Fucking Frighday, Freakshow Festival, Trainspotting Festival, Saturn-Abschied

Noch nichts vor am Freitagabend? Ein paar Vorschläge, was man heute in Würzburg machen kann. Von Techno zu Progressive Rock, von Punk und Hardcore zu den Sternen.

An diesem Freitagabend nicht vor? Hier in paar Vorschläge, was man heute in Würzburg machen kann.

Fucking Frighday

Fucking Frighday 26.9.2014 Würzburg
Fucking Frighday am 26.9.2014 Würzburg

Für manche ist heute nicht Freitag, sondern Frighday. Nach Stationen im Club L, Boot und der Marina Hafenbar findet der Underground-Techno-Event Fucking Frighday heute zum ersten Mal in der MS Zufriedenheit statt.

Neben den Würzburger Thomas Fisher und Al! Horn steht als Gast-DJ der Italiener Alessandro “A. P. Prods” Pini, ein “zwanghafter Vinylfanatiker”, an den PlattentellernEin Interview mit Alessandro findet ihr im Frighday-Blog legt vielleicht noch jemand auf.
Der Eintritt kostet 6 5 Euro, ab 23 Uhr geht es los.

Update um 15.05 auf Facebook:

Wir müssen euch leider sagen, dass A.P. Prods.aus privaten Gründen heute leider nicht nach Würzburg kommen kann. Wir finden es auch extrem schade, aber glaubt uns, es war wirklich nicht möglich.
Wir bemühen uns kurzfristig noch um Ersatz, und ihr wisst, dass heute Abend auf alle Fälle ein guter Groove läuft. Den Termin mit A.P. Prods werden wir nachholen und als kleine Entschädigung reduzieren wir den Eintritt auf 5,- EUR.

Ich leider immer noch an den Techno-Narben aus den 90ern, die bis heute nicht verheilt sind — mal sehen, ob ich es heute zum Fucking Frighday schaffe. 😉

Freakshow-Festival

Rot & RockMusikalisch Großes passiert heute und morgen im Blauen Adler. Charly Heidenreich veranstaltet wieder sein Freakshow-Festival, wo man sich eine geballte Ladung Progressive- und Art-Rock durch den Körper jagen lassen kann. Es wird auf jeden Fall ungewöhnliche Musik geben, die man nicht alle Tage hört … 🙂

Charly hält es für möglich, dass in diesem Jahr die sieben Bands aus sechs bis sieben Ländern zum ersten Mal seit Festivalbestehen vor ausverkauftem Haus spielen könnten — ich drücke die Daumen! 🙂

Tageskarten zum Festival gibt es an der Abendkasse, wer sich in die Freakshow-Geschichte eingrooven will, der kann sich den langen, aber sehr empfehlenswerten Podcast der Würzmischung #91 mit Charly Heidenreich anhören.

Programm:

Freitag, Tageskarte 40 Euro

17.00 Uhr Cowboys From Hell (CH)
20.30 Uhr Nevärlläjf (SWE)
23.00 Uhr Doctor Nerve (US)
Festivalparty im Blauen Adler bis 4:00

Samstag, Tageskarte 50 Euro

14.00 Uhr Le Maschere Di Clara (IT)
16.30 Uhr Sean Noonan’s String Quartet (US/PL)
19.00 Uhr Rhun (FR)
21.30 Uhr Le Silo (JAP)

Trainspotting-Festival

Trainspotting-Festival im Cairo
Trainspotting-Festival im Cairo

Gefestivalt wird auch im Jugendkulturhaus Cairo unter dem Namen “Trainspotting-Festival” — ein Hardcore-Punkrock-Metal-Festival, eine härtere Gangart ist dort also angesagt. Mehr Infos im Trainspotting-Blog.

Freitag, 14 Euro an der Abendkasse

Celeste, HildegardvonbingedrinkingStrafplanet, Throwers , Kerretta

Samstag, 16 Euro an der Abendkasse

Audacity, Amen81, Trainwreck, Hysterese, Planks, 52Hertz, Honeymoon

Sternwarte

Sternwarte TeleskopNun noch ein Veranstaltung, bei der ich noch gar nicht sicher bin, ob sie stattfindet — ein Besuch der Sternwarte Würzburg.

