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Weiße Lawine voraus

Erst dachte ich, das "W" steht für "White", bis ich gemerkt habe, dass ich die CD falsch herum gehalten habe und es zwei "A" für "Avalanche Ahead" sind.
Erst dachte ich, das “W” steht für “White”, bis ich gemerkt habe, dass ich die CD falsch herum gehalten habe und es wohl zwei “A” für “Avalanche Ahead” sind.

Wieder war mal eine CD in meinem Briefkasten – diesmal habe ich Post von Avalanche Ahead bekommen. Die noch recht junge Würzburger Band — mit trotz ihrer Jugend erfahrene Musikern — hat nun die von mir heiß ersehnte White EP veröffentlicht.

In dem Pressetext beschreiben sie ihre Musik als Mix aus “Alternative Rock, Hard Rock und Post Grunge”. Das ist sicher alles richtig, ich würde sogar noch eine Prise Progressive Rock hinzufügen. Aber mit diesen Kategorien tu ich mir immer schwer, mit “Gefällt mir” oder “Gefällt mir nicht” komme ich besser zurecht.

Avalanche Ahead bedankt sich bei mir.
Avalanche Ahead bedankt sich bei mir – warum auch immer. Egal – ich freue mich! 🙂

Und die Scheibe gefällt mir! Drei Songs sind auf der EP, das schon im letzten Jahr veröffentlichte Stück “All In” ist auf dem kleinen Album nicht zu finden. “Open” und “Do You Even Know (Why)?” sind sich recht ähnlich und klingen wie zwei Teile eines Stückes, aber die Mischung aus ruhigen, mit Klavier unterlegten Passagen und die harten, gitarrenlastigen Stellen geht gut ins Ohr, in die Füße und in den Nacken. Der Track “Open” geht da wiederum keine Kompromisse ein und haut einem mit den E-Gitarren voll auf die Zwölf.
Ich behalte Avalanche Ahead auf jeden Fall im Auge und im Ohr, mein Bauchgefühl sagt mir, dass da noch mehr gehen wird.

Ihre Debut-Veröffentlichung haben Fabian Prietzel (Vocals, Piano), Jascha Sunderman (Drums) und Joey Jones (Gitarre) gut eingespielt und sie wurde sauber produziert, Bassist Stefan “Steve” Müller kam erst nach der Aufnahme zur Band — ihn darf man aber bei den kommenden Live-Auftritten hören und sehen.

Der nächste Auftritt von Avalanche Ahead in Würzburg ist am 6. März 2015 im B-Hof, wo sie zusammen mit Old Terrible Man auf der Bühne stehen. Old Terrible Man feiert an diesem Abend die Release-Party ihres neuen Albums “Cosmic Poems” — eine Doppel-Release-Party also.

Wer dieses Gig verpasst, hat auf jeden Fall beim Umsonst & Draussen 2015 eine weitere Chance, dort sind sie am Samstag, 20. Juni 2015, zu hören.

Und natürlich kann man die White EP auch kaufen — im Moment nur über die Bigcartel-Plattform oder per E-Mail direkt bei der Band. Sie kostet nur läppische 5 Euro, ein paar Sticker inklusive. Den Song “Open” gibt es digital auch kostenlos über Bandcamp.

Und natürlich laufen die neuen Songs auch im Radio Würzblog! 🙂

Würzburg, was geht diese Woche?

Aktualisierung vom 10.11.14 um 18.50 Uhr

neue_faelle_fuer_sherlock_holmesSo, was ist denn in dieser Woche in Würzburg los? Außer Sankt Martin und dem Beginn der vermaledeiten Faschingszeit.

Fangen wir doch mal mit Theater an. Über “Lolita strikes back” hab ich schon geschrieben, das kann man sich in am Donnerstag und Freitag im Theater Ensemble anschauen.

