Hofgartenweinfest und Rokokobloggen

Heute beginnt das Weinfest im Hofgarten der Residenz, das bis zum Sonntag, 4. Juli 2010 geht. Nach dem Weindorf, das nicht so mein Ding ist, beginnt damit nun auch die Zeit der schönen Weinfeste bei den Weingütern selbst in Würzburg — besser gesagt: begann die Zeit, den in der letzten Woche war schon das Weinfest im Bürgerspital.

Beim Hofschoppen im Hofgarten gibt es in diesem Jahr eine kleine Neuerung. Die Weine sind wie üblich vom Staatlichen Hofkeller, bei dem es sich bewährt hat, die Weine in der Flasche satt die billigen offenen Schoppen zu kaufen. Aber das Essen wird in diesem Jahr von der Residenzgaststätte übernommen, genauer gesagt, von der Residenzgaststätte, dessen neue Pächter das Gebäude gerade noch umbauen. Das wird zwar einerseits eine schwierige Logistik nach sich ziehen, da ja keine Küche oder andere Räume zur Vorbereitung zur Verfügung stehen. Dafür könnte das kulinarische Niveau doch etwas ansteigen — und vielleicht sogar die Schlangen vor den Ständen kleiner werden, weil auch Verkäufer mit Essen durch die Menge ziehen sollen.

Aus meiner ganz eigenen Sicht ist der Hofschoppen und der Umbau der Gaststätten etwas Besonderes. Denn um den Umbau und die anderen Aktivitäten der Residenzgaststätten zu begleiten, wurde ein Blog ins Leben gerufen. Und da bin unter anderem auch ich — technisch und als Co-Autor — beteiligt. Nicht wie hier im Würzblog, für das Residenzgaststtätten-Blog wurde eine Kunstfigur zum Leben erweckt — im wahrsten Sinne des Wortes. Der Rokokoblogger Barthel Michaelis — man kann bei ihm unschwer Namensbestandteile der beiden neuen Betreiber der Residenzgaststätte, Michael Berghammer und Ralf Barthelmes wiedererkennen — geistert durch die Baustelle und das umliegende Würzburg und kommentiert das Ganze aus seiner barokokocken Sicht. Der Geselle twittert übrigens auch! 🙂 Witzige Sache, ich bin selbst gespannt, wie das so laufen wird. Zumindest ist es mein erster geschäftlicher Blogautorenauftrag. 🙂

Damit werde ich wohl sowohl privat als auch beruflich in der Woche öfters im Hofgarten sein — ich hoffe, ich kann die beiden Bereiche nach zwei Schoppen noch auseinanderhalten! 😉

Hofgarten und Schoppen = Hofschoppen

Das Europameisterschafts-Fieber ist vorbei, man kann sich wieder der normalen fränkischen Kultur widmen — den Weinfesten. Heute beginnt das Weinfest im Hofgarten der Residenz in Würzburg, dem Weinfest in einer der schönsten Umgebungen in der … ähhh … Umgebung.
Der Staatliche Hofkeller verlängert das Fest in diesem Jahr schon gleich mal bis zum Sonntag, jeden Tag wird dort von 15.00 Uhr bis 23.30 Uhr (nicht bis 23.00 Uhr, wie auf der Website des Hofkellers geschrieben) der Schoppen ausgeschenkt, den man am besten links liegen lässt und sich gleich die Bocksbeutel kauft, die sind nämlich meiner Meinung nach leckerer.

Ob’s hagelt oder schneit

Das in dieser Woche wegen dem schlechten Wetter entfallene Residenzweinfest aka Hofschoppen findet nächste Woche statt. Definitiv. Ob es stürmt, hagelt oder schneit. So hat es die nach wie vor nette Dame am Hofkeller-Telefon gesagt.

Also: Vom 2. – 6. Juli 2007 Weinfest im Hofgarten zu Würzburg. Regenjacke und Schlitten bei Bedarf mitbringen.

Petrus gegen Bacchus im Hofgarten – 1:0

Ob es den U&D-Veranstaltern ein Trost ist, dass das Residenzweinfest auch im Regen zu versinken droht? Ich glaube nicht. Aber der Wetterbericht sieht für Würzburg in den nächsten Tagen nicht sehr rosig aus.

