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Maschikuliturm offen: Ein Tag von sieben

Talseite des Maschikuliturms in Würzburg
Talseite des Maschikuliturms in Würzburg. Foto: Wolfgang Keller/WürzburgWiki, CC-BY-SA-NC

Um den Maschikuliturm in Würzburg zu besichtigen, gibt es nur sieben Gelegenheiten im Jahr — und heute am 1. Mai ist eine davon.

Ab 11 Uhr sperrt die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung den Maschikuliturm und sein Festungsgewölbe auf, der Eintritt kostet für Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Jeder unter 18 Jahren muss nix zahlen. Bis 16.30 Uhr ist der Turm geöffnet, dann muss man bis Pfingstsonntag und -montag warten.

Wie man zum Maschikuliturm kommt? Hm, so ganz genau weiß ich das gar nicht, ich war noch nie dort. Angeblich durch das Weinbergstor am Festungsparkplatz. Naja, wird schon zu finden sein! 😉

Weißt du mehr zum Thema "Maschikuliturm"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

Headerbild: Bbb/WürzburgWiki, CC-BY-SA

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Gisbert gegen Goisern

Da wohne ich schon 18 Jahre in Würzburg, aber es gibt immer noch Orte, an denen ich noch nie gewesen bin. So wie gestern beim Fair-Trade-Festival. Vor dem Nautiland-Parkplatz führt ein kleiner Weg links zu einer wunderschönen Wiese — die ist mir noch nie aufgefallen.

Das Fair-Trade-Festival war am Freitag eher mäßig besucht. Und so recht wusste ich auch nicht, was ich da machen sollte. Vor allem waren dort Zeltstände mit fair gehandelten Klamotten, vor allem T-Shirts. Ein bisschen aus dem Rahmen gefallen ist das der Stand von Hempels, wo gezeigt wurde, dass auch Plastikkram und Deko fair gehandelt werden kann.

20120727_211102Aber der Grund, warum ich dort war, hieß eigentlich Gisbert zu Knyphausen, oder wie die Moderatorin auf der Bühne sagte: Giesbert! Der gab auf der Wiese ein Konzert, akustisch in Konkurrenz zu Adelskollegen Hubert von Goisern, der auf der Festung aufspielte. Und zu Konzert kamen dann auch einiges an Publikum, wobei ich doch mit deutlich mehr gerechnet hätte. Aber nur 5 Euro Eintritt und eine lauer Sommerabend mit entspannter Festivalatmosphäre haben doch nicht so viele zum Konzert gelockt.

Ein bisschen blöd war das mit Hubert von Goisern schon, man hat ihn meilenweit gehört, was gerade bei den leisen Stücken von Gisbert schon gestört hat. Aber wie Gisbert den Text von “Melancholie” abgewandelt hat:

“Fick dich ins Knie,
Hubert von Goisern,
du kriegst mich nie”

Das Fair-Trade-Festival findet noch bis Sonntag statt. Musikalische Highlight: My and My Drummer, Mollono.BassWild MustangGankino CircusRainer Von Vielen. Zu Me and My Drummer gibt es auch ein Interview bei dearyouwuerzburg.

Musketierischer Schattenwurf

Noch knapp drei Wochen bis zum Kinostart von “Die drei Musketiere” am 1. September, wie bekannt auch in Würzburg gedreht.

Die Karten für den Premierentag kann man ja in den zwei großen Kinos im Umkreis ja schon seit letzter Woche vorbestellen.

Hat eigentlich schon jemand die offizielle Homepage genauer angeschaut?

Na, was ist das da im Hintergrund?

Ich gehe davon aus, dass der Film in Würzburg gut angenommen wird.
Aber eigentlich muss man Residenz und Festung ja nicht auf der Leinwand sehen. Kann man ja auch direkt anschauen.

Konzert Mark Knopfler

Wo war Marks Köpfle?

Fast fühlte ich mich wie anno 1525 im Bauernkrieg, als ich am Samstag mit Tausenden von Bauern Besuchern auf die Festung Marienberg gestürmt bin. Das Ziel des Anrennens war kein Fürstbischof, sondern ein Gitarrenkönig — Mark Knopfler, ehemaliger Kopf der Dire Straits — gab im Festungsgraben zu Würzburg ein Open-Air-Konzert.

Ich muss gestehen, dass ich nicht unbedingt ein glühender Verehrer von Mark Knopfler bin. Ich mag einige Lieder aus der 80er-Jahre-Dire-Straits-Ära, aber seinen Solo-Kram, mit der er in die Folk-Country-Sonstwas-Ecke abdriftete, treffen nicht so meinen Geschmack. Aber egal! Die Karten habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen und ein Open-Air-Konzert im Festungsgraben habe ich auch noch nie mitgemacht.
Und um gleich ein musikalisches Resümee zu ziehen: Es war ungefähr wie ich erwartet haben. Mark Knopfler ist wirklich ein hervorragender Gitarrist mit einem sofort wiedererkennbaren Sound ein einer souverän ruhigen Spielweise. Für meinen Geschmack waren die Stücke aber großteils zu lahm und klangen Stellenweise wie von der Black Velvet Band, nur mit besseren Musikern ;-).

