Maijken, Rill & Kümmert im Tiepolo-Keller

Andreas Kümmert
Andreas Kümmert beim U&D 2012

Heute Abend, 4. Oktober 2012,  findet im Keller des Tiepolo ein kleines Allstar-Treffen statt. Der gebürtige Amerikaner und jetziger Rheinland-Pfälzer Majiken spielt mit den Unterfranken Markus Rill und Andreas Kümmert auf.

Majiken kenne ich überhaupt nicht, außer dem was auf seiner Website zu finden war. Andreas Kümmert habe ich live seit dem Umsonst & Draussen in diesem Jahr nicht mehr gehört, Markus Rill letzte Woche erst bei der Proberaum-Jam-Fete von Cebo & The Wondernuts im Neuen Hafen.

Und ich hoffe, dass das auch recht ungeplant jammig sein wird, denn dann höre ich auch gern mal alte Liederkracher an.

Los geht es ab 21 Uhr im Tiepolo-Keller im Inneren Graben in Würzburg, das Konzert kostet soviel, wie man freiwillig geben will — Spenden also.

U&D 2012, Tag 1

20120621_183928Gestern ging das Umsonst & Draußen-Festival in Würzburg los. Bei zuerst tollem Wetter.

Für mich war der Donnerstag ein richtig schöner Willkommenstag. Wegen dem Sommerwetter war gestern auch richtig viel los auf den Mainwiesen und ich habe eine Menge Leute getroffen. So viel Leute getroffen, dass ich kaum Konzert gehört habe.

Gleich zu Beginn habe ich Scallwags gehört, die den undankbaren Job hatten, das Festival zu eröffnen — was sie aber mit Bravour bewältigt haben. Laut, krachend und spaßig haben die Schweinfurter ihre Punk-Rock-Show abgezogen.

20120621_184006Dann vergingen mehrer Stunden, in denen ich erfolglos versucht habe, von der Drinnen-Bühne zur Draußen-Bühne zu kommen. Das scheiterte aber daran, dass ich mich mit zig Menschen auf dem Platz verquatscht habe. Aber für mich macht das auch das U&D aus — man begegnet Leute, die man selten oder noch nie gesehen hat und spricht miteinander. Glück kann so einfach erreicht werden! 🙂

Aber natürlich habe ich noch Musik gehört. Einen Teil des Konzerts von Kellerkommando zum Beispiel — wo sich vor der Bühne eine große Menschenmasse dem Punk-Hip-Hip-Volksmusik hingab.
Und natürlich das Konzert von Andreas Kümmert im Kinderzelt. Er spielte zwar kaum(?) eigene Songs, sondern “nur” diverse Blues-Klassiker. Aber mit seiner für den Blues geschmiedeten Stimme kam er einfach gut rüber, obwohl er sich ständig entschuldigte, dass er schon betrunken sei. Das hat das Publikum aber nicht gemerkt, da es zum großen Teil ähnlich betrunken war. Es hat also gepasst.

20120621_230814Apropos gepasst: Gepisst, sprich, geregnet, hat es ab der Hälfte von Andi Kümmerts Konzert. Was heißt geregnet? Es war ein ausgewachsener Wolkenbruch in Begleitung seines großen Bruders Gewitter. Es goß wirklich eine Stunde lang aus Kübeln und die Blitze zuckten über den Nachthimmel. Das sah toll aus, aber scheinbar machte das Unwetter den Veranstaltern doch ein bisschen Angst, so dass sie das letzte Konzert — Spaceman Spiff ab 23 Uhr — abgesagt haben und den Platz schnell räumen ließen. Naja, vielleicht war es kein Fehler.

Spaceman Spiff spielt dafür heute, am Freita, um 23.45 Uhr auf der Drinnen-Bühne!

 

Musikalische Gemüsetheke

Heute Abend bin ich zu Freunden eingeladen, was mich freut. Obwohl es mich fast ärgern müsste, denn heute Abend gäbe es ein paar schöne Konzerte in Würzburg, wenn ich so auf die Veranstaltungseite schaue. So kann ich mich wiederum freuen, denn ich hätte mich kaum entscheiden können, zu welchem ich gehen soll.

Was haben wir denn heute an der Gemüsetheke im Angebot?

Heute Abend bin ich zu Freunden eingeladen, was mich freut. Obwohl es mich fast ärgern müsste, denn währenddessen gäbe es ein paar schöne Konzerte in Würzburg, wenn ich auf die Veranstaltungseite schaue. So kann ich mich wiederum freuen, denn ich hätte mich kaum entscheiden können, zu welchem Konzert ich gehen soll.

Was haben wir denn heute an der Gemüsetheke im Angebot?

Der Spitzkohl: In der Kellerperle spielt Listen To Polo. Schöner, nicht zu ruhiger Indiepop, schaut und vor allem hört euch mal das Video an. Support ist All Those Foxes, deren einzige Info auf ihrer Facebook-Seite ist: “Wir sind ‘All Those Foxes’ aus Schweinfurt und machen Indie-Pop” — reicht ja auch! 😉

Listen To Polo – Come Home (Live)

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Die Kartoffel: Sie sind nicht die Dinosaurier des Blues, mehr so die Megatheriidae — Swamp! Die Band gibt es seit über 20 Jahren, die Auftritte in den letzten Jahren wurden aber recht rar. Aber heute Abend ist es wieder soweit: Die Bluesrock-Band mit der illustren Besetzung spielt in der Marina-Hafenbar. Musik von Swamp läuft übrigens auch gerne mal im Radio Würzblog! 🙂

Die Aubergine: Fetten “77er Punkrock mit Garage und Powerpop” geben die Modern Pets im Immerhin zum Besten. Obendrauf gibt es noch The Magic Twangers. Surf, Surf, Surf.

