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#Würzblog10 – Erinnerung #2

Na, unschwer zu erkennen, welche Baustelle im Jahr 2007 auf den Bildern zu sehen ist — das Forum aka Petrinihaus aka Knast am Unteren Marktplatz. Was haben sich Würzburger darüber aufgeregt — und tun das immer noch. Zumindest hat das Gebäude Würzburg Podiumsdiskussionen kurz vor Bauende, Werkberichte und einen Drehort für einen Krimi im Bayerischen Fernsehen besorgt — gute Unterhaltung halt.
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Das Würzblog gräbt einen Kanal

Bisher sind in meinem YouTube-Account Videos für das Würzblog, die Würzmischung und auch ganz andere gelandet. Aber YouTube bietet schon seit einiger Zeit an, für jede Google+-Seite einen eigenen YouTube-Kanal zu erstellen. Und das habe ich jetzt endlich mal für das Würzblog gemacht  — und übrigens auch für die Würzmischung.

Da man die Videos nicht von einem Account zum anderen verschieben kann, habe ich einfach im Würzblog-Kanal eine Playlist auf die alten Videos angelegt.

Also: Ihr dürft abonnieren! 🙂

Mal durchwischen: Alles muss raus!

Im Moment ist hier im Blog nicht viel los. Das lag an meinem Urlaub, das lag daran, dass andere Urlaub hatte und ich deswegen viel arbeiten durfte und es lag auch an meiner eigenen Trägheit. Wobei es nicht so ist, dass ich nichts geschrieben hätte — ich habe es nur nicht veröffentlicht.

So kann es natürlich nicht weitergehen. Aber alles Urlaubsaktionen sind abgeschlossen, jetzt kann es wieder vorangehen mit dem Blog. Aber um Fahrt aufzunehmen, muss erst einmal Ballast abgeworfen werden.

Darum gibt es jetzt in der Aktion “Alles muss raus!” die Blogbeiträge, die teilweise seit fast einem halben Jahr auf “Entwurf” stehen und in denen zumindest schon mal ein Textanfang steht. Wundert euch also nicht, wenn ihr beim Lesen denkt “und wie geht es jetzt weiter”. Ich habe damals einfach an der Stelle aufgehört zu schreiben, meist in der festen Absicht, den Artikel in den nächsten Stunden oder am nächsten Tag fertigzustellen. Das ist aber nie passiert.

Update:

In das Licht der Öffentlichkeit konnte ich diese Artikel lassen:

 

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Hosen runter!

Gestern hatte ich die Verkehrsunfallstatistik 2011 für Unterfranken in der Hand — um die geht es jetzt gar nicht. Ich kam aber auf die Idee, mal die Würzblog-Statistik für das vergangene Jahr anzuschauen. Die Jahre zuvor hatte ich nie eine Möglichkeit, eine solide Jahresstatisik für das Blog zu erstellen. Google Analytics habe ich nur hin und wieder mal laufen lassen, genau wie andere Statisik-Tools. Irgendwie habe ich mich gescheut, meine Zahlen einem fremden Anbieter in den Rachen zu werfen.

Aber es gibt ja eine sehr gute Open-Source-Alternative, die auf meine eigenen Webspace läuft: Piwik, das so ähnlich aussieht wie Google Analytics und Zugriffe auf das Würzblog seit Mitte 2010 mitzählt. Das Jahr 2011 ist das erste Jahr, dass ich komplett mit Piwik erfasst habe. Übrigens werden die Daten anonymisiert, bei der IP-Adresse wird der letzte Block gelöscht.

Und wie sah das Jahr 2011 im Würzblog nun aus?

Noch nie habe ich in einem Jahr so wenig gebloggt wie 2011, schäbige 124 Artikel sind in der Zeit entstanden, die meisten davon im zweiten Halbjahr. Zum Vergleich: Das nächstschlechtere Jahr war 2009 mit 265 Artikeln. In diesem Jahr2012 sieht es schon jetzt übrigens deutlich besser aus.

