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Hans und Ralf in Kitzingens Stadt und Land

Abgeerntete Felder
Abgeerntete Felder

Am Mittwoch hat das Würzblog mal wieder das Kitziblog besucht — Ralf traf Hans. Es begann mit einem Roadmovie. Besser gesagt, mit einem Off-Road-Movie. Wir bretterten mit dem Auto über die schlaglöchrigen Feldwege des Kitzinger Lands, rauchten Zigaretten und waren auf der Suche nach einem Blaukrautfeld, das wir fotografieren wollten.

Blaukraut fanden wir keines, dafür viele abgeerntete Felder. Aber etwas Leben gab es für unsere Linsen doch noch, in Form von Apfelplantagen und Weinbergen.

Äpfel
Äpfel
Trauben
Trauben
Gräser am Landesgartenschaugelände im Kitzingen im Hintergrund.
Gräser am Landesgartenschaugelände mit Kitzingen im Hintergrund.

Nach der anstrengenden Landpartie gönnten wir uns Entspannung in der Stadt Kitzingen. Den ersten Schoppen gab es für uns im Biergarten der Goldenen Gans, nah am Landesgartenschaugelände. Dort sind wir auch noch ein wenig flaniert und haben uns mit unseren Fotoapparaten an der Kitzinger Stadtsilhouette versucht — bei eher mäßigem Licht.

Nachtfalter
Nachtfalter

Zweite Station war der “Nachtfalter” in der Rosengasse. Der Nachfolger unserer Stammkneipe “Kultour” hatte erst vor drei Tagen eröffnet, und so kamen wir in ein recht sympathisches Anfangschaos (“Was kostet der Wein?”). Die neue Besitzerin ist aber sehr bemüht, alles ordentlich zu machen und guten Wein auszusuchen — ich kann empfehlen, den leckeren Blaufränkischen mal zu probieren.

La Dolce Vita
La Dolce Vita

Zu späterer Stunde besuchten wir noch eine liebe Bekannte, die seit Kurzem im “La dolce vita” arbeitet — einem italienischen Restaurant in Kitzingen, von dem ich bis dahin nicht einmal gehört habe. Ich hatte eine typische Pizzeria erwartet und war angenehm überrascht, in einem recht schicken Restaurant zu landen.

Als wir ankamen, machte das Personal allerdings schon Feierabend, aber wir bekamen trotzdem noch einen Nero d’Avola zu trinken und einen Teller mit Antipasti zu essen. Der sah schlicht aus, schmeckte aber ausgesprochen gut.

Antipasti
Antipasti

Nach einem selbstgemachtem Limoncello und einem vorzüglichen Grappa ging es satt und zufrieden mit dem Zug wieder nach Würzburg zurück. Auf jeden muss ich ins La Dolce Vita mal wieder zu einer vernünftigen Uhrzeit gehen, denn ich glaube, das “normale” Essen könnte dort sehr gut sein.

Ach, ich muss doch wieder öfter mal nach Kitzingen fahren. Irgendwie hat es schon was …

Heute liegt die MS Wissenschaft in Würzburg noch bis 19 Uhr am Main in Höhe des Viehmarkts an, morgen fährt sie weiter nach Kitzingen.  Auf dem Schiff der Initiative “Wissenschaft im Dialog” zeigt in diesem Jahr eine Ausstellung zum demografischer Wandel unter dem Motto “Alle Generationen in einem Boot”.

Vielleicht erklärt mir die Ausstellung auch, war es früher viel mehr alte Menschen gab, jetzt aber immer mehr jüngere. So erlebe ich das immer mehr.

Vernissage Hans Will im KulTour in Kitzingen

Zierrat im KulTour

Ausstellung Hans Will im KulTour in KitzingenFreitag war kein guter Tag für eine Vernissage. Wunderschönes Wetter, wer hat da schon um 18 Uhr Lust, sich irgendwo drinnen Fotos anzuschauen. Ich natürlich, denn wenn Hans “Haenson” “Kitziblog” Will mich zu seiner ersten Fotoausstellung einlädt, kann ich nicht Nein sagen.

Thema ist “Konzerte und Menschen”. Hans ist ja gern mal auf Konzerten oder Kulturveranstaltungen fotografierend unterwegs, mal für die Main-Post, mal aber auch nur für sich. Aus — angeblich — 200 000 Bildern hat er etwa 20 ausgewählt und an der Wände der Kneipe KulTour in Kitzingen gehängt.

So selbstbewusst Hans sonst ist, so süß war es mitanzusehen, wie er sich bei der Laudatio geziert hat — gehalten von keinem geringeren als Beinah-Blogger und Musikwissenschaftler ehrenhalber Gerald Langer von Music-On-Net. 🙂

Wirklich schöne Bilder hängen noch bis Anfang November im KulTour — klassische Konzertbilder, so mit E-Gitarren, aber auch gut eingefangene Porträts von Prominenten wie Iris Berben oder Harry Rowolth. Allein die Bilder können schon eine Reise nach Kitzingen wert sein.

