• Wirtschaft

    Geld da, Hotelturm verkauft

    Nachdem der Verkauf des Hotelturms im April angeleiert wurde, ist er jetzt endlich vollzogen. Die Auflagen für den Kauf wurden erfüllt, das Geld von der Würzburg Estate S.A. ist auf dem Konto — jetzt kann es also endlich mal losgehen. Die Tochtergesellschaft der Montague & Goldsmith AG hat zwar noch keinen wirklichen Nutzer für das Gebäude, aber die wollen doch bestimmt die 10,2 Millionen Euro für den Kauf bzw. die 16 Millionen Euro für die Fertigstellung irgendwie wieder in die Kassen kriegen. Ein großer Teil der Gebäudefläche wird vermutlich an irgendeine Hotelkette gehen, aber wenn der eine oder andere noch ein Zimmerchen braucht — da wird sich schon was finden. 😉

  • Zeuch

    Der Himmel ist blauer und die Zukunft ist dunkler

    Heute durfte ich auf dem Weg zum Büro ein kleines bisschen mehr blauen Himmel genießen. Denn der Kran am Hotelturm wurde abgebaut. Damit ist natürlich auch jede Hoffnung dahin, dass dieser Schuldenturm demnächste doch irgendwie fertiggestellt wird. Nun wird wohl ein Gutachter den Wert des Baus festlegen, dann werden Angebote eintreffen – oder auch nicht. Vermutlich wird dann zur Kaufpreissenkung ein anderer Gutachter den Wert nochmal schätzen und das Ding hoffentlich verkauft werden. Bis dahin werden noch viel Regen, Hagel, Schnee und Sonne der nicht vollständig geschlossenen Fassade zusetzen und den Verkauf noch unwahrscheinlicher machen. Und dann, nach geschätzten 2 Jahren, wird die unverkaufte Bauruine wohl gesprengt werden und auf…

  • Wirtschaft

    Das Ende der Euro-Gruppe

    Nun, eigentlich war es ja klar! Nachdem mit der AVB eine Tochtergesellschaft der Euro-Gruppe Mitte November Insolvenz angemeldet hat, war es wohl nur eine Frage der Zeit bis auch die Euro-Gruppe selbst diesen Weg geht, d. h. alle 15 Gesellschaften sind zahlungsunfähig. Nun ist das Gesellschaftsnetz des Franz Klaffenböck zerbrochen, die scheinbar auf recht unseriöse Art an Anleger – und damit Geld – kam. Und genau diese ca. 40 000 Anleger dürfen die Sache jetzt ausbaden. Denn das Geld ist wohl zum größten Teil weg. Da tröstet es auch wenig, dass scheinbar Herr Klaffenböck Hausverbot im Euro-Center hat. Was bleibt? Geprellte Anleger und einen Schuldenturm, der vielleicht bald billig zu…

  • Wirtschaft

    Rückzugsgefechte

    Was Marcus Reitmaier, dem Beinah-Käufer des Beinah-Hotelturms in Würzburg, plötzlich wieder alles einfällt? Die Mainpost berichtet, dass er gar nicht das Geld hatte um den Turm von der Euro-Gruppe zu kaufen. Es gab da Investoren, die ihn leider nach dem Kauf im Regen stehen ließen. Die Namen der Beinah-Investoren will er aber nicht nennen. Das ist ja kaum zu glauben! Ist er damals Opfer von Neppern, Schleppern, Bauherrnfängern geworden? Aber warum nennt er dann jetzt die Namen der untreuen Investoren nicht, er ist ihnen doch nichts schuldig? Oder wollte er nur einen auf dicken Max machen und redet sich mit diesen ominösen Investoren nur heraus? Interessant in dem Mainpostartikel war…

  • Wirtschaft

    Schuldenturm

    Marcus Reitmeier hat den Hotelturm nie gekauft und die Vertriebs-Gesellschaft AVB, die zur Euro-Gruppe gehört, musste Insolvenz anmelden. Nun will Riedel-Bau die Zwangsversteigerung des Hotelturms, der Architekt des Turms will die Versteigerung des Euro-Centers. Nun wird Würzburg voll sein von Menschen, die sagen "Ich hab’s fei gleich gwussd!" Und bei vielen stimmt das auch. Die Euro-Gruppe, vor der seit ein paar Jahren die Medien und Verbraucherschutzzentralen warnen, war Einigen suspekt. Und auch Herr Reitmeier wurde argwöhnisch betrachtet, da keiner wusste woher er eigentlich das Geld für den Hotelturm nehmen wollte, geschweige denn für seine geplanten Invenstitionen im Mainfrankenpark. Die Stadt Würzburg wird der Fall Hotelturm hoffentlich etwas nachdenklich machen. So…