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Gestalterische Machwerke

(via LP10Blog)

So, ich geh dann mal zur Ausstellung in der FH Gestaltung in der Münzstraße. Dort werden die aktuellen Diplom- und Semesterarbeiten gezeigt. Oft sind wird wirklich tolle Fotos, Filme, Printgestaltungen und Designzeugs zu sehen. Oft. Nicht immer ist alles wirklich toll. Ich wäre fast dafür, dass man da mal das Publikum — die Leute, die auch später die Machwerke irgendwo anschauen müssen — über die Werke abstimmen kann. Und das fließt dann mit in die Note ein. Wär doch mal was.

Die Ausstellung geht heute noch bis 17 Uhr.

Fremdkörper – eigentlich eine Premierenankündigung

Ja, so sah es 2008 aus, als Alex Weimer und sein Team von den Moviebrats den Film “Fremdkörper“, der im Rahmen von Alex’ Diplomarbeit (und diversen anderen) entstand, bei der Diplomausstellung in der FH Würzburg präsentierten.

Mehr als 1 1/2 Jahre gingen ins Land. Man hätte denken können, dass der Film ein Fire-And-Forget-Projekt gewesen ist, nur zum Zweck der Diplomarbeit. Aber weit gefehlt. Die Zeit wurde benötigt, um den Film in ein neues Schnittformat umzuwandeln, damit dann eine auserwählte Cutterin den Film um ein Viertel kürzen konnte. Was dann zur Folge hatte, dass ein guter Teil der Musik neu gemacht werden durfte. Und schon vergehen 20 Monate im Flug.

Aber nun ist er fertig. Oder besser: Nun haben die Macher ihn für fertig erklärt! Die Geschichte darum, was wichtig im Leben ist und um Wünsche und Chancen. Gedreht wurde der Film hier in der Region, vor allem in Karlstadt. Allerdings weniger mit regionalen Schauspielern. Vom Sehen bekannt waren mir Brigitte Zeh, die manchmal im Tatort auftritt, und Stephan Tölle, den ich schon im Kurzfilm “O sole mio” — gedreht im Dencklerblock — wunderbar fand. Und in irgendeiner Fernsehwerbung ist er auch gerade zu sehen, hab aber vergessen, welche. Den Hauptdarsteller Daniel Frantisek Kamen kannte ich vor “Fremdkörper” überhaupt nicht.
Da er auf seiner Website als Dialekt-Möglichkeit “Hessisch” angibt, kann man messerscharf schließen, dass “Fremdkörper” kein Heimatfilm ist. Die Hauptdarsteller reden kein Fränkisch, was vielleicht auch besser so ist, denn es gibt kaum etwas Schlimmeres als einen Dialekt zu hören, den der Sprecher nicht beherrscht. Und so spielt der Film zwar in Karlstadt, ohne übermäßig auf fränkischen Lokalkolorit einzugehen. Das stört aber auch nicht.

Ein wenig Lokalkolorit kommt aber musikalisch in den Film, denn Songs von Karo und The wind-up robots killed my cat untermalen den Film.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Film, der wohl nicht mehr der Film sein wird, den ich 2008 im Hörsaal der FH gesehen habe.

Lust auf den Film bekommen? Schade, aber die Teampremiere an diesem Samstag im Cinemaxx ist schon lange ausverkauft. Das kann man mal sehen ,was durch Nutzung von Sozialen Netzwerken passieren kann. Eine Fangruppe bei Facebook, Bilder bei Flickr, ein Kanal bei Youtube und ein Twitter-Account reichen aus, um einen Kinosaal zu füllen, lang bevor das erste Plakat in der Stadt hängt. Und um die Fans mit Gimmicks bei der Stange zu halten, kann man auch noch das im Film gesungene Lied “Der Ranger” für 0,99 € bei iTunes oder für 0,77 € bei Amazon herunterladen (läuft auch bei Radio Würzblog, ich habe ihn mir geleistet 🙂 ) oder seinen Firefox mit dem Fremdkörper-Persona verschönern.

Wer es wagen will, die Stadtgrenze von Würzburg zu verlassen, der könnte noch eine Chance haben, den Film zu sehen. Denn zumindest in der letzten Woche — als ich den Artikel eigentlich fertiggeschrieben haben wollte — gab es noch Karten zur Locationpremiere in Karlstadt an diesem Sonntag. Versucht euer Glück!