Wenn nämlich der Himmel einigermaßen wolkenlos ist, dann kann man dort heute Abend um 20 Uhr hin und den Sommersternenhimmel und — zum letzten Mal in diesem Jahr — den Saturn durch das Teleskop anschauen. Wenn das Wetter passt, dann werde ich wohl man hin und durch das Teleskop schauen — ich liebe die Astronomie!

Bunbury und ich im Efeuhof

Bunbury - Ernst sein ist allesWenn zumindest der Kalender “Sommer” anzeigt, ist es Zeit für Theater im Efeuhof des Würzburger Rathauses — ein schöner und stimmungsvoller Ort für Theater. Auch am Freitagabend war kalendarisch Sommer und zumindest regnete es nicht, darum wagte ich mich spontan zu der Aufführung von “Bunbury – Ernst sein ist alles”, inszeniert vom Theater Ensemble.

Das Stück ist eine klassische Verwechlungs- und Verwirrungskomödie aus der Feder von Oscar Wilde. Der grobe Plot: Zwei Männer erschaffen die fiktiven Personen Ernst und Bunbury, um frei und ungebunden das Leben zu genießen. Als sich deren Liebschaften mehr für die Kunstfiguren als für sie selbst interessierten, beginnen die Verwicklungen. Und es geht um den Vornamen “Ernst”, der auf die Frauen im Stück sehr anziehend wirkt. Ich habe mich beim Zuschauen gefragt, wie die Wortspiele um den Namen Ernst im englischen Original wohl lauten? Die Lösung: Im Original heißt das Stück “The Importance of Being Earnest” und kalauert mit der ähnlichen Aussprache des Namens “Ernest” und dem Wort “Earnest” für aufrichtig, ehrlich.

Das Stück lebt allgemein sehr von der ironischen und teilweise sarkastischen Sprachspielerei von Oscar Wilde — die auch in der deutschen Übersetzung –, mit der der Autor die Oberflächlichkeit und Lebensweise der britischen Oberschicht Ende des 19. Jahrhunderts aufs Korn nimmt. Eine Übertragung auf den Anfang des 21. Jahrhunderts fällt im Kopf aber nicht sehr schwer. Und wer unbedingt die Inhalte des Stücks  in die Moderne übertragen will, kann die Probleme mit den Scheinidentitäten — das “Bunburysieren” — als Anspielung auf die Schöpfung von Fakeaccounts in sozialen Medien, um gepflegt die Sau rauszulassen, verstehen. Ist aber eine gewagte These. 😉

Bunbury - Ernst sein ist alles

Ich glaube, das Stück ist nicht leicht für die Schauspieler. Nicht weil komplexe Gefühle dargestellt werden müssen — da ist “Bunbury” doch eher einfach gestrickt –, sondern weil sie den Text recht exakt drauf haben müssen. Oscar Wilde baut akrobatische Wortgefechte auf, die aber auch nur funktionieren, wenn sie genau wiedergegeben werden. Viel Platz für Improvisation bleibt da nicht.

Bunbury - Ernst sein ist allesAber am Freitag,  bei der zweiten Aufführung von “Bunbury”, klappt das ganz gut, offensichtliche Hänger gab es kaum. Michael Wagner brachte die Rolle des Lebemanns Algernon in einer leicht überdrehten Captain-Jack-Sparrow-Art gut rüber, Michael Völkl gab souverän dessen Freund Jack auf dem Weg zur Ernsthaftigkeit/Aufrichtigkeit.
Optisch atemberaubend in ihren eher an die 20er-Jahre erinnernden Kleidern war Kristina Förster, die  glaubwürdig die naiv-pseudo-tiefsinnige Gwendoline gab und sich schön zickig mit ihrer vermeintlichen Rivalin Christina Miceli in der Rolle der Cecily anlegte. Und Franziska Wirths wirkte so blasiert, arrogant und herrisch als Algernons Tante Augusta, dass ich nach der Vorstellung zweimal hinschauen musste, um die nette und sympathische Frau am Getränkestand zu erkennen.

