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Würzblog macht auf Schnapszahl

In den gut gepflegten Kalendern der Würzburger Blogger sollte der kommende Montag eigentlich rot angestrichen sein — der 6.6. ist der 11. Geburtstag des Würzblogs. Eine Schnapszahl! 😀

Traditionell treffen sich an diesem Tag ab 18.30 Uhr Blogger aus der Umgebung im Gehrings in der Neubaustraße, um ein bisschen zu plaudern und zu feiern.

Ja, ich weiß, Montag ist ein doofer Tag zum Weggehen. Aber es lockt an diesem Tag auch, mich im Königskostüm zu sehen, das ich an seit dem Aufzwingen der Verleihung der Königswürde immer am Geblogstag trage.

Eingeladen sind natürlich vor allem Blogger aus und um Würzburg, egal wie groß oder klein das Blog ist. Aber auch Bloglesern dürfen natürlich gerne kommen.

Wer mag, darf in den Kommentaren sein Kommen oder Fernbleiben ankündigen. Auch bei Facebook, wer unbedingt mag.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Headerbild: Rööö

Spendenübergabe mit Artischocken

Am Samstag waren Rööö und ich in offizieller Würzblog-Mission unterwegs. Wir haben das Geld an den Verein “Hand in Hand gegen Tai-Sachs und Sandhoff” übergeben, das wir beim 10. Geblogstag gesammelt haben. Ganze 240 Euro sind dabei zusammengekommen, einen Dank nochmal an alle edlen Spender.

Spendenübergabe von Würzblog an Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff:<br/> Birgit Hardt und Folker Quack (oben), Rööö, Dario und Ralf (unten)
Spendenübergabe von Würzblog an Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff:
Birgit Hardt und Folker Quack (oben), Rööö, Mini-Glücksfee Dario und Ralf (unten)
Außen hart und innen hart - Artischocken, wie man sie nicht grillen sollte.
Außen hart und innen hart – Artischocken, wie man sie nicht grillen sollte.

Die Übergabe haben wir mit vegatarischen und fleischigen Grillen und Wein, Bier und Spezi gefeiert. Lecker war es! 😀 Nur das mit dem Grillen von Artischocken müssen wir noch etwas üben … 😉

Und der Hinweis an die Spender: Das versprochene Video mit Grüßen vom König oder der Glücksfee gibt es bald — der Juli lief arbeitstechnisch leider ganz anders als geplant.

Wer noch an den Verein spenden will, der kann das gerne noch machen! 🙂

Anhang 2b Anhang 2c

 

Dankbarer Zehn-Jahres-Kater

Geschenk #1 von Leser Daniwürg aus Berlin: Einen Kopfhörer von meinem Thomann-Wunschzettel
Geschenk #1 von Leser Daniwürg aus Berlin: Einen Kopfhörer von meinem Thomann-Wunschzettel. Danke! 🙂

Auch wenn ich mich heute fühle, als hätte ich zehn Jahre durchgefeiert — es war ein toller Abend gestern. Mit etwa 30 Leuten habe ich mal ordentlich auf den 10. Geblogstag des Würzblog angestoßen.

Was mich besonders gefreut hat — es kamen doch etliche der ganz, ganz alten Würzburger Bloggerriege vorbei. Frau Schaaf reiste aus dem Norden an, Frau Engel — nie gebloggt, aber immer dabei — aus dem Osten, Phil schaute vorbei, Rööö als Naturkonstante sowieso  und — als absolute Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte — tauchte spät am Abend Daylight nebst Frau Doktor weit aus dem Süden auf.

Artischocken und eine Einladung zum Artischocken-Grillen von Folker und Birgit -- und ein "Hand in Hand"-Anstecker.
Artischocken und eine Einladung zum Artischocken-Grillen von Folker und Birgit — und ein “Hand in Hand”-Anstecker. Perfekt! 🙂

Mit an der Tafel der Blogger: Moggadodde, Simone, NoémiIcey, Lisa, JuliaRobert, Katrin und — zum ersten aber hoffentlich nicht zum letzen Mal beim Bloggertreffen — Dasaweb. Dabei waren natürlich auch Birgit und Folker, die für den Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff” bloggen, an den auch die Spenden der Videoaktion gehen. 170 Euro sind schon mal in der königlichen Schatzkiste zusammengekommen — ein paar Spenden werden sicher noch überwiesen, die Aktion läuft noch. Danke an alle, die mitgespendet haben — ihr könnt euch Anfang nächsten Monats auf ein lustiges persönliches König/Glücksfee-Video freuen! 🙂

Vom Bloggerstammtisch: Motorente und alles für den Kampf Gut gegen Böse! :)
Vom Bloggerstammtisch: Motorente und alles für den Kampf Gut gegen Böse! Ganz wichtig: Fischli! 🙂

Ein paar Bilder von dem Abend werden wohl noch von Rööö bald kommen — dem ich leider gestern gar nicht öffentlich meinen Dank für seine Hilfe beim Würzblog ausgesprochen habe. Und ein heftiger Dank von an Robert vom Gehrings, der tapfer bis gaaaaanz spät in der Nacht für unseren Nachschub an Flüssigkeit gesorgt hat.

