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Tag des offenen Labs

Gestern war im FabLab in Würzburg das erste richtige OpenLab und ganz schön was los. Gut, das war ja auch klar nach dem Artikel in der Main-Post und — natürlich — dem Podcast im Würzblog. Viel gebastelt wurde da nicht, das war mehr so ein Tag der offenen Tür, wo alle Neugierigen einfach mal gucken wollten.

Selbstgebauter 3D-Scanner.
Selbstgebauter 3D-Scanner.

Die Werkzeuge im FabLab wurden vorgeführt, zum Beispiel wurden Enten mit Laserstrahlen beschossen und in 3D ausgemessen. Ein Projekt, das ich mir wünschen würde, wäre, einen Aschenbecher für das FabLab zu in 3D zu drucken, denn sie haben keinen. Aber dafür müsste ich mich erst mal schlau machen, wie das geht. 😉

Ich fand es ganz lustig, wen man da so antreffen durfte. Ich lernte ein paar Ingress-Spieler und Würzblog-Leser kennen, traf Bekannte, Bekannte von Bekannten,  ehemaligen Kollegen und den unvermeidlichen Tilman Hampl. 😉 Daniel von dasaweb war auch da und inspirierte mich, meinen Raspberry Pi nicht nur mit Owncloud als Dropbox-Ersatz sondern auch mit BitTorrent Sync auszurüsten.

An einem der nächsten Samstage muss ich wieder mal hin, bist dahin wird der Ansturm an Neugierigen wohl vorbei sein und die wirkliche Bastelstunden können beginnen.

2012-01-24 08.12.57

Ä bissi unbusy Social Media Business

Social Media Business LoungeHeute Abend bin ich um 18.30 Uhr als Redner zur Social Media Busines Lounge Würzburg eingeladen. Bei diesem Wortmonster treffen sich, wie auf der Vogel Business Media-Website zu lesen ist, “alle, die an Business-Anwendungen von Social Media interessiert sind“.

Ich bin da wohl eher ein exotischer Gast. Im Bereich Social Media bin ich sehr “unbusy” unterwegs. Das Geld, dass ich insgesamt in irgendeiner Form mit Würzblog, Würzmischung, WuerzburgWiki, Radio Würzblog und all den anderen kleinen Web2.0-Dingern verdient habt, liegt auch nach fast sieben Jahren im unteren, zweistelligen Bereich. Ich habe mich aber auch nie wirklich bemüht! 😉

Aber seit eine dreiviertel Jahr arbeite ich als Journalist in der Online-Redaktion der Main-Post, über die Arbeit kann ich dort etwas erzählen — und das ist ja auch ein wenig Social Media Business.

Ich bin mal gespannt, wer da so alles auftaucht, vielleicht kenne ich ja den einen oder anderen. Außerdem gibt es Punsch!

 

FH Gestaltung Semesterausstellung

3D-Fotos und Papp-UI

FH Gestaltung SemesterausstellungDie Semesterausstellung der Gestalter in Würzburg in diesem Jahr war wirklich gut. Tolle Fotografien — sogar in 3D — und interessante Illustrationen.  Und im Elektrobunker — der abgedunkelte Betonraum, in dem alle Arbeiten im digitalen Bereicht gezeigt wurden –konnte man einem Studenten bei Sitzen zuschauen, dem wiederum eine Kamera zuschaute und ein Rechner anzeigt, ob er ergonomisch richtig sitzt. Oder mit ein paar Pappplättchen wirtschaftliche Zusammenhänge darstellen lassen, zwischen den Plättchen, die ständig gescannt werden und sogar als Menü dienen, und  zieht ein Computer Linien und zeigt die Geldströme an — lässt sich sehr cool bedienen. Ich schlage dafür den Namen PUI vor — Papp User Interface.

Im Erdgeschoss wurden auch Seiten der Main-Post ausgestellt. In diesem Semester haben Studenten Illustrationen für die Main-Post beigesteuert und da waren wirklich tolle Sachen dabei. Nächstes Semester ist leider Praxissemester, da wird es zumindest ein halbes Jahr keine Studi-Illus in der Main-Post geben. Ich hoffe aber, dass die Aktion im übernächsten Semester wieder stattfindet, denn sie hat die Zeitung optisch schon aufgewertet.

FH Gestaltung Semesterausstellung

Pac-Man spielt auf — Bits’n Beats im AKW

Na, das ist doch mal ein schönes Plakat für eine Veranstaltung. Da werden Erinnerungen wach. Pac-Man mit dem Joystick durch ein Labyrinth jagen, schweißnasse Hände bekommen, wenn sich ein Geist nähert, testosterongeschwändert Geister jagen, wenn man eine Kraftpille gefressen hat. Das waren noch Computerspiele.

Der Sound und die Musik des Spiels war damals vergleichsweise minimalistisch, aber einprägsam. Und dieser Sound wird teilweise noch in manchen Electro-Musikrichtungen verwenden.

Wer seine akustischen Kindheitserlebnise (oder die von Papi) im 21. Jahrhundert ausleben will, der kann das im AKW in Würzburg tun. Im monatlichen Wechsel mit der “Computerherzen” kann man bei Bits’n Beats zum 8-Bit-Sound und artverwandten Klangspektakeln abtanzen. Am 10. Oktober 2008 ist ab 23.00 Uhr wieder so weit, für die Erstsemstler, die noch ein letztes mal einen entspannten Abend vor dem unglaublich anstrengenden Studium erleben wollen, ist der Eintritt frei.

