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Stramu-Quickie und -Quetschi

Nachdem ich am Freitag beim Bloggertreffen war und am Sonntag arbeiten musste, blieb mir für das Stramu in Würzburg nur der Samstagabend.

Stramu 2016 - mit einem normalen Blick auf die Musiker.
Stramu 2016 – mit einem normalen Blick auf die Musiker. Nicht irritieren lassen – das auf dem Bild ist nicht Dominic Fritz, wie auf dem Schild zu lesen, sondern eine Hälfte von Sajul. 😉

Da war bei dem tollen Spätsommerwetter natürlich die Hölle los. Ich hab viel Musik gehört, wie die Künstler aussahen, konnte ich trotz einer Größe von 1,85 Metern nur hin und wieder ausschnittsweise erhaschen — es war ganz schön voll. Und Lust, mich in ein Sichtfenster fünf bis zehn Reihen nach vorne zu quetschen habe ich auch nicht.

Wie in den vergangenen Jahren schon das beinahe übliche Luxusproblem des Festivals. Ich wüsste auch nicht, wie man das ändern könnte — außer nicht mehr so gut und attraktiv zu sein. 😉

Toll war es trotzdem! Viele schöne und originelle Musik gehört und hin und wieder sogar etwas interessantes gesehen … 😉

 

U&D 2016, Tag 1

Umsonst & Draußen 2016, Tag 1
Umsonst & Draußen 2016, Tag 1

Das war eine Hetzerei, bis ich am Donnerstag endlich zu Umsonst & Draussen-Festival kam. Im Schneckentempo kroch ich mit dem Auto von Marktheidenfeld nach Würzburg. Bis ich dann endlich — mit der Straßenbahn — auf den Mainwiesen angekommen bin, ging es im Schneckentempo zu Fuß weiter.

Das Immerhin-Zelt
Das Immerhin-Zelt

Alle paar Meter habe ich jemanden getroffen und zumindest kurz gequatscht und hin und wieder auch jemanden umarmt. Aber auch das ist das Umsonst  & Draussen — ein großes Klassentreffen. Der Preis, den ich für diese soziale Freude zahlen musste, war, dass ich erst mal kaum ein Konzert gehört habe. Aber das war ein Preis den ich sehr gerne zahle! 🙂

Zumindest kurz konnte ich mir aber mal Yousef Junid auf der U25-Bühne anhören. Ein schönes Saitenzupfen hat er mit seinem Bruder da hingelegt.

Yousef Junid
Yousef Junid

Dann ging es weiter zu Die Nerven. Hammerkonzert mit einer Mischung aus Punk, Prog-Rock, eine Prise Joy Division und diversen anderen Einflüssen. Und eine geile Show, die drei Jungs da auf der Draussen-Bühen abgeliefert haben, die nicht mal ein gerissenes Fell der Basedrum stoppen konnte. Danke Nerven, Danke, Danke, Danke! 😀

Die Nerven
Die Nerven

Showman das Abends — Die-Nerven-Drummer Kevin Kuhn.

Die Nerven-Dummer Kevin Kuhn
Die Nerven-Dummer Kevin Kuhn

Nur ganz kurz konnte ich Egotronic anhören.

Egotronic
Egotronic

Ein paar Bilder

U&D mit 2016 und hoffentlich mit mir

Morgen beginnt das Umsonst & Draussen in Würzburg. Und obwohl ich im Job gerade viel zu tun und den Kopf damit voll habe, fängt so langsam mein Festival-Zeh zu zucken an. Denn nach etwa fünf Jahren könnte ich vielleicht in diesem Jahr mal mehr als nur kurz vorbeischauen.

Im Moment sieht es zumindest ab Freitag für mich einigermaßen gut aus (falls ich nach der Arbeit zum ersten Mal überhaupt zum U&D fahren würde, vielleicht am späten Donnerstagabend auch schon 😉 ) .  Der Wetterbericht meldet für Würzburg in den U&D-Tagen irgendwas zwischen Sonnenschein und Unwetter, manchmal sogar gleichzeitig. Wir werden sehen, für mich persönlich ist das Festival noch nie am Wetter gescheitert.

