50 Jahre Doctor Who – auch in Würzburg

Am Samstag feiert die englische Science-Fiction-Fernsehserie “Doctor Who” ihren 50. Geburtstag – und in Würzburg kann man mitfeiern, wenn man sich beeilt.

Am Samstag wird wohl ganz Großbritannien Kopf stehen, denn die englische Science-Fiction-Fernsehserie “Doctor Who” feiert dann auf den Tag genau ihren 50. Geburtstag. Die Serie ist nach so langer Zeit fester Bestandteil der britischen Kultur geworden, jedes Kind und jede Oma weiß dort, was ein “Dalek” ist und jeder weiß, dass blaue Polizeinotrufzellen im Inneren größer sind als von außen.

Aber auch in Deutschland gibt es eine kleine Schar von Doctor-Who-Fans, auch wenn die Serie im deutschen Fernsehen nie richtig Fuß gefasst hat, was vielleicht auch an dem seltsamen Sendeplatz am Nachmittag im Kinderprogramm lag.

Auf jeden Fall wird am Samstag, 23. November 2013, die große Jubiläumsfolge von der BBC ausgestrahlt. In Deutschland kann man die “50th Anniversary”-Sendung auf dem Bezahlsender “Fox” schauen — oder in manchen Kinos in 3D. Und eben auch im Cinemaxx in Würzburg.

Wer dort schauen will, sollte sich mit der Kartenreservierung aber beeilen — heute mittag waren nur noch gut 30 Plätze frei. Deutlich entspannter ist die Platzsituation noch im Cineworld in Dettelbach — da waren erst etwas 30 Plätze reserviert. Scheinbar gibt es ein Doctor-Who-Fan-Gefälle zwischen Würzburg Stadt und Würzburg Land. 😉

Ich werde mir die Jubiläumsfolge vermutlich ganz gemütlich auf der Papiergeflüster-Couch anschauen.

“I’m not running away. But this is one corner of one country on one continent on one planet that’s a corner of a galaxy that’s a corner of a universe that is forever growing and shrinking and creating and growing and never remaining the same for a single millisecond, and there is so much—so much to see, Amy. Because it goes so fast. I’m not running away from things, I am running to them. Before they flare and fade forever.” – Doctor Who, The Power Of Three

'Doctor Who: 50 Years' Trailer – The Day of the Doctor – Doctor Who 50th Anniversary – BBC One

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The Day of the Doctor: The Second TV Trailer – Doctor Who 50th Anniversary – BBC One

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The Night of the Doctor: A Mini Episode – Doctor Who: The Day of the Doctor Prequel – BBC

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Musketierischer Schattenwurf

Noch knapp drei Wochen bis zum Kinostart von “Die drei Musketiere” am 1. September, wie bekannt auch in Würzburg gedreht.

Die Karten für den Premierentag kann man ja in den zwei großen Kinos im Umkreis ja schon seit letzter Woche vorbestellen.

Hat eigentlich schon jemand die offizielle Homepage genauer angeschaut?

Na, was ist das da im Hintergrund?

Ich gehe davon aus, dass der Film in Würzburg gut angenommen wird.
Aber eigentlich muss man Residenz und Festung ja nicht auf der Leinwand sehen. Kann man ja auch direkt anschauen.

Der CSD in Würzburg im Schnelldurchlauf

Oh Gott, ich bin ganz böse im Blogverzug. Morgen beginnt der Christopher Street Day in Würzburg und ich habe noch keine Silbe darüber verloren. Das hat er nicht verdient. Denn den CSD mag ich, er ist für mich nicht nur eine Veranstaltung für Schwule und Lesben, sondern auch ein Fest der Toleranz und Freundschaft, bei dem ich mich auch als unverbesserliche und unbelehrbare Hete immer wohl gefühlt habe. 🙂

Also wenigstens im Schnelldurchlauf:

Morgen beginnt der CSD in der Stadt. Naja, morgen beginnt mehr das Vorspiel, der CSD, den die Bevölkerung am meisten mitbekommt, beginnt wohl eher am Freitag.

Am Mittwoch startet der CSD zum ersten Mal mit einer Gala. Und da hat man sich nicht lumpen lassen und die A- bis F-Prominenz — je nach Geschmack und Blickwinkel — auf die Bühne geholt. Lilo Wanders moderiert den Abend, bei dem die Kabarettistin Lizzy Aumeier, Musikerin Elli Erl, Daniel Küblböck (ist der mittlerweile Musiker?), Musikkabarettist Holger Edmaier und die Sängerin Ma-Ry aka Dr3iecksbeziehung. Lilo wird den Abend wohl souverän bestreiten, die Kabarettisten mag ich, Elli hab ich auch schon mal gehört und für ok befunden, Ma-Ry kenn ich nicht und was Herr Küblböck im Moment musikalisch bietet weiß ich nicht — im Schnitt könnte das also ein netter Abend werden. Wenn das jemanden 25 € im Vorverkauf oder 29 € an der Abendkasse wert ist.

Nach der Gala ist im Zauberberg “After-Gala-Party / gay.volution special mit dem Stargast: Lilo Wanders”, wobei ich mich frage, was da die Aufgabe eines Stargasts ist? Dekorativ rumstehen? Platten auflegen? Prosecco reichen? Was?

Der Donnerstag gibt sich eher ruhig mit einer Ausstellung im WuF-Zentrum und einer exklusive Film-Vorpremiere auf dem Dach des Cineworld in Dettelbach — also Open-Air-Kino, bei schlechtem Wetter im Cineworld-3D. Gezeigt wird “Contact High“, ein wohl recht schräger österreichischer Streifen, die Filmkritik macht Lust darauf.

