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Ein Job als radelnder MSP-Blogger

Als Blogger Geld verdienen, was für die Gesundheit tun und Land und Leute kennenlernen — das wäre mal ein Ding. Und dazu gibt es jetzt eine Gelegenheit.

Das Regionalmanagement Main-Spessart sucht einen Blogger — oder eine Bloggerin –, der die Grenzen des Landkreises Main-Spessart mit dem Rad abfährt. In zehn Tagen im Juli oder August sollen die 265 Kilometer abgefahren waren, dabei viel Orte besucht und darüber gebloggt werden — auf einem Blog des Landkreises Main-Spessart.

Der Blick für das Feine gefragt, für die kleinen Besonderheiten der Orte und der Landschaft, für die Geschichten von den Menschen, die man trifft.

Die Original-Ausschreibung für den Fahrradblogger-Job des Landkreises Main-Spessart. (PDF, 326kB)
Original-Ausschreibung für den Fahrradblogger-Job des Landkreises Main-Spessart. (PDF, 326kB)

Für den Blog-Job gibt es auch Geld. 4250 Euro lässt der Landkreis Main-Spessart springen, dazu noch Fahrtkosten. Das grobe Programm ist schon angesteckt, aber da ist wohl noch viel Raum für kreative Ideen und Variationen.

Der MSP-Border-Blogger kann, muss aber nicht unbedingt aus der Region sein. Vielleicht ist es sogar von Vorteil, wenn man den Landkreis Main-Spessart nicht wie seine eigene Westentasche kennt.

Eine Auftragsarbeit für einen Blogger, aber ich finde, eine sehr interessante, da kann man schon eine Menge draus machen.

Bis zum 9. Mai 2017 muss man sich beworben haben. Ich denke, das werde auch ich machen. 🙂

 

Der Text der Ausschreibung für den MSP-Border-Blogger:

Rundherum Main-Spessart

Blogger für „Landkreisumradelung“ gesucht!
Im wahrsten Sinne des Wortes gilt es, mit dem Fahrrad den Landkreis zu umrunden. Damit soll das Projekt den Blick auf die Außengrenzen des Landkreises lenken und die Orte, deren Geschichte(n), Einwohner, Besonderheiten und vielleicht so manche Kuriosität in den Fokus rücken.

Zur Umsetzung dieses Projektes suchen wir eine geeignete Person, die die Tour fährt und in Blogbeiträgen von ihren Erlebnissen, Begegnungen und Erkenntnissen vor Ort berichtet. Wer kann sich vorstellen, während eines Aktionszeitraums von ca. zwei Wochen im Juli/August mit dem Fahrrad die Strecke abzufahren, dabei einen Stopp in den Orten entlang des Wegs einzulegen und von dort zu berichten?

Die Fakten zur Umrundung:

Etappen: Geplant sind 10 Etappen, soweit möglich auf ausgewiesenen Radwegen, immer entlang der Landkreisgrenzen.

Strecke: Gesamtdistanz ca. 265 km, ca. 3.640 Höhenmeter; Tagesetappen zwischen 21 und 33 km bzw. zwischen 80 und 616 Höhenmetern im Anstieg

Orte: Auf der Strecke liegen 50 Orte und 14 Zwischenstationen wie Ausflugsgaststätten, Mühlen oder kleine Weiler. Jeder Ort sollte im Blog in irgendeiner Form Erwähnung finden.

Themen: Mögliche übergeordnete Themen in der Region sind z. B. die ehemaligen Glashütten im Spessart, historische Grenzregion, Mühlen, historische Straßen oder Wallfahrtsorte.

Übernachtung: Die Übernachtung wird organisiert, kann in Beherbergungsbetrieben oder aber bei Privat erfolgen.

Streckenverlauf, Orte und mögliche Anlaufstellen sind vorgeplant. Die Feinplanung (genauer Zeitplan, Aktionen/Termine auf der Strecke etc.) erfolgt in Absprache mit der/dem BloggerIn – hier sind wir offen für Vorschläge und Ideen.

