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Nennen wir es Frühjahrsbloggertreffen

Ich hatte das traditionelle Bloggertreffen am 3.3. natürlich schon lange auf dem Schirm – bloß nicht mehr,  es auch anzukündigen. Zu viel ist zur Zeit los. Aber nichts desto trotz ist am Donnerstag, 3. März 2016,  ab 18.30 Uhr wieder Bloggertreffen in Würzburg im Gehrings in der Neubaustraße. Herzlich eingeladen sind alle Blogger aus und um Würzburg. Größe, Thema und Farbe des Blogs sind unerheblich.

Lasst uns über unsere Blogs quatschen und austauschen, uns kennenlernen oder wiedersehen, einfach einen schönen Abend haben und das Gehrings aus allen Nähten platzen — immerhin sind mir etwa 160 aktive Blogs in Würzburg bekannt. 😉
Und lasst uns ignorieren, dass es beim “Frühjahrsbloggertreffen” eventuell schneien wird. 😉

Wie üblich, darf man sein Kommen oder Fernbleiben in den Kommentaren ankündigen — Spontanität ist aber in jeder Richtung erlaubt! 😉 Einen Facebook-Event gibt es auch, wer will.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Herbstliches Bloggertreffen

Tja, der Sommer in Würzburg ist wohl jetzt vorbei. Aber das trifft sich eigentlich ganz gut, denn am nächsten Mittwoch ist der 9.9., und damit wieder Herbstbloggertreffen.

In guter Tradition sind alle Blogger und Blogleser aus und um Würzburg ins Gehrings in die Neubaustraße eingeladen, wo sie ein frisch erholter Wirt erwartet. 😉

Los geht es ab 18.30 Uhr, später kommen ist aber völlig ok, wie werden schon ein Weilchen da sitzen.

Wer kommen will, darf aber muss sich hier nicht in den Kommentaren anmelden — Spontanität ist aber ausdrücklich erlaubt (vor allem was das Kommen betrifft). Wer mag — bei Facebook gibt es auch einen Event.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Zehn Jahre Würzblog

So schnell vergehen zehn Jahre!

Nein, im Ernst, es kommt mir wie eine mittlere Ewigkeit vor, dass ich den ersten Artikel im Würzblog geschrieben habe. Damals konnte ich nicht im Geringsten absehen, was daraus entstehen wird — und wie sich dadurch mein Leben ändern wird.

Ich will gar nicht groß beschreiben, was seit Beginn hier im Blog alles passiert ist — es gibt über 2300 Gelegenheiten, das im Würzblog nachzulesen.

Für mich ist in dieser Zeit viel passiert. Ich durfte unglaublich viele Leute in Würzburg — und ganz woanders — kennenlernen. Manche davon grüßt man nach wie vor auf der Straße, manche sind gute Bekannte geworden und einige sogar sehr gute Freunde.

Es ist ein wenig müßig zu spekulieren, was passiert wäre, wenn ich nicht mit dem Würzblog angefangen hätte. Ziemlich sicher wären Schwesterprojekte wie die Würzmischung, das Radio Würzblog oder das WürzburgWiki nie entstanden. Würde es einen Bloggerstammtisch und die Bloggertreffen in Würzburg geben? Ich weiß es nicht. Aber ich bin froh und dankbar, dass alles so gekommen ist, wie es kam.

Natürlich kann man sich lustige Kausalketten herbeispinnen: Ohne das Würzblog hätte vielleicht niemand ein erstes Bloggertreffen in Würzburg veranstaltet. Dann wäre vielleicht auch nie der Bloggerstammtisch daraus einstanden. Dann hätten sich Tandzi und Nils vielleicht nie kennengelernt und Würzburg hätte eine neue Einwohnerin in Form des Krümels weniger. Darf man gar nicht drüber nachdenken! 😉

Selbst beruflich hat sich durch das Bloggen viel bei mir geändert. Ich merkte über die Zeit, wie mir die Schreiberei Spaß macht und wie überraschend groß die Rückmeldungen auf meine Artikel sind — besonders in der Zeit “vor Facebook”. Darum habe ich mich vor gut vier Jahren entschlossen, den Webdesigner-Job an den Nagel zu hängen und Journalist zu werden. Vier Jahre habe ich in der Online-Redaktion der Main-Post gearbeitet und seit diesem Jahr — im hohen Alter — mache ich ein Volontariat, aktuell in der Lokalredaktion in Kitzingen.

