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Hotelturmverwurschteln

Man kann dem Hotelturm viel vorwerfen — unter anderem dass er nicht fertig gebaut ist –, aber er dient doch als Quell der Kreativität in Würzburg. Ob er als vertikaler Bauernhof beackert wird oder als Museum dient, aus so einer Ruine kann man zumindest auf dem (virtuellen) Papier etwas machen.

Und so hat sich die Künstlerin und Grombühlerin Martina Jäger eine Aktion unter dem Motto “Babühlonischer Hotelturm verschönern” ausgedacht, bei der man Vorlagen, auf dem der Hotelturm gezeichnet ist, irgendwie kreativ verarbeitet. Die Vorlagen liegen in Würzburger Geschäften aus, wo genau weiß ich gar nicht, aber in Grombühl bestimmt gehäuft.

Die Arbeiten kann man sich unter anderem an den Offenen Ateliertagen in Grombühl — es gibt auch noch gleichzeitig die “normalen” Tage des offenen Ateliers — am kommenden Samstag und Sonntag anschauen. Grombühl ist ja eh ein Ort völlig unterschätzter Kultur — ich muss das ja wissen –, um das zu zeigen sind dort am Wochenende überall offene Kulturräume zu finden, an denen eben genau das passieren soll: Kultur.

Und hier kann man am 17. und 18. Juli von 14.00 -18.00 Uhr hin:

  • KunstForum, Martina Jäger, Schiestlstr.5 (neben dem Ernst-Reuter-Platz)
    M. Jäger, robART, Prof. B. Neumayer, Heidi Hotelm Fine-Art-Photography, Kiki & 3 Kölner Künstler / Objekte, MedienKunst, Malerei, Fotografie, Lyrik, Musik
  • Sabine Saam, Mechthild Hart, Grombühlerstr. 5 , Ateliergemeinschaft für Malerei und Fotografie
  • Park-Ausstellung am Ernst-Reuter-Platz / Kinder und Jugendliche erLEBEN. Kinder und Jugendliche aus Grombühl zeigen Acrylbilder
  • Schulkinder erLEBEN Form&Farben, Ernst-Reuter-Platz
    15./16.7. 16-18 Uhr, offenes Kreativangebot für Kinder mit Künstlern aus Grombühl
  • Brunch, “Zeit für Gedanken zur Wertschätzung”
    17.07. 11-13 Uhr, Zeitbank Grombühl stellt sich vor im KunstForum
  • Führung durch Grombühl & Weinberge
    17.07./ 18 Uhr, G. Schüttler, Treff am Kunstforum

Bis Ende Juli sind in etlichen Geschäften um den Wagnerplatz in Grombühl Ausstellungen von Künstlern zu betrachten. Also: Mal auf ins schöne Grombühl, die Sonnenseite Würzburgs — meine zumindest! 😀

Um Martina auch etwas für die Hotelturm-Aktion beizusteuern, habe ich eine kleine turmförmige Collage aus etlichen Bildern der Weihnachtsturm-Aktion gemacht — der Ruhm und Rum gebührt den damals teilnehmenden Künstlern. Dafür habe ich mich zwar nicht an die Vorlage gehalten, aber da ich Martina Jäger als wilde Kreative — oder kreative Wilde? — kenne, wird das schon in Ordnung sein. 😉

Gibt’s auch als PDF zum Ausdrucken und über’s Bett hängen. 😉

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(CC-BY-SA)

WueWoWas und PayPal, just good friends?