Bunbury - Ernst sein ist allesZu den “kleinen” Rollen. Gisbert von Liebieg spielte seinen Dr. Chasuble viel zu hölzern, glücklicherweise in einer wenig tragenden Rolle.  Und ich möchte Dennis Kappelsberger, der den Butler Lane spielte, endlich mal in einer Rolle sehen, in der er keinen gefühlsarmen und kontrollierten Briten spielt — wie auch schon neulich  in “Zeugin der Anklage”. Nicht dass er das nicht gut kann, im Gegenteil, aber ich möchte einfach mal sehen, was er noch so drauf hat. Tapferkeitspunkte gab es für Co-Regisseurin Karolin Benker, die für die kurz vorher erkrankte Schauspielern der Rolle der Miss Prism einsprang und mit einem Textbuch in der Hand auf die Bühne musste. Das hat sie aber mit großer Würde getan. 🙂

So weit, so schön. Aber ein paar Wermutstropfen gab es doch. Zum einen das Stück selbst. Sehr unterhaltsam, wenn man wie ich Oscar Wildes Sprachakrobatik und -konstruktionen mag. Allerdings zum Schluss recht langatmig. Wenn endlich die meisten Verwirrungen im Stück aufgelöst sind, muss Wilde nochmal eins draufsetzen und nochmal neue Verwandtschaftsverhältnisse schaffen. Für mich hätte das Stück fünf Minuten nach der Pause schon enden können.

Bunbury - Ernst sein ist allesEin wenig schmerzt auch der Eintrittspreis. 17,50 Euro sind schon ein Wort, zumindest für meinen Geldbeutel. Klar verstehe ich, dass eine Produktion außerhalb der Heimatbühne etwas aufwändiger und teurer sind, aber ich kann mir vorstellen, dass beim Eintritt bei manchen schon die Schmerzgrenze überschritten wird. Gut, wenn ich ehrlich bin, hätte ich in der selben Zeit zum selben Preis woanders drei Cocktails getrunken, so relativiert es sich also etwas. 😉
Ermäßigt kostet der Eintritt übrigens 14,50 Euro. Günstiger ist es immer am Mittwoch, da kostet die normale Karte 14,50 Euro und die ermäßigte 8,50 Euro — der Tag also für Leute, die auf ihr Geld achten müssen oder wollen. Die Getränkepreise sind im Gegenzug allerdings wieder ganz günstig, 3,50 Euro für einen guten Bürgerspital-Silvaner und 2 Euro für ein Weinschorle.

Schön finde ich bei so kleinen Theaterproduktionen, dass man die Darsteller und Mitarbeiter nach der Vorstellung noch an der Theke treffen und mit ihnen plaudern kann. Macht mir immer Spaß — auch diesmal.

“Bunbury – Ernst sein ist alles” wird noch bis zum 20. Juli 2013 aufgeführt, immer Mittwoch bis Samstag um 20 Uhr — wenn das Wetter passt.

Mein U&D 2013

Dank dem Unwetter leider nur ein halbes Konzert - Daniel Norgren
Dank dem Unwetter leider nur ein halbes Konzert – Daniel Norgren

Drei Tage Umsonst & Draussen konnte ich mir in diesem Jahr gönnen — 20 Stunden Festival an den Mainwiesen in Würzburg. Und unterm Strich bin ich glücklich aus dem Festival gegangen. Auch wenn mein Abschied von U&D 2013 schon vier Tage her ist, so hat es mich nicht ganz verlassen — in den Beinen spüre ich das Rumlaufen und -stehen immer noch. 😉

Die meiste Zeit herrschte perfektes Festivalwetter — nicht zu heiß, wie in den Tagen vorher, aber auch nicht zu kalt. Die große Ausnahme war Donnerstagnacht: Ausgerechnet beim Konzert des schwedischen Bluesmusikers Daniel Norgren, auf das ich mich schon den ganzen Tag gefreut habe, kippte das Wetter auf dramatische Weise. Etwa um halb elf betrat Moderator Tilman Hampl mitten im Lied die Bühne und bat alle Besucher, zügig das Gelände zu räumen, es gibt eine Sturmwarnung. Das löste erst mal Unmut bei den Zuhörern aus, die sich an wenige Minuten in Verständnis wandelte, denn in kürzester Zeit ging die Welt unter. Sturmböen wehten fast die Zelte weg und es goss nicht nur aus Eimern, sondern großen Fässern. Tropfnass bin ich dann daheim angekommen.