MODERN PETS – Live – KvU/Berlin 2011 (1)

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Der Blumenkohl: Wie ein Gemüse mit vielen Röschen ist The Miserable Rich. Klassik, Pop, Neo-Folk, Elektronika — so werden die Röschen genannt. Ich tu mir mit solchen Etiketten immer schwer. The Miserable Rich spielt einfach einen eigene Stil an Musik, schwer einzuordnen, aber leicht zu hören. Und das kann man heute im Cairo tun.

The Miserable Rich – On A Certain Night

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Dennis und die Pinkelpausen-Clips

Dennis Schütze BandVorhin Gestern war ich in zauberhafter Begleitung spontan im Le Clochard, die Dennis-Schütze-Band hat zum Ersten-Montag-Im-Monat-Konzert gerufen. Das Clochard war wie meist, wenn ein Live-Konzert dort ist, ziemlich gut besucht. Irgendwie hab ich die Vermutung, dass die Würzburger gerne viel öfters einfache Livemusik in Kneipen hätten — aber so oft gibt es das gar nicht.

Und Dennis, Kopf der Band, ist auch im 21. Jahrhundert angekommen: Er lädt jetzt höchstpersönlich YouTube-Clips von Konzerten hoch. Und er sagt dem Publikum auch warum:

Wenn ihr während des Konzerts mal aufs Klo müsst, dann könnt ihr den Song, den ihr deswegen verpasst habt, auf YouTube anschauen.

YouTube als Pinkel-Backup? Warum nicht! Und darum für alle Pinkler: Cinzia aus dem Efeu-Hof:

Dennis Schütze Band: Cinzia, Efeuhof, Juli 2011

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Andreas Kümmerts erster Song von Dirt Band

Das Video zu Andreas Kümmerts Lied “Like my daddy said” steht schon zwei Monate auf YouTube und ich hab es erst gestern erfahren — Schande über mich! Das Video ist gleichzeitig Werbung für seine — hoffentlich bald — erscheinende Scheibe “Dirt Band”, auf die ich mich jetzt schon freue.

Ich habe Andreas Kümmert bisher immer nur live und ganz allein mit seiner Akustikgitarre gehört, “Like my daddy said” klang für mich da erst mal richtig ungewohnt, so mit Schlagzeug, Bass und E-Gitarre. Ich finde es aber nicht schlecht (für alle Nicht-Fränkischen-Musikkritiker: Das kommt einer Kaufempfehlung gleich! 😉 ), schöner gradliniger Bluesrock. Bin schon auf den Rest des Albums gespannt. Hau rein, Andreas! 🙂 Wenn die Scheibe fertig ist, wird sie hier und im Radio Würzblog besprochen.

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Swamp auf Radio Würzblog

Wieder gab es Futter für das Radio Würzblog. Zwei “Alben” des Würzburger — nun, nicht gerade Bluesrock-Urgestein, aber Bluesrock-Buntsandstein sind die Jungs von Swamp schon.

Zu hören gibt es eine bisher unveröffentlichte Demo-Scheibe aus dem Jahr 1997 und die letzte CD “The Fishhead Sessions” von Ende 2007.

Besten Dank an den edlen Spender. Die Songs laufen vor allem in den Sendungen “Vergangenes A-D”, “Würzburger” und “Ralf & die Unterfranken”, das Sendeprogramm gibt es auf der Radio-Würzblog-Seite.

Spontane Bluessession im Gehrings

Das Telefon klingelte gerade, Melissa vom Gehrings ist am Telefon. Heute Abend spontane Bluessession in Herrn Gehrings guter Stube. Jawed Iqbal gibt mit vier Kumpels Blues zum Besten, ob ich nicht Lust habe zu kommen. So schnell entstehen kleine Konzerte und Ankündigungen! 😉

Also, heute Abend ab ca. 20.00 Uhr Blues ohne Schnörkel in der Neubaustraße. Punkt.

… und es war Stadtfest

Fast hätte ich beim Stadtfest mit Glühweinständen gerechnet, denn es war schon recht frisch, gerade in den Abendstunden. Doch scheinbar hat es kaum jemanden ernsthaft abgehalten, mal in die Innenstadt zu schauen. Ich steuere ja vorwiegend die Musikveranstaltungen an, die es auch in diesem Jahr reichlich gab. Qualitativ war von sehr mäßig bis sehr gut alles vertreten.


Es ging altbewährt, aber gut los. Donny Vox und Federweißer. Der eine macht gut Musik, der andere gut blau. Hier merkte man wieder — auch Covern will gelernt sein, Gegenbeispiele für schlechtes Covern gab es beim Stadtfest auch genug.
Für die nicht allzu späte Stunde war in der Stadt auch schon einiges an Volk unterwegs, ob der überraschenden Sonne gut gelaunt. Bis auf die zwei rabiaten Renter, die mich anrempeln mussten, obwohl ich ganz allein auf weiter Flur stand.

Hervorragend war am Samstag der Auftritt der Steve-Roscoe-Band am Barbarossaplatz. Sehr geil! Blues vom Feinsten! Steve Roscoe selbst sah aus, als käme er gerade mal schnell nach der Arbeit an der Drehbank vorbei, aber das machte den bluesigen Auftritt eher noch besser. Der Würzmischungs-Gast Gunther “Markus” Schunk zupfte den Bass, wie schön.
Wer das Konzert verpasst, der kann sich die Band nochmal am 31. Oktober 2008 im Omnibus anhören. Ich überlege auch schon … 🙂

Bilder vom Stadtfest gibt es bei 23hq.