Pflanzen anguggen im Botanischer Garten

Unter Dunklen Wolken: Botanischer Garten in Würzburg
Unter dunklen Wolken: Botanischer Garten in Würzburg

Ach, Karfreitag. Die Geschäfte haben zu, es herrscht Tanzverbot in Bayern, im Fernsehen laufen Monumentalschinken. Ein Tag, den man also guten Gewissens auf dem Sofa verbringen könnte.

Hab ich aber nicht. Ich habe mich mal aufgerafft und nach bestimmt über zehn Jahren den Botanischen Garten in Würzburg besucht. Denn der hat auch an Feiertagen geöffnet — und kostet nicht einmal Eintritt.

Ich bin ja bestimmt kein Pflanzenkenner, ich kann kaum Primeln von Tulpen unterscheiden (in der essbaren Botanik sieht es da etwas besser bei mir aus 😉 ), aber die Vielfältigkeit in Form, Farbe und Struktur bei Pflanzen begeistert mich schon — gerade wenn man sie sich aus nähster Nähe anschaut oder fotografiert.

Flechten in Gelb
Flechten in Gelb

Wer es ganz nah mag, den könnte es interessieren, das im Botanischen Garten bis zum 11. Mai 2014 eine Ausstellung mit dem Namen “Die Ästhetik des Verborgenen” stattfindet, wo kolorierte Aufnahmen von Pflanzenteilen durch ein Rasterelektronenmikroskop zu sehen sind.

Auch wenn noch nicht so viele Pflanzen geblüht haben, was es doch ein schöner und interessanter Besuch im Botanischen Garten.  Vielleicht muss ich das in ein paar Wochen noch mal machen um zu sehen, wie sich die Pflanzenwelt in der Zeit verändert.

Das hätte der Samstag sein können

Die Familienfeierei reißt für mich nicht ab. Allen, die damit gesegnet oder gestraft sind, heute Würzburg nicht zu verlassen, seien diese Veranstaltungen ans Herz gelegt — ich wäre gerne zu mindestens einer hin. 🙂

Im Immerhin — jawohl, jetzt darf ich es endlich schreiben: IM IMMERHIN im Posthallengebäude ! 🙂 — spielt heute Abend Karma To Burn — sehr wenig Gesang, dafür um so mehr harter, trockener Rock! — mit Year Long Disaster — Goo-Old-School-Hard-Rock — als Support. Das wäre eine nette Gelegenheit für mich gewesen, endlich mal ins neue Immerhin zu gehen; nehmt ihr sie wenigstens wahr.

Es ist wieder Ringparkfest, eines, wenn nicht das schönste Fest in der Stadt. Musikalisch sind das Dennis Schütze Trio (Wenn sie den Koffein-Song “Black as a devil” spielen, danach einfach laut reinrufen, warum das Lied nicht auf der neuen CD ist! Da kommt Stimmung auf! ;-), Agua y Vino, Affinity (müssten die sein) und The Beez heute zu hören. Ich hoffe, ich kann morgen wenigstens mal hinschauen.

Am Schützenhof nehmen die FrankenWings heute wieder in Flugbetrieb auf. Nehmt ihr die seltene Gelegenheit wahr, das Comedy-/Kabarettstück bei trockenem Wetter und annehmbaren Temperaturen anzuschauen. Es war witziger als ich gedacht habe! 🙂 Übrigens lösen morgen die Duisburger “Waschkraft” die Frrrranken für einen Tag am Schützenhof ab, mit dabei der Ex-Würzburger Immo Blumhoff.

Am Hafensommer spielen heute Fehlfarben, aber das hab ich ja schon erwähnt.

Das Theaterstück “Es war die Lerche” war gestern für mich als Theaterdeppen gut, aber die Jungs und Mädels müssen heute von der Premierenfeier erst mal auskatern und spielen am Sonntagabend erst wieder. Heute läuft da “Diva meets Jazz”. Und ich schreib morgen über den Premierenabend noch was.

Kletterhalle in Würzburg eröffnet

Nachdem der Schmerz nach und nach nachlässt und das Wetter zum Klettern im Freien langsam schlechter wird, da trifft es sich doch gut, dass am 12. Oktober 2009 das Kletterzentrum in Würzburg in der Zellerau eröffnet. Und am 11. Oktober, nächster Sonntag, ist von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr sogar Tag der offenen Tür.
Ganz billig ist der Spaß nicht. Wer nicht im Alpenverein Mitglied, aber doch erwachsen (26+) ist, der zahlt pro Besuch 14 €. Mitglieder (55 €) können sich eine Jahresmarke (100 €) für einen verbilligten Eintritt (4,5 €) kaufen. Wer schon weiß, dass er öfters (17+) im Jahr dort klettern will, der sollte diesen Weg gehen, er lohnt sich finanziell.

Ringgeparkt

Ach, das Ringparkfest. Ich kann mich ja wirklich dafür begeistern. Kein anders Fest in Würzburg ist so entspannt und entspannend. Auch wenn man mal wieder 5 Minuten auf den Kaffee warten durfte, der immer dann alle ist, wenn ich an die Reihe komme. 😉

Das Wetter gestern war wie gemacht dafür, im Gegensatz zu meiner wetterpessimistischen Kleidung. Kinder sind rumgetobt, viele Leute getroffen, Weinschorle und Bratwürste zu fairen Preisen konsumiert, nette Musik gehört, mit Rööös Kamera geknipst — was kann einen Sonntag noch schöner machen?

Klettermaxe

Ja, das bin ich, gesichert mit zwei Karabinerhaken in 3 Metern Höhe. Am Samstag war ich im Klettergwald bei Einsiedel im Gramschatzer Wald und habe versucht, mit meinen dünnen Ärmchen 90 Kilogramm Körpergewicht über Abgründe zu wuchten. Hat sogar geklappt, es ist weniger die Körperkraft als der Schweinehund, mit dem man kämpfen muss.
Auch die Höhe war gar nicht das Problem. Ich habe ein gute Sicherheitseinweisung bekommen, die den Umgang mit den Haken und Rollen erklärt. Und ob ich jetzt in 3 Metern oder 14 Metern gesichert an einem Stahlseil hänge, ist mir relativ egal.

Hat wirklich Spaß gemacht, die Trainer vor Ort sind richtig nett und helfen auch, oft durch psychologische Betreuung vom Boden aus. Und es gibt kaum was schöneres als die Kinder, die bei der Sicherheitseinweisung noch rotzfrech waren, dann bei einem schwierigen Hindernis den Tränen nahe zu sehen — aber am Boden angekommen sind sie stolz wie Oskar und genauso rotzfrech wie vorher. 😉

Jetzt mache ich jeden Abend Liegestütze und in ein paar Wochen geht’s dann wieder hin … 🙂