Der Blog wird auf der Seite des Landkreises Main-Spessart integriert. Der Blogger erhält hierzu dann einen Zugang. Im Nachgang der Tour möchten wir ein Magazin mit den Blogbeiträgen, ergänzt durch ausführliche Berichte zu ausgewählten Themen, erstellen.

Unsere Anforderungen an die/den FahrradbloggerIn:

  • genügend Fitness, um die beschriebene Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen
  • Spaß am Schreiben und ein ansprechender, unterhaltsamer Schreibstil
  • fotografisches Talent
  • Freude am Entdecken und am Umgang mit (fremden) Menschen, Kommunikationstalent
  • Kreativität, Flexibilität, Spontanität, Selbständigkeit

Zeitlich einzuplanen sind Abstimmungstermine mit uns im Vorfeld, eigene Vorrecherche zu bestimmten Themen, Einarbeitung in die von uns gelieferten Streckenvorschläge, Themen, Ortstermine; eigentliche Blogger-Fahrt in 10 Tages-Etappen, Übergabe/Abschluss der Blogger-Tätigkeit.

Als Vergütung können wir 4.250 € (brutto mit Werkvertrag) zzgl. Reisekosten anbieten.
Unterkunft wird gestellt, die Kosten für Verpflegung sind selbst zu tragen. Für die im Rahmen des Projekts entstandenen Bilder und Texte sind die Nutzungsrechte dem Auftraggeber zu übertragen.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit folgenden Inhalten:

  • kurze Darlegung Ihrer Motivation und Ihrer Erfahrung
  • Schreibprobe bzw. vorhandener Blog
  • Vorschläge für mögliche weitere Einbindung/Bewerbung des Blogs (Twitter…)
  • Angabe des Zeitraums, in dem Ihnen die Blogger-Tätigkeit möglich ist
  • Umfang der Leistung: Anzahl/Umfang der Blogbeiträge, kalkulierte Arbeitstage

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 9. Mai 2017!

Kontakt:
Regionalmanagement Main-Spessart
Marktplatz 8, 97753 Karlstadt
Tel. 09353 793-1755, Regionalmanagement@Lramsp.de

Fronleichnam arbeiten, Karfreitag tanzen

Ja, ja, ja! Gegen das Tanzverbot, wie zum Bespiel heute bis Karsamstagnacht, gibt es viele gute Argumente. Stört man wirklich die Gläubigen in ihrer Feiertagruhe — die ich ihnen auch nicht nehmen möchte!? Das Argument, das ich leider am häufigsten höre (gerade heute wieder), ist, dass die Leute sich nicht vom kirchlichen Terminkalender bevormunden lassen wollen.

Ok — das kann ein Argument sein! Wirklich! Aber nur, wenn man genauso kulant auf die Feiertage Heilige Drei Könige, Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam (,Mariä Himmelfahrt), Allerheiligen, 1. Weihnachtstag und 2. Weihnachtstag verzichten kann und da arbeiten geht. Oder, wenn man da eh arbeiten muss, auf den Feiertagszuschlag verzichtet. Von den staatlichen Feiertagen will ich mal gar nicht reden.

Also das kirchliche Brauchtum komplett ablehnen — völlig ok –, oder es komplett annehmen — ebenfalls völlig ok.  Aber sich freuen an Fronleichnam frei zu haben und über das Tanzverbot an Karfreitag jammern … nääääää!

Wer aber frohen Herzens sagt, er oder sie pfeift auf die freien Tage, der von mir aus genauso frohen Herzens an den Kartagen und anderen “stillen Tagen” tanzen gehen.

Besonders bitter ist es für Tanzveranstalter wie das Airport, dass solche zig-Jahre alten Gesetzesregelungen völlig überraschend über sie hereinbrechen. Aber gut — mit Weihnachten ist es ja jedes Jahr genauso. Diese tückischen kirchlichen Feiertage kommen aber auch immer völlig aus dem Nichts! Wann ist in  diesem Jahr Heilig Abend? — ist schließlich ein Schaltjahr!

