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Ausverkauftes Benefiz

An dieser Stelle sollte eigentlich eine große Ankündigung für das Benefiz-Konzert am 10. März mit der Alin Coen Band und Joseph Myers in der Kellerperle stehen. Mit Alica — die ihren Abschied aus Würzburg so feiert, dass sie eben diese Konzert veranstaltet und den Erlös an die Station Regenbogen der Uni-Kinderklinik spendet –, hatte ich ausgemacht, dass ich heute was dazu blogge, da es gestern in  der Main-Post stand und damit die Ankündigungen besser gestreut werden …

…hätten wir uns alles sparen können, das Konzert ist schon ausverkauft. 🙂
Wer mutig ist, kann sich ja am Dienstagabend an die Abendkasse wagen, vielleicht tauchen ja wieder Karten auf. Oder man spendet so etwas an die Station Regenbogen und summt die Lieder vor sich hin. 🙂

Alica, das mit dem Konzert war anscheinend eine gute Idee. Würzburg wird dich vermissen.

Gerade so im Finale

Deutschland hat sich ins das Finale des Fußballeuropameisterschaft der Männer gezittert. Gezittert habe auch ich in der Sanderau, selbst der Bildausfall in Basel konnte wenig trösten. Nichts sehen heißt nicht nicht zittern.
Doch es gibt auch ein Leben nach dem Fußball. Zum Beispiel das Heimkommen nach dem Fußballspiel. An der Haltestellle Sanderring hieß es Geduld und Nerven bewahren. Genau wie beim Spiel gegen die Türkei. Bloß dass das Spiel gegen die Türken gerade noch glücklich ausging.

Die Busfahrt vom Sanderring bis nach Grombühl nicht so. Die endete für uns nämlich schon am Bahnhof. Die Fahrt dorthin braucht kaum Zeit, der Busfahrer beschleunigte über den Friedrich-Ebert-Ring dermaßen, dass es einem gestandenen Astronauten das Mittagessen an die Innenseite der Zahnreihe getrieben hätte.
Aber am Bahnhof war Schluss! Der Autokorso öffnete den Bus nach 5 Minuten einen Zugang zum Omnibahnhof, aber die Fahrspur Richtung Grombühl war mit jubelden Fans und hupenden — und einem qualmenden — Autos verstopft. Dann sind wir doch lieber zu Fuß weiter, so sehr die Blase von dem Frust- und Lustwein auch zwickte.

Und da bin ich jetzt. Glücklich, dass die deutsche Elf es gegen stürmende Türken doch geschafft hat, ins Finale zu kommen. Glücklich, endlich selbst auf’s Klo zu kommen. Aber etwas unglücklich, die Euphorie nicht selbst in der Fanmeile in der Sanderstraße zu spüren. Oder das Unglück — aber hoffentlich keine Traurigkeit, denn die wäre fehl am Platz — von den Türken in der Spiegelstraße. Aber doch wieder glücklich, jetzt ins Bett zu gehen. Denn der Fußballabend war wirklich nervlich anstrengend — das hätten wir leichter haben können.

EM-Busse

Wer sich wie ich Gedanken macht, wie er in der Halbfinal-Nacht mit öffentlichen Verkehrmitteln heimkommt, dem gibt die Website des WVV Auskunft. Die Quintessenz: Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr fahren die Linien, die die Sanderstraße durchfahren, nicht mehr. Dafür fahren Busse. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.

Übrigens — wie ich gesehen habe, hat die WVV auch ein Weblog. Komisch, früher nannte man sowas Gästebuch. 😉

Würzburg und das Viertelfinale

Großer Jubel im Timeout in der Zellerau. Wir haben das Viertelfinale der Fußball-EM gewonnen.

