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Nicht lang fackeln – Karten für das Filmwochenende

Fiwoplakat_2014

In den letzten paar Jahren musste ich den Januar mit einem leichten nervösen Zucken der Augenlider überstehen. Denn der Körper war jahrzehntelang um diese Zeit an ein Filmwochenende gewöhnt, dass aber nicht mehr im Januar stattfand.

Dieses körperliche und seelische Leiden gibt es für mich in diesem Jahr nicht mehr — das Internationale Filmwochenende Würzburg ist in seinem 40. Festivaljahr  wieder an seinen angestammten Termin zurückgekehrt, vom 30. Januar 2014 bis zum 2. Februar 2014.

Und für dieses lange Filmwochenende gibt es nun Karten im Vorverkauf — wenn man der Website glauben kann, schon seit Freitag. Es gibt Zehnerkarten für 50 Euro, Fünferkarten für 30 Euro und am Festival selbst Einzelkarten für sieben Euro.
Vorverkaufstellen sind hier:

Akademische Buchhandlung Knodt
Textorstraße 4
Tel: 09 31-5 26 73

Buchladen Neuer Weg
Sanderstraße  23
Tel: 09 31-3 55 91 – 0

Würzburg Universitätsbuchhandlung Schöningh
Am Hubland (Mensagebäude)
Tel: 09 31-7 05 63 – 0

Buchhandlung dreizehneinhalb
Eichhornstraße 13 1/2
Tel: 0931-465 22 11

Central Programmkino
Maxstr. 2 (Eingang Hofstraße)
Tel: 0931- 78011055

VR-Bank Würzburg
Forum
Marktplatz 2
Tel: 0931-35 97 35

Auswärtige Besucher — damit sind nicht Leute aus Rimpar oder Veitshöchheim gemeint — können Mehrfachkarten auch im Büro der Filminitiative telefonisch (0931/15077) vorbestellen oder auch per E-Mail ( info@filmwochenende.de ) und beim Festival die Karten abholen.

Cinemaxx ade!

Eine weitere Neuerung bzw. Alterung bei diesem Filmfestival: Es findet nur noch an einem Ort statt — nur noch im Central Programmkino im Mozartgymnasium.
Der Nachteil ist natürlich, dass es weniger Filme geben wird  — nur noch drei statt sechs Säle – und damit die Karte im Vorverkauf noch schneller weg sein werden.

Aber der Vorteil für mich ist, dass damit vielleicht mal wieder mehr Festivalatmosphäre aufkommen wird. Denn für mich war das eigentliche Filmwochenende immer im Central bzw. davor im Corso, im Cinemaxx habe ich nur Filme geschaut. Das Plauschen und Schöppeln mit Gästen, Organisatoren, Regisseuren und Schauspielern fand für mich nie in dem Multiplex statt, dort war ich nie in der Stimmung dafür — und viele andere auch nicht.

Kurze Filme vor Weihnachten

banner-kft-web-225x225pxAls kleine Vorgeschmack auf das Filmwochenende gibt es in der kürzesten Nacht im Jahr:

Am 21. Dezember 2013 ist Kurzfilmtag in Deutschland, und Würzburg ist durch die Filminitiative vertreten.
Um 20 Uhr gibt es im Coworking Space Würzburg Kurzfilme zu sehen.

 

Weißt du mehr zum Thema "Internationales Filmwochenende"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.
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6,7 Kilomenter später – Der 1. Tag des Filmwochenendes 2012

Gestern begann das 38. Internationale Filmwochenende in Würzburg.20120322_175531 Und ich bin fit! Und werde an diesem Wochenende noch fitter werden. Denn ich war gestern gut zu Fuß unterwegs.

Am späten Nachmittag habe ich mich für das Würzblog akkreditiert. Dazu durfte ich vom Rathaus zum Coworking Space laufen — 1,2 Kilometer unter schönster Frühlingssonne. Leider mit schwerem Rucksack auf dem Rücken (kam von der Arbeit) und einer schweren Jacke über dem Arm (früh war es kalt).

Im Coworking habe ich meinen Presseausweis in Empfang genommen, das Passbild male ich später mit einem Kuli noch rein. Einen doppelten Espresso, ein Brezel und eine Zigarette mit Tilman und Markus später war ich auch schon wieder auf dem Weg ins Central Programmkino — 1,6 Kilometer, natürlich mit Rucksack und Jacke. Zum Corso war es näher.