P.S. Hätte ich beinah vergessen: [würzburg-erleben-modus]Und? Was meint ihr dazu?[/würzburg-erleben-modus]
(Wobei ich für den WE-Modus schon viel zu viel Stellung bezogen habe. Entschuldigung, ich muss die Meinungslosigkeit noch üben … 😉 )

2012-01-24 08.12.57

Ä bissi unbusy Social Media Business

Social Media Business LoungeHeute Abend bin ich um 18.30 Uhr als Redner zur Social Media Busines Lounge Würzburg eingeladen. Bei diesem Wortmonster treffen sich, wie auf der Vogel Business Media-Website zu lesen ist, “alle, die an Business-Anwendungen von Social Media interessiert sind“.

Ich bin da wohl eher ein exotischer Gast. Im Bereich Social Media bin ich sehr “unbusy” unterwegs. Das Geld, dass ich insgesamt in irgendeiner Form mit Würzblog, Würzmischung, WuerzburgWiki, Radio Würzblog und all den anderen kleinen Web2.0-Dingern verdient habt, liegt auch nach fast sieben Jahren im unteren, zweistelligen Bereich. Ich habe mich aber auch nie wirklich bemüht! 😉

Aber seit eine dreiviertel Jahr arbeite ich als Journalist in der Online-Redaktion der Main-Post, über die Arbeit kann ich dort etwas erzählen — und das ist ja auch ein wenig Social Media Business.

Ich bin mal gespannt, wer da so alles auftaucht, vielleicht kenne ich ja den einen oder anderen. Außerdem gibt es Punsch!

 

Das Leid des vorwiegenden Katholiken an Maria Himmelfahrt

Jeder Jahr das selbe mit Maria Himmelfahrt. Man hockt an diesem Feiertag im vorwiegend katholischen Würzburg, hat Zeit, aber die Geschäfte haben zu. Ok, im letzten Jahr war es egal, da war der 15. August ein Sonntag.

Aber um Würzburg herum gibt es 45 Ortschaften in Unterfranken, die nach- bzw. vorwiegend evangelisch sind, und in denen an diesem Montag ganz normal gearbeitet wird. Dort kann man Shoppen gehen, was in Martinsheim oder Rüdenhausen bestimmt irre Spaß macht. Hm. Was kann man morgen wo machen?

Das sind die Kandidaten:

Abtswind, Albertshofen, Altertheim, Aubstadt, Buchbrunn, Castell, Ermershausen, Geiselwind, Geroda, Gochsheim, Hasloch, Höchheim, Kitzingen, Kleinlangheim, Königsberg, Mainbernheim, Mainstockheim, Markt Einersheim, Marktbreit, Marktsteft, Maroldsweisach, Martinsheim, Maßbach, Mittelsinn, Obernbreit, Ostheim vor der Rhön, Partenstein, Reichenberg, Remlingen, Rentweinsdorf, Rüdenhausen, Rödelsee, Schwebheim, Segnitz, Sennfeld, Sommerhausen, Sondheim vor der Rhön, Sulzdorf/Lederhecke, Thüngen, Uettingen, Untermerzbach, Wiesenbronn, Willmars, Winterhausen, Zeitlofs.

Also? Einkaufstipps für die Orte? Oder sonstige Werktagsaktivitäten? Irgendwie muss man ja als vorwiegender Katholik den Feiertag rumbringen.

Die große Stille

So langsam ist es an der Zeit zu erklären, warum in den letzten Wochen hier im Blog kaum etwas passiert ist. Nein, das Würzblog ist nicht tot. Es ist vielmehr so, dass ich mich beruflich verändern werde. Ab 1. April 2011 — kein Scherz — werde ich bei der Main-Post in der Online-Redaktion arbeiten.

Ursprünglich hatte ich mich Ende letzten Jahres bei der Main-Post um ein Volontariat beworben. Das hat ganz knapp nicht geklappt, dafür hat es mit eben der So-Gut-Wie-Vollzeit-Stelle in der Online-Redaktion geklappt, wo ich sogar ein wenig mitvolontieren darf.