Und wieviele haben nun diese wenigen Artikel gelesen? Im gesamten Jahr 2011 hatte das Würzblog 69720 Besuche (Piwik filtert übrigens gut Bots aus, die Zahl sollte sich also ziemlich mit der wirklichen Leseranzahl decken) und 123702 Seitenaufrufe.

Zu den Besuchen der Website kommen auch noch die RSS-Feeds. Die werden im Würzblog normalerweise über den Umweg über Feedburner abonniert. Pro Tag hatte das Würzblog im Schnitt 389 Feed-Abonnenten — wie genau das Feedburner auch immer zählt. Im gesamten Jahr waren es 141834 Abonnenten. Für Feedburner-Fetischisten: Im Jahr hatte der Feedburner-Feed einen Reach von 17279, Item Views vom 37660, Item Clickthroughs von 9546 und 599968 Hits. Die Feedburner-FAQ erklärt die Bedeutung von manchen Werten. Die Bewertung der Feedzahlen ist für mich schwierig. Viele Leser werden es vielleicht wie ich machen, und Blogs fast nur über die Feeds lesen. Manche lesen den Feed und die Webseite. Und dann gibt es noch Leute, die den Feed abonniert haben, ihn aber nicht lesen.

Interessant für mich als Webdesigner, der ich ja auch immer noch bin, ist die Browserverteilung 2011. Und ich kann aufatmen: Der Internet Explorer kommt auf weniger als ein Viertel der Besucher. Brave Besucher! 😉

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Oder die Betriebssysteme 2011: Viel Windows, ein wenig Mac OS, der Rest ist vor allem Linux, dann iPhone und Android. Interessantes Nebenergebnis: Die Linux-Nutzer bleiben im Schnitt am längsten pro Besuch auf dem Blog, nämlich 2 Minuten und 36 Sekunden.

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Gibt es noch Fragen oder der Wunsch nach speziellen Daten?

Das verflixte 7. Jahr

Das Würzblog feiert  heute seinen 6. Geblogstag und geht damit in das verflixte 7. Jahr. Obwohl: Gefühlt hat es das verflixte 7. Jahr gerade hinter sich, denn es war kein leichtes. Im letzten Jahr kam ich in Sachen Webaktivität an die existentielle Grenze. Die Zeit, die ich ehrenamtlich in das Blog und dessen Schwesterprojekte wie Podcast, Wiki, Radio etc. gesteckt habe, standen in keinem gesunden wirtschaftlichen Verhältnis mehr zu der Zeit, die ich in meine freiberufliche Webdesigntätigkeit investieren musste. Das ging stark an meine Nerven und ans Konto, und auch stark an die Anzahl der Beiträge hier im Blog.

Aber seit ein paar Monaten hat sich das geändert, ich bin so gut wie Vollzeit bei der Main-Post beschäftigt und finanziell deutlich solider aufgestellt als vorher. Dass deswegen der Ausstoß an Artikel noch nicht sehr zugenommen hat liegt daran, dass ich durch den vielen Input im neuen Job abends einfach kaputt bin, aber auch das bessert sich langsam und ich sehe da optimistisch in die Zukunft! 😉

Was sich im letzten Jahr auch geändert hat, ist die Blogszene allgemein. Das Internet hat für viele Menschen in Deutschland nur noch ein einziges Synonym: Facebook. Eine Menge kleiner Blogs haben im letzten Jahr die Arbeit eingestellt und deren Autoren sind komplett zu Facebook abgewandert, die Linkliste hier im Blog muss ich in den nächsten Tagen mal bearbeiten, da sind etliche Leichen zu finden. Hier im Würzblog merke ich es an der Zahl der Kommentare, die ist nämlich rapide gesunken. Nicht dass nicht mehr kommentiert wird, aber da die Beiträge ausschnittsweise auch nach Facebook geschossen werden, werden sie vor allem bei Facebook kommentiert. Bin schon am überlegen, die Artikel gar nicht mehr in Facebook posten zu lassen.