Konzert Mark Knopfler

So war es musikalisch okaaaaay, hätte ich die Karten von meinem sauer verdienten Geld zahlen müssen, wäre ich wahrscheinlich deutlich enttäuschter gewesen —  oder erst gar nicht hin.  Aber gut, das ist auch Geschmackssache. Ewig dauerte es eh nicht; pünktlich um 20.00 Uhr ging das Konzert los, und kurz vor 22.00 Uhr endet es — auf jeden Fall vor 21.58 Uhr, denn da muss Herr Knopfler ja das Intro zu “Auf ein Wort” auf Bayern 3 spielen.

Ich habe allerdings feststellen müssen, dass der Festungsgraben nicht der ideale Ort für ein großes Open-Air-Konzert ist. Vom Gelände, dass nach hinten leicht ansteigt, ist es eigentlich gut — wenn die Bäume nicht wären. Wer im Gegensatz zu mir auch den Kopf von Mark Knopfler sehen will, der hatte eine recht begrenzte Auswahl an Sitz- oder Stehplätzen, die dichtbelaubten Bäume haben da einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Konzert Mark Knopfler

Und gewundert hat mich, dass das Konzert überhaupt im Graben stattfinden darf. Gerade in einer Zeit, wo großen Wert auf Fluchtmöglichkeiten für Besucher geachtet wird. Denn spätestens nach dem Konzert habe ich und alle anderen gemerkt: Die Festung ist eine Festung, dafür gebaut, dass man schwer hineinkommt. Und wo man schwer hineinkommt, kommt man auch schwer hinaus — vor allem 8.000 Leute auf einmal. So war es zwar ganz witzig, wie ein Feuerwehrmann (oder wer immer das war) über ein Megaphon die hinausströmenden Massen zu moderieren und zu lenken. Ich möchte ja nicht wissen was passiert, wenn da mal wirklich eine Panik ausbricht. Gut, wer kühlen Kopf behält rettet sich über den Weg an der oberen Mauer. Aber sonst? Über die Mauer springen? Sind Strickleitern vorbereitet?
Auf jeden Fall hat es gut eine Stunde gedauert, bis wir das Gelände zu das Tor im Gänsemarsch verlassen konnten — und die 80% der Zuschauer, die älter waren als wir, den schlecht beleuchteten Weg zur Zeller Straße begleitet haben.
Gar nicht so leicht.

Winter 2010

Schlittenfahren auf Daisy und der ganzen Familie Duck

Winter 2010Na, da hat Daisy gleich Tick, Trick und Track eingeladen. Von einer Schneekatatrophe ist Würzburg noch weit entfernt, aber in diesen Jahr gibt es schon verhältnismäßig viel von dem weißen Zeug.

Apropos Schnee: Bei mir sind in den letzten Tagen drei E-Mails eingetrudelt, in denen nach Schlittenfahrgelegenheiten in Würzburg gefragt wurde. Ich bin selbst kein großer Wintersportfetischist bin, kenne ich eigentlich auch nur ein paar Namen:

Wer noch andere Schlittenbahnen kennt oder genauere Beschreibungen zu den Bahnen hat, der möge hier doch kommentieren oder — noch besser — sie auch gleich ins WürzburgWiki eintragen. Und das möglichst schnell, sonst ist der Schnee wieder geschmolzen. 😉

Update: Im Büro wurde gemeinschaftlich eine GoogleMap für Schlittenbahnen in und um Würzburg erstellt. Danke an Charly und Raoul! 🙂

Weißt du mehr zum Thema "Schlittenbahnen"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

Wieder nix mit dem Festungsweinfest

Dass ich kein großer Fan von Radio Charivari bin, dürfte ja langsam bekannt sein. Aber trotzdem finde ich es schade, dass das Festungsweinfest, also das Weinfest an der Festung Marienberg, das vom 24. bis 28. Juli 2008 stattfinden sollte, abgesagt wurde. Denn ich fand, dass es ein Weinfest in origineller und schöner Lage und mit herrlichem Ausblick war.

Der Grund der Absage ist scheinbar, dass die Stadt Würzburg nicht genehmigt hat, dass die Livebands bis 23.00 Uhr spielen dürfen und damit wohl die Besucher früher gehen, weniger trinken und einfach weniger Geld in den Kassen sein wird.

Vielleicht im nächsten Jahr. Mit leiser Blockflöten- und Triangelmusik — unplugged.