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Der Goldfinger 2016 geht an Anssi Lassila

Den Vortrag in der Residenz habe ich leider verpasst, aber die Vernissage der Fin-Ger-Architektur-Biennale auf dem Bürgerbräu-Gelände habe ich dann doch noch geschafft.

Der Fin-Ger-Concept-Store — das kleine Räumchen im ehemaligen Pferdestall — wurde mit über tausend Holzplatten in eine wellenartige Holzhöhle verwandet, ein interessanter Effekt, der den Fin-Ger-Jungs eine Menge Arbeit machte.

Die Holzhöhle im Fin-Ger-Concept-Store.
Die Holzhöhle im Fin-Ger-Concept-Store.

Der finnische Architekt  Anssi Lassila und “Goldfinger”-Preisträger 2016 vom Büro OOPEAA Office for Peripheral Architecture aus Helsinki — der viel mit Holz bei seinen Bauten arbeitet — war bei der Eröffnung der Ausstellung dabei und signierte auch einige Holzplatten.

Bis zum 24. Juli 2016 kann man das Holz-Kunstwerk noch im Fin-Ger anschauen.

Das Fin-Ger-Team mit dem finnische Architekt  Anssi Lassila (zweiter von rechts)
Das Fin-Ger-Team mit dem finnische Architekt Anssi Lassila (zweiter von rechts)
Licht, Schatten und Holz
Licht, Schatten und Holz

Fin-Ger-Biennale: Ein Finne, viel Architektur und noch mehr Holz

So eine Biennale hat die Angewohnheit, alle zwei Jahr wieder aufzutauchen. Genau wie auch die Fin-Ger Architektur Biennale. Moment, die war doch erst im vergangenen Jahr? Ja, genau, 2015 war ein deutscher Architekt dran, in diesem Jahr ein Finne. Fin-Ger … alles klar?

Am Dienstag, 12. Juli 2016, kommt der finnische Architekt Anssi Lassila vom OOPEAA Office for Peripheral Architecture aus Helsinki — der ziemlich auf Holz steht.

Um 19 Uhr wird Lassila im Fürstensaal in der Residenz vor seinen internationalen Arbeiten berichten. Ab 21 Uhr ist im Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände die Vernissage einer Ausstellung von Werken von OOPEAA in einer “einzigartigen Holzhöhle”.

Wenn der Abend auch nur halb so viel Spaß macht, wie mit Jürgen Meyer H. im vergangenen Jahr, dann ist der Abend eigentlich schon Pflicht, auch wenn man nicht so tief in der Architektur drin ist.

Karten gibt es im in der Buchhandlung Knodt (15 Euro) und im Fin-Ger.

Der Flyer: Fin-Ger-Biennale 2016 Flyer

Erster Stau am neuen Zeller Bock

Am Sonntag pilgerten einige tausend Menschen in die Zellerau, und warum? Um eine Straße anzuschauen. Wie irre muss man sein, so etwas zu machen?

So viele Fußgänger wird man am Zeller Bock so schnell nicht mehr sehen.
So viele Fußgänger wird man am Zeller Bock so schnell nicht mehr sehen.

Natürlich bin auch auch zum Zeller Bock gegangen. Der soll am Donnerstag nach 2218 Tagen wieder eröffnet werden und die Zellerau endlich wieder mit dem nordwestlichen Landkreis Würzburg verbinden — und umgekehrt. Ein Meter der sanierten Strecke kostete etwa 25000 Euro.

Darum gab es am Sonntag ein Straßenfest, mit Musik und unzähligen Fress- und Trinkständen entlang des Zeller Bocks. Nur hatte ich nach etwa 250 000 Euro keinen Bock mehr, mich im Schneckentempo den langen Berg hochzuquälen, den heißen Atem der Besucher hinter mir in meinem Nacken.

Dann habe ich also wieder umgedreht — was gar nicht so leicht war — und bin lieber in Richtung Bürgerbräu-Gelände gegangen. Vorbei an einem kotzenden Ziegenbock — oder was immer da als Figur aufgestellt war.

Entweder streckt dieser Bock die Zunge raus oder er übergibt sich. Beides wäre nicht sehr schön.
Entweder streckt dieser Bock die Zunge raus oder er übergibt sich. Beides wäre nicht sehr schön.

