Kein Tennis, aber Musik, Ambiente und ein Glas Wein

So ein Fest im Park des Juliusspitals in Würzburg hat schon was. Musik, Kunst und die Notwendigkeit eines nicht zu kleine Geldbeutels.

Es blieb mancher Wettervorhersage zum Trotz am Sonntag die meiste Zeit doch recht schön in Würzburg. So konnte ich den frühen Nachmittag beim Juliusspital Open verbringen. Das ist kein Tennis-Turnier, wie man vermuten könnte, sondern ein Fest im Park des Juliusspitals — ein Ort, wo es mich sonst selten hin verschlägt.

Ein Knochen?

Im vergangenen Jahr war ich zum erste Mal bei der Veranstaltung, und fand es eigentlich recht nett, das Ambiente ist schon besonders. Tagsüber findet man dort eher älteres Publikum — noch älter als ich 😉 –, abends verjüngt sich das Ganze.

Ich bin ein wenig im Park herumgeschlendert und habe mir die Kunstobjekte angeschaut, habe mit angesehen. was die paar Kunsthandwerker angeboten haben und habe vor allem der Black Velvet Band gelauscht, die ich schon lange nicht mehr gehört habe.

Womit ich etwas Schwierigkeiten habe, sind die Preise. Der Schoppen Wein 5,50 Euro, eine Mettstange 3,50 Euro … da kann man ganz schön Geld lassen. So habe ich mir mit meiner zauberhaften Begleitung einen Schoppen Silvaner und ein Wasser geteilt — Weinschorle wurde nicht ausgeschenkt — und das war es dann. Ich habe kaum Familien mit Kindern da gesehen — vielleicht könnte es daran liegen, denn dann sind die Haare schnell vom Kopf gefressen.

Nicht dass das Bürgerspital keinen guten Wein ausschenken würde, im Gegenteil. Aber 5,50 Euro fühlt sich für mich irgendwie zu teuer an.

Aber ich war ja nicht da, um mich zu betrinken. Einen schönen Nachmittag konnte ich auch so dort verbringen.

WürzburgWiki: Zehn Jahre freies Wissen für Würzburg – Zeit für ein Dankeschön

Seit zehn Jahren gibt es nun das WürzburgWiki. Über eine Millionen Besucher hat es im Jahr, es ist ein gern genutzter Quell für Informationen rund um Würzburg. Aber dafür hat es kaum Geld, den nicht mal teuren Server zu zahlen.

Ja, ganz unbescheiden darf ich sagen, dass ich es gezeugt, ausgetragen und vor zehn Jahren, am 2. Januar 2009 zur Welt gebracht habe, das WürzburgWiki. Etwas bescheidener darf ich hinzufügen, dass ich diesem Stadtwiki in den ersten Jahren viel beigebracht und es erzogen habe. Das allerdings schon nicht mehr alleine, sondern mit viel, viel Unterstützung. Ganz bescheiden war allerdings mein Beitrag zu dem, was daraus heute geworden ist — etwas Großes!

Drittgrößte Regiowiki Deutschlands

Über 21.000 Artikel über alles Mögliche in der Stadt und im Landkreis Würzburg kamen in den zehn Jahren zusammen. Dazu nochmal gut 19.000 Bilder, auch viele historische Fotos. Und dahinter stecken unzählige Stunden an Recherche, vorwiegend von dem Kernteam des WürzburgWikis. Aber auch vielen andere Leuten haben mit kleinen Mosaiksteinen ihren Beitrag zum Gesamtbild des freien Wissens über Würzburg und Umgebung geleistet. Aktuell ist das WürzburgWiki das drittgrößte Stadt- bzw. Regionalwiki in Deutschland und das fünftgrößte im deutschsprachigen Raum (also mit Österreich und Schweiz). Das größte — und älteste — Stadtwiki gibt es in Karlsruhe, das zweite fällt mir gerade nicht ein! 😉 (Julia? Daniel? Hilfe! 😁)

Über eine Millionen Besucher im Jahr

Genutzt wird das Stadtwiki für Würzburg ordentlich. Mehr als 1,1 Millionen Besucher hatte das WürzburgWiki im Jahr 2018, das sind gut 3000 Besucher pro Tag.