Im Moment bin ich — für all die, die es nicht wissen — freiberuflicher Webdesigner. Und ich möchte bis Ende des Monats noch alle laufenden Projekte abschließen, was mir für Februar und März ein unanständig hohes Arbeitspensum auferlegt (hat). So langsam lichtet sich zwar der Arbeitsdschungel für mir, aber es blieb und bleibt erst einmal zu wenig Zeit für meine Web2.0-Aktivitäten.

Das ist also das — für mich eher erfreuliche — Geheimnis hinter der großen Stille im Würzblog. Und da wird es wohl noch drei Wochen eher ruhig bleiben. Aber dann wieder … 🙂

Schwarzmaler für das Central gesucht

An diesem Samstag soll ab 10 Uhr wieder Hand an das Programmkino Central gelegt werden — unter anderem soll die Decke über der Leinwand schwarz gestrichen werden. Wer Lust und Zeit hat, darf sich der Stricherorgie gerne anschließen (wer Pinsel und/oder Rollen besitzt, darf diese gerne mitbringen), einfach eine Mail an Thomas Schulz vom Programmkino schreiben. Geplant sind ungefähr drei Stunden Arbeit.

Und wenn wir schon mal beim Thema Programmkino sind: Das Februarprogramm ist natürlich schon lange auf der Website des Central, im Würzburgwiki (da war es als erstes) und täglich über Twitter bei wuevent zu bekommen.

Heute geht es los: Coworking in Würzburg

Heute Abend gehe ich von meinem aktuellen Büro im alten Zollamt schräg über die Straße in mein altes Büro im Kopfbau der Frankenhalle — eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft. Denn in den wunderschönen Räumen des ehemaligen Verwaltungsbaus der Frankenhalle beginnt heute eine neue Ära des Arbeitslebens in Würzburg — der erste echte Coworking-Space in Würzburg.

Coworking heißt, dass es einen oder mehrere Räume mit einer Infrastruktur gibt, in der man arbeiten kann, und zwar mehr oder weniger spontan und zeitlich begrenzt. Quasi ein Stundenhotel für Selbstständige. Wie in jedem Hotel ist es natürlich möglich, sich dauerhafter einzumieten — man denke nur an Udo Lindenberg im Hotel Atlantic –, aber auch für Freiberufler, die mal einen Tag in Würzburg sind und mal schnell einen Arbeitsplatz mit Internetanschluss, Kaffeemaschine und Drucker brauchen, ist das eine feine Sache.

Der heutigen Auftakttag startet inhaltlich gleich um 19.00 Uhr mit einem Webmontag, wo sich Macher, Entwickler, Interessierte aus dem Web 2.0-Bereich treffen und miteinander plauschen und sich Neuigkeiten in Kurzvorträgen vorstellen. Und natürlich wird es um Coworking gehen — und die Eröffnung wird vorher und nachher auch gefeiert.

Eine tolle Sache, die von den Verantwortlichen, allen voran aus meiner Sicht wohl Markus Heurung, mit viel Herzblut und Engagement ins Leben gerufen wurde. Zwar bin ich noch glücklich in meiner Bürogemeinschaft (Nein, für mich ist eine Bürogemeinschaft kein Coworking, auch wenn sich mal öfters Gäste bei uns einnisten) bin, wer weiß — vielleicht hocke ich eines Tages wieder dort, wo meine Selbstständigkeit anfing. Es gäbe Schlimmeres! 😉 Und bis die Frankenhalle doch wirklich für das Stadttheater umgebaut werden wird, da werden vermutlich noch ein paar Hochwässer durch Würzburg rauschen. Für die Coworker wäre das fast zu hoffen (die Zeit, nicht das Hochwasser!).

Für saubere Kinos und saubere E-Mails

Liebe Programmkinoleute!

Ihr braucht eine Reinigungskraft auf 400-Euro-Basis für das Programmkino, ok. Dringend und sofort, ok. Bewerbung per E-Mail, ok. Aber warum müsst ihr mir dafür eine Mail in Comic Sans schicken? Was hab ich euch getan? Besitze ich keine Menschenrechte? Das macht man nicht, das kann ganz bös ins Auge gehen! Ging es auch, und zwar in meines! Autsch!