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U & D 2014 in Blogs

Das Umsonst & Draussen-Festival 2014 ist vorbei , so langsam auch in den sozialen Medien und den Blogs.  Ja, auch in den Blogs hat das U&D stattgefunden. Und Hazamel schreibt leicht frustriert auf Facebook, dass nur wenige Leute seine beiden Blog-Beiträge angeschaut haben.

Warum das so ist, weiß ich auch nicht genau. Meinen Beitrag über den U&D-Donnerstag hat im Würzblog auch keine Klick-Rekorde aufgestellt, aber da ich das Festival in Sachen Bloggen nur halbherzig angegangen bin — mein einziger Tag auf den Mainwiesen, den wollte ich nur für mich genießen –, ist das nicht weiter verwunderlich.

Eine rein subjektive Theorie vor mir, ganz aus dem Bauch: Das U&D ist auf Facebook einfach überpräsent, zumindest ein meiner Timeline. Eine gefühlte Millionen an Bildern rauschten in den letzten Tagen da durch, von denen ich mir nach einiger Zeit kaum welche angeschaut habe. Nicht dass die Bilder nicht gut gewesen wären, aber irgendwann hatte ich einfach eine Lust mehr, diese Flut zu sichten. Schade ist, dass bei Facebook die meisten Bilder wohl einfach im digitalen Vergessen landen werden — such ein paar Monate später mal nach den Bildern.

Update: Gegen meine Theorie spricht, dass zumindest auf Rööös Flickr-Account gerade viel los ist:

(Eine kuriose U&D/Würzblog-Notiz  am Rande ist, dass bei mir am Donnerstag und Freitag Mails ankamen, in denen Leute fragten bzw. sich beschwerten (in einem Fall mich eher ankackten), warum denn bitte Würzburg erleben eine Meet & Greet mit Andreas Kümmert als Gewinnspiel veranstalteten, wo die doch vor Voice of Germany nie etwas von ihm gehört hatten und die Subkultur doch eher ignorieren. Und das Würzblog berichte schon seit Jahren über den Musiker, als der noch völlig unbekannt war, warum denn nicht ich ein Meet & Greet verlosen würde.
Nur kurz dazu: Ich wüsste nicht, warum ich überhaupt ein Meet & Greet mit Andi verlosen sollte. Der schuldet mir eh noch einen Podcast mit der Würzmischung! 😉 Wenn Andreas das für Würzburg erleben machen will, habe ich nichts dagegen. Aber ich habe auf solch alberne Aktionen keine Lust.)

Aber zurück zu den Blogs. Natürlich kam das U&D auch in den Würzburger Blogs zur Sprache — und wird wohl auch noch kommen. Hier mal die Beiträge, die ich gefunden habe:

Nicht vergessen darf man auch, dass etliche Blogger beim offiziellen U&D-Tumbler mitgeschrieben haben.

Ganz speziell und großartig: Der Vogel hat sich nicht in seinem Blog ausgetobt, dafür bei Youtube:

 

Band des Jahres, Qual der Wahl – egal!

Boah, ich hätte da keine Jury sein wollen, bei “Band des Jahres”-Finale der Main-Post bzw. Main-Ding auf dem Boot. Am Donnerstag traten die vier Bands der Endrunde in Würzburg gegeneinander an und ich wäre mir gar nicht sicher gewesen, wen ich auf den Platz 1 gewählt hätte.

Ich bin bekennender Andi-“The Voice”-Kümmert-Fan, der an dem Abend auch einen tollen Auftritt hingelegt hat — irgendwie wird seine ohnehin schon beeindruckende Stimmen von Auftritt zu Auftritt besser. Und Conrads Kartell — deren CD ich vor ein paar Wochen für das Radio Würzblog bekommen habe — brillierten mit guten Texten und einer musikalischen Komplexität. Rafiki, von denen ich bis dahin nie etwas gehört habe, haben das große Ska-Punk-Fass aufgemacht und wohl den Preis für die beste Stimmung bei ihrem Konzert an dem Abend verdient. Und Karisma … nun, für mich die schwächste Band auf hohem Niveau, aber ich glaube die brauchen noch mal ein paar Jahre zum reifen — den Namen merke ich mir aber mal.