Ich weiß nicht ob es anmaßend ist, aber auch wenn ich nicht mehr sehr am WürzburgWiki mitarbeite, bin ich doch wahnsinnig stolz und begeistert davon, was daraus geworden ist. Dafür danke ich in erster Linie Julia, Daniel, Wolfgang, Roland und Jan, das Fünfkammer-Herz des Stadtwikis. Aber auch jedem, der auch nur ein wenig am Wiki mitgearbeitet hat.

Finanzielle Unterstützung nötig

Aufgabe eines Stadtwikis ist es, das Wissen einer Stadt möglichst objektiv zu sammeln und bereitzustellen. Und das schafft das WürzburgWiki sehr gut. Die Nutzung ist kostenlos. Doch der Betrieb des Wikis kostet Geld. Vor allem die Technik. Zwar bekommt der WürzburgWiki-Verein Dank der Unterstützung von Rockenstein den Server recht günstig zur Verfügung gestellt. Aber etwas Geld kostet es doch, und manche Anpassungen der WürzburgWiki-Software werden extern durchgeführt. Im Grunde auch sehr günstig, aber auch das kostet wieder Geld. 600 bis 800 Euro bräuchte der Verein im Jahr für den Betrieb.

Leider ist die Spendenbereitschaft für das WürzburgWiki bisher recht überschaubar. Trauriger Zustand für eine Seite, die uneigennützig eine riesige Menge an Informationen zur Verfügung stellt. Informationen, die es teilweise nirgendswo anders gibt und die fleißig genutzt werden.

Darum geht mal in euch. Wie sehr habt ihr das WürzburgWiki in den vergangenen Jahren genutzt? Und was ist euch das wert? Und diese Summe überweist ihr am besten auf das Konto des WürzburgWiki-Vereins. Wer will, kann sogar eine Spendenquittung bekommen. Und wenn es unbedingt sein muss, kann man auch Partnerlinks über Amazon nutzen — sympatischer wäre es uns allen aber, wenn man lokal einkauft und das Geld lieber direkt überweist.

Hey, Stadt und Landkreis

Und liebe Stadt Würzburg und lieber Landkreis: Ich wäre enttäuscht, wenn nicht im Jubiläumsjahr nicht von euch — ohne vorherigen Bettelgang des Vereinsvorstands — eine großzügige Spende an den gemeinnützigen Verein geht. Muss gar nicht heimlich sein, ich bin sicher, da finden sich irgendwelche Geldtöpfe bei euch. Denn das Wiki leistet eine Arbeit für die Region, die kaum zu bezahlen wäre, müsste sie von offizieller Seite geleistet werden (davon abgesehen, dass diese Aufgabe an einer nicht-kommunaler Stelle besser und neutraler aufgehoben ist).

WürzburgWiki bei der WueWW

In diesem Jubiläumsjahr wird sicher noch die eine oder andere Aktion kommen, bei der man für das WürzburgWiki spenden kann. So wird das WürzburgWiki auch an der Würzburg Web Week in der ersten Aprilwoche eine Veranstaltung anbieten — bald mehr dazu. Aber lasst euch davon nicht abhalten, von euch aus finanziell aktiv zu werden. 😀

Gastgeber für die Stadtwiki-Tage 2020

Und schon mal zum Vormerken: Im kommenden Jahr wird der WürzburgWiki-Verein Gastgeber für die Stadtwiki-Tage 2020 sein. Dafür kann der Verein gesondert noch Unterstützung gebrauchen.

Also: Nach zehn Jahren WürzburgWiki ist es vielleicht an der Zeit, dem Wiki für alle Würzburger auch mal etwas zurückzugeben, in welcher Form auch immer. Ich als Mutter und Vater würde mich freuen. 🙂

P.S. Einen Podcast wird es bald auch noch dazu geben. Bestimmt auch mit lustigen Anekdoten aus den ersten Jahren. Ich wüsste noch ein paar! 😉

P.P.S. Am Geburtstag lief auch ein kleiner Beitrag in der BR-Frankenschau (in der Mediathek ab Minute 17:30).

Ein Job als radelnder MSP-Blogger

Als Blogger Geld verdienen, was für die Gesundheit tun und Land und Leute kennenlernen — das wäre mal ein Ding. Und dazu gibt es jetzt eine Gelegenheit.