Leicht durchgeschwitzt kam ich dann zur Eröffnungsveranstaltung im Mozartgymnasium an. Den Film dabei wollte ich gar nicht unbedingt sehen, aber die Eröffnungsreden hören. Und vor allem Leute treffen — das gehört beim Filmwochenende unbedingt dazu. Die soziale Komponente des Festival ist mir mindestens genauso wichtig und lieb wie der cineastische Teil.

Hannes Tietze von der Filminititive hat das Publikum begrüßt, von Seiten der Stadt Würzburg hat Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake gesprochen. Und nicht dass ich etwas gegen Marion als Vertreterin der Stadt habe — aber OB Rosenthal war deswegegen nicht da, weil er lieber zur Zehnjahresfeier des Leporello gegangen ist. Aha. Tolle Prioritätenliste. Hier hat man ein Filmfestival, zu dem sogar Besucher aus ganz Deutschland und Künstler aus der ganzen Welt anreisen, der Oberbürgermeister geht aber lieber zu einer Feier eines Kulturblättchens, auf deren Website unter News im Bereich Literatur Anja Flicker als neue Chefin der Stadtbücherei vorgestellt wird — das ist zweieinhalb Jahre her. Da hätte Herr Rosenthal doch auch noch nach seinen Grußworten im Central hingehen können.

Wie dem auch sei: Nach den Reden hab ich mich nach ein paar Pläuschchen zurück in Richtung Cinemaxx aufgemacht. Ja, der Rucksack war wieder dabei, die Jacke auch, aber angezogen. Also wieder 1,6 Kilometer zurücklaufen.

Dann endlich mal einen Film schauen. Ich hatte mir für den Abend den spanischen Film “Extraterrestre” (Nacho Vigalondo) ausgewählt. Und wurde nicht enttäuscht.

In dem Film geht es um eine Vierecksbeziehung in Madrid. Frau, One-Night-Stand, Freund und verliebter Nachbar. So weit, so normal. Dummerweise hängt im Himmel der Stadt eine fliegende Untertasse und die Straßen sind menschenleer. Und ein absurd-komisches Lügendgespinst nimmt seinen Lauf. Freund denkt,  One-Night-Stand hat nur wegen dem UFO bei Frau Zuflucht gefunden. Nachbar kennt die Wahrheit und reibt sie One-Night-Stand auf Tennisbällen unter die Nase. Freund stürmt Fernsehsender und sprengt Häuser in die Lust. One-Night-Stand macht in einer fahrende Kaffetasse auf Außerirdischer. Großartig! 🙂

Im gesamten Film sind nur fünf Personen vor. Und trotz dem UFO — das nur viermal auschnittweise kurz zu sehen ist — ist Extraterrestre kein Science-Fiction-Film. Das UFO dient nur als Anlass, an dem sich der Wahnsinn entzündet.

Der Streifen wird im spanischen Original gezeigt — ich verstehe kaum ein Wort Spanisch — und mit englischen Untertitel. Das Englisch ist leicht verständlich, nur muss man dran bleiben, da sich die Schauspieler oft recht schnelle Wortgefechte liefern.

Der Film läuft am Samstag um 23.15 Uhr nochmal im Cinemaxx 1.

Nach dem Film hab ich mich auf den Heimweg gemacht, mit Rucksack und Jacke, und konnte dann am Sanderring die letzten Meter mit der Straßenbahn fahren. Gesamter Fußweg an dem Tag für das Filmwochenende: 6,7 Kilometer. Uff!

Ich bin für die Wiedereinführung des Shuttle-Service beim FIlmwochenende!

Mal sehen: Meine zehn geplanten Filme

Jedes Jahr der selbe Kampf. Ein paar Tage vor dem Beginn des Internationalen Filmwochenendes in Würzburg setze ich mich hin und suche aus dem Programmheft Filme heraus, die sich für mich gut anhören und in die ich eventuell gehen möchte. Gestern kam ich auf 21 potenziell interessante Filme — ohne Sonderveranstaltungen –, die ich mit einem Kringel im Heft markiert habe. Das sind natürlich viel zu viel, gerade wo mich in diesem Jahr der parallel zu Filmfest stattfindende Umzug des Gemeinschaftsbüros noch zusätzlich Zeit und Energie kosten wird.