Ab Freitag beginnt der klassische CSD-Teil. Um 19.30 Uhr ist die politische Eröffnung im Wappensaal des Rathauses, bei der OB und Schirmherr Georg Rosenthal der FDP-Abgeordnete Karsten Klein sprechen werden. Danach ist mit csd.volution die Eröffnungsparty im Zauberberg, wo man erfahrungsgemäß grandios versacken kann.

Am Samstag präsentiert sich der Chrisopher Street Day mal so richtig in Würzburg mit dem Straßenfest Brückenfest auf der Alten Mainbrücke. Mit dem Veranstaltungort Alte Mainbrück habe ich gemischte Gefühle. Auf der einen Seite ist sie ein wunderschöner Ort für eine Party und der Wahrnehmungsfaktor ist recht hoch. Aber für Leute, die mit dem CSD nicht anfangen können (das ist nicht identisch mit Homophobie), sondern nur spät am Abend von der Stadt auf die andere Mainseite wollen, ist es ätzend, sich eine Stunde durch die Massen schieben zu müssen, nur um vom einen Ufer ans andere zu gelangen.
Neben diversen Infoständen gibt es dort auch eine Bühne für Politik und Musik, um 15.00 Uhr geht die Demo einmal ums große Karree, um um 16.00 Uhr wieder auf der Alten Mainbrücke zur politischen Abschlusskundgebung zu landen. Abends ist ab 22.00 Uhr After-Show-Party im Cinemaxx, NacktNachtsauna in der Alibi-Sauna und ab 5 Uhr früh After-Hour im Zauberberg.

Sonntags ist mehr Chillout angesagt, mit Brunch und Diskussion im WuF-Zentrum, einer Stadtfühung und einer Fahrt mit dem Proseccoexpress.

Mac und Matratze

Ich bin Religionsgemeinschaften im Allgemeinen recht tolerant gegenüber, und so habe ich auch nichts dagegen, wenn sich die spiritistische Gemeinschaft der Mac- und iPod-Nutzer im Cineworld trifft. “Macinday” wird diese Zusammenkunft der Gläubigen genannt.

Aber auch für uns Außenstehende — PC-Fundamentalisten und Linux-Deisten — kann diese Veranstaltung interessant sein. Denn dort hat der Film “Matratze Reloaded” von Mario Weber und Dominik Schüßler Weltpremiere, eine “wirre Parodie auf verschiedene Kinoblockbuster”.

Glotzen für die Wissenschaft

Der Jahresbeginn ist die Zeit der guten Vorsätze. Und wer sich da nicht vorgenommen, dieses Jahr sich mehr in den Dienst der Wissenschaft und Filmkunst zu stellen?

Und dafür ist am Samstag, 13. Januar 2007, eine wunderbare Gelegenheit. Der Würzburger FH-Student und Filmemacher Mirko Waschkowitsch sucht Versuchskaninchen für ein Projekt. Man muss sich nur eine Stunde ins Cineworld bei Dettelbach setzen und sich verschiedene Trailer anschauen. Mirko Waschkowitsch filmt währenddessen die Zuschauerreaktionen. Die Fragestellung dabei ist: regt ein großes Publikum mehr zum Lachen an, als eine Privatvorstellung?

Wer Lust hat da mitzumachen — und er braucht möglichst viele Probanten, also auch die Geschwister und Freunde einpacken –, der soll am Samstag einfach um 11:30 Uhr ins Cineworld durch den Nebeneingang gehen. Man kann dort die Aktion eigentlich nicht verfehlen, denn das Cineworld hat um die Uhrzeit offiziell noch geschlossen. Die Teilnahme kostet nichts, man bekommt aber auch nichts. Außer ein bisschen Spaß, einige Trailer und das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. 🙂

Kurzfilme: Godot und Was ist Deutsch?

Lust, einen Blick auf die Filmemacher der Zukunft zu werfen? Die Werke eines Jungregisseurs kann man am 8. Oktober 2006 um 11 Uhr im Cineworld betrachten. Der FH-Student Mirko Waschkowitsch zeigt in der Matinee den Kurz-Spielfilm “Godot” und den Dokumentarfilm “Was ist Deutsch?”, zwei seiner Semesterarbeiten aus dem Sommersemester 2006. Der Eintritt ist frei.

Auszug aus dem Pressetext:

“Godot”
Spielfilm, 2006, 8 Minuten
Mit Christian Voll, Christian Neubert, Andreas Schwabenländer

Eine Komödie, die wartende Menschen an einer Bushaltestelle mit satirischem Blick auf die Schippe nimmt. Überraschende Wendung mit inbegriffen.

“Augen eines Fremden”
Dokumentarfilm, 2006, 25 Minuten
Mit Carlos Granados, Jason McGowan, David Donovan und Katharina Böhm

Anlässlich der WM dieses Jahr stellt der Filmemacher die Frage “Was ist Deutsch?”.
Interviewpartner sind die würzburger Bevölkerung, zwei amerikanische Soldaten, die in Deutschland leben und Würzburgs einziger Costa Ricaner Carlos. Ein nicht ganz unkritischer Blick hinter deutsches Selbstverständnis und die wirkliche Wahrnehmung durch ‘Augen eines Fremden’. Eine kurze Sequenz dieses Films wurde während des WM im Cineworld gedreht.