Wenn sie noch einen Pac-Man-Automaten aufstellen, dann geh ich wirklich hin. 😉

Das Games-Tower-Rätsel führt zur Easy Bar Music

Früh am Morgen hat sich ein kleines Rätsel gelöst. Besser — Whole Lotta Pete hat es gelöst. In den letzten Monaten sind auf das Blog hin und wieder Besucher von Google & Co gekommen, die nach games tower würzburg gesucht haben. Das sagte mir nichts und ich dachte, das sei mal wieder so eine absurde Keyword-Kombination und habe auch nie weiter recherchiert.

Aber heute morgen habe ich bei Pete gelesen, dass auch er diese verirrten Suchmaschinenschafe hat. Und da er, im Gegensatz zu mir, öfters als eine Hand voll (an der man noch zwei Finger abschneiden kann) an einer Spielekonsole gesessen war, wusste was damit gemeint war: der Konsolen- und Computerspiele-Laden “Games Tower” ist umgezogen und wird von einigen Kunden seitdem vermisst.
Und für diese Kunde habe ich eine gute Nachricht. Der Laden ist von der Karmlitenstraße in die Sanderstraße 9 gezogen. Ist das nicht toll? Und nun bedankt euch artig bei Whole Lotta Pete, am besten ab Mitternacht bei seinem Easy Bar Music DJ-Abend im Immerhin.

Update: Im Halbschlaf habe ich heute früh überlesen, dass vor dem Easy-Bar-Music-DJ-Abend auch noch zwei Konzerte im Immerhin sind. Die erste Band d.h. hört sich schon mal ganz gut an, die nachfolgende One-Woman-Band ist auf jeden Fall sehr gutKaro. Danke für den Hinweis, sigi

Fußballfieber in und aus Würzburg?

Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr? An einen Sommer voller Fußball? Das waren noch Zeiten, da war der Sommer auch noch einigermaßen warm.

Gut, am Wetter kann man jetzt nichts ändern. Aber am Fußball. Eingestimmt wird die Stadt schon an diesem Wochenende mit dem Spiel des Würzburger FV gegen den VFL Wolfsburg im Kickersstadion.

Aber damit nicht genug. Die Würzbuger Firma macmyday versucht zumindest einen leichten Geruch nach dem runden Leder in Würzburg und Deutschland herbeizuzaubern. Und zwar mit dem Tippspiel sportfreundlich.com, das am 1. August gestartet ist. Letztendlich nichts Neues, es ist im Grunde einfach nur ein Spiel, bei dem man die Ergebnisse der aktuellen Fußballbundesliga tippen kann. Allerdings mit ein paar netten Features. Man kann Teams bilden, womit das Spiel mehr ein Spiel um die Ehre wird. Oder sogar um kleine Preise. Die gibt es allerdings nur in den Ligen. Patrioten, wie die Macher sind, gibt es schon von vornerein eine Regionaliga Würzburg. Da bin ich natürlich schon dabei! 🙂
Man kann (muss aber nicht) sogar einzelne Tipper aus einem Team “kaufen” oder Tipper aus dem eigenen Team “verkaufen”, so kann ein kleiner Transfermarkt entstehen. Ich Fußballdepp werde aber wohl nie einen hohen Marktwert erreichen … 😉

Wie sieht es aus? Bilden wir Bloggerteams? Je zwei bis drei Blogger zusammen? Dafür gäbe es neben dem Spaß noch einen weiteren Anreiz. Zumindest in der Mail, die ich von einem der Macher bekommen habe, stand folgendes:

Wenn wir auf Sportfreundlich.com 4-5 “Blog-Teams” aus Würzburg haben, mach ich da eine eigene kleine Tabelle und spendiere ein 50-Liter Fass Bier für ein Bloggertreffen am Ende der Saison.

Gut, das Bier macht mich jetzt nicht so heiß — aber andere Blogger könnten das ganz anders sehen. 🙂

Würzburger Schnellstart

Da soll noch einer sagen, in Würzburg braucht jede Sache lang, bis sie mal startet. An der Uni Würzburg hat das Team um die Physikerin Karin Pappert, Mitarbeiterin am Spintronics und Nanospin-Forschungsprojekt, einen Speicherbaustein entwickelt, der schnell ist und seine Inhalte auch beim Ausschalten des Rechners behält. “‘Solche Speicher würden das Hochfahren des Computers nach dem Einschalten unnötig machen’, sagt Pappert. Man könnte sofort dort weiterarbeiten, wo man am Vortag aufgehört hat.”, so steht es auf der Uni-Website. Nie mehr die “neverending Bootstory”. Wäre toll.

Praktikabel ist das im Moment nur für Leute die es schaffen, ihren Kühlschrank bei dieser Hitzewelle eine Temperatur von -270°C herauszuquälen, was aber wiederum einen Tick zu kalt für einen fränkischen Weißwein wäre. So muss Frau Pappert noch ein bisschen weiterforschen (lassen), um die Rechner mindestens auch bei fränkischen Schoppentemperaturen (8 – 12°C) auf die Sprünge zu helfen. Im Moment verschafft mir die Bootzeit meines Notebooks nicht nur die Zeit einen Wein von Raum- auf Trinktemperatur zu kühlen, sondern auch Weinstöcke anzupflanzen, den Wein zu keltern und in mundgeblasene Bocksbeutel abzufüllen.

Via TheInquirer.de