Jetzt habe ich mich nochmal hingesetzt und einige Kringel durch Kreuze geadelt. Hier sind die zehn Filme, die ich in diesem Jahr anschauen will:

Traditionell fallen da noch ein paar Filme aus logistischen Gründen weg, dafür kommen noch die Sonderveranstaltungen wie die Filmparty (Pflicht!) und Konsorten dazu. Und genauso traditionell schmeiße ich die ganze Planung teilweise über den Haufen und gehe in andere Filme. 😉

Filmwochenende 2010 – auch für Anfänger

Jetzt aber mal positiv ans Internationale Filmwochenende in Würzburg.

Nächste Woche geht es los. Wirkliche Änderungen in diesem Jahr betreffen vor allem Zeit und Raum des Filmfests. Durch den Wegfall des Corsos als Spielort verlagert sich das FiWo fast komplett in den Alten Hafen in Würzburg. Im Cinemaxx werden mit vier Sälen einer mehr als im letzten Jahr bespielt werden, da damit aber immer noch ein Saal vom Vorjahr “fehlt”, fängt das Filmwochenende namentlich unpassend schon am Mittwoch an. Eine Namensänderung des Festivals ist übrigens nicht geplant! 😉

Um mal das Internationale Filmwochenende den Leuten schmackhaft zu machen, die sich noch nie hingetraut haben und gleich noch mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen:

Das Filmwochenende ist eigentlich für jeden. Nicht nur für Cordhosen- und Rollkragenpulliträger, die nach einem serbokroatischen Schwarzweißfilm mit aserbaidschanischen Untertiteln über Adorno, Nietsche und die Rolle der Linkshänder im prärevolutionären Libanon diskutieren. Solche Leute sind auch da, und auch solche Filme. Und man darf sich auch mal den Ruck geben, in solche gesellschaftskritischen Filme zu gehen.
Aber man darf, kann und soll auch aus purer Unterhaltungslust zum Filmwochenende gehen — so wurde auch ich vor vielen, vielen Jahren angefixt. Die beiden Kurzfilmblöcke sind so ein kurzweiliges Vergnügen — geht immer! Ich habe das aktuelle Programm noch nicht genau angeschaut — meine persönlichen Filmempfehlungen kommen noch –, aber üblicherweise tummeln einige Komödien, Actionfilme, Trickfilme, Thriller, Liebesfilme und so weiter. Meist nicht ganz so gefällig wie im “Mainstreamkino”, aber deswegen nicht weniger sehenswert — vielleicht sogar im Gegenteil.

Ein Problem ist immer die Filmauswahl, man hat schließlich mehr als 50 Filme zur Auswahl. Bei großen Hollywood-Produktionen wird man Monate vorher schon mit Trailern, Interviews und Medienberichten zugeschissen, dass man die Handlung schon vorher so gut kennt, dass es sich den Film eigentlich kaum anschauen muss. Bei den Filmen des Filmwochenendes ist das eher selten der Fall. Man muss sich also an Hand der Beschreibungen im Programmheft oder auf der Website ein Bild machen und einschätzen, ob einem der Film taugen könnte oder nicht. Das ist natürlich Risikobereitschaft gefragt. Aber Filme können auch im positiven Sinne völlig sein, als man vermuten würde, so kann sich ein Dokumentarfilm schon mal als fast schon eine wirklich witzige Komödie entpuppen.

Großartig sind eigentlich auch (fast) immer die Sonderveranstaltungen, und auch dieses Jahr schaut es gut aus:

Das Filmwochenende geht inoffiziell ja schon am Dienstag, 26. Januar 2010, mit dem Film “Universalove” in der Posthalle los, bei dem Naked Lunch live den Soundtrack liefert. Ich kann nur nochmal empfehlen, da auf jeden Fall hinzugehen!

Am Donnerstag, 28. Januar 2010, ist ab 20.00 Uhr Musikvideoparty im Keller des Standard, bin gespannt was da auf dem Plattenteller und der Leinwand geboten wird. Die Nacht der Selbstgedrehten am Freitag, 29. Januar 2010,  ist nicht mehr lang, aber dort kann man sehen, was Jungfilmer so auf dem Kasten haben. Und wie Jungfilmer sich weiterentwickeln, kann man am Samstag bei der Veranstaltung “Filmstudium – Wie ich auszog, ein Starregisseur zu  werden” sehen. Die Filmparty findet in diesem Jahr endlich wieder an einem partywürdigem Ort, dem Pleicher-Hof, statt, und zwar am Samstagabend. Dort treffen sich Besucher und auch Filmemacher und trinken und tanzen in den Morgengrauen. Am Sonntag, 31. Januar 2010, findet nochmal eine musikalische Veranstaltung statt: Bei “Gehörgang ins Auge” werden endlich mal wieder Stummfilme mit Livemusik gezeigt — das mag ich ja schon! 🙂

