• Zeuch

    30 Jahre Prozessende „Fall Klingenberg“

    Heute vor 30 Jahren endete der Prozess um den Tod von Anneliese Michel, die in Würzburg lebte und an der der letzte bekannte Exorzismus in Deutschland durchgeführt wurde. Annelieses Eltern und zwei Priester wurden wegen „fahrlässiger Tötung durch Unterlassung“ zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Gestern lief die an diesen „Fall Klingenberg“ angelehnte amerikanische Verfilmung „Der Exorzismus von Emily Rose“ im Fernsehen, der im Herbst 2005 im Kino lief. Ich habe ihn nicht angeschaut, einem amerikanischen Film über das Thema bin ich doch eher skeptisch eingestellt. Aber vielleicht zeigen sie ja auch mal die deutsche Variante „Requiem„.

  • Kultur,  Preview

    Pelzig on the road

    Heute Abend zeigt 3sat um 21.00 Uhr die satirische Reisedoku “ unterwegs nach woanders„, bie der Erwin Pelzig mit einer Fahrgemeinschaft durch das Land irrt. Das Ganze ist als Pilotfilm deklariert, es wird also vielleicht  noch weitere Teile geben.

  • Events,  Kultur

    Ein A für ein E vorgemacht

    Tja, wir müssen uns damit abfinden, dass Würzburg von Ober- und Mittelfranken bevölkert ist. Zumindest laut dem Würzburg-Krimi „Freiwild“, der gestern im Fernsehn lief. Da hörte man viel zu viele „A“- und viel zu wenig „E“- und „I“-Laute. Es heißt hier nicht „Mädla“ sondern „Mädle“, im Plural „Mädli“. Als Verneinung sagt man auch „Nää“ statt „Naa“. Und so weiter, und so fort. Wenn man so einen Film schon Heimatkrimi nennt, dann könnte man den Schauspielern mal eine Dialektschulung zukommen lassen. Aber genug gemäkelt. Wir haben uns beim Schauen ganz gut amüsiert. Die Schauspieler waren ganz gut, vor allem Thomas Schmauser als freundlich-mufflig-verklemmter Kommisar. Die Story war keine Ausgeburt an Originalität,…

  • Events,  Frängisch,  Kultur,  Preview

    Fränkische Kriminacht im BR

    Nachdem die Pingbacks (ok, einer) und die E-Mails (ok, eine, Danke Katrin!) zu Thema hereinprasseln, muss ich wohl doch was schreiben. Ob es daran liegt, dass Bayern einen fränkischen Minnisterpräsidenten hat? Zumindest rückt Franken wieder mehr in den Fokus in Bayern, und sei es nur für eine Nacht. Eine Mordnacht. Das Bayerische Fernsehen zeigt am morgigen Samstagabend drei Krimis in Folge, die in Franken spielen. Der Polizeiruf 110 ergeht zweimal im mittelfränkischen Nürnberg, aber die Primetime 20.15 Uhr gehört uns Unterfranken in Würzburg. Im Spielfilm „Freiwild. Ein Würzburg-Krimi“ ermittelt Thomas Schmauser (kein Wikipedia-Eintrag? Tststs) als fränkischer Kriminalhauptkommissar Peter Haller in Würzburg. Ob die Rolle als die von Markus Söder geforderte…

  • Zeuch

    Mama Beimers gläsernes Familienleben

    So, ganz Würzburg saß jetzt vorm Fernseher und denk sich „Mensch, kenn ich vielleicht die Verwandten von Mutter Beimer?“ Die ARD begleitete Adoptionskind Frau Marjan in der Reihe „Das Geheimnis meiner Familie“ auf der Suche nach ihrer Familie, die unter anderem noch in Würzburg ansässig ist. Schön für Frau Marjan, dass sie, wenn auch spät, Familienbande knüpfen konnte. Aber dass das Fernsehen mal wieder dabei war, wo es nichts zu suchen hat …

  • Events,  Preview

    Südwild in Würzburg

    Südwild, die Mitmach-Jugend-Fernseh-Abteilung des Bayerischen Rundfunks, schlägt in der nächsten Woche ihre Zelte ihren Bus auf dem Domvorplatz in Würzburg auf.Von Montag bis Freitag wird dort jeweils von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr live gesendet. Hier das vorgesehene Programm:

  • Events,  Kultur

    Kulturglotze

    Ob es wegen dem 5. Geburtstag ist oder einfach nur so: Am 4. März 2007 wird der Würzburger Kulturspeicher für 15 Minuten überregionale(?) Berühmtheit erlangen. BR alpha zeigt einen Film von Niklaus Leuenberger Niklaus Leuenberger, in dem Werke aus den beiden Sammlungen vorgestellt, aber auch die sonstige Nutzung des Museums im Alten Hafen dargestellt wird. Also um 15.50 Uhr den Fernseher einschalten, danach auf keinen Fall abschalten, sondern noch das Maultrommelsolo von „Zwischen Spessart und Karwendel“ genießen. 😉

  • Zeuch

    Mainfrankentheater zum Abreißen

    Gerade lief bei Cappricio auf BR3 ein Beitrag über den „Abreiß“-Kalender Weg damit! von Turit Fröbe. Die Architekturhistorikerin hat in ganz Deutschland Architektur fotografiert, die ihrer Meinung nach abgerissen werden müsste und hat aus den Bildern einen Kalernder gemacht. In der Sendung verlor sie sogar ein paar Worte über Würzburg. Sinngemäß: Würzburg suggeriert auf den ersten Blick eine schöne Stadt zu sein. Wenn man näher hinsieht, merkt man, dass es ein 50er-Jahre-Einheitsbrei ist. Dahingehend ist es fast austauschbar mit Darmstadt. Und welches Objekt hat sie für den Kalender fotografiert? Das Mainfrankentheater. Da gerät man natürlich schon etwas in Argumentationsnot … 😉 Aber Frau Fröbe ist auf viele Städte nicht gut…