Aber das Blogger habe ich auch in der Zeit bei der Main-Post nicht aufgegeben — nur wurden die Umstände schwieriger. Die Zeit dafür ist einfach weniger geworden und nach acht oder mehr Stunden Schreiben oder redaktioneller Arbeit hatte ich abends manchmal keine Lust oder Kraft mehr, für das Würzblog auch noch zu schreiben. Es gab Zeiten, da war ich einfach müde und frustriert, dass ich die Erwartungen an das Blog nicht erfüllen konnte, ich musste mir oft genug selbst klar machen, dass es mir Spaß machen muss — sonst hat das in der Form keine Sinn.

Im Grunde hätte ich nach ein oder zwei Jahren aus dem Würzblog einen Vollzeitjob machen können, das hat sich bis heute kaum geändert. Ich bekommen unheimlich viele Anfragen per Mail oder über die sozialen Medien, dass ich über dieses Thema schreiben oder jede Veranstaltung ankündigen soll. An Arbeit würde es nicht mangeln, aber ich wüsste nicht, wie ich davon leben sollte — zumal Selbstvermarktung nicht gerade meine große Stärke ist! 😉

Das Bloggen halte ich nach wie vor für die Königsdisziplin unter den sozialen Medien. Bloggen ist oft etwas sehr individuelles. Es ist nicht so sehr so ein Einheitsbreit wie bei Facebook und nicht so größenbeschränkt wie bei Twitter — ein Blog kann ein deutliche kreativerer Raum sein als jedes andere Medium. Man hat Freiräume, man kann ausprobieren und neugierig sein — und das sind Dinge, die mir einfach wichtig sind und dich ich mir für das Leben in Würzburg immer gewünscht habe.
Und vor allem ist ein Blog etwas eigenes, oder zumindest kann es das relativ leicht sein. Mein Blog ist auf einem vom mit angemieteten Server. Wenn der Provider dicht macht, ziehe ich mit den Daten einfach um. Bei Facebook & Co wäre einfach alles weg.

Es gibt noch tausend andere Gründe, die für mich für das Bloggen sprechen, aber einer ist der Hauptgrund: Das Würzblog ist ein Teil vor mir geworden (auch wenn ich es ja nicht ganz alleine mache — Rööö ist da auch noch ein wenig im Boot! Danke für deine Unterstützung über all die Jahre! 🙂 ), und auch wenn es mich hin und wieder genervt hat, mit “Hallo Würzblog” begrüßt zu werden — ich heiße Ralf –, so kann ich es verstehen.

Gefreut hat es mich schon, die vielen Blogs, die es alleine in Würzburg gibt, zu verfolgen. Etliche davon gibt es nicht mehr, aber es entstehen immer noch neue — die Blogs sind nicht tot zu kriegen! 🙂

So hoffe ich, dass es das Würzblog in weiteren zehn Jahren immer noch geben wird. Und ich danke euch wirklich von Herzen, dass ihr es lest und hier auch mit diskutiert — oder zumindest euren Senf abgebt! 🙂 MIT EUCH macht das Bloggen deutlich mehr Spaß! 😀

Heute Abend wird im Gehrings in der Neubaustraße ab 18 Uhr bis spät nachts auf den 10. Geblogstag angestoßen — jeder zahlt selbst, ich bin ein armer Volontär! 😉 –, alle Blogger und Würzblog-Leser sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und mitzufeiern! Einen kleinen Film gibt es auch zu sehen (wenn technisch alles hinhaut) und dazu eine Spendenaktion für den Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff”, dessen Mitglied ich auch bin.

Ausverkauftes Benefiz

An dieser Stelle sollte eigentlich eine große Ankündigung für das Benefiz-Konzert am 10. März mit der Alin Coen Band und Joseph Myers in der Kellerperle stehen. Mit Alica — die ihren Abschied aus Würzburg so feiert, dass sie eben diese Konzert veranstaltet und den Erlös an die Station Regenbogen der Uni-Kinderklinik spendet –, hatte ich ausgemacht, dass ich heute was dazu blogge, da es gestern in  der Main-Post stand und damit die Ankündigungen besser gestreut werden …

…hätten wir uns alles sparen können, das Konzert ist schon ausverkauft. 🙂
Wer mutig ist, kann sich ja am Dienstagabend an die Abendkasse wagen, vielleicht tauchen ja wieder Karten auf. Oder man spendet so etwas an die Station Regenbogen und summt die Lieder vor sich hin. 🙂

Alica, das mit dem Konzert war anscheinend eine gute Idee. Würzburg wird dich vermissen.