Als Blogger Geld verdienen, was für die Gesundheit tun und Land und Leute kennenlernen — das wäre mal ein Ding. Und dazu gibt es jetzt eine Gelegenheit.

Das Regionalmanagement Main-Spessart sucht einen Blogger — oder eine Bloggerin –, der die Grenzen des Landkreises Main-Spessart mit dem Rad abfährt. In zehn Tagen im Juli oder August sollen die 265 Kilometer abgefahren waren, dabei viel Orte besucht und darüber gebloggt werden — auf einem Blog des Landkreises Main-Spessart.

Der Blick für das Feine gefragt, für die kleinen Besonderheiten der Orte und der Landschaft, für die Geschichten von den Menschen, die man trifft.

Die Original-Ausschreibung für den Fahrradblogger-Job des Landkreises Main-Spessart. (PDF, 326kB)
Original-Ausschreibung für den Fahrradblogger-Job des Landkreises Main-Spessart. (PDF, 326kB)

Für den Blog-Job gibt es auch Geld. 4250 Euro lässt der Landkreis Main-Spessart springen, dazu noch Fahrtkosten. Das grobe Programm ist schon angesteckt, aber da ist wohl noch viel Raum für kreative Ideen und Variationen.

Der MSP-Border-Blogger kann, muss aber nicht unbedingt aus der Region sein. Vielleicht ist es sogar von Vorteil, wenn man den Landkreis Main-Spessart nicht wie seine eigene Westentasche kennt.

Eine Auftragsarbeit für einen Blogger, aber ich finde, eine sehr interessante, da kann man schon eine Menge draus machen.

Bis zum 9. Mai 2017 muss man sich beworben haben. Ich denke, das werde auch ich machen. 🙂

 

Der Text der Ausschreibung für den MSP-Border-Blogger:

Rundherum Main-Spessart

Blogger für „Landkreisumradelung“ gesucht!
Im wahrsten Sinne des Wortes gilt es, mit dem Fahrrad den Landkreis zu umrunden. Damit soll das Projekt den Blick auf die Außengrenzen des Landkreises lenken und die Orte, deren Geschichte(n), Einwohner, Besonderheiten und vielleicht so manche Kuriosität in den Fokus rücken.

Zur Umsetzung dieses Projektes suchen wir eine geeignete Person, die die Tour fährt und in Blogbeiträgen von ihren Erlebnissen, Begegnungen und Erkenntnissen vor Ort berichtet. Wer kann sich vorstellen, während eines Aktionszeitraums von ca. zwei Wochen im Juli/August mit dem Fahrrad die Strecke abzufahren, dabei einen Stopp in den Orten entlang des Wegs einzulegen und von dort zu berichten?

Die Fakten zur Umrundung:

Etappen: Geplant sind 10 Etappen, soweit möglich auf ausgewiesenen Radwegen, immer entlang der Landkreisgrenzen.

Strecke: Gesamtdistanz ca. 265 km, ca. 3.640 Höhenmeter; Tagesetappen zwischen 21 und 33 km bzw. zwischen 80 und 616 Höhenmetern im Anstieg

Orte: Auf der Strecke liegen 50 Orte und 14 Zwischenstationen wie Ausflugsgaststätten, Mühlen oder kleine Weiler. Jeder Ort sollte im Blog in irgendeiner Form Erwähnung finden.

Themen: Mögliche übergeordnete Themen in der Region sind z. B. die ehemaligen Glashütten im Spessart, historische Grenzregion, Mühlen, historische Straßen oder Wallfahrtsorte.

Übernachtung: Die Übernachtung wird organisiert, kann in Beherbergungsbetrieben oder aber bei Privat erfolgen.

Streckenverlauf, Orte und mögliche Anlaufstellen sind vorgeplant. Die Feinplanung (genauer Zeitplan, Aktionen/Termine auf der Strecke etc.) erfolgt in Absprache mit der/dem BloggerIn – hier sind wir offen für Vorschläge und Ideen.

