• Frängisch

    Futtern bei der Fischerzunft

    Völlig zufällig und angenehm überrascht bin ich heute Vormittag am Vierröhrenbrunnen zum Tag der Fischerzunft Würzburg gestoßen. Und auch wenn es erst dreiviertel neun war -- eine Portion heiße Meefischli und ein Glas Federweißer musste einfach sein.

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    Wochenende? Ohne mich!

    Die Taschen und Koffer sind gepackt — ich mache mich auf, um in Italien Hochzeit zu feiern. Nicht meine Hochzeit, sondern die von Freunden, obwohl man fast schon von einer Bloggerhochzeit sprechen könnten. Dabei gäbe es an diesem Wochenende eine so schöne Veranstaltung in Würzburg. Denn wie an jedem 24. August findet auch 2012 in der Semmelstraße die Zwiebelkirchweih zu Ehren der zurückgekehrten Kreuzbergwallfahrer statt. Trinkt für mich einen Federweißen mit — aber erst, wenn die Wallfahrer durch die Straße gezogen sind, vergesst das nicht. Soviel Anstand muss sein! 🙂 Gott sei Dank ist an dem Wochenende nicht auch das das Weinfest aller Weinfeste in Würzburg, wie ich zuerst noch…

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    Kreuzbergwallfahrer: Die Rückkehr

    Zwiebelkirchweih 2010

    Alex hat mit mir auf die Wallfahrer gewartet. Ich habe darauf gewartet, dass seine Haare so lang werden wie meine. Um kurz vor halb zwei sind die Kreuzbergwallfahrer in die Semmelstraße eingebogen — erst die Männlein, dann die Weiblein, dann die gemischte Gruppe — und sind trockenen Fußes und trockener Kehle singend an dem Willkommensspalier vorbeimaschiert. Dann gab es für uns ein Glas Federweißer, der angeblich aus Nordheim stammte, obwohl es doch angeblich noch gar keinen 2010er gibt. Unsere Theorie war, dass er wirklich aus Nordheim kam, aber 2009 einfach tiefgefroren wurde und gestern morgen wieder aufgetaut. Egal. Lecker war er schon. Und hat Lust auf mehr gemacht. Und den…

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    Stadtfest mit Rock und Kneipenpilgern

    Da ist mal der Rokoko-Putz vom Falkenhaus gebröckelt, als AB/CD am Oberen Markt gestern Abend aufgedreht haben. Obwohl — für einen erfahrenen Original-AC/DC-Konzertgänger hätte man schon noch ein paar Briketts in den Verstärker werfen können. Das war ein netter Stadtfest-Auftakt, ich habe Bekannte, Freunde, verschollene Verwandte und ein paar Gläser Federweißen getroffen. Der Abend ging noch recht lang über das CU, einem kurzen Abstecher in den Pleicherhof und ist vor dem Zauberberg geendet. Ja, vor dem Zauberberg, nicht im Zauberberg. Denn bei der GayVolution um 3 Uhr noch 5 € Eintritt zu zahlen, wo schon mehr Besucher gingen als kamen — das war uns doch zu teuer. Heute morgen war…

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    … und es war Stadtfest

    Fast hätte ich beim Stadtfest mit Glühweinständen gerechnet, denn es war schon recht frisch, gerade in den Abendstunden. Doch scheinbar hat es kaum jemanden ernsthaft abgehalten, mal in die Innenstadt zu schauen. Ich steuere ja vorwiegend die Musikveranstaltungen an, die es auch in diesem Jahr reichlich gab. Qualitativ war von sehr mäßig bis sehr gut alles vertreten. Es ging altbewährt, aber gut los. Donny Vox und Federweißer. Der eine macht gut Musik, der andere gut blau. Hier merkte man wieder — auch Covern will gelernt sein, Gegenbeispiele für schlechtes Covern gab es beim Stadtfest auch genug. Für die nicht allzu späte Stunde war in der Stadt auch schon einiges an…

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    Viele Pilger, viele Besucher, wenig Federweißer

    Sie sind wieder zurück, die Kreuzbergwallfahrer. Heute kurz nach halb drei zogen sie singend durch die Semmelstraße. Die volle Semmelstraße. Das war schon ein ungewöhliches Bild für den Beginn der Zwiebelkirchweih, denn in den letzten Jahren fand die sie immer an Werktagen statt, wo um die Mittagszeit eher nicht so viel Leute Zeit haben, die Wallfahrer zu begrüßen. Ja, die Zwiebelkirchweih wird gefeiert, um die Wallfahrer zu begrüßen. Darum waren Alex und ich etwas enttäuscht, dass, als wir uns um 14 Uhr in der Semmelstraße getroffen haben, dort schon viele fleißig am Essen und Trinken waren. Wir haben aber tapfer bis nach dem Durchmarsch der Pilger gewartet, uns dann aber…

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    Zwiebeln und Pilger

    Gestern sind, wie jedes Jahr am 20. August, die Wallfahrer von der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz in Würzburg und weitere “Mitläufer” in Richtung Kreuzberg losgezogen. Selbst die Würzburger, die mit dem katholischen Brauchtum nicht viel anfangen können, wissen was nun vor der Tür steht: die Zwiebelkirchweih in der Semmelstraße. Dort werden immer am 24. August so gegen 14 Uhr die zurückkehrenden Wallfahrer wieder willkommen geheißen – und das auf vielfältige Weise. Oft wird den Pilgern ein Blumensträußchen — selbst geplückt oder selbst gekauft (an diesem Tag gibt es in vielen Blumenläden eigene Wallsträußli zu kaufen) — in die Hand gedrückt. Öfters wird wohl auf das Wohl der Wahllfahrer getrunken und…

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    Zwiebeln, Kirchweih, Peristaltik

    Und ich freue mich schon auf die Zwiebelkirchweih am Mittwoch in der Semmelstraße. Da werden wir die Wallfahrer mit Wein und Zwiebelblootz empfangen, vielleicht sogar mit dem ersten Federweißen des Jahres 2005. Für Un-Franken: Zwiebelblootz ist ein Zwiebelkuchen, Federweißer – auch Bremser genannt – ist frischer Traubenmost. Der Federweiße hat zwei primäre Wirkungen, die in Wikipedia gut beschrieben sind: Dadurch, dass sowohl Alkohol als auch Zucker enthalten sind, geht der Alkohol relativ schnell und unbemerkt in die Blutbahn über – die berauschende Wirkung des Federweißen wird oft erst spät bemerkt. Das heißt: Man kann vieeeeeeel davon trinken, man sollte aber danach laaaaaangsam aufstehen. Auch sollte man um die zweite Wirkung…