Ich würde ja freuen mal wieder in aller Ruhe ein paar Tage über die Mainwiesen zu schlendern, mir bekannte und unbekannte Bands auf der Draussen-, Drinnen- oder U25-Bühne und natürlich auf der Paletten-Bühne des Immerhin anzuhören. Oder die Stände der Initiativen besuchen und ein bisschen mit den Leuten dort zu quatschen. Oder zu schauen, was die Laserkoalas wieder an Kunst auf die Beine gestellt haben. Oder, oder, oder …

Und vor allem freue ich mich darauf, einem ganzen Haufen an netten Leuten dort zu begegnen. Ja, lieber Leser, auch du bist gemeint … 😉

Stramu: Hüte füllen

Gott sei Dank ist Freitag — und damit beginnt meine zweitliebste Veranstaltung in Würzburg, das Stramu. Bis Sonntag ist die Stadt voll mit Straßenmusikern und – künstlern, und wohl auch übervoll mit Menschen. Und ich bin glücklich, dass ich zum erstem Mal in den vergangenen vier Jahren nicht arbeiten muss, wenn gerade Stramu ist. Hurra! 😉 Vielleicht gleicht das ein wenig meinen U&D-Frust von diesem Jahr aus.

Es gibt zwar ein Programm von dem Straßenmusik-Festival, aber da schau ich kaum mal rein. Ich lass mich gerne beim Stramu durch die Innenstadt treiben oder schau mal ans Freiufer an den Main, bleib mal hier, mal dort stehe und höre den Musikern zu. Und wenn die dargebotene Kunst mein Gefallen findet, lasse ich mich sogar herab und werfe ein paar Euro in den Hut bzw. Gitarrenkoffer. Oder kaufe die CD. 😉 Beim Stramu lasse ich schon immer etliche Euros bei den Künstlern, mit dem guten Gefühl, das beide Seiten damit zufrieden sind.

Die Fotogruppe Vogel macht beim Stramu einen Fotowettbewerb. Fünf Bilder vom festival kann man per Mail (fotogruppe_vogel{äd}web.de) oder über Facebook einreichen und was gewinnen. Kurioserweise ist der Hauptpreis ein Fotokurs — den sollte man eigentlich dem mit schlechstesen Bild geben. 😉

Also, wir sehen uns auf dem Stramu in den nächsten drei Tagen!

P.S. Wen es interessiert: Ich habe für die Main-Post den Würzburger Dauer-Straßenmusiker Mark Gillespie interviewt. Da sagt er was zum Verstärkerverbot bei den Straßenkünstlern und warum die Panflötenquäler (meine Worte) daran Schuld waren.

Beschissenes U&D

Das U&D 2015 war so richtig scheiße! Was allerdings nicht am Umsonst & Draussen lag, sondern an mir. Zu viel Arbeit und zu viel Familienfeiern. Nur an zwei Abenden konnte ich zum Festival schauen und das auch nur kurz. Selbst das nicht so tolle Wetter hätte ich mir einem Lächeln hingenommen (so schlecht war es ja auch wieder nicht), wäre mir nur mehr Zeit auf dem U&D vergönnt gewesen.

Aber so kam ich gar so richtig in ein Festival-Feeling und kam mir eher wie ein Zaungast vor. Das war sehr, sehr unbefriedigend für mich und hat mir schlechte Laune gemacht, die jetzt noch anhält.

So viele Bands konnte ich nicht hören und sehen.
So viele Leute konnte ich nicht treffen und mit ihnen quatschen.
So viele Becher Wein konnte ich nicht trinken und das Pfand spenden.

Das darf im nächsten Jahr nicht passieren — ich werden dann auf jeden Fall Urlaub nehmen für die U&D-Zeit. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.

Rööö hat auch gerade gebloggt und auf viele Bilder vom U&D verwiesen, die er gemacht hat. Gerald von Music-on-net.de hat auch über das U&D gebloggt und Bilder gemacht — und nachdem die Hackattacke auf sein Blog abgewehrt wurde, kann man das alles immer noch lesen. 😉

Wenn die Gitarren klingen und die Synapsen schwingen

Charly “Freakshow” Heidenreich hat mal kurzerhand ein Nachwuchs-Jazz-Progressive-Rock-Gitarren-Festival ins Leben gerufen, von Charly auf “Shut up and play your Guitar”-Festival genannt. Gestern bin ich nach Feierabend ins Immerhin gehuscht, um wenigstens den ersten Tag mitzuerleben.

