Der Schoppen fetzt zum 6. Mal

Mein leiser Vorschlag, für den Erscheinungstermin des neuen Schoppenfetzer-Krimis auch eine Nachtveranstaltung durchzuziehen, ist ungehört verhallt. Darum darf ich heute wieder am helligten Tag mit den Frankenwein in die Birne knallen. Nun gut.

Wer die Schoppenfetzer-Reihe von Günter Huth nicht kennt, der sollte sich mal einen leisten. Ich lese sie ganz gerne. Sie sind bestimmt keine hohe, tiefsinnige Literatur und es gibt gewiss selbst im Genre Krimi Spannenderes zu lesen. Aber für Würzburger sind die Romane gespickt mit Anspielungen, Schauplätzen und Charakteren, die recht unterhaltsam und amüsant sind.

Heute wird von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr der Roman von Herrn Huth in der Buchhandlung Thalia vorgestellt und -gelesen, den Schoppen zum Fetzen gibt es vom Staatlichen Hofkeller.

Herri-Bodder-Baadies

Ab Mitternacht gibt es den 7. Band und vorerst letzten Teil der Harry-Potter-Reihe auch auf Deutsch zu kaufen. Und wie beim Verkaufsstart der letzten Bände bieten die Buchhandlungen vielen Kindern die Möglichkeit, mal so richtig lang aufzubleiben, was sie sonst nur an Silvester dürfen. Natürlich lassen sich auch die Würzburger Buchläden das Geschäft nicht entgehen. Im neuen Tempel des Buchkonsums, Hugendubel, startet als Erster mit der HP-Party um 22.00 Uhr. Um 23.00 Uhr schließen sich Thalia und dreizehneinhalb dem Umsatzreigen an. Selbst die ehrwürdige akademische Buchhandlung Knodt will den Hogwarts-Express nicht abfahren lassen, ohne am Samstag um 7.00 Uhr nicht zwei Stunden früher als üblich aufzuspringen.

Ich finde, man sollte den neuen Schoppenfetzer auch in einer Mitternachtsaktion verkaufen. Denn am helllichten Tag Wein trinken mag ich nicht unbedingt … 😉

Vielleicht sollte ich als Gegenbewegung morgen früh um die Ecke ins erLesen gehen. Dort könnte ich in einer — wie es aussieht — Harry-Potter-Trubel-freien Zone meinen lange versprochenen Cappuccino trinken. Ob ich dort allerdings den Harry Potter lesen darf, den ich von meinem gewonnenen Amazon-Gutschein gekauft habe? 😉

Schoppenfetzen für die Pfarrbücherei

Heute Abend liest Günter Huth aus seinem aktuellem Würzburg-Krimi “Der Schoppenfetzer und das Riesling Attentat“. Die Lesung ist zugunsten der Pfarrbücherei der Pfarrei Unsere Liebe Frau (ULF) im Frauenland, wo die Lesung auch stattfindet. Der Eintritt kostet 10€ (Benefiz!) im Vorverkauf, an der Abendkasse 12€. Für das leibliche Wohl ist angeblich gesorgt (es gibt also Wein! ;-)), um 19 Uhr geht es los.
Karten gibt es im Pfarrbüro in der Frauenlandstraße 3 oder eben an der Abendkasse.

Günter Huth liest

Freitag ist Krimitag. Nein, gemeint ist nicht der Tatort im Fernsehen! Am Freitag, 18. November 2005, liest Günter Huth aus seinem neuen Würzburg-Krimi “Der Schoppenfetzer und das Riesling-Attentat“. Der Tatort dieser Veranstaltung ist die Thalia-Buchhandlung in der Domstraße, Tatzeit ist 20 Uhr. Der Staatliche Hofkeller wird zur Lesung Riesling ausschenken und danch geht es direkt in den Staatlichen Hofkeller Würzburg. Was dort dann genau passiert weiß ich nicht, es soll aber eine Überraschung geben. Und Günter Huth. Und Wein. 🙂

Der Eintritt für die Lesung kostet 8 €, ermäßigt 6 €.

Günter Huth und die Rotwein-Signierstunde

Günter HuthEr sieht ein bisschen aus wie der ältere Steven Spielberg, der Mann, der am Stehpult in der Thalia-Buchhandlung in der Domstraße steht.
Günter Huth dreht aber keine Filme, er schreibt Bücher. In letzter Zeit hat er sich dem Genre Krimi verschrieben, deren Handlung in seiner Geburts- und Heimatstadt Würzburg spielen. Diese Regionalkrimis, wie sie auch sein Kollege Roman Rausch schreibt, erfreuen sich in Würzburg großer Beliebtheit.

So war es auch nicht verwunderlich, dass am gestrigen Freitag in die Buchhandlung Thalia ab 16 Uhr kein enormer, aber doch stetiger Strom an Fans und Neugierigen pilgerte. Der Autor wirkte gelassen und gut gelaunt, nie um einen Scherz oder einen Plausch verlegen.
Günter Huth stellte dort das neueste Werk aus der Schoppenfetzer-Reihe vor. “Der Schoppenfetzer und das Riesling-Attentat” ist wieder ein Krimi um den Kriminalkommissar in Ruhestand Erich Rottmann und seinem Hund Öchsle, in dem es um einen ermordeten Stadtrat und einen Bocksbeutel Jahrgang 1937 geht.

Über die Qualität solcher Regionalkrimis mögen sich die Literaturkritiker streiten, es macht aber einfach Spaß einen Krimi zu lesen, deren Schauplatz die eigene Stadt ist. Viele Plätze sind einem bekannt, viele Personen kommen einem zumindest bekannt vor (auch wenn sie völlig erfunden sind ;-))

Bei der Präsentation des Buches durfte der Wein nicht fehlen. Der Staatliche Hofkeller – der normalerweise nicht so mein Fall ist – schenkte einen roten Residenzschoppen aus, er überraschend gut war.

Am 18. November wird Günter Huth abends in der Thalia-Buchhandlung aus seinem neuen Buch lesen, danach geht es in den Hofkeller, dort soll auch der im Buch beschriebene Bocksbeutel gezeigt werden. Näheres zu diesem Abend wird aber erst noch bekannt gegeben.

[Fotos von der Präsentation bei Flickr]