Wert ist es auch, die Kneipe zu besuchen. Das KulTour ist ein nettes Lokal in der Rosenstraße, ziemlich frisch eröffnet und beinah fertig renoviert. Und da sie die beinah vergessene Kunst der Kneipenkonzerte aufleben lassen wollen, können sie auch wieder mit meinem Besuch rechnen. Schöne Wohlfühl-Kneipe ohne großen Schnickschnack, mit sehr netten Bedienungen inklusive Chefs.

P.S. Nur um Hans nicht die Schau zu stehlen, habe ich extra schlechte Bilder gemacht. Das hatte nichts mit mangelndem fotografischen Können oder ausder  Ausrüstung zu tun! 😉

Das Leid des vorwiegenden Katholiken an Maria Himmelfahrt

Jeder Jahr das selbe mit Maria Himmelfahrt. Man hockt an diesem Feiertag im vorwiegend katholischen Würzburg, hat Zeit, aber die Geschäfte haben zu. Ok, im letzten Jahr war es egal, da war der 15. August ein Sonntag.

Aber um Würzburg herum gibt es 45 Ortschaften in Unterfranken, die nach- bzw. vorwiegend evangelisch sind, und in denen an diesem Montag ganz normal gearbeitet wird. Dort kann man Shoppen gehen, was in Martinsheim oder Rüdenhausen bestimmt irre Spaß macht. Hm. Was kann man morgen wo machen?

Das sind die Kandidaten:

Abtswind, Albertshofen, Altertheim, Aubstadt, Buchbrunn, Castell, Ermershausen, Geiselwind, Geroda, Gochsheim, Hasloch, Höchheim, Kitzingen, Kleinlangheim, Königsberg, Mainbernheim, Mainstockheim, Markt Einersheim, Marktbreit, Marktsteft, Maroldsweisach, Martinsheim, Maßbach, Mittelsinn, Obernbreit, Ostheim vor der Rhön, Partenstein, Reichenberg, Remlingen, Rentweinsdorf, Rüdenhausen, Rödelsee, Schwebheim, Segnitz, Sennfeld, Sommerhausen, Sondheim vor der Rhön, Sulzdorf/Lederhecke, Thüngen, Uettingen, Untermerzbach, Wiesenbronn, Willmars, Winterhausen, Zeitlofs.

Also? Einkaufstipps für die Orte? Oder sonstige Werktagsaktivitäten? Irgendwie muss man ja als vorwiegender Katholik den Feiertag rumbringen.

Stadtfest Kitzingen

Kitzi traf Würzi beim Stadtfesti

Da hat sich das Kitziblog am Sonntag beim Stadtfest in Kitzingen aber gefreut, dass es das Würzblog wieder getroffen hat, auch wenn das Unwetter später der fröhlichen Zusammenkunft ein jähes Ende gesetzt hat.
Wer übrigens mal das Stadtfest in Kitzingen suchen sollte — das ist nicht in der Stadt (keine Ahnung, wie ich auf so eine Schnapsidee kommen konnte), sondern unten am Main. Also eher ein Flussfest.

Stadtfest Kitzingen

Krapfen von der Bäckerei Will

Krapfenalarm!

Das Christkind war da! Ok, eher das Krapfenkind. Ok, noch eher der Krapfenopa. Auf jeden Fall steht jetzt auf meinem Schreibtisch jetzt ein Karton mit 10 Krapfen, die sehr verführerisch vor sich hinduften.

Danke an die Bäckerei Will mit ihrem Krapfenblog, und danke für den Speck auf meinen Hüften — den kann ich bei der Kälte gut brauchen! 🙂

Krapfen von der Bäckerei Will

Hochwasser 2011

Höher, höher

Bilder vom Hochwasser 2013 in Würzburg gibt es zum Beispiel hier.

Tja, meine Schätzung, dass das Januarhochwasser die 6-Meter-Marke nicht erreichen wird, hat sich als falsch herausgestellt. Heute früh, so gegen 8 Uhr, hat der Pegel die 6 Meter überschritten und Würzburg hat die Meldestufe 4 erreicht. Aktuell — 12.30 Uhr — liegt der Pegel bei 6,15 Meter, die Prognose geht von einem Höchstwert so um die 6,30 Meter aus, den der Main heute am Nachmittag oder in der Nacht erreichen soll.

Die neuen Hochwasserschutzwände halten, was man ja erst wirklich weiß, wenn es soweit ist. Und die Alte Mainbrücke ist und war voll mit Fotografen, die das Ereignis auf Silikon Silizium bannen wollen, Schulklassen gehen zum “Public-Flood-Watching”, dass da keiner eine Würschtlesbude errichtet hat, wundert mich eigentlich.

Kitzingen hat es in Sachen Hochwasser schon schlimmer erwischt.

Noch mehr Bilder gibt es im Flickr-Album, aber der Anzahl der Digitalfotografen am Main nach sollte das Netz voll mit Hochwasserbildern sein. 😉

Hochwasser 2011

Hochwasser 2011

Hochwasser 2011

Löwenkopf im Hochwasser

 

Hochwasser 2011

Hochwasser 2011

Hochwasser 2011

Hochwasser 2011

Und sogar ein kleines Video hab ich gedreht und dem Brandung am Mainkai Höhe Alter-Kranen-Biergarten zugeschaut.