• Kultur

    I love Benidorm, morgen ist Vernissage

    Morgen wird im im Treffpunkt Architektur eine Fotoausstellung eröffnet, die Bilder von Benidorm zeigt. Benidorm ist eine Stadt an der Costa Blanca in Spanien, die seit den 50ern von einem Fischerdorf zu einer Touristenhochburg ausgebaut wurde. Das Ziel haben sie erreicht, Benidorm ist die Stadt mit der weltweit größte Hochhausdichte — 345 Hochhäuser über 12 Stockwerke bei 71.000 Einwohner, das ist ein Hochhaus pro 205 Einwohner. Da ist Würzburg wohl auf dem anderen Ende der Skala und gibt sich alle Mühe dort zu bleiben. Der Frankfurter Fotograf Martin Gotsmann zeigt mit seinen Bildern die zwei Seiten Benidorms; die opulente, zum Meer ausgerichtete Vorderseite und die reduzierte Rückseite. Die paar Bilder,…

  • Frängisch,  Politik,  Wirtschaft

    Würzburg ist halt Würzburg und bleibt halt Würzburg – und sonst nix

    Vorgestern hat sich der Stadtrat der Stadt Würzburg — ganz vorne die CSU — dafür entschieden, der Metropolregion Nürnberg nicht mehr anzugehören. Würzburg war in diesem Zusammenschluss fränkischer Städte bisher passives Mitglied, was ja schon eine geniale Entscheidung war — Geld für etwas geben, bei dem man nicht mitmachen kann. Aber immerhin: Die Stadt spart doch glatt 7.000 € im Jahr, für das Geld kann man Flyer drucken mit denen man die Region Würzburg voranbringt. Ich glaube ja, das Würzburg ruhig selbstbewusst auftreten kann. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass man alle Brücken, Netzwerke und Kooperationen mit Nachbarregionen abbrechen muss.Dass dieses Netzwerk nun den Namen “Nürnberg” und nicht “Würzburg”…

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #18

    Im Würzblog-Bilderrätsel Nummer 18 wird es ein wenig kompliziert: Das “Dachcafé 16” im 16. Stock des Hochhauses im Bild ist in gut 50 Metern über den Dächern der höchste gastronomische Betrieb der Stadt. Die Aussicht gehört zu den schönsten, die Würzburg zu bieten hat. Gesucht ist die Adresse, unter der auch ein Senioren-Wohnstift des Bürgerspitals zu finden ist. Die Straße ist auf deutsch nach einer europäischen Stadt benannt. Wir suchen den Original-Namen der Stadt und davon den letzten Buchstaben. Er steht in der Lösung an 18. Stelle.

  • Zeuch

    Klettergarten Augustinerhochhaus, auch nachts geöffnet

    War es die Kletterabteilung des Verschönerungsvereins, die eine Besetzung plante? Oder Mitglieder des Stadtrats bei einer Vor-Ort-Besichtigung? Oder wollte nur jemand nachmessen? Sicher ist nur, das heute Nacht jemand auf auf dem Hochhaus in der Augustinerstraße war und nicht wirklich wieder herunter konnte. Oder wollte. Die Frage nach Wollen oder Können nahm ihnen dann die Polizei und Feuerwerh ab. Wer und warum — das kriegen wir auch noch raus. Danke an Martin für die Bilder, dem die ganze Aktion den Schlaf gekostet hat.

  • Zeuch

    Höhensimulation

    Für alle Plan- und Maßstablegastheniker — der oberste Gerüstaufbau simulierte die Höhe und die Breite des geplanten Hochhausneubaus in der Augustinerstraße. Wer es sich den Neubau immer noch nicht vorstellen kann, der kann ja bei der Stadt oder beim Verschönerungsverein mal nachfragen, ob man nicht ein 1:1-Modell aus Pappe bauen kann. Mehr Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln im Bilderalbum

  • Zeuch

    Graf Zahl und Herzog de Optique

    Lieber Verschönerungsverein! Wir müssen reden! Nein, nicht über gute oder schlechte Architektur, auch nicht über guten oder schlechten Städtebau. Nein, diesmal über Zahlen. In eurer “Stellungnahme zum geplanten Hochhaus in der Augustinerstrasse 9, Februar 2009” (Straße übrigens mit scharfem S, das nur nebenbei) beklagt ihr euch, dass der geplante Neubau des Hochhauses in der Augustinerstraße mit seiner Trauflinie die Trauflinie des Altbaus um 5,50 Meter überragt. Die Trauflinie bzw. Traufhöhe ist — grob gesprochen (genauer hier) — die Höhe der Außenmauern bis zum Beginn des Dachs, oft ungefähr da, wo die Dachrinne sitzt. Bei einem Flachdachbau wie der geplante Neubau ist die Traufhöhe also ungefähr die Höhe des Gebäudes. So…

  • Zeuch

    Man muss nur gucken

    In der Mainpost stand heute ein flammender Kommentar für den zu installierenden Baukunstbeirat und für mehr Transparenz bei Stadtbaufragen. Da war auch zu lesen: Jetzt wollen Oberbürgermeister und Stadtrat mehr Offenheit in der Baukultur wagen: Erstens sollen Basisinformationen wie Höhe und Breite eines geplanten Neubaus nicht top secret sein.   Ein hehres Ziel, dem ich im Prinzip völlig zustimme. Aber: Die Basisinformation des Neubaus in dem als Beispiel gebrachten Hochhauses in der Augustinerstraße standen auf den Entwurfsplänen. Und die wurden öffentlich ausgestellt. Zehn Tage lang.  Das ist nicht meine Vorstellung von “top secret”. Man muss sich halt auch für die Sachen interessieren — und nicht erst kurz vor der Entscheidung…