Der Blog wird auf der Seite des Landkreises Main-Spessart integriert. Der Blogger erhält hierzu dann einen Zugang. Im Nachgang der Tour möchten wir ein Magazin mit den Blogbeiträgen, ergänzt durch ausführliche Berichte zu ausgewählten Themen, erstellen.

Unsere Anforderungen an die/den FahrradbloggerIn:

  • genügend Fitness, um die beschriebene Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen
  • Spaß am Schreiben und ein ansprechender, unterhaltsamer Schreibstil
  • fotografisches Talent
  • Freude am Entdecken und am Umgang mit (fremden) Menschen, Kommunikationstalent
  • Kreativität, Flexibilität, Spontanität, Selbständigkeit

Zeitlich einzuplanen sind Abstimmungstermine mit uns im Vorfeld, eigene Vorrecherche zu bestimmten Themen, Einarbeitung in die von uns gelieferten Streckenvorschläge, Themen, Ortstermine; eigentliche Blogger-Fahrt in 10 Tages-Etappen, Übergabe/Abschluss der Blogger-Tätigkeit.

Als Vergütung können wir 4.250 € (brutto mit Werkvertrag) zzgl. Reisekosten anbieten.
Unterkunft wird gestellt, die Kosten für Verpflegung sind selbst zu tragen. Für die im Rahmen des Projekts entstandenen Bilder und Texte sind die Nutzungsrechte dem Auftraggeber zu übertragen.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit folgenden Inhalten:

  • kurze Darlegung Ihrer Motivation und Ihrer Erfahrung
  • Schreibprobe bzw. vorhandener Blog
  • Vorschläge für mögliche weitere Einbindung/Bewerbung des Blogs (Twitter…)
  • Angabe des Zeitraums, in dem Ihnen die Blogger-Tätigkeit möglich ist
  • Umfang der Leistung: Anzahl/Umfang der Blogbeiträge, kalkulierte Arbeitstage

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 9. Mai 2017!

Kontakt:
Regionalmanagement Main-Spessart
Marktplatz 8, 97753 Karlstadt
Tel. 09353 793-1755, Regionalmanagement@Lramsp.de

Prost Neukraut, Würzburg!

Den Jahreswechsel habe ich gemütlich im Gehrings und im DOC gefeiert und war so gegen 2 Uhr im Bett. Jetzt wird das neue Jahr nach guter unterfränkischer Tradition — so habe ich es von meinen Eltern gelernt — mit Sauerkraut kulinarisch begrüßt. Sauerkraut, damit das Geld in dem Jahr nicht ausgeht, ist doch klar! 🙂

Ich esse mal eine doppelte Portion!

Allen Lesern ein friedliches, gesundes und erfüllendes Jahr 2016! 😀

Sauerkraut und Knöchli
Sauerkraut und Knöchli

Mir Kraut vor gar nix

Es gab, seit ich nicht mehr gestillt wurde, wohl keinen Neujahrstag, an dem ich kein Sauerkraut gegessen habe. Damit das Geld nicht ausgeht. Und das Geld ging nie aus, es zumindest immer gereicht, um mir Kraut für den nächsten Neujahrtag kaufen zu können. Das Ganze funktioniert also wirklich! 😉
Rippchen mit Kraut

 

In diesem Jahr gab es Rippchen zum Kraut

Rippchen mit Kraut
Rippchen mit Kraut

 

Spielstättenprogrammpreis 2014 geht auch ans Cairo

Gestern Abend wurden in Hamburg 31 Clubs aus ganz Deutschland mit dem Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2014 ausgezeichnet. Darunter auch das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg

Gestern Abend wurden in Hamburg 31 Clubs aus ganz Deutschland mit dem Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2014 ausgezeichnet. Darunter auch das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg. Glückwunsch an das Cairo-Team!

Das Cairo war einer von elf Preisträgern der Kategorie 2 (Spielstätten mit durchschnittlich einem Konzert pro Woche), die sich nun über ein Preisgeld von  jeweils 15 000 Euro freuen dürfen. Zum Hauptpreis in der Kategorie hat es leider nicht gereicht, der ging an den Bunker Ulmenwall in — Ha! — Bielefeld.