Auf dem Bürgerbräu war es zwar auch voll, aber nicht so arg. den Auftritt von Karo habe ich leider verpasst, den Mucho-Mojo-Blues durfte ich noch mitnehmen. Und ewig lange in der Schlange anstehen, um einen Kaffee zu holen — die 87 Bar ist wohl einfach nicht für solche Menschenmassen ausgelegt.

Ein bisschen in den Fin-Ger geschaut, kurz mit Moggadodde und Rööö geplaudert, ein wenig über das Gelände geschlendert. Und dann wieder heim. Mal schauen, ob meine erste Autofahrt über den Zeller Bock etwas weniger lang dauern wird.

 

FIN-GER Art Collection Exhibition: Schneekette und Rückblick

Begrüßung auf der Leiter
Begrüßung auf der Leiter

Im finnisch-deutschen Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände in Würzburg kann  man seit der Vernissage gestern das vergangene Kunstjahr des kleinen Raums Revue passieren lassen. Juhani Karanka und Matthias Braun haben das Beste ihrer Kunstsammlung aus dem Jahr 2015 an die Wände gehängt.

Vollbildaufzeichnung 17.01.2016 200518Streetart, Gemälde, Fotografie und anderer Kunstkram von zehn Künstler(gruppe) werden in der Mini-Galerie gezeigt und können teilweise auch gekauft werden.

Die Ausstellung geht noch bis zum 29. Januar 2016 und ist von Montag bis Freitag  immer zwischen 12 Uhr und 17 Uhr geöffnet.

Neben der Kunst zum Anschauen gab es auch noch kleine leckere aber unaussprechliche Schweinereien der finnischen Küche zu Essen und zu Trinken.

Und eine gute Nachricht – das legendäre Fin-Ger-Getränk Panzerkette hat eine kleine saisonale Schwester gekommen: Die Schneekette. Etwas milder als Panzerkette, aber sehr griffig auf dem Weg durch die winterliche Blutbahn.
Die Schneekette kann man wie die Panzerkette auch im Fin-Ger kaufen.

Die Geschwister Panzerkette und Schneekette
Die Geschwister Panzerkette und Schneekette

Impressionen vom Vernissage-Abend im Fin-Ger.

Der Kalender ist weg

Pixum Fotobuch 13.12.2015 204942Der Fin-Ger-Kalender wurde heute verlost. Nur vier Leser habe sich für den Kalender interessiert — das hat das schöne Ding nicht verdient. Alle vier  Mitspieler den Kalender dafür um so mehr!

Die spontane Auslosung — da hatte nicht mal die Glücksfee Zeit zu kommen — habe ich live über Periskope übertragen.

Der Gewinner des Kalenders ist Daniel von dasaweb.de. Der Glückspilz hat im Sommer auch schon bei Moggadodde eine Tüte Colafläschli abkassiert. Ihm sei deswegen aber nicht weniger zu dem Gewinn gratuliert! 🙂

Danke auch AlohaDan, Frauke und Anne fürs Mitspielen! 🙂

 

 

Fin-Ger-Kin-Der-Ka-Len-Der zu gewinnen

Der finnisch-deutsche Concept-Store Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände  in Würzburg hat im Sommer und Herbst eine Architektur-Akademie für Kinder angeboten.  Als Nebenprodukt fiel bei der Akademie ein sehr interessanter, von den Kindern mit Zeichnungen versehener Kalender ab.

Fin-Ger-Kalender von der Architektur-Akademie für Kinder
Fin-Ger-Kalender von der Architektur-Akademie für Kinder

Der zweisprachige Kalender für das Jahr 2016 hat mir so gut gefallen, dass ich gleich zwei davon gekauft habe. Einer wird daheim aufgehängt — der andere hier im Würzblog verlost.

Wer bei der Verlosung mitmachen will — einfach hier in den Kommentaren den finnischen Namen für den Feiertag am 6. Dezember in Finnland hinterlassen (und eine gültige Mail-Adresse angeben). Am nächsten Wochenende wird dann ausgelost, wer den Kalender bekommt.

Fall jemand seinem Glück nicht traut oder einfach noch ein hübsches Geschenk für Weihnachten braucht — den Kalender kann man bei Fin-Ger per E-Mail an info{äd}fin-ger.com für zehn Euro plus Porto bestellen. Ein Teil des Geldes geht dann auch an die Kinder der Architektur-Akademie.
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