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Hope: Raw

Vor  fast einem Jahren nannten die vier Musiker ihre Formation noch “Mamsell Zazou” und waren in Würzburg daheim. Mittlerweile nennen sie sich “Hope und leben in Berlin — und es gibt Hoffnung, dass sie Würzburg nicht vergessen haben.

Nach “Nude” melden sich die Vier mit einem neuen Ein-Wort-als-Titel-Song wieder: “Raw” gibt es zu hören und zu sehen. Phillip, Fabian und Martin schaffen mit ihren Instrumenten eine paradoxe dichte Weite, die Christine mit ihrer Stimme ausfüllt. Ein starkes Lied, im Video mit Licht und Schatten, Schnitten und Anschnitten und der Abwesenheit jeglicher Farbe beeindruckend von Riccardo Bernardi umgesetzt.

Würzburg werden Nude in diesem Jahr mindestens zweimal musikalisch besuchen: Am 22. Mai 2015 im Café zum schönen René (das wird eng) und am 19. Juni  auf dem Umsonst & Draussen (Drinnen-Bühne, könnte auch eng werden).

Update, 23.5.2015: Den Song “Raw” gibt es jetzt auch auf iTunes.

Climax des Psychonauten

Heute Abend ist es endlich so weit — die Shaky Foundation gibt heute Abend im Cairo die Release-Show zu ihrem neuen Album “Psychonaut”. Das Album wurde über ein Croudfunding finanziert, und als einer der Geldgeber werde ich mir die Show natürlich anhören.  Das vorab veröffentlichte Lied “Lions” macht Hoffung auf einen guten Abend! 😉

Die neue CD wird es natürlich auch zu kaufen geben.

Was dem Konzertabend noch die Krone aufsetzt ist, das die wundervolle Lilly — Singer/Songwriterin und Preisträgerin für junge Kultur in Würzburg —  kurzfristig als Support auftreten wird. 🙂

Das Konzert beginnt am Freitag, 11. Juli 2014, um 21 Uhr im Cairo, Eintritt 5 Euro (Facebook-Event).

(Headerbild: Shaky Foundation)

Psycho-Shaky-Lions

Ende März habe ich satte 30 Euro in das neue Album der “Shaky Foundation” investiert. Nun habe ich das völlig ins Blaue gemacht, was letztlich dabei rauskommen wird, wusste ich ja nicht. Wirklich wissen tu ich das auch immer noch nicht, aber heute haben die Würzburger Jungs die erste Single des neuen Albums “Psychonaut” veröffentlicht. So bekam ich einen Vorgeschmack — und ein gutes Gefühl! 🙂

“Lions” heißt das sphärisch-ruhige Stück Indie-Pop-Stück, das es bei Bandcamp seit heute zu kaufen gibt — den Preis darf man selbst bestimmen (Pst, ich habe drei Euro gegeben, ich konnte es einfach nicht abwarten). Natürlich läuft der Song auch seit heute im Radio Würzblog.

Im Juli soll das Album in Gänze erscheinen, meinen Gästelistenplatz für die Release-Party habe ich ja Kraft meines Crowdfundings schon sicher — und jetzt freue ich mich noch mehr auf diesen Abend! 🙂

Ein Musikvideo gibt es auch dazu, einen psychedelischen Diaabend …


(Headerbild: Cover Lions, Shaky Foundation)

Screenshot: Startnext-Video der Shaky Foundation

Shaky Foundation im Cairo … und das liebe Geld

Die Shaky Foundation spielt heute, 24. März 2014, um 20 Uhr im Cairo als Support für Be Forest. Wer die Würzburger Indiepop-Youngsters noch nicht kennt, sollte vielleicht mal in Ohr ins Konzert werfen.

Denn die vier Jungs sind am Geld sammeln für ihr neues Album. Und weil das bei der letzten (und ersten) CD mit Crowdfunding über Startnext so gut geklappt hat, versuchen sie es diesmal wieder.

Ich habe mir durch meine Unterstützung einen Platz auf der Gästeliste der Releaseparty und ein mir persönlich überreichtes und handsigniertes Exemplar des neuen Albums erkauft. 🙂
Wer das CD-Projekt unterstützen will: http://www.startnext.de/shaky-foundation-cd

Um Stimmung zu machen, gibt es das recht aufwändig produzierte Crowdfunding-Video der Shaky Foundation.

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Masha Qrella wieder im Cairo

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Morgen Abend, Montag, 21. Mai 2012,  spielt im Cairo in Würzburg endlich mal wieder Masha Qrella. Vor sechs Jahren habe ich sie schon mal im Cairo gehört und gesehen — Indie-Pop mit einem Hauch Elektronik.

In dem Blogbeitrag von damals kommt sie gut, wenn auch nicht optimal davon.  Komischerweise bin ich trotzdem mit Vorfreude erfüllt und hoffe, dass es morgen einrichten kann, zum Konzert zu gehen und ihr neues Album “Analogies” zu hören.

[vimeo]http://vimeo.com/35687940[/vimeo]

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“Déja -vu” von Wilson Jr. im Radio Würzblog

Wilson Jr. - Déjà-vuKaum habe ich für das Radio Würzblog mit den Wimpern geklimpert, schon war es im Briefkasten — das neue Album “Déjà-vu” von Wilson Jr. Und das läuft jetzt im Programm von Radio Würzblog, häufiger in der Sendung “Ralf & die Unterfranken” ab 10 Uhr.

