• Events,  Kultur,  Musik

    Gisbert gegen Goisern

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    Da wohne ich schon 18 Jahre in Würzburg, aber es gibt immer noch Orte, an denen ich noch nie gewesen bin. So wie gestern beim Fair-Trade-Festival. Vor dem Nautiland-Parkplatz führt ein kleiner Weg links zu einer wunderschönen Wiese – die ist mir noch nie aufgefallen. Das Fair-Trade-Festival war am Freitag eher mäßig besucht. Und so recht wusste ich auch nicht, was ich da machen sollte. Vor allem waren dort Zeltstände mit fair gehandelten Klamotten, vor allem T-Shirts. Ein bisschen aus dem Rahmen gefallen ist das der Stand von Hempels, wo gezeigt wurde, dass auch Plastikkram und Deko fair gehandelt werden kann. Aber der Grund, warum ich dort war, hieß eigentlich…

  • Film,  Kultur

    Musketierischer Schattenwurf

    Noch knapp drei Wochen bis zum Kinostart von „Die drei Musketiere“ am 1. September, wie bekannt auch in Würzburg gedreht. Die Karten für den Premierentag kann man ja in den zwei großen Kinos im Umkreis ja schon seit letzter Woche vorbestellen. Hat eigentlich schon jemand die offizielle Homepage genauer angeschaut? Na, was ist das da im Hintergrund? Ich gehe davon aus, dass der Film in Würzburg gut angenommen wird. Aber eigentlich muss man Residenz und Festung ja nicht auf der Leinwand sehen. Kann man ja auch direkt anschauen.

  • Events,  Kultur,  Musik

    Wo war Marks Köpfle?

    Konzert Mark Knopfler

    Fast fühlte ich mich wie anno 1525 im Bauernkrieg, als ich am Samstag mit Tausenden von Bauern Besuchern auf die Festung Marienberg gestürmt bin. Das Ziel des Anrennens war kein Fürstbischof, sondern ein Gitarrenkönig – Mark Knopfler, ehemaliger Kopf der Dire Straits – gab im Festungsgraben zu Würzburg ein Open-Air-Konzert. Ich muss gestehen, dass ich nicht unbedingt ein glühender Verehrer von Mark Knopfler bin. Ich mag einige Lieder aus der 80er-Jahre-Dire-Straits-Ära, aber seinen Solo-Kram, mit der er in die Folk-Country-Sonstwas-Ecke abdriftete, treffen nicht so meinen Geschmack. Aber egal! Die Karten habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen und ein Open-Air-Konzert im Festungsgraben habe ich auch noch nie mitgemacht. Und um gleich…

  • Familie,  Zeuch

    Schlittenfahren auf Daisy und der ganzen Familie Duck

    Winter 2010

    Na, da hat Daisy gleich Tick, Trick und Track eingeladen. Von einer Schneekatatrophe ist Würzburg noch weit entfernt, aber in diesen Jahr gibt es schon verhältnismäßig viel von dem weißen Zeug. Apropos Schnee: Bei mir sind in den letzten Tagen drei E-Mails eingetrudelt, in denen nach Schlittenfahrgelegenheiten in Würzburg gefragt wurde. Ich bin selbst kein großer Wintersportfetischist bin, kenne ich eigentlich auch nur ein paar Namen: Schlittenbahn an der Frankenwarte Schlittenbahn am Kupschacker in Grombühl Schlittenbahn am Festungsberg Teufelsbahn Höchberg Wer noch andere Schlittenbahnen kennt oder genauere Beschreibungen zu den Bahnen hat, der möge hier doch kommentieren oder – noch besser – sie auch gleich ins WürzburgWiki eintragen. Und das…

  • Events,  Gastronomie,  Musik

    Wieder nix mit dem Festungsweinfest

    Dass ich kein großer Fan von Radio Charivari bin, dürfte ja langsam bekannt sein. Aber trotzdem finde ich es schade, dass das Festungsweinfest, also das Weinfest an der Festung Marienberg, das vom 24. bis 28. Juli 2008 stattfinden sollte, abgesagt wurde. Denn ich fand, dass es ein Weinfest in origineller und schöner Lage und mit herrlichem Ausblick war. Der Grund der Absage ist scheinbar, dass die Stadt Würzburg nicht genehmigt hat, dass die Livebands bis 23.00 Uhr spielen dürfen und damit wohl die Besucher früher gehen, weniger trinken und einfach weniger Geld in den Kassen sein wird. Vielleicht im nächsten Jahr. Mit leiser Blockflöten- und Triangelmusik – unplugged.

  • Wirtschaft,  Zeuch

    Forumsblick

    So, jetzt isses aber auch mal eröffnet, die Sprossenwand das Petrinihaus das Forum am Würzburger Marktplatz. Von außen haben wir es ja alle schon gesehen, wir durften den Bauverlauf zwischen Hoffen und Bangen miterleben. Ok, ich mehr mit Bangen. Aber heute konnte man auch das Innenleben des Hauses betrachten, denn die VR-Bank Würzburg lud zum Tag der offenen Tür. Und zumindest mittags haben viele Würzburger die Gelegenheit genutzt. Es gab ja auch Sekt und Saft. Und einen Bierstand. Und ein Kinderkarussell. Ich habe zwar nichts getrinken, aber die Mittagspause für einen schnellen Besuch genutzt. Wie sieht das Petrinihaus von innen aus? Nun, wie eine Bank von Innen eben so aussieht.…

  • Events,  Kultur,  Preview

    Open Art 08 in Würzburg

    Gestern Abend war Shuttle-Party in Würzburg, und man darf gespannt sein, ob die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zu einer Party geführt haben, auf die unsere brave Stadt stolz sein kann. Die Shuttle-Party heute Abend hört auf den Namen Open Art und geht bisher noch ohne Sicherheitspersonal. Bisher! Aber wehe, wenn sich ein Galeriebesucher nach dem Betrachten eines kitschigen Landschaftsbilds spontan erbricht, dann werden an den Eingängen Alkoholkontrollen durchgefürt, was einem raschen Tod der Kunstszene zur Folge haben wird. Aber ich schweife ab. Die Analogie zur Shuttle-Party ist, das man bei der Open-Art auch an einer „Location“ beginnt (also einer Galerie oder einem Museum), dort Eintritt zahlt, ein Bändchen bekommt und dann mit…

  • Kultur

    Des war der Dadord

    Ein fränkischer Krimi? Und auch noch aus Rimpar? Kann das gut gehen? Es kann. Zumindest gut genug. Gestern Abend sind Biffo und ich in die Kinopremiere (die Gastwirtschaftpremiere war schon) des Films „Dadort Würzburch – Töchter und Söhne„. Dem Streifen merkt man natürlich an, dass er weder in Hollywood, Babelsberg oder mit einem Millionenbudget gedreht wurde. Aber ebenso merkt man dem Film das Herzblut an, mit dem er geschaffen wurde. Die Geschichte ist keine Ausgeburt von Genialität, muss sich aber hinter vielen (oder den meisten?) Krimis in Kino und Fernsehen nicht verstecken. Und die schauspielerischen Qualitäten der Darsteller schwanken sehr. Teils waren Theaterleute dabei, die aber auch wie im Theater…