Krebszucht auf Amrum
Krebszucht auf Amrum

Die Hetzerei hat sich gelohnt. Nach sehr kurzweiligen eineinhalb Stunden des Wartens ging es mit der ersten Band los. “Krebszucht auf Amrum” hießen die drei Jungs, die sich auf Abschiedstour befanden — nach zehn Jahren wird das Projekt aufgelöst, da die Drei genug andere Bands und Projekte am Laufen haben.
Aber nichts desto trotz hauten die Nordlichter uns Unterfranken die Gitarre, Bass und Schlagzeug mit Lieder wie “Lindenmulch”, “Es ist ein b, du Arsch” oder “Dampfsauna” in die Ohren. Es war ein lustiges Konzert im dunklen und fotounfreudlichen Keller. Aber in den kühlen Katakomben war es eigentlich sehr angenehm in dieser warmen Sommernacht.

Mister Trief
Mister Trief

Weiter ging es nach einer Umbaupause mit Mister Trief, einer Formation aus drei Musikstudenten, wovon zwei ehemalige und einer aktuell einer ist — aber es wurde nicht verraten, wer nun der Noch-Student ist. Und Mister Trief legte nochmal eine Schippe drauf. Fetter Bass, ein hyperaktives Schlagzeug und Gitarre mit teilweise angedockten Synthesizer ließen mit ihrer krude Mischung aus Experimentellem und  “Herkömmlichen” machen Kiefer tiefer hängen. Auch sie neigten — wie viele Bands in dem Metier — zu lustigen Songnamen wie “Schnee sei frisch gefallen” oder “Farben des Uterus – rot und blau”. Für mich waren die drei Dresdner das Highlight des Abends.

Counterworld Experience
Counterworld Experience

Zum Abschluss gab es Counterworld Experience, bei denen es härter zu Sache geht und die einen Hammer-Bassisten hatten. Hut ab. Leider konnte ich deren Konzert nicht mehr zu Ende hören, die letzte Straßenbahn fuhr ich war nach dem langen Tag auch völlig fertig.

Es war wirklich ein toller Abend. Im Immerhin konnten man gut zwischen den Konzerten rumlungern und mit den Leuten quatschen, die Kerls hinter der Theke waren nett und Charly war halt Charly. Nur schade, dass so wenig Besucher da waren — ich schätze mal optimistisch um die 20. Klar ist das keine Musik für die Massen, was da gespielt wird. Aber ich kann jedem empfehlen, sich mal auf solche Konzerte einzulassen und die von Radio und Fernsehen gequälten Ohren dort wieder durchspülen zu lassen.Guitar-Challenge im Immerhin in Würzburg 12.06.2015 21-43-31 5456x3632

Klar sind ist die Karte nicht billig. Aber Charly muss natürlich auch kalkulieren: Die Bands wollen Gage, Essen und Unterkunft. Neun Musiker waren gestern da, Da bleibt nicht mehr viel. Würden mehr Besucher kommen, wäre der Eintritt auch billiger. Aber im Grunde: Gut sechs Euro für je ein Konzert sind auch nicht die Welt.

Heute am Samstag (13. Juni 2015) gibt es für Mutige und Interessierte noch eine Gelegenheit, bei dem Gitarren-Fesitval zuzuhören: Der zweite Teil findet ab 16 Uhr — plant mal kurz vor 18 Uhr für die erste Band 😉 — im Blauen Adler statt mit vier Bands: Die Arroganz Allianz, Uhl, Zodiak Trio und als Special-Guest Alfie Ryner aus Frankreich.

Fotos hab ich auch gemacht, aber das Immerhin hat für Fotos die mit Abstand am schlechtesten beleuchtete Bühne Würzburgs. Ich gab mein Bestes beim Knipsen. Gute Bilder gibt es von Monika bei Artrockpics.com – und ich hab mich sehr gefreut, sie mal wieder zu sehen! 🙂

 

 

Das dreifach U&D bei Facebook. Oder: Wem gehört eine Veranstaltung?

Jetzt bin ich erstmal etwas verunsichert. Mitte Juni wollte ich zum Umsonst & Draussen-Festival in Würzburg gehen. Und natürlich — onlineig wie ich bin — sage ich brav bei Facebook, ob ich an der Veranstaltung teilnehme oder nicht. Also suche ich bei Facebook bei dem Festival — und was finde ich? Drei Veranstaltungen – mindestens!