Also ran an das Filmwochenende, es ist schließlich nur einmal im Jahr. Mehrfachkarten gibt es noch, aber ich würde mich mal zügig an die Vorverkaufsstellen begeben. In diesem Jahr lohnen sich die Mehrfachkarten eigentlich noch mehr, da man einfach mehr Tage Zeit hat, sie zu verbrauchen. Wobei ich die Disziplin “Eine 10er-Karte in 3 Tagen verbrauchen ohne körperliche und geistige Schäden davonzutragen” schon fast olympisch fand. 😉

Update: Ach ja: Die Trashfilmnacht gibt es in diesem Jahr nicht. Wer Trashiges will, der kann sich ja schon mal Dadord Würzburch anschauen. 😉

Dekoration Filmwochenende

FiWo-Fensterdeko, Startvorbereitungen

Heute Mittag war ich ein wenig in der Stadt bummeln, es hat ja milde 0° C gehabt. Und da wollte ich mir die Läden anschauen, die beim Schaufensterwettbewerb des Internationalen Filmwochenendes mitmachen. Denn die sollten ihre Schaufenster “mit cineastischer Phantasie dekorieren” — bis zum 20. Januar 2010, also eine Woche vor dem Filmfest in Würzburg. Am Ende des Filmwochenendes, das mit einem 60%-Anteil von Werktagen eigentlich mittlerweile Filmtage heißen sollte, wird das beste Schaufenster prämiert werden.

Ich habe natürlich nicht alle teilnehmenden Läden abgeklappert. Bei manchen Läden war noch kein Zeichen des FiWos zu erkennen — man wird noch brüten. In manchen hängt mehr oder weniger einsam das Plakat des Filmfests — hier sollte man noch brüten.

Schau wir mal die Fundstücke an.

Dekoration Filmwochenende
Day by Day — noch viel Luft nach oben.

Dekoration Filmwochenende
Buchhandlung 13 1/2 — ein Stapel verfilmter Bücher oder Drehbücher wäre schon mal in Anfang gewesen.

Dekoration Filmwochenende
Vollkornbäckerei Köhler — wie wäre es mit einer Kamera aus Salzteig, oder Krieg der Sterne aus Dinkelbrötchen nachgestellt …

Dekoration Filmwochenende
Der Perlenmarkt gegenüber vom Stachel — wir erreichen die kreativen Stufen, das Plakat wird gelegt, statt ins Fenster gehängt.

Dekoration Filmwochenende
Habakuk — das Plakat hängt wieder, wird aber von einer herbstlichen Dekoration aus FiWo-Flyern umschmeichelt.

Dekoration Filmwochenende
Barrosi — extrem minimalistisch, aber von der Idee nicht schlecht: kleiner Flyer projiziert großes Plakat.

Dekoration Filmwochenende
Brauchbar Krempeltempel — es wird metaphorisch: ein Film ist auch nur eine Aneinanderreihung vom Fotos

Dekoration Filmwochenende Dekoration Filmwochenende
Die Murmel — hier liegt die Latte, an der sich alle anderen bis jetzt messen lassen müssen, und sie liegt hoch: die Sesamstraße im Kino

Also liebe Einzelhändler, da geht noch was. Da geht noch einiges und ihr habt noch ein paar Tage zeigt. Zeigt mir mal, wo der Barthel den kreativen Most holt.

Italienische Filme und Würzburger Abschied im und vom Corso

Die Ferien- und Urlaubszeit liegt ja noch nicht lange zurück, da sollten noch Reste der mühsam erworbenen Sprachkenntnisse von der Zeit am Gardasee vorhanden sein. Naja, das ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, am Gardasee kann man wohl eher die Kenntnisse der deutschen Dialekte aufpolieren.

Wie auch immer. Vom 23. September — also morgen — bis zum 30. September 2009 finden in Würzburg die Italienischen Filmtage  statt. Dieses Filmfestival, teilweise aus der Filmreihe  “Cinema! Italia!”, die durch ganz Deutschland wandert, zeigt neue Filme aus Italien. Gut, ein alter Film aus den 50ern dient als Eröffnungsfilm, dessen Hauptdarsteller Totò ein Kindheitsheld meines lokalen Kaffeedealers ist. Ich mag die italienische Filmszene ganz gern, Filme aus dem Land sind meist feste Programmpunkte meiner Auswahl beim Filmwochenende, gerade die politischen Filme haben mir es da immer angetan.