Das Blog und der Verein gegen Tay-Sachs und Sandhoff

Wer am Samstag die Main-Post gelesen hat — oder wann auch immer online –, der hat vielleicht die bewegende Geschichte vom kleinen Dario und seinen Eltern gelesen.

Dario ist unheilbar krank, durch einen  Gendefekt funktionieren zwei Enzyme nicht, die für den Stoffwechsel gebracht werden.  Sandhoff, eine höchst seltene Krankheit, was natürlich das Desinteresse der Pharmaindustrie hervorruft und Forschungen an einer Therapie, die den Krankheitsverlauf aufhalten könnte, werden kaum finanziert.

Die Eltern sind Freunde von mir — Dario natürlich auch, der größte Zuproster diesseits des Rio Grande — und seit ein paar Wochen auch Blogger. Denn sie haben vor ein paar Wochen einen gemeinnützigen Verein gegründet — ich war auch mit dabei –, die Selbsthilfegruppe “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff“.  Und dazu gibt es eben jetzt ein Blog: http://tay-sachs-sandhoff.de

Willkommen im Kreis der Würzburger Blogger (ich zähle Höchberg mal großzügig dazu), liebe Birgit und lieber Folker! 🙂

Ab in die Feedreader damit … 🙂

 

Meteorororologisches Frühjahrsbloggertreffen

Nachdem die Meteorologen den Frühling eingeläutet haben (Komisch — früher fing der Frühling immer um den 21. März statt, von meteorologischen Jahreszeiten hat kein Mensch gesprochen), läute ich das Frühjahrstreffen der Würzburger Blogger ein. Und hoffe, dass es an dem Tag nicht schneit! 😉

Wie immer am 3.3. — der Dienstag –, und wie die letzten Jahre immer im Gehrings und wie so oft ab 18.30 Uhr. Eingeladen sind alle, die in Würzburg und Umgebung ein Blog betreiben, egal wie alt oder jung es ist, egal wie viele oder wenige Leser es hat, egal um was es inhaltlich geht.

Schon mal zur Vorwarnung und für den Kalender: Das nächste Bloggertreffen ist am 6.6.2015 — und da feiert das Würzblog seinen 10. Geblogstag! 😀

Aus guter Tradition darf man hier in den Kommentaren sein Kommen oder Fernbleiben ankündigen. Das muss man aber nicht, Spontanität ist in jede Richtung erlaubt.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Silvis kreativ gedruckter Stadtbalkon

Und wieder hat eine Würzburger Bloggerin ihre digitale Welt verlassen und sich in Papier verewigt. Das Buch von Silvi Garten Fräulein, deren Stimme die Hörer der Würzmischung aus der Episode mit dem Würzburger Stadtgärtnern kennen können, ist jetzt erschienen.

Mein kreativer Stadtbalkon” heißt es und darin gibt das Garten Fräulein Tipps und Ideen, wie man so einen Balkon in der Stadt nutzen kann. Natürlich geht es viel um Pflanzen und Urban Gardening, aber auch um kreative Balkonmöbel, Rezepte und in einem Kapitel — ich werde es mit großem Interesse lesen — über einen Mädelsabend. Ein schön gemachtes DIY-Buch, oder wie es in Franken heißt: MHS, machs halt selbst.

Mein Ihr kreativer Stadtbalkon und mein ungrüner Daumen.
Mein Ihr kreativer Stadtbalkon und mein ungrüner Daumen.

Das Buch hab ich in der Buchhandlung Schöningh online vorbestellt und heute dort abgeholt — ein Exemplar lag auch noch im Laden. Aber das Buch dürfte es auch in anderen Würzburger Buchläden geben oder kann dort online bestellt werden:

Eschbär ist tot, es lebe Der Rö

Der Eschbär war eines der ersten Blogs aus Würzburg, das ich kennengelernt haben. Lang ist es her. Es muss auf jeden Fall mehr als zehn Jahre her sein, denn heute feiert der Eschbär seinen 10. Geburtstag. Und stirbt dem Namen nach, denn zur Feier des Tages benennt Rööö, der Vater des Blogs, den Eschbären in Der Rööö um — nur echt mit drei Ö. Obwohl der Domainname nur eines hat. 😉

Glückwunsch, lieber Rööö, zum runden Geblogstag, das muss man auch erst mal schaffen. Und vielleicht sorgt ja der neue Name und das neue Design für mehr neue Blogbeiträge! 😉