Wer einen Account bei wuewowas.de und auch einen Account bei PayPal hat, der sollte sicherheitshalber mal bei PayPal reinschauen, ob da keine ungewollten Transaktionen vorhanden sind.
Gernot von WueWeb hat vor ein paar Wochen festgestellt, dass PayPal eine Zahlung von seinem Konto an Gameforge durchführen wollte, die er nicht angewiesen hat. Nachdem er diesen Fall in dem Blogbeitrag dargestellt hat, fanden sich in den Kommentaren auch andere Leidensgenossen. Nach und nach zeigte sich, dass viele aus Würzburg kommen und dann noch, dass sie bei PayPal das selbe Passwort verwenden wie bei wuewowas.de. Es könnte also sein, dass Benutzerdatenbank bei wuewowas.de gehackt wurde und mit diesen Daten über PayPay bei Gameforge eingekauft wurde, das wäre zumindest eine Erklärung,

Das nur als Hinweis, Gernot hält euch bestimmt auf dem Laufenden. Und vielleicht sollte man einfach mal so wieder das PayPal-Passwort ändern, kann nie schaden. Und am besten kein Passwort verwenden, dass woanders in Benutzung ist.

Die große Depression - Plakat

Große Depressions-Depressionen?

Die große Depression - Plakat

Das Bild habe ich Ende Oktober in Würzburg aufgenommen. Ich fand es eine recht witzige Idee, für die Aufführung von Arthur Millers “Die große Depression” im Mainfrankentheater Plakate zu gestalten, bei dem ein Szenenbild und der Titel auf das neue VR-Bank-Gebäude (aka Forum aka Petrinihaus)am Unteren Markt projiziert wird. Die halbe Stadt war mit diesen Plakaten gepflastert. Seit ungefähr einer Woche aber gar nicht mehr so arg — und das war kurz vor der Premiere am 7. November 2009.

Zumindest Gerüchte besagen, dass die VR-Bank “not amused” über das Plakat war und die Plakate teilweise abnehmen ließ. Falls — und nur falls — das stimmen sollte, dann will ihr nur etwas mit auf den Weg geben: Sei es lokalarchitektonisch oder weltwirtschaftlich — wenn einem die gute Stimmung nicht unbedingt entgegenweht, dann wird die durch Humorlosigkeit und Dünnfelligkeit auch nicht besser.
Wenn das Gerücht nicht stimmen sollte, dann hebt euch den Satz mal trotzdem auf, man weiß ja nie, ob man ihn nicht doch mal brauchen kann. 😉

Der Kartenvorverkauf für den Hafensommer 2009 geht los

Das U&D haben wir hinter uns, als nächstes steht der kostenpflichtige Hafensommer ins Haus. Da hat nämlich gestern schon der Kartenvorverkauf angefangen. Karten gibt es in der Tourist-Information im Falkenhaus (Tel: 0931/372398).
Das Eröffnungskonzert am 24. Juli 2009 wird wieder netterweise von der Sparda-Bank Würzburg gesponsert, ist also umsonst. Man muss aber trotzdem Karten besorgen, da der Platz auf der Hafentreppe endlich ist. Diese Karten kann man erst ab 6. Juli 2009 im Falkenhaus , im Mainfranken Theater und für Kunden der Sparda-Bank in der Sparda-Bank mitnehmen — wie gesagt: kostenlos.

Und mal sehen, vielleicht gibt es im Würzblog bald sogar ein paar Freikarten zu gewinnen … 🙂

Und da auf der Hafensommerseite das Programm nur als PDF verfügbar ist, hier nochmal der letzte und vermutlich endgültige Programmablauf im Überblick:

17.07.09, 21.00 Uhr
Hafensommer Kick-off: Konzert mit Geoff Muldaur auf Dem Boot
Folk, Blues und Folk-Rock

24.07.09, 19.30 Uhr
Hafensommer-Eröffnung:
Sparda-Bank-Classic-Night: „Classic meets Jazz“
Kostenlos, aber Einlasskarten erforderlich aufgrund der begrenzten Platzkapazität!

25.07.09, 20.30 Uhr
Konzert: Police in Dub feat. Tingling
„Synchronicity! – Riddims der Popgeschichte“

26.07.09, 20.00 Uhr
Doppel-Konzert: No Restrictions vs. Panzerballett

28.07.09 und 29.07.09, 20.00 Uhr
Theater: Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill

30.07.09, 21.30 Uhr
Kino: Mamma Mia!