Alle Filme werden im Corso im italienischen Original gezeigt,  immer auch mit deutschen Untertiteln. Den Spielplan gibt es auf den Seites des Filmwochenendes und auch ein PDF, das die Filme vorstellt.

Selbst wenn man kein großer Fan des italienischen Film ist — vielleicht sollte man trotzdem hingehen. Denn die Italienischen Filmtage dürften wohl die letzte Gelegenheit sein, sowas wie Festivalatmosphäre im Corso zu erleben. Denn das Internationale Filmwochenende Anfang nächsten Jahres wird schon nicht mehr dort stattfinden, da hat es schon geschlossen. Und im eher sterilen Cinemaxx kam in den letzten Jahren kein Festvalflair rüber, wieweit das dem Filmwochenende an sich schaden wird, das wird sich noch zeigen. Abgesehen auch von einer eventuellen Raumnot, denn ob das Cinemaxx zwei Blockbuster von Programm nehmen wird, um die fehlenden Corso-Säle zu ersetzen, daran zweifle ich etwas.

Es gibt auch schon einige Menschen, die sich um den Totalverlust der Programmkinos in Würzburg Sorgen machen. Unter programmkino-wuerzburg.de wurde ein Blog aufgesetzt, dass zum Austausch von Ideen und Informationen dienen soll. Noch gehen die Ideen in Richtung Utopie, gerade in finanzieller Hinsicht. Denn wer kann es sich schon leisten, ein richtiges Kino mal schnell zu eröffnen. Ich glaube eher, dass in dem Bereich etwas Subversives passieren wird. Irgendein leerstehendes Gebäude entern, 100 Klappstühle oder 30 Bierbänke rein, weißes Betttuch, Beamer, fertig. Finde ich nicht mal die unsympathischste Idee … vielleicht entwickelt sich dann etwas daraus. 🙂
Denn auf die Stadt Würzburg als Träger eines kommunalen Kinos zu warten … da ist nicht nur eine Frage der Finanzen als vor allem eine des kulturellen Horizonts.

Weißt du mehr zum Thema "Kinos"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.
http://www.cinema-italia.net

Die Tiefgarage war unser Kino


Tja, das mit dem “guten” Wetter war wohl nichts. Der geplante Zug durch die Stadt bei “Die Stadt ist unser Kino” wurde zu einem Zug vom Corso in die Marktgarage, es hat einfach zu sehr geregnet. Schade. In der Tiefgarage war es zwar auch nicht schlecht, aber nicht das selbe, wie Filme auf Hauswänden in der Stadt anzuschauen.

Doch die Kurzfilme, die gezeigt wurden, waren durch die Bank wirklich gut. Einer davon wird morgen bei der Trashfilmnacht noch einmal gezeigt und ich kann euch sagen: Allein deswegen lohnt es sich schon die Hausschuhe einzupacken und in die Turnhalle beim Cairo zu gehen. 🙂

Björnstar hat zum Schluß und Trost versprochen, dass sie “Die Stadt ist unser Kino” nachholen, wenn es wärmer in der Stadt wird. Ich freu mich jetzt schon drauf. 🙂

Die Stadt ist hoffentlich unser trockenes Kino

Ich hoffe inständig, dass das Wetter nicht noch schlechter wird. Denn heute Abend will ich unbedingt zu “Die Stadt ist unser Kino“. Da zieht man mit einem Beamer durch Würzburgs Straßen und hält alle Nase lang an, um einen Kurzfilm anzuschauen, der auf eine Wand projiziert wird. Klingt nach einer spannenden, interessanten und lustigen Sache — aber nur, wenn es nicht regnet.

Treffpunkt ist um 20.00 Uhr vor dem Corso, Eintritt — oder besser: Austritt — ist frei. Und geplant ist, bis 22.00 am Cinemaxx anzukommen, pünktlich zum Beginn der Filmparty dort.

Update: Durchsage vom Cairo: Falls der Regen nicht aufhört, werden die Kurzfilme in einer Tiefgarage gezeigt. Treffpunkt ist trotzdem vor dem Corso.