Auf meiner persönlichen To-Do-Liste steht auch noch “Neue Fälle für Sherlock Holmes” auf der kleinen KuZu-Bühne unter dem Chambinzky. Regisseurin Cornelia Wagner hat mir gesagt, dass das Stück toll ist, welch eine Überraschung! 😉

Wer es ein bisschen lockerer braucht, der kann sich am 11.11. zum Tag der Salzstangen — ja, den gibt es wirklich — um 19.50 Uhr Improtheater von der Gruppe “10 vor 8” gönnen. Ebensfalls im KuZu/Chambinzky.

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat — das Land feiert 25 Jahre Mauerfall. Und deswegen darf man am Montag für den Frieden laufen, beim “Walk for Peace” vom Berliner Ring zur Posthalle.

1-Bitcoin-Qt 09.11.2014 201355Musik gibt es auch. Am Freitag kann man sich zum Beispiel zwischen linken Hiphop mit “Neonschwarz” im Cairo oder der Afro Night im B-Hof entscheiden.

Oder in den Staatlichen Hofkeller gehen. Da ist der Benfiz-Abend der deutsch-finnischen Gesellschaft. Es gibt argentinischen und finnischen (!) Tango und Jazz von und mit Tuija Komi und Vlad Cojocaru, die Schauspielerin Maria Brendel vom Mainfranken Theater liest noch Texte aus und über Finnland. Ob es Wodka geben wird, weiß ich nicht.
Der Eintritt kostet stolze 23 Euro — es ist eben eine Veranstaltung für zwei gute Zecken, dem Mwanza e.V. und die Heuchelhof Dragons.

Wird noch ergänzt … Vorschläge willkommen! 🙂

Update 1

Dankenswerterweise gab es noch ein paar Vorschläge:

Am Dienstag trifft sich im Weinkeller des Greifensteiner Hof wie alle Nase lang die Würzburger Sprachrunde, wo ich auch schon mal referieren durfte. Das Thema lautet diesmal:  Was macht eigentlich ein Synchronsprecher? Und wie ist die Ausbildung dazu? Daniel Klein weiß Antworten darauf, darum ist er Gast an diesem Abend.

Die Neuauflage der Poetry-Slam-Show “Bube, Dame, Ritter” mit Marvin Ruppert, Pauline Füg und eben Christian Ritter gibt es am Mittwoch ab 20.15 Uhr in der Kellerperle. Als Gast ist diesmal noch mit dabei Stefan Dörsing, “lebende Beatbox und Rap-Poet aus Wetzlar”.

Tommi hat mich im Kommentar beschämt, denn wie konnte ich das nur vergessen? Am 15. November — also an diesem Samstag — feiert die Band Q.Age im Rahmen von “Wü meets” im Cairo ihren 15. Geburtstag. Als Gäste mit auf der Bühne sind Starprimate und die drei Irren von Grombira. 😉

b-hof

20 Jahre B-Hof

Der B-Hof feiert an diesem Wochenende sein 20. Geburtstag und ist damit gerade mal halb so alt wie ich. Die Party dazu läuft heute schon seit 16 Uhr im Bechtolsheimer Innenhof, heute Abend steigen da ab 19 Uhr noch ein paar Open-Air-Konzerte — Hip Hop mit Casper, Maurice und Sicksteez — für 15 Euro an der Abendkasse. Morgen geht es ab 14 Uhr weiter mit 5Bugs, At The Farewell Party, Deathjocks, Limit of Tolerance, Harlekins Traum und Kryptofied — ebenfalls für 15 Euro Eintritt an der Abendkasse.

Danke B-Hof, für die vielen tollen Konzerte wie Perennial Quest (auch für den Massen-Podcast dort), Dead United oder Panzerballett. Und irgendwie auch Danke, dass es bei euch Alkohol nur in Bierform gibt, so erlebe ich alle Konzerte immer völlig nüchtern — auch nicht schlimm.

