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Eine Nacht im Hotelturm

Ach, der Hotelturm in Würzburg. Was hatte ich mit dem im Blog schon Spaß, bevor er überraschenderweise doch mal fertiggestellt wurde. Zig Artikel, ein lustiges “Wir beleuchten mit Twitter die Fenster”-Spiel und eine Abmahnung — das waren noch Zeiten.

Dann wurde aus dem Hotelturm das GHotel und Ruhe kehrte ein.

Aber in der letzten Woche hatte ich die seltene Gelegenheit, mal im GHotel formerly known as Hotelturm zu übernachten — berufliche Klausurtagung. Meine erste Hotelübernachtung in Würzburg überhaupt! 😉

Und nachdem ich so viele Geschichte mit dem Bau erleben durfte, habe ich mich eigentlich schon auf eine Nacht mit einem wunderschönen Ausblick im 17. Stock gefreut.

Nix war’s! 5. Stock mit Blick auf die Tankstelle. Das Leben ist schon ein ungerechtes! 😉

Ausblick GHotel Würzburg, 12. Etagen unter dem Dachgeschoss.
Ausblick GHotel Würzburg, 12. Etagen unter dem Dachgeschoss.

Zimmer sind übrigens ok, aber nichts Besonderes.

Zimmer GHotel Würzburg
Zimmer GHotel Würzburg

Nur eine Frage bleibt mir noch zu klären. In den zwei Tagen, in denen ich im GHotel war, stand rechts neben dem Eingang ein Eimer mit einer Mischung aus Wasser, Orangenschalen, einem Zigarettenstummel und einem Streichholz. Wird das für irgendwelche geheimen Riten gebraucht?

Das Mysterium des Mandarineneimers
Das Mysterium des Mandarineneimers

Mein erster Geocache

Was macht man, wenn die Sonne scheint und man sich neulich einen GPS-Empfänger gekauft hat? Na klar – Geocaching.

Bei opencaching.de einen nicht allzu schweren und nicht allzu weit entfernten Cache ausgesucht, nämlich im Stein-Wein-Pfad.

Das GPS angeworfen, per Bluetooth mit dem Handy verbunden, Kartendaten geladen und los ging es im strahlenden Sonnenschein.
Wir mussten zehn Stationen im Stein-Wein-Pfad besuchen und dort Zahlen von Infotafeln abschreiben oder auch mal Dinge zählen. Diese Zahlen musste wir addieren und multiplizieren — ohne Taschenrechner nicht ganz einfach — und erhielten dann die Koordianten des eigentlichen Ziels — der Cache.

Auch den haben wir dann gefunden, es war ein verstecktes kleines Plastikfläschchen. In dem Cache war neben dem Logbuch, in das wir uns gleich verewigt haben, auch ein bisschen Kram drin, von dem wir nun etwas austauschen durften. Das mitgenommene kleine Buntstiftpäckchen passte leider nicht durch den Flaschenhals, so haben wir nur den pinken Buntstift gegen eine kleine Ü-Ei-Figur getauscht.
Stolz und glücklich waren wir! 🙂

Geocachen macht wirklich Spaß. Wir haben einen schönen Sonntagsspaziergang gemacht, hatten einen herrlichen Ausblick über Würzburg, haben sogar das eine oder andere über die Stadt gelernt, hatten Spiel, Spannung und brauchten keine Schokolade.

Forumsblick

So, jetzt isses aber auch mal eröffnet, die Sprossenwand das Petrinihaus das Forum am Würzburger Marktplatz. Von außen haben wir es ja alle schon gesehen, wir durften den Bauverlauf zwischen Hoffen und Bangen miterleben. Ok, ich mehr mit Bangen. Aber heute konnte man auch das Innenleben des Hauses betrachten, denn die VR-Bank Würzburg lud zum Tag der offenen Tür.

Und zumindest mittags haben viele Würzburger die Gelegenheit genutzt. Es gab ja auch Sekt und Saft. Und einen Bierstand. Und ein Kinderkarussell.

Ich habe zwar nichts getrinken, aber die Mittagspause für einen schnellen Besuch genutzt. Wie sieht das Petrinihaus von innen aus? Nun, wie eine Bank von Innen eben so aussieht. Unten Schalterräume mit den Geldautomaten, oben Büros und Besprechungsräume. Viel Glas, viel Stahl, viel Stein, viele Schreibtische. Viele Treppengeländer, bei denen man sich ganz leicht die Finger einzwickt.
Und je weiter man in den Etagen nach oben kommt, desto schöner wird der Ausblick, sofern nicht gerade ein Nachbarhaus in Griffweite vorm Fenster steht. Und von der Dachterasse aus hat man wirklich einen tollen Blick über die Stadt und zur Festung.

Also, der Blick aus dem Gebäude heraus ist sehr schön.

Anders ist der Blick von Außen auf das Gebäude, zumindest mein Blick. Ich gehöre zu der Zu-klotzig-hässliches-Dach-schlimme-Fassade-Fraktion. Und soweit ich es mitbekommen habe, war ich bei der Eröffnung nicht der einzige. Aber es gab auch doch viele Besucher, von denen ich hörte, dass sie das Haus gelungen finden.
Vielleicht hätte ich auch einen Sekt trinken sollen. Oder zwei.

Farbunechte Handybilder gibt es im 23hq-Album.

Würzburg Webcams

Daylight hat eine mir noch nicht bekannte Webcam in Würzburg gefunden, nämlich die des Bayerischen Rundfunks auf deren Hochhaus am Bahnhof. Damit kenne ich nach meiner Zählung nach 7 8 9 aktive Webcams in der Stadt

(Stand 3. Januar 2015)

Noch Ergänzungen?