• Zeuch

    Prost Neukraut, Würzburg!

    Den Jahreswechsel habe ich gemütlich im Gehrings und im DOC gefeiert und war so gegen 2 Uhr im Bett. Jetzt wird das neue Jahr nach guter unterfränkischer Tradition — so habe ich es von meinen Eltern gelernt — mit Sauerkraut kulinarisch begrüßt. Sauerkraut, damit das Geld in dem Jahr nicht ausgeht, ist doch klar! 🙂 Ich esse mal eine doppelte Portion! Allen Lesern ein friedliches, gesundes und erfüllendes Jahr 2016! 😀

  • Frängisch

    Mir Kraut vor gar nix

    Es gab, seit ich nicht mehr gestillt wurde, wohl keinen Neujahrstag, an dem ich kein Sauerkraut gegessen habe. Damit das Geld nicht ausgeht. Und das Geld ging nie aus, es zumindest immer gereicht, um mir Kraut für den nächsten Neujahrtag kaufen zu können. Das Ganze funktioniert also wirklich! 😉   In diesem Jahr gab es Rippchen zum Kraut  

  • Kultur

    Fronleichnam arbeiten, Karfreitag tanzen

    Ja, ja, ja! Gegen das Tanzverbot, wie zum Bespiel heute bis Karsamstagnacht, gibt es viele gute Argumente. Stört man wirklich die Gläubigen in ihrer Feiertagruhe? Das Argument, das ich leider am häufigsten höre , ist, dass die Leute sich nicht vom kirchlichen Terminkalender bevormunden lassen wollen. Hm.

  • Zeuch

    Dedekoration des Weihnachtsbaums

    Ende des Weihnachtstraums

    Schon komisch irgendwie. Ab dem 1. Advent bis Heilig Abend ist Advent. Da regiert der Atzventzkranz. Weihnachtsbäume sind für die Weihnachtszeit, also ab Weihnachten, dem 25. Dezember. Und die Christbäume werden doch daheim normalerweise erst am 23. oder 24. Dezember aufgestellt. Und bleiben dann die Weihnachtszeit über stehen, normalerweise bis Dreikönig, Mariä Lichtmess oder Taufe des Herrn stehen. Tja, und in der Bischofsstadt Würzburg wird am dritten Tag der Weihnachtsoktav am Marktplatz schon dedekoriert. Weihnachten ist wohl auch nur, solange es Feuerzangenbowle gibt. Ob der Baum selbst auch gleich verschwindet? Laut Abfallkalender wohl nicht, denn da wäre die Altstadt erst am 10. Januar 2012 dran.  Wen es übrigens interessiert, wann…

  • Events,  Frängisch,  Kultur

    Zwiebeln und Pilger

    Gestern sind, wie jedes Jahr am 20. August, die Wallfahrer von der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz in Würzburg und weitere “Mitläufer” in Richtung Kreuzberg losgezogen. Selbst die Würzburger, die mit dem katholischen Brauchtum nicht viel anfangen können, wissen was nun vor der Tür steht: die Zwiebelkirchweih in der Semmelstraße. Dort werden immer am 24. August so gegen 14 Uhr die zurückkehrenden Wallfahrer wieder willkommen geheißen – und das auf vielfältige Weise. Oft wird den Pilgern ein Blumensträußchen — selbst geplückt oder selbst gekauft (an diesem Tag gibt es in vielen Blumenläden eigene Wallsträußli zu kaufen) — in die Hand gedrückt. Öfters wird wohl auf das Wohl der Wahllfahrer getrunken und…

  • Frängisch,  Zeuch

    Rezept für viel Geld im neuen Jahr

    Man nehme: 1 Dose Sauerkraut (noch besser: frisches Sauerkraut) 3 Blätter Lorbeerblätter eine Prise gekörnte Brühe eine Prise Salz eine ordentliche Prise Kümmel ein paar schwarzen Pfefferkörner eine Prise Zucker Alles in einen Topf geben und bei kleiner Flamme mindestens eine halbe Stunde kochen. Je länger es köchelt, desto geschmackvoller wird das Kraut. Dazu Knöchli, Eisbein oder Bratwürste. Da geht das Geld im neuen Jahr nicht aus. Prost Neujahr! 😀