My favourite tracks mit Wolfgang Schmock – ganz weit draußen

Morgen, 5. Februar 2013 um 20 Uhr, ist Wolfgang Schmock bei Dennis Schütze zu Gast, der die Trinitatiskonzerte in der Evangelischen Trinitatiskirche in Würzburg/Rottenbauer veranstaltet. Und da irgendwo findet die Musiktalkshow auch statt.

Morgen ist es wieder soweit: Nach der grandiosen Jahresanfangsfolge von My favourite tracks mit Norbert Bertheau geht es auch im Februar weiter mit der Musiktalkshow von Dennis Schütze. Morgen, 5. Februar 2013 um 20 Uhr, ist Wolfgang Schmock bei ihm zu Gast, der die Trinitatiskonzerte in der Evangelischen Trinitatiskirche in Würzburg/Rottenbauer veranstaltet, Lieder schreibt und neben seinem Job als Lehrer auch an der Uni arbeitet.

Der Ort dieser Folge von My favourite ist ein bisschen am Ende von Würzburg und mir bis jetzt nicht ganz klar: Im Büro der Architekten Stahl und Lehrmann in Rottenbauer (auf der Karte hier zu sehen). Warum auch immer. Auf jeden Fall geht es wie gewohnt um 20 Uhr los und der Eintritt ist frei.

Das Leid des vorwiegenden Katholiken an Maria Himmelfahrt

Jeder Jahr das selbe mit Maria Himmelfahrt. Man hockt an diesem Feiertag im vorwiegend katholischen Würzburg, hat Zeit, aber die Geschäfte haben zu. Ok, im letzten Jahr war es egal, da war der 15. August ein Sonntag.

Aber um Würzburg herum gibt es 45 Ortschaften in Unterfranken, die nach- bzw. vorwiegend evangelisch sind, und in denen an diesem Montag ganz normal gearbeitet wird. Dort kann man Shoppen gehen, was in Martinsheim oder Rüdenhausen bestimmt irre Spaß macht. Hm. Was kann man morgen wo machen?

Das sind die Kandidaten:

Abtswind, Albertshofen, Altertheim, Aubstadt, Buchbrunn, Castell, Ermershausen, Geiselwind, Geroda, Gochsheim, Hasloch, Höchheim, Kitzingen, Kleinlangheim, Königsberg, Mainbernheim, Mainstockheim, Markt Einersheim, Marktbreit, Marktsteft, Maroldsweisach, Martinsheim, Maßbach, Mittelsinn, Obernbreit, Ostheim vor der Rhön, Partenstein, Reichenberg, Remlingen, Rentweinsdorf, Rüdenhausen, Rödelsee, Schwebheim, Segnitz, Sennfeld, Sommerhausen, Sondheim vor der Rhön, Sulzdorf/Lederhecke, Thüngen, Uettingen, Untermerzbach, Wiesenbronn, Willmars, Winterhausen, Zeitlofs.

Also? Einkaufstipps für die Orte? Oder sonstige Werktagsaktivitäten? Irgendwie muss man ja als vorwiegender Katholik den Feiertag rumbringen.

Samtanzug im Immerhin

Eigentlich sollte die Wiedereröffnung des Immerhin eine Dreitagesorgie werden, bei dem man auch den “Funktionären” mal zeigen kann, was das Immerhin ist. So war es ein überraschen winterlicher Abend mit Reden, Häppchen und ein wenig Musik.

Immerhin WiedereröffnungKlingt so, als wäre die Eröffnung gestern ein Reinfall gewesen. Nein, das war sie nicht — schon alleine wegen Charly “Dressman” Heidenreichs Samtanzug nicht, der den Abend moderierte (Charly, nicht der Anzug. Glaube ich). Auch wenn von Seiten der evangelischen Kirche und der Stadt Würzburg nicht viele der zusagenden Verantwortlichen gekommen sind — gerade Stadtratsmitglieder waren bis auf einen Hauptamtlichen gar nicht da. Gut, vielleicht gerade weil wenig Offizielle da waren. Und die waren gestern gut gelaunt — das kann auch am reichlichen Sekt und Bier gelegen haben — und haben ihre Reden kurz und knackig gehalten.

Was soll man auch viel sagen, außer “Respekt, Danke & viel Glück”? Der stellvertretende Dekan schenkte Gottes Segen und das Duo Scheller-Schäfer-Blake einen Adsventskalender, Andreas Kümmert hat dann seine rauchige Stimmer erklingen lassen während sich das Volk — und ich — auf die reichlichen Häppchen stürzten. Dann gab es noch eine Versteigerung (Respekt an Eva dafür!) von Immerhin Liebhaberstücken wie Gartenscheren, Diskokugeln, Klotürscheiben, Plakate, Bierflaschen und ähnlichem Kram. Sehr lustig und es kamen sogar ein paar Euro zusammen.