Nach vier Jahren Pause haben die Würzburger Wegner-Brüder und Martin 8er wieder eine CD aufgenommen. Vom Stil her sind sie sich treu geblieben, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde es eher gut, da ich den recht schnörkellosen deutschen Indiepoprock mag, den sie spielen. Doch die Weiterentwicklungs-Innovations-Junies werden heulen — was sie aber meistens tun.

Das einige, womit ich Probleme habe — aber habe ich bei den meisten Bands aus dieser  musikalischen Ecke — ist die Tatsache, dass die Lieder oft so kurz sind. Der Longplayer auf  “Déjà-vu” ist das Lied “Held”, das es gerade mal auf 4 Minuten und 2 Sekunden bringt — für einen Progressive-Rock-Liebhaber wie mich ist das ein Intro. Kaum hat man sich in das Lied reingehört, ist es auch schon vorbei. Ich vermute aber, das Problem entsteht nur durch meine etwas wirren Hörgewohnheiten. 😉

Nach dem ersten Hören: Mein liebstes Lied ist “Soundtrack meines Lebens”, am wenigsten gefällt mir “Im Raumschiff”. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass sich das nach wiederholtem Hören wieder ändern kann. 🙂

Das Album ist ab dem 24. Februar 2012 zu kaufen, die Release-Party wird wohl auch so um den Dreh stattfinden. Heute spielen sie übrigens in Schweinfurt bei ON3 Südwild.

Musikalische Gemüsetheke

Heute Abend bin ich zu Freunden eingeladen, was mich freut. Obwohl es mich fast ärgern müsste, denn währenddessen gäbe es ein paar schöne Konzerte in Würzburg, wenn ich auf die Veranstaltungseite schaue. So kann ich mich wiederum freuen, denn ich hätte mich kaum entscheiden können, zu welchem Konzert ich gehen soll.

Was haben wir denn heute an der Gemüsetheke im Angebot?

Der Spitzkohl: In der Kellerperle spielt Listen To Polo. Schöner, nicht zu ruhiger Indiepop, schaut und vor allem hört euch mal das Video an. Support ist All Those Foxes, deren einzige Info auf ihrer Facebook-Seite ist: “Wir sind ‘All Those Foxes’ aus Schweinfurt und machen Indie-Pop” — reicht ja auch! 😉

Die Kartoffel: Sie sind nicht die Dinosaurier des Blues, mehr so die Megatheriidae — Swamp! Die Band gibt es seit über 20 Jahren, die Auftritte in den letzten Jahren wurden aber recht rar. Aber heute Abend ist es wieder soweit: Die Bluesrock-Band mit der illustren Besetzung spielt in der Marina-Hafenbar. Musik von Swamp läuft übrigens auch gerne mal im Radio Würzblog! 🙂

Die Aubergine: Fetten “77er Punkrock mit Garage und Powerpop” geben die Modern Pets im Immerhin zum Besten. Obendrauf gibt es noch The Magic Twangers. Surf, Surf, Surf.

Der Blumenkohl: Wie ein Gemüse mit vielen Röschen ist The Miserable Rich. Klassik, Pop, Neo-Folk, Elektronika — so werden die Röschen genannt. Ich tu mir mit solchen Etiketten immer schwer. The Miserable Rich spielt einfach einen eigene Stil an Musik, schwer einzuordnen, aber leicht zu hören. Und das kann man heute im Cairo tun.

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Wiederaufbereitung – 30 Jahre AKW

Bald 30 Jahre ist es her, als die Autonome Kulturwerkstatt — das AKW — in Würzburg in der Martin-Luther-Straße geboren wurde. Und knapp Jahre ist es her, dass es starb. Seitdem hat sich bisher auch kein größerer Ort für alternative Kultur in der Stadt mehr dauerhaft etablieren können.

Doch aller Trauer, allem Ärger und Frust zum Trotz wird der 30. Geburtstag des AKW gefeiert. Am 11. Februar 2012 und damit eigentlich drei Tage vor dem eigentlichen Jubiläum steigt die Party in der Posthalle — was vielleicht manchen nicht so passt, aber ich wüsste jetzt aus dem Bauch heraus auch keinen passenderen Ort. Denn es kann gut sein, dass es voll wird. Etliche der alten DJ-Heroen aus dem AKW stehen an dem Abend wieder am Plattenteller und viele der Kinder des AKW  — u.a. das WuF, der Midlife Club, Charlys Freakshow, Indie Hz — unterstützen den Abend.

Ich hoffe, es wird kein Abend voller sinnlosem Rumgeheule. Ich hoffe lieber, dass es ein Abend voller guter Musik und Spaß wird, ein Abend des Wiedersehens und möglicherweise sogar ein Abend, aus dem etwas völlig Neues entsteht. Ja, ich weiß, ein frommer Wunsch, eine naive Blauäugigkeit. Aber das Motto des Abends ist “Wiederaufbereitung”, vielleicht entsteht ein neuer Brennstab.

Ein vorläufiges Programm und mehr Informationen gibt es im akw30-Blog zu lesen.