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TanzMarie macht Groovy Xmas Party im Chambinzky

Die Tage sind gerade dunkel, düster und traurig, in jeder Hinsicht. Grund mehr, zu feiern, zu tanzen und sich lieb zu haben.

Auch an den Feiertagen. In einem gewissen Alter sind die Weihnachtstage eine gute Gelegenheit, abends mal wieder auf den Putz zu hauen. Die Kinder sind groß genug und wollen nach dem Familienkram am Tag am Abend lieber zocken. Oder man hat gar keinen Nachwuchs, dann geht es einem wie den Kindern.

Eine schöne Möglichkeit, den ersten Weihnachtsfeierabend am 25. Dezember 2016 zu verbringen, ist die Tanzmarie “Groovy Xmas Party” ab 21 Uhr im Chambinzky. Nette Beats und Grooves habe ich immer bei der Tanzmarie erleben dürfen, mal was anderes als das übliche Beste aus den 70ern, 80ern und 90ern. Oder wie es die Tanzmarie sagt:

“Und, wenn die DJs, weitab gängiger Ü-Tanzmucke, geheime Kostbarkeiten, frische Sounds und nicht ganz alltägliche Grooves aus den Weiten ihres Sounduniversums hervorkramen.
Denn dann erwarten Euch, von 60’ Soul & Funk über Indie und Balkan zu Elektro, extrem tanzbare Beats.”

Die Tanzmarie ist keine Veranstaltung ausdrücklich für Ältere und damit weit weg von betreuten Tanzen beim Midlife Club. Aber als da war, pendelte das Alter meiner Mittänzer so etwa zehn Jahre über und unter mir — zwischen 30 und 50 also, aber auch mit einigen Ausreißern in beiden Richtungen. Wohlfühlzone für mich also! 🙂

Rohe Frostern

Mist, die Überschrift schoss mir vor ein paar Tagen durch den Kopf, als der Wetterbericht für Ostern noch nicht so toll aussah. Naja, auch wenn es heute 39 Grad im Schatten haben wird – die Überschrift bleibt jetzt! 🙂

Auf jeden Fall wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des Würzblogs frohe Ostern und angenehme Feiertage – und ich hoffe, ihr müsst nicht arbeiten. 🙂

Ostereier, natürlich Bio. Dafür ist die Farbe reine Lebensmittelchemie.
Ostereier, natürlich Bio. Dafür ist die Farbe reine Lebensmittelchemie.

Pflanzen anguggen im Botanischer Garten

Unter Dunklen Wolken: Botanischer Garten in Würzburg
Unter dunklen Wolken: Botanischer Garten in Würzburg

Ach, Karfreitag. Die Geschäfte haben zu, es herrscht Tanzverbot in Bayern, im Fernsehen laufen Monumentalschinken. Ein Tag, den man also guten Gewissens auf dem Sofa verbringen könnte.

Hab ich aber nicht. Ich habe mich mal aufgerafft und nach bestimmt über zehn Jahren den Botanischen Garten in Würzburg besucht. Denn der hat auch an Feiertagen geöffnet — und kostet nicht einmal Eintritt.

Ich bin ja bestimmt kein Pflanzenkenner, ich kann kaum Primeln von Tulpen unterscheiden (in der essbaren Botanik sieht es da etwas besser bei mir aus 😉 ), aber die Vielfältigkeit in Form, Farbe und Struktur bei Pflanzen begeistert mich schon — gerade wenn man sie sich aus nähster Nähe anschaut oder fotografiert.

Flechten in Gelb
Flechten in Gelb

Wer es ganz nah mag, den könnte es interessieren, das im Botanischen Garten bis zum 11. Mai 2014 eine Ausstellung mit dem Namen “Die Ästhetik des Verborgenen” stattfindet, wo kolorierte Aufnahmen von Pflanzenteilen durch ein Rasterelektronenmikroskop zu sehen sind.

Auch wenn noch nicht so viele Pflanzen geblüht haben, was es doch ein schöner und interessanter Besuch im Botanischen Garten.  Vielleicht muss ich das in ein paar Wochen noch mal machen um zu sehen, wie sich die Pflanzenwelt in der Zeit verändert.

Mehr Kalorien als Sekunden: Der Internationale Nusseckentag

Nachdem Noemi Sammelhamster Karten für das Sommertheater im Efeuhof gewonnen hat und sich nun vom Foodbloggen abwendet und dem Kulturbloggen hingibt, muss ich wohl in die Bresche springen. 😉

Ich darf den Tag vor Mariä Himmelfahrt — für alle im falschen Bundesland und/oder mit der falschen Konfession Geborenen: das ist der 14. August — zum Internationalen Nusseckentag ausrufen! Tragt ihn in euren Kalender ein! 🙂

Nussecken

Nussecken

Nussecken

NusseckenHm, bei Noemi klingen die Artikel immer viel leckerer. Foodbloggen ist doch nix für mich! 🙂

 

Die Sache mit dem Tanzverbot an Feiertagen

Ein kirchlicher Feiertag steht vor der Tür und im Würzblog schlagen wie jedes Mal Besucher auf, die bei Google gesucht haben, ob es an diesem Feiertag ein Tanzverbot gibt — in dem aktuellen Fall Fronleichnam an diesem Donnerstag. Positiv zu bemerken ist, dass ich in diesem Jahr viel weniger Rechtschreibfehler bei den Suchbegriffen entdeckt habe, das war schon viel schlimmer.