Lieber JMStV, so funktioniert übrigens Jugendschutz im Immerhin — pragmatisch, praktisch, gut:

Immerhin Wiedereröffnung

Gebrannter Mandelsonntag

Heute ist wieder der alljährliche Mantelsonntag in Würzburg. Und in diesen Jahr kann der Bauer — oder mittlerweile allgemeiner: Konsument — endlich seinen Wintermantel kaufen. Und seine Wintersocken. Und die Winterdigitalkamera. Und den Wintergurkenhobel.

In diesem Jahr kann man auch Wintermäntel in die Stadt bringen. Das Bayerische Rote Kreuz macht am Theatervorplatz eine Drive-In-Kleidersammlung für die FairKauf-Kleiderläden in Würzburg, Kitzingen und Ochsenfurt.

Sonst kann man sich in vielen Läden in Würzburg wieder totshoppen. Die Häfelesmesse ist auf dem Marktplatz auch noch. Und das an einem Sonntag, was ja der Kirche ein Dorn im Auge ist. Der katholischen Kirche. Denn die evangelische Kirche juckt in Würzburg — knapp ein Viertel der Bevölkerung ist evangelisch — eh keinen, denn sonst hätte man den Mantelsonntag wohl nicht auf den Reformationstag gelegt — auch wenn er in Bayern kein gesetzlicher Feiertag ist. Der Stadtrat zickt für einen zweiten verkaufsoffenen Sonntag noch herum, aber das wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis er kommt. Aber lieber Stadtrat — wegen mir müsst ihr nicht hetzen. Ich werde zwar heute mal in die Stadt gehen, aber das mache ich an fast jedem verkaufsgeschlossenen Sonntag auch.

Würzblog-Bilderrätsel #53

Ein kurzer Blick zurück zum Würzblog-Bilderrätsel Nummer 24: Darin beschäftigten wir uns mit dem ersten Gotteshaus, das die evangelische Kirche in Würzburg erbaut hat. Heute geht es um die allererste evangelische Kirche im erzkatholischen Würzburg.

Die Geschichte des Gotteshauses reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert, damals konnte sie freilich noch nicht evangelisch sein. Gegründet wurde sie von Bischof Heinrich I. als Chorherrenstift.
Anschließend gehörte sie als Abteikirche zu einem Kloster, das 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst wurde. Im gleichen Jahr wurde sie zur ersten evangelischen Pfarrkirche in Würzburg, seit 1827 auch Dekanatskirche.

14 Jahre vor der Auflösung ihres Klosters hatten die Mönche ihre romanische Basilika durch einen klassizistischen Neubau ersetzt.

Unsere Frage: Wie hieß der Baumeister? Gesucht sind zwei Vornamen und der Nachname. Der zweite Buchstabe des Nachnamens steht in der Lösung an 8. Stelle.

Würzblog-Bilderrätsel #24

Die heutige Kirche ist ein einschiffiger Saalbau, früher stand an ihrer Stelle ein dreischiffiges Langhaus. Die Johanniskirche ist die zweite evangelische Kirche in Würzburg und die erste, die sich die Protestanten selbst gebaut haben. Sie wurde im Jahr 1895 geweiht und beim Bombenangriff der Alliierten am 16. März 1945 fast völlig zerstört.

Heute steht vom Ursprungsbau nur noch der Stumpf des alten Turmes mit dem Eingangsportal. Die heutige Kirche wurde 1957 eingeweiht.

Würzblog-Bilderrätsel-Frage Nummer 24: Wie heißt der Architekt, der die Johanniskirche wiederaufgebaut hat?

Gesucht sind Vor- und Nachname. Der viertletzte Buchstabe des Nachnamens steht in der Lösung an 7. Stelle.

Immerhin im Keller

Der wue_reporter hat es vor drei Tagen über Twitter schon verkündet, ich habe noch abgewartet, bis sich die Macher zu Wort melden und selbst die frohe Nachricht verkünden: Das Immerhin hat ein neues Zuhause! Am Mittwoch hat der Bauausschuss der Stadt Würzburg einer Nutzungsänderung zugestimmt und dem Immerhin den Weg in die Keller der Posthalle freigemacht. Dort sind sie ab Mitte bis Ende April 2010 zu finden. Vermutlich werden sie dort auch nicht in den Ruhestand gehen, dafür ist die Zukunft der Posthalle selbst zu unsicher, aber ein paar Jahre lang kann man dort wieder auf guter Konzerte freuen.
Und ich melde schon mal ein Bloggertreffen dort an! 🙂

Kitzingen hat, Würzburg nicht

Nein, liebe Suchmaschinenbenutzer, Kitzingen hat am Samstag den 15. August 2009  keinen Feiertag. Kitzingen wandelt den religiösen Nachteil in einen wirtschaftlichen Vorteil. 😉 Kitzingen gehört zu den 356 vorwiegend protestantischen Gemeinden in Bayern, die an Maria Himmelfahrt arbeiten dürfen und Kunden aus 1700 überwiegend katholischen Gemeinden anlocken. Und darum gibt es in Kitzi auch gleich mal einen langen Einkaufstag mit Öffnungszeiten bis 18.00 Uhr und neben dem Einkaufsmarathon auch einen Mainfrankentriathlon.