Von daher war es mit fast egal, wer gewinnt, ich hätte es fast jeder Band — Sorry, Karisma, lasst euch nicht entmutigen — gegönnt zu gewinnen. Gewonnen hat letztlich Conrads Kartell, Zweiter wurde Andreas Kümmert mit Band, Platz 3 ging an Rafiki und Vierte wurden Karisma.

Für mich als Zuschauer war es ein guter Abend mit Live-Musik, leider war das Verhältnis Konzert : Umbaupausen beinahe 1 : 1, ein wenig mehr Zeit für die einzelnen Bands wäre schön gewesen.

Bilder in gut gibt es bei der Main-Post.

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Andreas Kümmert - The Mad Hatters Neighbour

Der Nachbar des verrückten Hutmachers

Andreas Kümmert - The Mad Hatters NeighbourWas ich im Briefkasten nicht mag, sind Rechnungen oder Briefe vom Finanzamt. Was ich dagegen sehr mag, sind diese dünnen gepolsterten Päckchen, auch wenn mal kein mir bekannter Absender darauf steht. Denn diese Päckchen bedeuten meistens, dass mir jemand eine CD schickt.

Diesmal steckte im Umschlag die neue CD von Andreas Kümmert, den ich in diesem Jahr zum Beispiel bei einem lustigen Soloauftritt beim Umsonst & Draussen erlebt habe. Das Albumtitel “The Mad Hatters Neighbour” — der Nachbar des verrückten Hutmachers — ist eine Anspielung an eine Figur aus Lewis Carrolls Buch “Alice im Wunderland”.

Andreas lebt mit seiner Gitarre im Blues-Wunderland, an der Grenze zum Herzogtum Rockistan. Besucht wird er auf dem Album von verschiedenen fetten Bläsern, Schlagzeugen und Sängern — Rob Vitacca, Sänger der Band Lacrimas Profundere, schaut auf ein Lied vorbei —  und macht mit ihnen bei der Teeparty Musik. Wer Blues mag, wird an der Scheibe seine Freude haben, denn Andreas Kümmert hatte Blues nicht nur zum Tee, sondern auch zum Frühstück und knusprig überbacken zum Abendessen.

Mir hat das Album gefallen! 🙂

Fast schade, dass ich das Album als CD habe — das großartige Cover-Art von Romina Rosa hätte es verdient, auf der Größe der Hülle einer Langspielplatte zu erscheinen.

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U&D 2012, Tag 1

20120621_183928Gestern ging das Umsonst & Draußen-Festival in Würzburg los. Bei zuerst tollem Wetter.

Für mich war der Donnerstag ein richtig schöner Willkommenstag. Wegen dem Sommerwetter war gestern auch richtig viel los auf den Mainwiesen und ich habe eine Menge Leute getroffen. So viel Leute getroffen, dass ich kaum Konzert gehört habe.

Gleich zu Beginn habe ich Scallwags gehört, die den undankbaren Job hatten, das Festival zu eröffnen — was sie aber mit Bravour bewältigt haben. Laut, krachend und spaßig haben die Schweinfurter ihre Punk-Rock-Show abgezogen.

20120621_184006Dann vergingen mehrer Stunden, in denen ich erfolglos versucht habe, von der Drinnen-Bühne zur Draußen-Bühne zu kommen. Das scheiterte aber daran, dass ich mich mit zig Menschen auf dem Platz verquatscht habe. Aber für mich macht das auch das U&D aus — man begegnet Leute, die man selten oder noch nie gesehen hat und spricht miteinander. Glück kann so einfach erreicht werden! 🙂

Aber natürlich habe ich noch Musik gehört. Einen Teil des Konzerts von Kellerkommando zum Beispiel — wo sich vor der Bühne eine große Menschenmasse dem Punk-Hip-Hip-Volksmusik hingab.
Und natürlich das Konzert von Andreas Kümmert im Kinderzelt. Er spielte zwar kaum(?) eigene Songs, sondern “nur” diverse Blues-Klassiker. Aber mit seiner für den Blues geschmiedeten Stimme kam er einfach gut rüber, obwohl er sich ständig entschuldigte, dass er schon betrunken sei. Das hat das Publikum aber nicht gemerkt, da es zum großen Teil ähnlich betrunken war. Es hat also gepasst.