Facebook ist schon eine nette Sache (von grundsätzlichen Problemen wie Datenschutz mal abgesehen), aber ich finde es schade, dass damit auch viel Individualität verloren geht. Viele liebevoll gepflegten und gestalteten Blogs fehlen mir schon, da ist es kaum ein Ersatz, dass die selben Leute auf Facebook posten, das geht dann einfach im Einheitsbrei unter. Mal sehen, wie sich das alles weiterentwickelt.

Aber ich denke es wird ein gutes 7. Jahr für das Würzblog und das zu den 1785 Artikel und den 11825 Kommentaren noch etliche dazu kommen werden. Heute Abend wird auf  jeden Fall gefeiert! 🙂

Die große Stille

So langsam ist es an der Zeit zu erklären, warum in den letzten Wochen hier im Blog kaum etwas passiert ist. Nein, das Würzblog ist nicht tot. Es ist vielmehr so, dass ich mich beruflich verändern werde. Ab 1. April 2011 — kein Scherz — werde ich bei der Main-Post in der Online-Redaktion arbeiten.

Ursprünglich hatte ich mich Ende letzten Jahres bei der Main-Post um ein Volontariat beworben. Das hat ganz knapp nicht geklappt, dafür hat es mit eben der So-Gut-Wie-Vollzeit-Stelle in der Online-Redaktion geklappt, wo ich sogar ein wenig mitvolontieren darf.

Im Moment bin ich — für all die, die es nicht wissen — freiberuflicher Webdesigner. Und ich möchte bis Ende des Monats noch alle laufenden Projekte abschließen, was mir für Februar und März ein unanständig hohes Arbeitspensum auferlegt (hat). So langsam lichtet sich zwar der Arbeitsdschungel für mir, aber es blieb und bleibt erst einmal zu wenig Zeit für meine Web2.0-Aktivitäten.

Das ist also das — für mich eher erfreuliche — Geheimnis hinter der großen Stille im Würzblog. Und da wird es wohl noch drei Wochen eher ruhig bleiben. Aber dann wieder … 🙂

5 Jahre + 1 Tag

Ich bin eigentlich blind davon ausgegangen, dass gestern automagisch ein Artikel zum 5. Geburtstag des Würzblog hier erscheint — und ich habe mich getäuscht. Der Artikel ist nicht nur nicht automatisch veröffentlicht worden, sonder schlicht und einfach verschwunden. Toll, jetzt wird das Würzblog in dem Alter schon senil! 😉

Darum nur kurz: Gestern wurde das Würzblog 5 Jahre alt. Was soll ich aber auch viel darüber schreiben — das Blog spricht mit 1635 Artikeln und 10924 Kommentaren für sich. Es war eine interessante, lustige, anstrengende Zeit. Das Zufallsprojekt Würzblog hat sich enorm ausgeweitet und auch diverse Geschwisterchen bekommen.
Und es hat großen Hunger bekommen. Das Würzblog ist für mich ein großer Zeitfresser. Damit meine ich nicht mal das Bloggen an sich, mittlerweile ist das Würzblog auch ein Anlaufpunkt für Fragen aller Art um Würzburg geworden. Es vergeht kaum eine Woche, wo nicht Fragen nach Tourismus und Ausgehen auftauchen, Fragen nach Kontaktadressen für Veranstaltungen und Auftrittsmöglichkeiten, Hinweise zu Veranstaltungen oder Fragen um das Bloggen an sich. Manchmal sind so viel Mail zu beantworten, dass ich gar nicht auf jede reagieren kann — ich bitte das zu entschuldigen.

Das Wertvollste in den letzten fünf Jahren waren die Bekanntschaften, die ich in der Zeit durch das Weblog gemacht habe, aus denen sogar einige enge Freundschaften entstanden sind. Unbezahlbar!

Das Würzblog wird es weiterhin geben, noch habe ich die Lust daran nicht verloren. Da es wohl keine ernsthafte Finanzierung des Blogs geben wird, wird es auch weiterhin nach der Je-nachdem-wieviel-Zeit-ich-habe-Methode laufen. Mal sehen …

Ich danke euch Lesern und Kommentatoren für die letzten fünf Jahre — mit euch macht es viel mehr Spaß! 🙂