Dann gab es noch Glückwünsche von Bloggern, die nicht kommen konnten:

Bei Twitter gibt es unter dem Hashtag #Würzblog10 auch noch einiges nachzulesen. 🙂

Und ich sage schreibe jetzt an alle nur noch schlicht: Danke! 🙂

(Headerbild: @onkel_heiko)

[Update Rööö:]

Fotos gibt es bei Flickr:

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Zehn Jahre Würzblog

So schnell vergehen zehn Jahre!

Nein, im Ernst, es kommt mir wie eine mittlere Ewigkeit vor, dass ich den ersten Artikel im Würzblog geschrieben habe. Damals konnte ich nicht im Geringsten absehen, was daraus entstehen wird — und wie sich dadurch mein Leben ändern wird.

Ich will gar nicht groß beschreiben, was seit Beginn hier im Blog alles passiert ist — es gibt über 2300 Gelegenheiten, das im Würzblog nachzulesen.

Für mich ist in dieser Zeit viel passiert. Ich durfte unglaublich viele Leute in Würzburg — und ganz woanders — kennenlernen. Manche davon grüßt man nach wie vor auf der Straße, manche sind gute Bekannte geworden und einige sogar sehr gute Freunde.

Es ist ein wenig müßig zu spekulieren, was passiert wäre, wenn ich nicht mit dem Würzblog angefangen hätte. Ziemlich sicher wären Schwesterprojekte wie die Würzmischung, das Radio Würzblog oder das WürzburgWiki nie entstanden. Würde es einen Bloggerstammtisch und die Bloggertreffen in Würzburg geben? Ich weiß es nicht. Aber ich bin froh und dankbar, dass alles so gekommen ist, wie es kam.

Natürlich kann man sich lustige Kausalketten herbeispinnen: Ohne das Würzblog hätte vielleicht niemand ein erstes Bloggertreffen in Würzburg veranstaltet. Dann wäre vielleicht auch nie der Bloggerstammtisch daraus einstanden. Dann hätten sich Tandzi und Nils vielleicht nie kennengelernt und Würzburg hätte eine neue Einwohnerin in Form des Krümels weniger. Darf man gar nicht drüber nachdenken! 😉

Selbst beruflich hat sich durch das Bloggen viel bei mir geändert. Ich merkte über die Zeit, wie mir die Schreiberei Spaß macht und wie überraschend groß die Rückmeldungen auf meine Artikel sind — besonders in der Zeit “vor Facebook”. Darum habe ich mich vor gut vier Jahren entschlossen, den Webdesigner-Job an den Nagel zu hängen und Journalist zu werden. Vier Jahre habe ich in der Online-Redaktion der Main-Post gearbeitet und seit diesem Jahr — im hohen Alter — mache ich ein Volontariat, aktuell in der Lokalredaktion in Kitzingen.

Aber das Blogger habe ich auch in der Zeit bei der Main-Post nicht aufgegeben — nur wurden die Umstände schwieriger. Die Zeit dafür ist einfach weniger geworden und nach acht oder mehr Stunden Schreiben oder redaktioneller Arbeit hatte ich abends manchmal keine Lust oder Kraft mehr, für das Würzblog auch noch zu schreiben. Es gab Zeiten, da war ich einfach müde und frustriert, dass ich die Erwartungen an das Blog nicht erfüllen konnte, ich musste mir oft genug selbst klar machen, dass es mir Spaß machen muss — sonst hat das in der Form keine Sinn.

Im Grunde hätte ich nach ein oder zwei Jahren aus dem Würzblog einen Vollzeitjob machen können, das hat sich bis heute kaum geändert. Ich bekommen unheimlich viele Anfragen per Mail oder über die sozialen Medien, dass ich über dieses Thema schreiben oder jede Veranstaltung ankündigen soll. An Arbeit würde es nicht mangeln, aber ich wüsste nicht, wie ich davon leben sollte — zumal Selbstvermarktung nicht gerade meine große Stärke ist! 😉

Das Bloggen halte ich nach wie vor für die Königsdisziplin unter den sozialen Medien. Bloggen ist oft etwas sehr individuelles. Es ist nicht so sehr so ein Einheitsbreit wie bei Facebook und nicht so größenbeschränkt wie bei Twitter — ein Blog kann ein deutliche kreativerer Raum sein als jedes andere Medium. Man hat Freiräume, man kann ausprobieren und neugierig sein — und das sind Dinge, die mir einfach wichtig sind und dich ich mir für das Leben in Würzburg immer gewünscht habe.
Und vor allem ist ein Blog etwas eigenes, oder zumindest kann es das relativ leicht sein. Mein Blog ist auf einem vom mit angemieteten Server. Wenn der Provider dicht macht, ziehe ich mit den Daten einfach um. Bei Facebook & Co wäre einfach alles weg.