Edgar, der Patenzwerg des Würzblog.
Edgar, der Patenzwerg des Würzblog.

Angenehm fand ich die “Verschlankung” des U&D. Nicht mehr ganz so viele Bands im Programm, die man eh nicht alle anhören könnte. So war es doch entspannter, die Konzerte zu genießen, aber natürlich logischerweise etwas auf Kosten der Vielfalt.

Entspannt habe ich es auch in Sachen Bloggen angehen lassen. Auf dem Gelände habe ich vor allem ein paar Bilder über Instagram gepostet und einen Blogartikel über Matze Rossi. Gehemmt war ich aber sowieso dadurch, dass der Mobilzugang über das Handy gerade am Abend recht schlecht war, das Netz war oft überlastet. Und ständig in den Backstage-Bereicht zum WLAN wollte ich auch nicht, dafür war mir auf dem Gelände einfach zu viel los.

Eine Hammond-Orgel! Ich liebe sie!
Eine Hammond-Orgel! Ich liebe sie!

Was ging bei mir musikalisch? Toll fand ich das Konzert von Wolvespirit, wobei sie bei mit schon durch den Einsatz einer Hammond-Orgel leichtes Spiel hatten, mein Ohr zu erobern — ich liebe einfach diesen Sound, auch wenn er mir in der Tonmischung fast etwas unterging. Großartiger Oldschool-Psychedelic-Rock!

Von Instant Vood Kit und auch von Markus Rill habe ich leider nur wenig hören können — ich habe einfach zu viele Leute getroffen und mit denen gequatscht. Auch das ist das U&D für mich: Freunde und Bekannte treffen, und das recht geballt.

 

Doch weiter mit der Musik, der Freitag blieb für mich lange Zeit rockig. Und auch Cover-lastig.

Beinah wie Brian Johnson.
Beinah wie Brian Johnson.

Die Würzburger Band Bon’s Balls, lockte wieder die Massen an die Draussen-Bühne. Da kann man über Cover-Bands lästern wie man will — wenn sie mit Stil, Können und einem Augenzwinkern Musik anderer Gruppen nachspielen, dann kann das auch viel Spaß bringen. Nichts was ich jetzt jeden Tag haben will, aber wenn ich schon nicht so oft ein AC/DC-Konzert besuchen kann, dann doch einmal im Jahr eine ordentliche Dosis Bon’s Balls als Ersatzdroge.

Und auch die Gruppe Mandowar, die nach Bon’s Balls auftraten, spielten “nur” nach. Bekanntes Hard Rock- und Heavy Metal-Liedgut auf Mandoline und Gitarre zum Besten geben hat ein paar tausend Besuchern einen lustigen Abend beschert, was will man mehr.

Nachts habe ich dann noch dem Akustik-Konzert von Rainer von Vielen auf der Zelt-Bühne gelauscht. Oder versucht zu lauschen. Schon an diesem Abend ist mir die blöde Akustik im Zelt unangenehm aufgefallen. U&D 2013 Gar nicht mal die Akustik der Musik an sich, sondern dass gerade bei eher ruhigen Stücken man die Besucher gehört hat, die sich laut unterhalten — ein ständiger und störender Laberlärmpegel. Und so toll ich das Konzert trotzdem fand — vielleicht wäre nach Mitternacht doch eine etwas fetzigere Musik auch kein Fehler gewesen, für die Uhrzeit war mir das fast zu ruhig.

