• Events,  Kultur

    Handbuch für Raumfahrer: Nach der Lesung ist vor dem Flug ins All

    Alles was man wissen muss, wenn man in den Weltraum fliegen will, kann man im Buch von Bergita und Urs Ganse nachlesen. Vorgelesen haben sie daraus in der Unibibliothek. Eine Lesung ohne Buch, das ganz in der Nähe seinen Ursprung hat.

  • Events,  Musik

    Schifflein wechsel dich: Die Beluga II läuft ein

    Wieder kommt Bildung auf dem Main daher geschwommen. Am Samstag und Sonntag — 24. und 25. August 2013 — liegt das Greenpeace-Schiff “Beluga II” in Würzburg an. Auf dem Segelschiff — ein Klipper — gibt es eine Ausstellung über den Zustand der deutschen Buchenwälder. “Die alten Buchenwälder sind so selten wie der Amazonas.” Oliver Salge, Waldexperte von Greenpeace (Link) Herr Salge übertreibt in dem Zitat etwas. Alte Buchenwälder sind hierzulande nicht ganz so selten wie der Amazonas, den Fluss gibt es in Mitteleuropa nämlich gar nicht. Aber trotzdem ist die Buchenwaldfläche in Deutschland unter die 5 Prozent-Hürde gerutscht, sie ist also etwa die FDP in Bayern, obwohl sie vor nicht…

  • Politik,  Studium

    Der Countdown läuft: Eintragen zum Volksbegehren gegen Studiengebühren

    Bis Mittwoch kann man sich noch für das Volkbegehren gegen die Studiengebühren in Bayern eintragen — ich war vorhin erst im Würzburger Rathaus. Das ist keine große Sache und dauert nicht lang — gerade mal zwei Minuten musste ich in der Schlange warten und dann ging es auch schnell: Ausweis vorzeigen, den Namen leserlich auf die Liste schreiben und die Unterschrift unleserlich daneben. Am Dienstag kann man sich von 8 Uhr bis 17 Uhr eintragen, am Mittwoch — dem letzten Tag — sogar von 8 Uhr bis 20 Uhr. Danach wird sich zeigen, ob sich die erforderlichen 10 Prozent Beteiligung erreicht wurden — es sieht nach einer knappen Nummer aus.…

  • Events,  Politik,  Studium

    Demo gegen Studiengebühren

    Die Würzburger Studenten waren auf der Straße um gegen die Studiengebühren in Bayern zu demonstrieren. Die Gebühr von 500 € wurde zwar schon 2007 eingeführt, aber als Würzburger kommt einem schon völlig normal vor, dass man aufschreit, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Aber wer weiß, vielleicht kann man in dem Superwahljahr 2009 wirklich etwas bewirken. Die Polizei sprach von 3.000 Demonstranten, die Organisatoren von 4.000, einigen wir uns auf “viele”. Wobei ich bei einem so brennenden Thema wie dem eigenen Geldbeutel mit noch mehr Studenten gerechnet hätte, bei ca. 27.000 Studenten in der Stadt. Mich betrifft das Thema Studiengebühren ja nicht mehr direkt, ich muss aber…

  • Events,  Politik

    Frau Schwan in Worten und Gesten

    Gesine Schwan redete recht energisch mit vielen Gesten über “Demokratie und Bildung” und neben ihr stand eine Gebärdendolmetscherin — was ich übrigens sehr positiv finde –, die den anwesenden Gehörlosen übersetzte. Teilweise sah es aber so aus, als würden die beiden Damen für den Fall üben, dass Synchrongestikulieren mal olympisch werden sollte. 😉 Mehr kann und will ich jetzt gar nicht schreiben, ich habe schreiende Kopfschmerzen — was nicht an Frau Schwans Rede liegt. 😉

  • Politik,  Verkehr,  Wirtschaft

    Infoabend und Entscheidung

    Gestern war ich bei der Informationsveranstaltung der Stadt Würzburg über den FH-Neubau. Ich hatte mir mehr Besuchern gerechnet, vor allem hatte ich aber mit mehr Besuchern gerechnet, die gegen das Ratsbegehren sind, sprich mit der Bürgerinitiative. Aber von denen war scheinbar keiner da oder haben sich zumindest nicht getraut, im Frageteil etwas von sich zu geben. Die “Experten” auf dem Podium erläuterten sehr sachlich die Notwendigkeit und Verträglichkeit des Neubaus am Sanderheinrichsleitenweg. Herr Rosenthal betrieb keine Angstkampagne, sondern gab seine Einschätzung zum Thema ab: Wenn die FH nicht neben dem Alandsgrund bauen kann geht Würzburg nicht unter — aber es wird ein schwerer Schlag für den Bildungsstandort und eventuell auch…

  • Events,  Familie,  Frängisch,  Gastronomie,  Kultur,  Musik,  Preview

    Schoppen und Festung ohne Läuse

    Tja, nun steht der vergnügungssüchtige Würzburger zwar nicht im Regen, aber knietief in Blattlausscheiße. Was soll man mit der Zeit anfangen, die eigentlich schon für die Weinparade verplant war? Alternativen gibt es wie Schlaglöcher in Würzburgs Straßen, nämlich unzählige. Die Weintrinker können sich vom 31. August 2007 bis zum 3. September 2007 auf dem legendären Weinfest am Wagnerplatz in Grombühl den Schoppen hinter die Binde kippen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, hier spielen noch Alleinunterhalter und vor der Bühne wird der Schieber getanzt. Hier gibt es montags noch Kesselfleisch und die Nachbarin verkauft die Käsebrötchen. Heile Welt. Doch lieber die Zeit für ein bisschen Bildung in Verbindung mit…

  • Politik

    Viel zu weich

    Der Vorschlag der Republikaner für das Mozartareal in Würzburg ist laut Mainpost, dort neben einem Studentenwohnheim, einem Lebensmittelmarkt und einer Tiefgarage auch eine “Deutsche Schule” einzurichten, in die “deutsche Schulkinder, wenn sie einer Multikulti-Bildungsblockade entgehen wollen, übertreten [können]”. Finde ich viel zu weich. Ich bin für eine fränkische Schule. Besser noch — eine unterfränkische Schule. Und wer da nur einmal einen harten Konsonanten ausspricht oder nicht aus dem Stegreif das Sterbejahr der Frankenapostel kennt, der fliegt. Der kann wieder auf eine Schule, wo die ganzen Kinder sind, die nicht unserem Kulturkreis angehören. Also zu den Türken, Italienern, Bayern und Oberfranken. Die bremsen unsere zukünftigen Bocksbeutelbildungsbürger doch nur aus. Ach ne,…