Vielleicht sind die Goggler ja auch etwas unsicher, da sie etwas von einer Änderung des Feiertagsgesetzes in Bayern mitbekommen haben. Aber um es vorweg zu nehmen:  an Fronleichnam gab, gibt und wird es in Bayern kein Tanzverbot geben — im Gegensatz zu Baden-Württemberg und Hessen. Dieser Donnerstag bzw. die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist für alle Nachtschwärmer gesichert.

Aber wie wird es mit dem Tanzverbot in Bayern nun weitergehen? Also: Das Tanzverbot gilt nur für stille Tage, das sind in Bayern Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Allerheiligen, den Volkstrauertag, Totensonntag, Buß- und Bettag und den Heilig Abend ab 14 Uhr.

Bisher durfte an den stillen Tag überhaupt nicht getanzt werden, das heißt, in den Discos ging um Mitternacht die Musik aus. Im Februar wurde aber nach langem Ringen im bayerischen Landtag ein Gesetzentwurf zur Änderung des Feiertagsgesetzes eingebracht, der vorsieht, dass man an den stillen Tagen — Karfreitag und Karsamstag ausgenommen – bis zwei Uhr früh tanzen darf. Zwei Stunden länger als bisher, immerhin. Das Gesetz soll vor der Sommerpause im Landtag endgültig verabschiedet werden, bis dahin gilt die alte Regelung, die allerdings keinen stillen Tag mehr berühren wird.

Den Preis für diese zwei Stunden Spaß zahlen wir  Franken Bayern übrigens mit der Möglichkeit eines Alkoholverbots auf öffentlichen Plätzen. Vielleicht wünschen wir uns irgendwann, hin uns wieder einfach früher ins Bett gegangen zu sein.

Kein Tanzverbot an Fronleichnam

Liebe tanzwütige Googlenutzer!

Es freut mich, dass ihr auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, ob an Fronleichnam — also morgen — in Bayern Tanzverbot herrscht, scharenweise auf die Seiten des Würzblog strömt. Und ich kann euch beruhigen: Fronleichnam ist in Bayern kein stiller Feiertag! Wir wären doch nicht so verrückt und würden das Bloggertreffen auf einen Tag legen, wo wir nicht wieder bis zum Morgengrauen in einer Kneipe und/oder Disco in Würzburg herumhängen können (wobei Airport, Studio und Odeon ausscheiden — aus Gründen!).

Best of Suchbegriffe dazu:

  • “party verbort frohenleichna”
  • “darf man an vornleichnam feiern”
  • “tabzverbot frohnleichnamm”
  • “tanzverbort bayern”

Die Googles Toleranz gegenüber Rechtschreibfehlern wird den Deutschlehrern in den nächsten Jahren noch viel Nerven kosten.

Fronleichnam arbeiten, Karfreitag tanzen

Ja, ja, ja! Gegen das Tanzverbot, wie zum Bespiel heute bis Karsamstagnacht, gibt es viele gute Argumente. Stört man wirklich die Gläubigen in ihrer Feiertagruhe — die ich ihnen auch nicht nehmen möchte!? Das Argument, das ich leider am häufigsten höre (gerade heute wieder), ist, dass die Leute sich nicht vom kirchlichen Terminkalender bevormunden lassen wollen.

Ok — das kann ein Argument sein! Wirklich! Aber nur, wenn man genauso kulant auf die Feiertage Heilige Drei Könige, Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam (,Mariä Himmelfahrt), Allerheiligen, 1. Weihnachtstag und 2. Weihnachtstag verzichten kann und da arbeiten geht. Oder, wenn man da eh arbeiten muss, auf den Feiertagszuschlag verzichtet. Von den staatlichen Feiertagen will ich mal gar nicht reden.

Also das kirchliche Brauchtum komplett ablehnen — völlig ok –, oder es komplett annehmen — ebenfalls völlig ok.  Aber sich freuen an Fronleichnam frei zu haben und über das Tanzverbot an Karfreitag jammern … nääääää!

Wer aber frohen Herzens sagt, er oder sie pfeift auf die freien Tage, der von mir aus genauso frohen Herzens an den Kartagen und anderen “stillen Tagen” tanzen gehen.

Besonders bitter ist es für Tanzveranstalter wie das Airport, dass solche zig-Jahre alten Gesetzesregelungen völlig überraschend über sie hereinbrechen. Aber gut — mit Weihnachten ist es ja jedes Jahr genauso. Diese tückischen kirchlichen Feiertage kommen aber auch immer völlig aus dem Nichts! Wann ist in  diesem Jahr Heilig Abend? — ist schließlich ein Schaltjahr!

P.S. Hätte ich beinah vergessen: [würzburg-erleben-modus]Und? Was meint ihr dazu?[/würzburg-erleben-modus]
(Wobei ich für den WE-Modus schon viel zu viel Stellung bezogen habe. Entschuldigung, ich muss die Meinungslosigkeit noch üben … 😉 )