• Wirtschaft,  Zeuch

    Forumsblick

    So, jetzt isses aber auch mal eröffnet, die Sprossenwand das Petrinihaus das Forum am Würzburger Marktplatz. Von außen haben wir es ja alle schon gesehen, wir durften den Bauverlauf zwischen Hoffen und Bangen miterleben. Ok, ich mehr mit Bangen. Aber heute konnte man auch das Innenleben des Hauses betrachten, denn die VR-Bank Würzburg lud zum Tag der offenen Tür. Und zumindest mittags haben viele Würzburger die Gelegenheit genutzt. Es gab ja auch Sekt und Saft. Und einen Bierstand. Und ein Kinderkarussell. Ich habe zwar nichts getrinken, aber die Mittagspause für einen schnellen Besuch genutzt. Wie sieht das Petrinihaus von innen aus? Nun, wie eine Bank von Innen eben so aussieht.…

  • Events,  Kultur,  Preview

    Open Art 08 in Würzburg

    Gestern Abend war Shuttle-Party in Würzburg, und man darf gespannt sein, ob die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zu einer Party geführt haben, auf die unsere brave Stadt stolz sein kann. Die Shuttle-Party heute Abend hört auf den Namen Open Art und geht bisher noch ohne Sicherheitspersonal. Bisher! Aber wehe, wenn sich ein Galeriebesucher nach dem Betrachten eines kitschigen Landschaftsbilds spontan erbricht, dann werden an den Eingängen Alkoholkontrollen durchgefürt, was einem raschen Tod der Kunstszene zur Folge haben wird. Aber ich schweife ab. Die Analogie zur Shuttle-Party ist, das man bei der Open-Art auch an einer “Location” beginnt (also einer Galerie oder einem Museum), dort Eintritt zahlt, ein Bändchen bekommt und dann mit…

  • Kultur

    Des war der Dadord

    Ein fränkischer Krimi? Und auch noch aus Rimpar? Kann das gut gehen? Es kann. Zumindest gut genug. Gestern Abend sind Biffo und ich in die Kinopremiere (die Gastwirtschaftpremiere war schon) des Films “Dadort Würzburch — Töchter und Söhne“. Dem Streifen merkt man natürlich an, dass er weder in Hollywood, Babelsberg oder mit einem Millionenbudget gedreht wurde. Aber ebenso merkt man dem Film das Herzblut an, mit dem er geschaffen wurde. Die Geschichte ist keine Ausgeburt von Genialität, muss sich aber hinter vielen (oder den meisten?) Krimis in Kino und Fernsehen nicht verstecken. Und die schauspielerischen Qualitäten der Darsteller schwanken sehr. Teils waren Theaterleute dabei, die aber auch wie im Theater…

  • Gastronomie,  Politik,  Wirtschaft

    Draußen kein Pulverrauch, drinnen kein Zigarettenrauch

    Boah, was wird das für ein sicherer Jahreswechsel in Würzburg. Wie seit ein paar Jahren gibt es in der Innenstadt wieder die Sicherheitszone, vom Domplatz über die Domstraße zum Vierröhrenbrunnen bis über die alte Mainbrücke und ein benachbarten Gässchen. Dorthin darf man keine Gläser und Flasche mitbringen, ebenso keine Feuerwerkskörper. Aber ich habe nichts gehört, dass man in den Bereich nach Mitternacht auch nicht mehr rauchen darf, scheinbar wird das nicht als Sicherheitsrisiko gesehen. Anders in den umliegenden Kneipen. Schlag 12 tritt in der morgigen Nacht das Rauchverbot in Kneipen in Kraft, mit gewohnter bayerischer Konsequenz. Rauchen ist dann in Kneipen, Cafés, Restaurants, Discos verboten. Auch in Nebenräumen. Auch in…

  • Events,  Familie,  Frängisch,  Gastronomie,  Kultur,  Musik,  Preview

    Schoppen und Festung ohne Läuse

    Tja, nun steht der vergnügungssüchtige Würzburger zwar nicht im Regen, aber knietief in Blattlausscheiße. Was soll man mit der Zeit anfangen, die eigentlich schon für die Weinparade verplant war? Alternativen gibt es wie Schlaglöcher in Würzburgs Straßen, nämlich unzählige. Die Weintrinker können sich vom 31. August 2007 bis zum 3. September 2007 auf dem legendären Weinfest am Wagnerplatz in Grombühl den Schoppen hinter die Binde kippen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, hier spielen noch Alleinunterhalter und vor der Bühne wird der Schieber getanzt. Hier gibt es montags noch Kesselfleisch und die Nachbarin verkauft die Käsebrötchen. Heile Welt. Doch lieber die Zeit für ein bisschen Bildung in Verbindung mit…

  • Events,  Kultur

    Spekulatius statt Spectaculum

    Nachdem schon in einem Kommentar nachgefragt wurde und sich auch die Suchmaschineneinschläge zu dem Thema in der letzten Zeit häuften, habe ich doch mal nachgefragt, was dieses Jahr mit dem Barbarossa Spectaculum auf der Festung in Würzburg ist. Und Michael Cornély vom Burgenmarketing, die das Festival im letzten Jahr veranstalteten, hat auch prompt geantwortet. ja, es gibt auf der Fetsung am 2. Adventwochenende den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt mit Krippenspiel und 2008 ist dann wieder Zeit für Barbarossa. Ihr MCy Soweit also die Aussage vom Burgenmarketing. Das heißt, Barbarossa 2007 nein, dafür Weihnachtsmarkt auf der Festung 2007 ja. Und zwar am 08. und 09. Dezember 2007. Und Barbarossa 2008 wahrscheinlich. Wahrscheinlich sind…

  • Events,  Kultur

    Rundbuch’s coming home

    Es ist ein Buch, es ist in Leder gebunden, es hat viele Seiten – und es ist witzigerweise rund: ein Sammelband aus der Hofbibliothek des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter. Das einzigartige und lange verschollene Meisterwerk der Buchkunst kommt wieder in seine Heimat Würzburg zurück. Die Universitätsbibliothek hat das Buch in Tortenform bei einer Auktion in den USA ersteigert. Vom 29. September bis Ende Oktober kann man das orginelle Werk im Fürstenbaumuseum in der Festung Marienberg bestaunen, danach wandert es zur Erforschung in die Handschriftenabteilung der UB. Bilder des Buchs findet man hier und da.

  • Events,  Kultur

    Ein wenig mehr über das Barbarossa Spectaculum

    Nachdem das Würzblog im Moment mit Suchanfragen nach dem Barbarossa Spectaculum bombadiert wird, hier noch zum letzten Artikel ein paar weitere wenige Informationen, gesammelt bei Mainpost, Volksblatt, Würzburger Bürgerforum und anderen Webseiten. Auf der offiziellen Website ist leider wenig zu finden. Das Barbarossa Spectaculum findet vom 10. bis 15. August auf der Festung Marienberg statt. Der Markt mit dem Spectaculum hat von 12 Uhr – 22 Uhr geöffnet, am Freitag, Samstag und Montag sogar bis 24 Uhr. Mehr als 100 Zelte und über 50 Händler und Handwerker sollen jeden Tag auf dem Mittelalterfest zu finden sein — ob das mehr oder weniger als in den letzten Jahren ist, weiß ich leider nicht.…