Steffen Deeg vom Cairo wird in der Pressemappe der Initiative Musik so zitiert:

Wir freuen uns sehr, dass die Arbeit unserer überwiegend ehrenamtlich aktiven VeranstalterInnengruppen mit dem Preis gewürdigt wird. Wir werden einen Teil Preisgelds in die Erneuerung der Technik investieren, der größere Anteil soll den Programmgruppen zur Aufrechterhaltung ihres anspruchsvollen Live-Musik-Programms zur Verfügung gestellt werden.

Der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz  wird von der Initiative Musik in Zusammenarbeit mit der Bundeskonferenz Jazz, der LiveMusikKommission und dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. vergeben. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob man für den Preis in einer der Organisationen Mitglied sein muss.

Glückwunsch und an dieser Stelle auch mal einen Dank an das Cairo-Team, die mir als Besucher in den letzten Jahren viele tolle Konzerte ermöglicht haben — und wie ein Blick in das aktuelle Programm zeigt, auch in Zukunft ermöglichen werden. Aber das ist eine ganz eigene Geschichte … 🙂

Shaky Foundation im Cairo … und das liebe Geld

Die Shaky Foundation spielt heute, 24. März 2014, um 20 Uhr im Cairo als Support für Be Forest. Wer die Würzburger Indiepop-Youngsters noch nicht kennt, sollte vielleicht mal in Ohr ins Konzert werfen. Denn die vier Jungs sind am Geld sammeln für ihr neues Album.

Die Shaky Foundation spielt heute, 24. März 2014, um 20 Uhr im Cairo als Support für Be Forest. Wer die Würzburger Indiepop-Youngsters noch nicht kennt, sollte vielleicht mal in Ohr ins Konzert werfen.

Denn die vier Jungs sind am Geld sammeln für ihr neues Album. Und weil das bei der letzten (und ersten) CD mit Crowdfunding über Startnext so gut geklappt hat, versuchen sie es diesmal wieder.

Ich habe mir durch meine Unterstützung einen Platz auf der Gästeliste der Releaseparty und ein mir persönlich überreichtes und handsigniertes Exemplar des neuen Albums erkauft. 🙂
Wer das CD-Projekt unterstützen will: http://www.startnext.de/shaky-foundation-cd

Um Stimmung zu machen, gibt es das recht aufwändig produzierte Crowdfunding-Video der Shaky Foundation.

Shaky Foundation: 'Spacediver' | Crowdfunding Kurzfilm

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Ins neue Jahr ohne Lorbeer

Der Pulverdampf zieht langsam aus dem Würzburger Kessel ab, das Jahr 2014 ist schon 15 Stunden alt.

Neubaukirche mit Feuerwerk
Neubaukirche mit Feuerwerk

Hinter mir liegt eine enspannte Nacht. Ein bisschen mit dem Bloggerstammtisch im Gehrings getrunken, gelacht und gefeiert. Dann im Mitternacht auf die Neubaustraße raus, angestoßen, umarmt, geküsst und dem Feuerwerk zugeschaut, das es über die Hausdächer der Innenstadt geschafft hat. Versucht einen Tinnitus durch die Böllerorgie um die Ecke in der Peterstraße zu vermeiden, wo versucht wurde, die Schlacht von Stalingrad akustisch nachzustellen. Danach wieder rein ins Gehrings und noch ein wenig getrunken, gelacht und gefeiert. Und dann mit der Straßenbahn heim — Danke an die WVV für den Silvester-Service — und ins Bett gefallen. Ich war einfach müde, aber auch zufrieden.

Rippchen mit Kraut
Rippchen mit Kraut

Und an Neujahr kommt mal meine traditionsbewusste Seite zum Vorschein.  Auch wenn der wissenschaftliche Beweis noch aussteht — wenn man an Neujahr Sauerkraut isst, geht einem im restlichen Jahr das Geld nicht aus. Leider waren mir schon am ersten Tag im Jahr die Lorbeerblätter ausgegangen, aber ich hoffe, dass das Ganze auch ohne diese Zauberzutat funktioniert.
Zum Kraut gab es — auch wenn ich damit gleich am ersten Tag im Jahr meine Absicht unterlaufe, meinen Fleischkonsum weiter zu reduzieren — ein paar leckere Schweinerippchen.

Darum wünsche ich euch  jetzt mit vollem Bauch ein gutes, neues Jahr! 😀