Hartgesottene können das Weinfest im Hofgarten der Residenz natürlich immer von 15.00 Uhr bis 23.30 Uhr besuchen, Weicheier wie ich nutzen die eventuell vorhandenen Regenpausen.

Update: Und weil es gar nicht rosig aussieht, habe ich mal beim Staatlichen Hofkeller angefragt. Und siehe da: Das Weinfest in der Residenz ist für diese Woche abgesagt. “Wenn Petrus mitspielt, dann wird es nächste Woche stattfinden”, so die nette Dame am Telefon. Schau mer ma!.

Maßvoll trinken im Bürgerspital

Seit gestern lädt das Bürgerspital wieder zum alljährlichen Hofschoppen. Es ist wohl eines der ruhigsten Weinfeste in Würzburg, dafür aber auch eines mit den besten Weinen. Also eher für die Genießer- als für die Partyfraktion.

Bei der Eröffnung hat sich Frau Beckmann wohl etwas schwer mit einer Animation zum Trinken für einen guten Zweck. So steht in der Mainpost:

Beckmann erinnerte daran, dass man mit jedem getrunkenen Schoppen der [Bürgerspital-]Stiftung etwas Gutes tue, wenn auch anlässlich der Woche der Suchtprävention ein maßvoller Genuss angeraten werden müsse.

Tja, man kann es nicht jedem Recht machen. Da haben sie das Weinfest aber auch in eine blöde Woche für die Stiftungskasse gelegt … 😉

Vom Regen in die Traufe

Es füllt sichDer Tag begann mit Regen und endete mit Regen – und war trotzdem sehr schön. Der Regen am Tag und die Endspiele des Confederation Cups haben das Weinfest im Hofgarten der Residenz schon etwas ausgedünnt. Die Besucher kamen doch eher recht zögerlich. Doch nette Gesellschaft und ausgiebiger Rotlingkonsum (seeehr süffig, aber auch sehr kopfwehig – ich habe die Warnungen leider in den Wind geschlagen) haben aber für eine sehr gute Stimmung gesorgt, die nicht einmal durch den spätern Dauerregen getrübt werden konnte.
Es ist schon komisch – je mehr es auf solchen Festen regnet, desto lustiger ist die Atmosphäre – wer letztes Jahr an diesem legendären Abend beim Weinfest am Stein mit der Keller Mountain Blues Band dabei war, weiß was ich meine.

Weintrinken im Garten der Residenz

Wo früher die Fürstbischöfe wandelten, findet einmal im Jahr ein Westfest in besonders stilvoller Umgebung statt – das Weinfest im Hofgarten der Residenz – auch bekannt unter den Namen “Hofschoppen”, “Residenzweinfest” und “Hofgartenweinfest” -, veranstaltet vom Staatlichen Hofkeller.
Gestern war ich – leider ohne Kamera – dort. Um 20 Uhr war noch nicht viel los, scheinbar war es auch noch zu warm. Erst gegen 22 Uhr wurde es wirklich voll.

Man kann das Weinfest räumlich in drei Bereich einteilen: Das Bierbank-Areal, die Wiesen und der Brunnen. An den Bierbänken sitzt so ziemlich alles, jung und alt, tendenziell aber eher älter und gesetzter. Auf der Wiese sitzen mehr die aus der alternativen Ecke, Eltern mit Kindern und frisch verliebte Pärchen. Und am Brunnen? Natürlich die Schönen und Reichen, die gesehen-werden-Wollenden und die sehen-Wollenden, die tiefen Dekolletés und die solariumgegerbten Häute. Ok, ich stand da auch mal eine Zeit lang herum! 🙂

Was wäre ein Weinfest ohne Wein? Im Falle des Hofschoppens: Vielleicht ein besseres Weinfest! 😉
Der Wein hat einem nicht zu Tränen der Begeisterung hingerissen. Dem Silvaner fehlte die Fülle, beim Müller-Thurgau wurde wieder mal das Biolek’sche “Katzenpippi” bemüht – zumindest bei den normalen Ausschankweinen. Aber was soll’s, nach dem dritten Glas schmeckt es schon! 😉

Und sonst? Das Wetter war toll, die sporadisch auftretende Blasmusik hat genervt, diese Damenhandtaschen im harten, langen Querformat sollten im Gedränge verboten werden, genauso wie diese Fitzel-Futzel-Kühne-Senfpäckchen.

Heute Abend geht es wieder hin – diemal mit Kamera!