Rainer von Vielen spielte am nächsten Tag, Samstag, noch mal. Und ich war mir unsicher, ob ich da hingehen soll, nachdem ich ihn in der Nacht schon gehört habe. Aber zum Glück habe ich es getan und wurde von seiner musikalischen Vielseitigkeit nicht enttäuscht: Das Konzert am Samstagnachmittag war ein komplett anderes als Freitagnacht. Am Samstag ließ er wirklich die Allgäuer Kuh fliegen und gab für mich einen der besten Auftritte meines U&Ds in dem Jahr ab (nicht dass ich eine Rangliste führen würde). Da hatte ich sogar mal so gar keine Lust mich direkt vor die Bühne zu quälen, um mit meinem Handy ein Bild aus der Nähe zu machen, sondern genoss das Konzert einfach mal aus einiger Entfernung.

Joe Krieg und Daniel Biscan an den Gitarren.
Joe Krieg und Daniel Biscan an den Gitarren.

Aber angefangen hat der U&D-Samstag für mich mit einem Konzert des Fotografen, Bildredakteur und Main-Post-Kollegen Daniel Biscan, der mit der Band Benedix sich nach 10 Jahren mal wieder als Musik auf die Bühne gewagt hat.

Dafür, dass er sich mit nur einem Song beim U&D beworben und zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Band hatte, mit der er dann vor dem Auftritt nur fünfmal mit schnell komponierten Lieder geprobt hatte, lieferte er eine sehr ordentliche Leistung ab. Gerade zu der undankbaren Uhrzeit Samstagnachmittag um 15 Uhr.

Und endlich konnte ich an dem Tag auch mal Karo mit ihrem neuen Album live anhören. Hätte ein schönes Konzert werden können, wenn es nicht auf der Drinnen-Bühne im Zelt stattgefunden hätte, mit den schon ein Rainer von Vielen erlebten akustischen Nebeneffekten. Und das, obwohl das Zelt — für mich überraschend — bei ihrem Konzert gar nicht so voll war.

Wallung am Getränkestand
Wallung am Getränkestand

Dann hätte ich ja noch gern The Joker & The Thief gehört. Das heißt, ein wenig habe ich sogar von Konzert gehört. Den Rest der Zeit, ziemlich genau 25 Minuten, stand ich am Getränkestand an, um mir einen Wein und ein Wasser zu kaufen. Die Getränkelogistik war am Samstagabend an der Draussen-Bühne heillos überlastet und überfordert. An der Drinnen-Bühne gab es zwei Getränkestände, dann lange nichts und dann an der Draussen-Bühne drei Stände — das war einfach viel zu wenig, gerade an der Draussen-Bühne, wo einfach sehr viel los war.

Und was darf bei einem Festival, das sich zu guten Teilen über den Getränkeverkauf finanziert, nicht passieren? Genau, dass man sich nichts zu trinken kaufen kann. An dem Stand, an dem ich war, lief auch das Bier total langsam aus dem Hahn, was nicht zur einer schnellen Abfertigung der durstigen Gäste beigetragen hat. An anderen Ständen sollen die Getränke teilweise ausgegangen sein? Sorry U&D, das darf einfach nicht passieren! Ich möchte da gar nicht auf die Mitarbeiter am Getränkestand einprügeln, die haben in den meisten Fällen ihr Bestes gegeben.

50 Faces als Panorama
50 Faces als Panorama

Ein bisschen schade fad ich auch, dass das Kunstzelt abends per DJ beschallt wurde. Das Zelt war sonst immer eher ein Ort der Ruhe, wo man mal einen Kaffee trinken oder die Bilder anschauen konnte, ohne gleich wieder was auf die Ohren zu bekommen.

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Mein finanzieller Beitrag zum Umsonst & Draussen 2013: Mindestens 42 Euro habe ich vertrunken, davon 6 Euro Pfand, das ich gespendet habe. Die wirkliche Zahl dürfte ein klein wenig höher liegen, da ich bestimmt nicht mehr alle Pfandzettel im Geldbeutel hatte.