Es gibt noch tausend andere Gründe, die für mich für das Bloggen sprechen, aber einer ist der Hauptgrund: Das Würzblog ist ein Teil vor mir geworden (auch wenn ich es ja nicht ganz alleine mache — Rööö ist da auch noch ein wenig im Boot! Danke für deine Unterstützung über all die Jahre! 🙂 ), und auch wenn es mich hin und wieder genervt hat, mit “Hallo Würzblog” begrüßt zu werden — ich heiße Ralf –, so kann ich es verstehen.

Gefreut hat es mich schon, die vielen Blogs, die es alleine in Würzburg gibt, zu verfolgen. Etliche davon gibt es nicht mehr, aber es entstehen immer noch neue — die Blogs sind nicht tot zu kriegen! 🙂

So hoffe ich, dass es das Würzblog in weiteren zehn Jahren immer noch geben wird. Und ich danke euch wirklich von Herzen, dass ihr es lest und hier auch mit diskutiert — oder zumindest euren Senf abgebt! 🙂 MIT EUCH macht das Bloggen deutlich mehr Spaß! 😀

Heute Abend wird im Gehrings in der Neubaustraße ab 18 Uhr bis spät nachts auf den 10. Geblogstag angestoßen — jeder zahlt selbst, ich bin ein armer Volontär! 😉 –, alle Blogger und Würzblog-Leser sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und mitzufeiern! Einen kleinen Film gibt es auch zu sehen (wenn technisch alles hinhaut) und dazu eine Spendenaktion für den Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff”, dessen Mitglied ich auch bin.

#Würzblog10 – Zarte Ankündigungen

In etwa fünf Woche ist der 6. Juni 2015 — und dann wird das Würzblog zehn Jahre alt.

Nur ein paar kleine Hinweise deswegen:

Ja, es wird gefeiert! Der 6.6. ist ein Samstag, da kann ich gar nicht anders als feiern. Der Ort ist schon klar — das Gehrings in der Neubaustraße –, die Uhrzeit noch nicht ganz — wohl ab so 18 Uhr -, nur was genau passieren wird, ist noch nicht klar. Das Minimalprogramm sieht einen lustigen Abend vor! 🙂 Genaueres gebe ich aber noch bekannt, wer kommen will — ganz besonders über viele Würzburger Blogger und Blogleser würde ich mich sehr freuen –, kann sich den Abend schon mal vormerken.

Ich habe mal in der Bilder- und Videokiste der letzten zehn Jahre gewühlt. In den nächsten Wochen werde ich in unregelmäßiger Folge Fotos und ein paar Videos hier im Würzblog, auf Twitter, Facebook, Google+ und anderen sozialen Netzwerken posten. Mal aus Nostalgie, weil ich witzig oder interessant ist … oder auch einfach so. Einfach ein paar Erinnerungen an die lange und für mich prägende Zeit 🙂

Weil schon Fragen nach Geschenken aufkamen: Am 6.6. wird es wie in den letzten Jahren auch wieder eine Spendenaktion für einen guten Zweck geben, da könnt ihr euer Geld lassen. Wer aber unbedingt mir selbst bzw. dem Würzblog was schenken will, der darf sich an der Thoman-Wishlist austoben — als Podcaster kann man da immer was brauchen. 😉 Muss aber nicht sein.

Wer noch Ideen hat, was man an dem Tag und/oder Abend machen kann — immer her damit! 🙂

Eschbär ist tot, es lebe Der Rö

Der Eschbär war eines der ersten Blogs aus Würzburg, das ich kennengelernt haben. Lang ist es her. Es muss auf jeden Fall mehr als zehn Jahre her sein, denn heute feiert der Eschbär seinen 10. Geburtstag. Und stirbt dem Namen nach, denn zur Feier des Tages benennt Rööö, der Vater des Blogs, den Eschbären in Der Rööö um — nur echt mit drei Ö. Obwohl der Domainname nur eines hat. 😉

Glückwunsch, lieber Rööö, zum runden Geblogstag, das muss man auch erst mal schaffen. Und vielleicht sorgt ja der neue Name und das neue Design für mehr neue Blogbeiträge! 😉