Wobei die Teampremiere im Cinemaxx schon allein durch den unverschämt gut aussehenden, witzigen, intelligenten und charmanten Mann, der den Film kurz aber heftig an- und abmoderieren wird, ein Erlebnis sein wird. 😉

Funk, Finanzkrisensongs, Feierei und Fotografien

So, die Woche war geprägt von einem grippalen Infekt und enorm viel Arbeit, teilweise beides zur selben Zeit. Da gibt es einiges nachzubloggen. Fangen wir mal an:

Heute Abend kann man sich wieder zerreißen. Im Standard kann man den kalten Frühlingsanfang vergessen, bei der Disco Fantastique hat man immer Sonne im Herzen, Sterne in den Füßen und Cuba Libre im Glas. Ab 21.00 Uhr geht es los und dauert bis früh in den Morgen.

Vorher könnte man ins Cairo zum Konzert von Rökkurró gehen. Schwermütig waren die Isländer schon immer, ob sich das durch einen Beinahe-Staatsbankrott noch verstärkt hat — anhören. Los geht es auch um 21.00 Uhr, finanzkrisenfreundlicher 5 € Eintritt für das isländische Konjukturpaket und als Schmankerl gibt es noch die Ghost Bees oben drauf. Und dafür danken wir dem Tanzklub.

Vier Jahre ist er alt geworden, der Pleicherhof. Und das feiert er heute ab 21.30 Uhr gebührend mit Techno, Funk, Indie und Zeugs gegen ein Geschenk von 3 €. Glückwunsch Üd! 🙂

Kultur am frühen Abend kann man sich auch noch geben: In den Räumen der FH in der Korngasse (gegenüber vom Nachtwächter) findet die Fotoausstellung der Diplom- und Semesterarbeiten statt. Zu sehen gibt es unter anderem Fotografien von alten Bahnhöfen in der ehemalligen DDR und eine Bildreportage über Schiffsfriedhöfe in Bangladesch. Anschauen kann man sich die Ausstellung heute ab 18.00 Uhr und auch noch mal am Montag, 23. März 2009, ab 19.00 Uhr. Am Montag findet auch dazu ein Vortrag von Samantha Dietmar statt.

Uff, das muss mal als Vorschläge für ein Abendprogramm reichen.

Semester-Showdown der Gestalter

Ach ja, das FH-Semester geht dem Ende zu, klassische Zeit für die Ausstellung der Semester- und Diplomarbeiten der Gestalter.

Man kann die Arbeiten heute von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der FH in der Münzstraße anschauen, wobei ich auch Erfahrung sagen kann, dass es meist besser ist, man kommt der um 15.00 Uhr, weil sich das mit dem Aufbauen der Arbeiten irgendwie immer hinzieht. Wer heute keine Zeit hat, der hat morgen noch von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Chance zu sehen, was sich eine neue Generation von Gestaltern ausgedacht hat. In den letzten Jahren hat es sich für mich eigentlich immer gelohnt mal hinzugehen, auch wenn nicht alle ausgestellten Arbeiten von der Muse — oder auch nur vom Talent — geküsst waren. Aber warum sollte es bei

Ebenfalls via Cairo

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FH-Semesterausstellung mit Fremdkörper

Die ganze Zeit geht es um den Neubau der Fachhochschule, da vergisst man leicht, dass schon jetzt intelligentes Leben in der FH Würzburg gibt. Doch sprechen wir mal lieber von den Gestaltungsstudenten. 😉

Denn heute und morgen stellen die angehenden Gestalter ihre Semester- bzw. Diplomarbeiten im Wiso-Gebäude in der Münzstraße aus. Die Ausstellung ist am Freitag von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr und am Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Als Blogger ist für mich natürlich der Test-Uraufführung des Films “Fremdkörper” von Alex Weimer interessant, dessen Entstehung man ja in dessen Blog und auf Sevenload verfolgen konnte. Heute wird er um 17.00 Uhr gezeigt und morgen um 15.00 Uhr, er dauert 110 Minuten. Und vielleicht gibt es auch wieder Popcorn.

Gute Formate

Für manche ist es das letzte Austoben in der Spielwiese Fachhochschule, bevor es in die harte, raue Arbeitswelt geht — am Freitag und Samstag ist Diplom- und Semesterausstellung der Gestaltungs-FH in der Münzstraße.

Neben dem üblichen Good, Bad & Ugly ist diesmal der von manchen Bloggern (ja, auch ich) verfolgte Film von Hanni Welter “Pretzels, Polka and the Pursuit Of Happiness” (auch bekannt unter Cowboys in Lederhosen) in seiner Erstausstrahlung zu sehen. Am Freitag ist der Film um 13.10 Uhr und 16.40 Uhr zu sehen, am Samstag um 12.10 Uhr und 15.40 Uhr jeweils im Raum E06. Blumen dürfen der Macherin zugeworfen werden.

Die gesamte Ausstellung ist am Freitag von 12.00 Uhr bis 20.30
Uhr und am Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt natürlich kostenlos.