Weiter so und alles Gute! 🙂

Panzerballett

Krasse Sonntagsmatinee

PanzerballettNa, das war vorhin eine krasse Sonntagsmatinee mit Panzerballett. Und dafür sogar ganz zu besucht, Charly Heidenreich war zufrieden. Die Zuhörer auch. Panzerballett hat wieder mal gezeigt, wie man Lieder verkrassen und Krasses zu Liedern machen kann. Musikalisch oft am Rande des Chaos, aber eben nur am Rand — wirklich gute Musiker wie die Fünf von Panzerballett schaffen es ganz entspannt, auf dieser Grenzlinie zu balancieren. Sie hauten uns krasse Eigenkreationen mit mehr Rhythmenwechsel als Zuschauer im Raum um die Ohren — wie zum Beispiel das Lied mit dem schönen Titel “Mit weißglühendem Morgenstern in Omas frischgebackene Rüblitorte” — und auch bis nahe an die Unkenntlichkeit verkrasste Klassiker wie “Die Simpsons”, ABBAs “Gimme, gimme, gimme” oder ein Song, der erst mit dem Kürzel “TOML” wirklich zum Leben erweckt wird.

Die Jungs fuhren gleich mal weiter nach Berlin, wo sie morgen in der ARTE Lounge auftreten werden, das Konzert wird dann wohl in den nächsten Monaten ausgestrahlt werden — als Hinweis für alle, die das großartige Konzert heute verpasst haben.

Krasse Bilder vom Konzert gibt es auch — ich will ‘ne neue Kamera! 😉

panzerballett

Kaffeezeit und Panzerballett

Morgen geh ich zur besten Kaffeezeit ins Konzert. Spätmatinee — ein schönes Wort — im B-Hof mit Panzerballett, der Jazz-Metal-Verschwurbel-Band meines Vertrauens. Musikalisch grandios und wie ich seit dem letzten Hafensommer weiß, auch großartig in den Ansagen. Ich freu mich schon!

Ich habe leider keinen Schimmer, was die Eintrittskarten kosten, ob der Preis in dem im B-Hof üblichen Minibereich liegt. Aber es wird sich lohnen. Also, wer Lust hat sich den Sonntagnachmittag verkrassen zu lassen: Sonntag, 24. Janaur 2010, 16.00 Uhr im B-Hof, Einlass und Öffnung der Tageskasse um 15.00 Uhr.

Dead United

Text zur Kulurgrätsche

Jetzt bin ich doch tatsächlich auf dem “Publizieren”-Button beim letzten Beitrag eingeschlafen. Aber da fehlt doch noch der Text!

Wie dem auch sei. Am Samstag waren wir bei der Eröffnung von “Wunschlos Glücklich” in der Bronnbachergasse. An solchen Eröffnungstagen ist es natürlich schwer zu beurteilen, ob so ein Café einem gefallen könnte, denn so wird es dort nie wieder sein. Aber so aus dem Bauch denke ich, dass es dort ganz nett sein kann. Der Kaffee ist nicht fantastisch, aber ok. Der Wein ebenfalls. Die Preise sind leicht gehoben, aber noch bezahlbar. Von der Einrichtung habe ich aber wegen den Massen an Besuchern nicht viel gesehen.
Ein wenig luschig fand ich die Drei-Mann-Coverband, die am Abend gespielt hat. Nicht dass die Band an sich schlecht gewesen wäre, aber irgendwie habe ich mir was Knackigeres und Originelleres erwartet.

Knackiger wurde es auf jeden Fall bei der zweiten Station des Abends, nämlich bei der Dead-United-Release-Party im B-Hof, zu der wir gerade noch rechtzeitig ankamen. Das hat Spaß gemacht! Auch ein Nicht-Halloween-Fan wie ich konnte sich an der guten Stimmung, der witzigen Bühnenshow und nicht zuletzt an der guten Musik erfreuen. Horrorpunk der Laune macht, aber exakt bis zum Beginn des Tanzverbots um Mitternacht dauerte.