31.07.09, 20.30 Uhr
Konzert: Hendrix Project – Stucky, Doran, Studer, Tacuma

01.08.09, 20.00 Uhr
Konzert: Sophie Hunger
Kino: Der Freund (CH 2008)

02.08.09, 20.30 Uhr
Konzert: jbbg

04.08.09, 21.30 Uhr
Kino: The International

05.08.09, 20.00 Uhr
Doppelkonzert: Iva Bittová und Sväng

06.08.09, 20.00 Uhr
Doppelkonzert: Tom Tornado Club Edition und Tango Crash

07.08.09, 20.30 Uhr
Konzert: zehnder kraah

08.08.09, 20.30 Uhr
Konzert: Värttinä

09.08.09, 20.30 Uhr
Konzert: Soha

11.08.09, 21.30 Uhr
Kino: Die Wolke

12.08.09, 20.00 Uhr
Doppelkonzert: Karo und Hjaltalin

13.08.09, 20.00 Uhr
Konzert: Karandila jun.

14.08.09, 20.30 Uhr
Kabarett: Matthias Brodowy

15.08.09, 20.30 Uhr
Konzert: PeterLicht

16.08.09
Hafensommer-Finale
20 Jahre Kunstverein: Finissage
(inkl. Konzert für Streichquartett)
auf dem Kunstschiff Arte Noah
Hugo For Sale
BIG BANG Orchester – Kreuzeder/Schmitt
floorJivers
Tanguda – drums, dance & fire

Forumsblick

So, jetzt isses aber auch mal eröffnet, die Sprossenwand das Petrinihaus das Forum am Würzburger Marktplatz. Von außen haben wir es ja alle schon gesehen, wir durften den Bauverlauf zwischen Hoffen und Bangen miterleben. Ok, ich mehr mit Bangen. Aber heute konnte man auch das Innenleben des Hauses betrachten, denn die VR-Bank Würzburg lud zum Tag der offenen Tür.

Und zumindest mittags haben viele Würzburger die Gelegenheit genutzt. Es gab ja auch Sekt und Saft. Und einen Bierstand. Und ein Kinderkarussell.

Ich habe zwar nichts getrinken, aber die Mittagspause für einen schnellen Besuch genutzt. Wie sieht das Petrinihaus von innen aus? Nun, wie eine Bank von Innen eben so aussieht. Unten Schalterräume mit den Geldautomaten, oben Büros und Besprechungsräume. Viel Glas, viel Stahl, viel Stein, viele Schreibtische. Viele Treppengeländer, bei denen man sich ganz leicht die Finger einzwickt.
Und je weiter man in den Etagen nach oben kommt, desto schöner wird der Ausblick, sofern nicht gerade ein Nachbarhaus in Griffweite vorm Fenster steht. Und von der Dachterasse aus hat man wirklich einen tollen Blick über die Stadt und zur Festung.

Also, der Blick aus dem Gebäude heraus ist sehr schön.

Anders ist der Blick von Außen auf das Gebäude, zumindest mein Blick. Ich gehöre zu der Zu-klotzig-hässliches-Dach-schlimme-Fassade-Fraktion. Und soweit ich es mitbekommen habe, war ich bei der Eröffnung nicht der einzige. Aber es gab auch doch viele Besucher, von denen ich hörte, dass sie das Haus gelungen finden.
Vielleicht hätte ich auch einen Sekt trinken sollen. Oder zwei.

Farbunechte Handybilder gibt es im 23hq-Album.

Blauäugige WVV

Im Prozess um die verspekulierten Millionen der WVV wurde heute ein Urteil gefällt. Die Deutsche Bank muss fast eine Millionen Euro, knapp ein Viertel des Verlustes, an die WVV zurückzahlen.

Da ist die WVV nochmal mit einem blauen — sehr blauem — Auge davongekommen und lernt vielleicht, sich nicht auf Geschäfte einzulassen, von denen man keine Ahnung hat — oder die man gar nicht machen darf. Eine Idee, die man eventuell auch auf andere Bereiche ausdehnen könnte.