustet hat, gehört zu Hipster Phonbag. Alte Fantatique-Hasen werden sie noch von mindestens der Disco Fantastique Deluxe im AKW kennen — lang ist’s her.

Zumindest kann man Hipster Phonbag am 25. Mai 2010 ab 20.30 Uhr im Wunschlos Glücklich in der Bronnbachergasse hören — für kein Geld. Oldschool Funk & Soul, extrem tanzbar auch bei wenig Platz!

Hipsters Phonbag Demo

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Es flowert, es powert, im Pleicherhof

Vor drei Wochen habe ich mich noch darüber beschwert, dass das Woodstock-Jubiläum in Würzburg nicht würdig gefeiert wurde, besonders meine Hoffnung auf eine Flower-Power-Party im Keller des Pleicherhofs wurde bitter enttäuscht.

Aber morgen — 4. September 2009 — darf ich meine Tränen trocknen und das Ende des Jammertals blicken. Ab 22.00 Uhr schwingt der Pleicherkeller bei der Flower-Power-Party im Einklang mit dem Universum, Frieden und Liebe erfüllen den Raum. Und Musik. Gute Musik. Und eben nicht für die Klassiker der Best-of-Hippie-CDs vom MediaMarkt. Beim letztem Mal gab es Lieder zu hören, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr mein Ohr erfreuten. Oder sogar noch nie erfreuten. Im Nachhinein ein Lob an die DJs Love & Peace, die einem fast schon abgelutschten Motto — Flower-Power — richtig originelle Seiten abgewinnen kann. Wozu die passende Deko und Atmosphäre ihr übriges beigetragen hat.

Wer der Musik der 60er/70er etwas abgewinnen kann, der ist morgen dort gut aufgehoben. Hippies und Blumenkinder haben freien Eintritt und Liebe, für alle anderen 3 €.

Das AKW gedenkt Freddie Mercury

Auch wenn ich der Musik jenseits des Mainstreams (Nein, das ist nicht die Strömung des Mains … ohhhh, Wortspielkassen ;-)) sehr zugeneigt bin, so bin ich doch mit dem Rock und Pop in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen. Und ich gestehe — ich war und bin ein großer Queen-Fan.

Morgen jährt sich der Todestag Freddie Mercurys zum 15. Mal. Im AKW in Würzburg findet deswegen eine großes Queen-Special statt. In der Kneipe werden ab 20 Uhr Videos mit dem Best of Queen, Solo, live und Coverversionen gezeigt. In der Disco findet ab 22 Uhr die Gay-Disco mit dem Freddie Mercury-Special statt — aber die haben bestimmt nichts gegen ein paar heterosexuelle Queen-Fans. Ein Teil des Eintritts wird dem Mercury Phoenix Trust gespendet.

Fasching 2006 überleben

Das Faschingswochenende naht unbarmherzig. Für die Einen sind das die ausgelassensten Tage im Jahr, die Anderen sind froh, wenn sie diese Zeit ohne Schaden an Physis und Psyche überleben.

In Würzburg dürften Veranstaltungen für jeden Geschmack dabei sein. Hier einige Vorschläge für die Wochenendplanung.

So findet am Freitag ganz narrenlos ein Konzert von Scallwags im Immerhin statt. Und die Rockfreunde können auch am selben Abend noch einmal die 70s in Rock im AKW wieder auferstehen lassen. Die Chatter von Radio Gong dürfen Luftschlangen blasend mal live im Café Dom@in miteinander reden und Polonaise tanzen.

Am Samstag findet der legendäre Tuntenball im Chambinzky statt. Verkleidungsmuffel, Geizhälse und notorische Nachtmenschen können hoffentlich auch dieses Jahr wieder ab 24 oder 1 Uhr eintrittslos mitfeiern. Die älteren Semester können auch zur Ü30-Faschingsparty in den Zauberberg und dort arthritisch das Tanzbein schwingen. Wer es etwas ernsthafter an diesem Samstagabend haben will, der kann zum Markus-Grimm-One-Man-Schauspiel “Goethes Werther” in die Werkstattbühne oder zu “Quick Stop” in den Kunstkeller gehen.
Update: Am Samstag findet Soundparkt Ost wieder eine Rockpalast Revival Party statt. Good old times, good old Rock!

Der Sonntag steht natürlich ganz im Zeichen des Faschingszugs durch die Würzburger Innenstadt, der um 12.55 Uhr startet. Anwohner sollten unbedingt noch vorher die Autos umparken und die Autofahrer sollten während der Zeit die Innenstadt weiträumig umfahren – sonst kostet es Geld und/oder Nerven. Danach ist wohl wie immer das kollektive Besäufnis in den Würzburger Kneipen – da können dann sogar Franken lustig werden.

Den Rosenmontag kann man abends entweder verkleidet im AKW bei der Pulp-Fiction-Party verbringen oder unverkleidet – also schwarz – im Laby bei der Faschingsmuffelparty. Rosenstolz-Fans sollten an dem Tag zum Gayvolution Special in den Zauberberg. Dort wird nämlich im Marrakesh-Zelt das neue Album “Das grosse Leben” exklusiv vorgestellt. Und eine Faschingsparty findet dort natürlich auch statt.

Also an euch alle ein “Helau” oder ein “Zähne zusammenbeißen und durch”! 🙂