Der Gastronomie ging es gestern bestimmt gut. In den Kneipen und Biergärten, die einen Fernseher aufgestellt haben, und sei er noch so klein, war die Hölle los — zumindest in denen, an den ich so gegen halb acht vorbeigelaufen bin. Die Wirte werden hoffe, dass die deutsche Nationalmannschaft es noch bis ins Endspiel kommt. Nicht aus Nationalstolz oder Sportsgeist, sondern auf jeden Fall aus wirtschaftlichen Gründen. 😉

In der Sanderstraße ging nach dem Spiel die Post ab (vor den Fernsehern daheim bestimmt auch). Menschenmassen drängten sich in der abgesperrten Straße, feierten, sangen und machten eine Menge Müll. Diesmal war ich auch dabei und diesmal habe ich dafür auch Verständnis, in der Vorrunde fand ich Autokorsos und Ähnliches doch eher albern.

Danke Schweinsteiger, danke Klose, danke Ballack — und vor allem einen großen Dank an die Stadtreinigung, die die ganze Schweinerei nachts noch aufräumen durfte. Warum man es bei solchen Fanfesten nicht schafft, sein Glas oder seine Flasche abzugeben, in den Mülleimer zu werfen oder zumindest an den Rand zu stellen, bleibt mir ein ewiges Rätsel.
Und ebenfalls einen großen Dank an die Anwohner der Sanderstraße, die bis spät nachts wohl kein Auge zugemacht haben — aber vielleicht waren sie ja eh auf der Straße. 😉 Laut Polizei lief die Nacht in Würzburg aber doch recht friedlich ab.

Und an die EM-Genervten — ihr habt es bald überstanden und zwei Jahre Zeit zum Erholen. 😉

Ein Durchsage an das Tippteam Würzblog

Liebe Mittipper,
bloß nicht vergessen, ab heute die Tipps für die Finalrunden abzugeben. In der Blogtabelle sind wir auf Platz 3 und den will ich gerne nur nach oben verlassen. Ab jetzt muss man auch Tippen, ob das Spiel in der regulären Spielzeit, in der Verlängerung oder mit Elfmeterschießen beendet wird. Und die Tore bei einem eventuellen Elfmeterschießen zählen ganz normal auch zum Spielergebnis. Und ganz wichtig — bloß kein Unentschieden tippen! 🙂

Nochmal ein Auszug aus dem Sportfreundlich-Regelwerk:

Tipps ab dem Viertelfinale
Ab dem Viertelfinale haben wir ein neues Punktesystem. Du tippst auf folgendes:
Wer kommt weiter? (1 Punkt)
Sieg in der Regulären Spielzeit? (1 Punkt)
Sieg in der Verlängerung? (2 Punkte)
Sieg im Elfmeterschießen? (4 Punkte)

Und natürlich auf das genau Ergebnis NACH ABPFIFF – also auch die Tore nach dem Elfmeterschießen!

Posthalle öffnet früher zum Public Viewing

Da soll mal einer gegen die Posthalle meckern — bei den Deutschlandspielen ist sie mit Deutschlandfans überfüllt, wer nicht rechtzeitig da ist, darf das Spiel im Ringpark am Kofferradio verfolgen.

Dazu kam gerade eine Mail von PH-Event rein. Um wohl den Run auf die Halle etwas zu entzerren, muss darf man bei den Spielen unserer Nationalmanschaft schon früher rein. Am Donnerstag, beim Spiel Kroation – Deutschland, öffnet sie bereits um 15:00 Uhr die Tore. So weit, so gut, wer drei Stunden in der Posthalle vor dem Spiel rumlungern will, darf das von mir aus gerne tun.

Nun kommt der Teil der Mail, den ich nicht ganz verstehe:

Ab dem dritten Gruppenspiel gegen Österreich am 16. Juni werden wir bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft bereits um 17:00 Uhr öffnen.

Heißt das, das, egal wie weit Deutschland bei der Europameisterschaft kommt, dann wird ab dem 16. Juni die Halle um 17.00 Uhr geöffnet, aber nur wenn die Deutschen spielen? So klingt es zumindest.