20120621_230814Apropos gepasst: Gepisst, sprich, geregnet, hat es ab der Hälfte von Andi Kümmerts Konzert. Was heißt geregnet? Es war ein ausgewachsener Wolkenbruch in Begleitung seines großen Bruders Gewitter. Es goß wirklich eine Stunde lang aus Kübeln und die Blitze zuckten über den Nachthimmel. Das sah toll aus, aber scheinbar machte das Unwetter den Veranstaltern doch ein bisschen Angst, so dass sie das letzte Konzert — Spaceman Spiff ab 23 Uhr — abgesagt haben und den Platz schnell räumen ließen. Naja, vielleicht war es kein Fehler.

Spaceman Spiff spielt dafür heute, am Freita, um 23.45 Uhr auf der Drinnen-Bühne!

 

Andreas Kümmerts erster Song von Dirt Band

Das Video zu Andreas Kümmerts Lied “Like my daddy said” steht schon zwei Monate auf YouTube und ich hab es erst gestern erfahren — Schande über mich! Das Video ist gleichzeitig Werbung für seine — hoffentlich bald — erscheinende Scheibe “Dirt Band”, auf die ich mich jetzt schon freue.

Ich habe Andreas Kümmert bisher immer nur live und ganz allein mit seiner Akustikgitarre gehört, “Like my daddy said” klang für mich da erst mal richtig ungewohnt, so mit Schlagzeug, Bass und E-Gitarre. Ich finde es aber nicht schlecht (für alle Nicht-Fränkischen-Musikkritiker: Das kommt einer Kaufempfehlung gleich! 😉 ), schöner gradliniger Bluesrock. Bin schon auf den Rest des Albums gespannt. Hau rein, Andreas! 🙂 Wenn die Scheibe fertig ist, wird sie hier und im Radio Würzblog besprochen.

Immerhin Wiedereröffnung

Samtanzug im Immerhin

Eigentlich sollte die Wiedereröffnung des Immerhin eine Dreitagesorgie werden, bei dem man auch den “Funktionären” mal zeigen kann, was das Immerhin ist. So war es ein überraschen winterlicher Abend mit Reden, Häppchen und ein wenig Musik.

Immerhin WiedereröffnungKlingt so, als wäre die Eröffnung gestern ein Reinfall gewesen. Nein, das war sie nicht — schon alleine wegen Charly “Dressman” Heidenreichs Samtanzug nicht, der den Abend moderierte (Charly, nicht der Anzug. Glaube ich). Auch wenn von Seiten der evangelischen Kirche und der Stadt Würzburg nicht viele der zusagenden Verantwortlichen gekommen sind — gerade Stadtratsmitglieder waren bis auf einen Hauptamtlichen gar nicht da. Gut, vielleicht gerade weil wenig Offizielle da waren. Und die waren gestern gut gelaunt — das kann auch am reichlichen Sekt und Bier gelegen haben — und haben ihre Reden kurz und knackig gehalten.

Was soll man auch viel sagen, außer “Respekt, Danke & viel Glück”? Der stellvertretende Dekan schenkte Gottes Segen und das Duo Scheller-Schäfer-Blake einen Adsventskalender, Andreas Kümmert hat dann seine rauchige Stimmer erklingen lassen während sich das Volk — und ich — auf die reichlichen Häppchen stürzten. Dann gab es noch eine Versteigerung (Respekt an Eva dafür!) von Immerhin Liebhaberstücken wie Gartenscheren, Diskokugeln, Klotürscheiben, Plakate, Bierflaschen und ähnlichem Kram. Sehr lustig und es kamen sogar ein paar Euro zusammen.

Lieber JMStV, so funktioniert übrigens Jugendschutz im Immerhin — pragmatisch, praktisch, gut:

Immerhin Wiedereröffnung

Ein letztes Mal im Gehrings: Andreas Kümmert

Morgen, 8. Juni 2010, spielt wieder Andreas Kümmert in Herrn Gehrings guter Stube. Beim letzten Mal habe ich ihn — leider zu kurz – angehört und fand es einfach gut. Nur mit seiner Gitarre und seiner rauen Stimme zog er ganz schön vom Leder, so muss Kneipen-Livemusik sein. Außerdem wird es wohl einer der letzten Gelegenheiten sein, in diesem Gehrings Livemusik zu hören — Ende Juni ist da Schluss!

Aber 20.00 Uhr geht es los, Eintritt ist wie immer frei!