Und eben wegen des Tanzverbots dachte ich eigentlich, dass sich die dritte Station des Abends eh erledigt hätte. Aber als wir in der Kaiserstraße ankamen, da sah ich sie, das Tanzverbot völlig ignorierend, noch im aktiven Dienst — die Türsteher des Tanzcafé Ludwig. Türstehern stehe ich nicht Tür, dafür voll Misstrauen gegenüber, denn selten bis nie bin ich im gestylten Discooutfit unterwegs. Aber ich kam ohne Beanstandung im Wollschal, grünem Strickpullover und ziemlich abgeranzten Jeans rein. Oben angekommen merkte ich nicht nur, das vom alte Café Ludwig nicht mehr sehr viel übrig geblieben ist, sondern überraschenderweise auch, dass ich der einzige im Strickpullover war. Ein Paillettentop wäre deutlich angesagter gewesen, allerdings hätte das nicht so zu meinen abgeschlappten Schuhen gepasst.
Es gab zwei angenehme Dinge im Ludwig: Die Anwesenheit der im Moment bloglahmen Nansens und die Abwesenheit von Party-Fotografen. Und die Musik war ja gar nicht so mein Ding. Ich habe zuerst auch gar nicht gemerkt, dass die angekündigten Sexinvaders noch gar nicht auflegten. Allerdings ist mir der Übergang, als sie dann doch am Plattenteller waren, auch nicht aufgefallen. Wie gesagt, musikalisch nicht so meine Welt. Ich fürchte, das Café Ludwig und ich werden uns nicht so oft über den Weg laufen.

Und jetzt schlafe ich weiter. Verlinkt wird morgen. 😉

Abendplanung, jetzt

Die Thomas-Meineke-Lesung gestern habe ich verpasst — es gab einfach wichtigere Sachen im Leben. Aber heute geht es wieder in die Stadt. Auf der Liste der potentiellen Möglichkeiten stehen:

  • Die Eröffnung des “Wunschlos Glücklich” in der Bronnbacher Gasse. Café, Kneipe, Bühne — bin gespannt ob es was taugt oder nur viel Lärm um nichts ist.
  • Release-Party der Scheibe “Chainsaw Chronicles”von Dead United im B-Hof. Nachdem ich die Ehre einer Pre-Release im Radio Würzblog hatte, sollte ich sie mir vielleicht auch mal live anhören — und ich die Scheibe eigentlich auch ganz gut und witzig fand. 🙂 Deswegen gibt es im Radio Würzblog heute auch Horrorpunk bis 6 Uhr früh. Happy Halloween! 😉
  • Tanzens mit den Nansens im Tanzcafé Ludwig, wo egoFMThe Sexinavaders” auflegen lässt. Nicht wirklich meine Musik, aber etwas neugirig auf das Café Ludwig.

Aber wie ich uns kenne, kann der Abend auch gaaaaanz anders verlaufen. Wir verdrängen ja unvernünftigerweise unser biologisches Alter und fühlen uns  jung und spontan … 😉

Pre-Release “The Chainsaw Chronicles” von Dead United. Danke.

Vielleicht hat Petras Schreikrampf doch etwas genutzt — gestern kam doch tatsächlich eine Mail vom B-Hof mit der Bitte, die neue CD von Dead United ins Programm von Radio Würzblog aufzunehmen. Und das habe ich natürlich gemacht.

Morgen wird um 10.00 Uhr in der Sendung “Ralf und die Unterfranken” das neue Album “The Chainsaw Chronicles” kurz vorgestellt — mit Mini-Moderation meinerseits. 🙂 Die Freude und Ehre ist sogar doppelt so groß, denn die Songs sind als Pre-Release zu hören, die CD-Release-Party findet passenderweise an Halloween — 31. Oktober 2009, ab 20.00 Uhr  im B-Hof statt, Eintritt 5 €. Und um allen Nicht-Horror-Punk-Fetischisten (zu denen ich mich auch zählen darf) die Sorge zu nehmen — das Album ist wirklich sehr hörbar, witzig und liebevoll gemacht. Aber dazu morgen und den Rest der Woche mehr bei Radio Würzblog. 🙂