Damit komme ich bei 20 Stunden Festival auf einen Stundenpreis von 2,10 Euro oder 14 Euro pro Tag, was für eine Veranstaltung, bei dem ja dann die Getränke rechnerisch inklusive sind, ein Witz ist.

90000 Besucher war laut Veranstalter beim Festival — man möchte sich gar nicht ausmalen wie die Finanzen aussähen, wenn man ein paar Euro Eintritt verlangen würde …

Rööö hat schon mal angefangen, Blogbeiträge zum U&D zu sammeln. Ich war so frei, seine Liste mal zu übernehmen und zu ergänzen:

Rööö:

Hazamel:

Würzburcher:

Icey:

Papiergeflüster:

Dear you Würzburg:

Pogoweb:

Last-Minute-Silvester-Party-Tipps für Würzburg

Na wisst ihr immer noch nicht, was ihr Silvester in Würzburg machen sollt? Ihr Armen! Ich bin versorgt! 😉

Aber wenn ich noch nicht vorhätte und wenn ich morgen nicht arbeiten müsste dann würde ich darüber nachdenken:

  • In der Posthalle tanzen die Moleküle. Indie mit den DJs Zweilicht, Lemoche und Souljacker auf dem NEON CLUBfloor toben sich die DJs Flowsen, Jazzu de Osaka, Frickler und Eleven. Abendkasse 8 €.
  • Auf dem Eisbrecher Ulla — also auf der Arte Noah im Hafenbecken hinter dem Kulturspeicher — wird der österreichischen Kultur gefrönt. Baaaam Oida! Abendkasse 9 €. (Vage Hinweise zu “Bam Oida” gibt es hier, hier oder hier).
  • Klassisch aber mag isch: Silvester im Laby mit DJ Chainsaw. Abendkasse 4 €.
  • Mal ein ganz anderer Ort: 80er-Party im … festhalten … Brückenbäck. Klingt witzig und vielleicht wird’s auch so. Eintritt 5 €.
  • Und natürlich das Café zum schönen René am Hauptbahnhof, da ist heute Café zum schönen René! 🙂
  • Wenn woanders schon das Putzlicht angeht, laufen im Club L erst die Plattenteller an. Ab 2.00 Uhr startet dort die Silvesterparty und die dauert vermutlich bis Ostern.

Noch Ideen?

 

Ich wünsche euch einen guten Beschluss und einen ebensolchen Rutsch ins Jahr 2012!

Gute alte Musik – Martin Turner’s Wishbone Ash

Ach, alte Bands haben es schon schwer. Der Höhepunkt ihrer Karriere ist meist lange vorbei und doch müssen oder wollen sie mit ihrer Band durch das Land tingeln, und das oft auch nicht mehr in der Originalbesetzung. Und die Zuhörer werden immer älter und weniger. Dabei ist es doch genauso wie mit Mozart, Beethoven und Co. — auf die Kompositionen kommt es an, damit die Musik gut ist muss ja Wolfgang Amadeus nicht selbst am Klavier sitzen.

So auch am nächsten Dienstag, 15. November 2011. Martin Turner’s Wishbone Ash gibt sich in Würzburg in der Posthalle mit ihren Kompositionen wieder die Ehre. Vor zwei Jahren war ich schon bei dem Konzert — in diesem Jahr bin ich da leider gerade in Berlin — und es war wirklich gut. Martin Turner gab unter anderen das komplette Wishbone-Ash-Album “Argus” zum Besten. Der Sound war gut, es gab — für mich sehr angenehm — so gut wie keine Bühnenshow und die Jungs auf der Bühne hatten sichtlich Spaß am Auftritt. Und das trotz der recht übersichtlichen Besucherzahl.

Um die Besucherzahl schon mal um vier Personen zu steigern, verlost das Würzblog Karten für das Konzert am Dienstag. Zwei mal zwei Leute können sich die Musik anhören, wenn sie folgende Frage in den Kommentaren beantworten:

Wishbone Ash war weltberühmt für ihren “dual lead-guitar sound”. Dafür waren zwei Gitarristen den Originalbesetzung verwantwortlich. Wie hießen die Gitarristen? Für je einen Namen gibt es zweimal freien Eintritt. Und keinen Namen doppelt! 😉 Und nur ein Name pro Kommentator. 🙂

Wer nicht gewinnt: Vorverkauf am Monatag (ich vermute mal im H2O in der Karmelitenstraße) oder eben Abendkasse.