Einmal U&D mit Gastgeber U&D
Einmal U&D mit Gastgeber U&D (Screenshot von Facebook)

 

U&D mit Gastgeber Würzburg erleben
U&D mit Gastgeber Würzburg erleben (Screenshot von Facebook)

 

U&D mit Gastgeber Eventtipps WÜ
U&D mit Gastgeber Eventtipps WÜ (Screenshot von Facebook)

Gibt es drei U&D in diesem Jahr in Würzburg? Zwei mit und eine ohne scharfem “S”? Oder hat da einfach jemand frech die Veranstaltung bei Facebook “gekapert”? Und ohne zu suchen bin ich fast sicher, dass es nicht bei den beiden Webseitenbetreibern gebleiben ist.

Dumm wäre das Vorgehen natürlich nicht, denn damit könnten zum Beispiel Würzburg erleben und Eventtipps WÜ viel Traffic auf die eigenen Seiten lenken — auch wenn die Inhalte oft nichts mit dem U&D-Festival zu tun haben. So eine Veranstaltungsseite könnte also eine tolle Linkschleuder sein.

Vielleicht haben Würzburg erleben oder Eventtipps WÜ die Veranstaltungsseite für das U&D ja nur aus purer Begeisterung für das Festival gemacht, ich weiß es nicht. Aber in meinen Augen ist es schon dreist, auf Facebook eine Veranstaltung anzulegen, die man gar nicht selbst organisiert und von der es schon einen Facebook-Event gibt. Denn der U&D-Verein müht sich über Jahre ab, eine Fanbase in den Sozialen Medien aufzubauen, und dann grätschen irgendwelche anderen Seitenbetreiber rein. Das führt nur zu einer Zersplitterung der Fanbase und zu einer Verwirrung der Teilnehmer. Da liked jemand den falschen Facebook-Event und ist dann sauer auf das U&D, weil er über den Kanal nicht mit aktuellen Informationen versorgt wird.

Oder wie ist es mit dem Rückkanal? Ein Unbeteiligter tritt als Gastgeber der Veranstaltung auf? Wenn dann Beschwerden über die jeweilige Veranstaltungsseite kommen — müssen der das dann auch regeln als “Gastgeber”? Dann hätte beispielsweise Würzburg erleben in den nächsten Monaten ordentlich zu tun. Oder werden die Rückmeldungen ignoriert, weil es ja nicht die Veranstaltung des Unbeteiligten ist?

Im Grunde stellt sich für mich dabei die interessante Frage — wem gehört bei Facebook eigentlich eine Veranstaltung? Nur dem Veranstalter? Allen Fans, die dann auch nur Inhalte zu der Veranstaltung posten dürfen? Oder einfach Hinz und Kunz, die dann auch alles mögliche reinposten dürfen?  Oder sehe ich das alles zu eng?

P.S. Der original U&D-Event bei Facebook ist hier zu finden! 🙂

Avalanche Ahead an den Chiemsee

Die Jungs von Avalanche Ahead wollen gern zum Chiemsee. Besser gesagt, zum Chiemsee Summer, dem Musikfestival Ende August. Dort würden sie gerne spielen.

Doch der Weg auf die Zeltbühne beim Chiemsee Summer ist weit und beschwerlich und führt erst mal über eine Online-Abstimmung. Avalanche tritt in der Gruppe Nord gegen NoSpam aus Augsburg und Puls MC aus Heidelberg an. Und die Augsburger — Verzeihung: Augschburger — haben schon 64 Prozent der Stimmen bekommen. Das müssen wir bis zum 10. Juni noch ändern!

Also: Auf die Seite des Bandcontests des Chiemsee Summers gehen, bei Avalanche Ahead klicken, E-Mail-Adresse angeben und die Abstimmung in der Mail dann bestätigen.  Und natürlich allen Freund Bescheid geben. Damit schicken wir unsere Würzburger Abgesandten zum Finale am 27. Juni im Münchner Club Milla — und von da aus auf die große Bühne beim Festival!

Aber keine Sorge: Beim Umsonst & Draussen in Würzburg spielen sie auf jeden Fall! 🙂