Sorrel – Southampton 11.2.10 – Martin Turner's Wishbone Ash

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Morgen wird gehonkt und gehonkt

Morgen ist Honky Tonk in Würzburg. 50 Bands spielen da in Würzburgs Kneipen und man kann von Kneipe zu Kneipe gehen — später am Abend auch torkeln — und sich Musik anhören. Leider bin ich, wie das Honky Tonk selbst auch, gebürtiger Schweinfurter. Und so bin ich bis heute kein glühender Verehrer des Würzburger Honky Tonks, denn in Schweinfurt ist es einfach besser. Was vor allem mit der Größe der Stadt zu tun hat. Denn in Schweinfurt kann man wirklich von einer Kneipe in die nächste fallen, in Würzburger muss man einfach ein bisschen weiter laufen.

Musikalisch gibt es einen deutlichen Überhang an Cover-Bands. Wobei ich “Cover-Band” nicht grundsätzlich als Qualitätsmerkmal sehe, es gibt durchaus gute und originelle Cover-Bands, leider aber auch das Gegenteil, die die Songs nur runterdudeln, weil sie bekannt sind. Aber das muss jeder selbst wissen — wenn man Spaß hat, hat man Spaß.

Apropos Spaß: Der Spaß kostet an der Abendkasse 14 Euro, dort bekommt man ein Bändchen, mit dem man in alle Lokalitäten reinkommt, die beim Honky Tonk in Würzburg mitmachen.

Für die Last-Minute-Knauser: Es gibt auch 3×2 Bändchen hier im Würzblog zu gewinnen. Rechtsweg könnt ihr vergessen, beantwortet lieber einfach diese Frage in den Kommentaren (gültige Mail-Adresse angeben!):

Es gibt neben den normalen Eintritts-Bändchen beim Honky Tonk in Würzburg noch eine andere Bändchenart, die für den Eintritt aussschließlich im B-Hof und Tanzcafé Ludwig sind. Wie wird das Bändchen genannt?

Beinah letzter Fantastik Balkan vor der Sommerpause

Morgen am Freitagabend läuft wieder der Fantastik-Balkan-Zug im Tanzcafé Ludwig ein. Das Ludwig wird von der unterfränkische Deko-Fee mal wieder mit Glanz und von der bosnische Balkan-Beat-Legende Robert Soko mit einem fetten Sound versehen werden. Das wird ein heißer, junischer Fantastik-Balkan-Abend, der letzte vor der Sommerpause.

♫ FANTASTIK BALKAN meets ROBERT SOKO (BalkanBeats) ♫

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Naja, so ganz stimmt das mit der Sommerpause nicht. Denn der gute Fantastik Balkan darf noch am U&D-Freitag, 24. Juni 2011, als Aftershow-Party in der Posthalle herhalten. Und obendrauf gibt es in der Nacht dort noch ein Konzert von The Instant Voodoo Kit.

Zweimal zwei Balkanistas dürfen sich über freien Eintritt freuen — wenn sie eine der ebenfalls zwei Fragen beantworten:

  • Wie heißt die bosnische Heimatstadt Robert Sokos?
  • Wer vertrat Bosnien-Herzegowina in diesem Jahr beim Eurosivion Song Contest?

Wer zuerst eine noch unbeantwortete Frage in den Kommentaren richtig beantwortet (der erste hat freie Auswahl), bekommt zwei Plätze auf der Gästeliste. Bitte gültige E-Mail-Adresse  angeben.

Veranstaltungen in Würzburg – Konzerte und mehr

Veranstaltungen in Würzburg gibt es reichlich. Ob Konzerte, Comedy, Kabarett, Theater oder Lesungen — hier ein kleiner und völlig unvollständiger Überblick.

Erinnerungen an Veranstaltungen gibt es mit Twitter bei WUEvent.


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