Grün-violettes Chillen im Biergarten

Das Wetter passt scheinbar perfekt. Da kann man heute Abend in den Biergarten des AKW gehen und sich frische Luft um die Nase und frische Musik um die Ohren wehen lassen. Jeden Mittwoch kann man dort bei schönem Wetter ab 20.00 Uhr den Spacegrooves huldigen. DJ Sunhair stellt dabei seine neue Reihe „Die grün-violette
Reise“ vor. So kann man auch einen schönen Tag ausklingen lassen.

Reanimation des Odeon

An diesem Donnerstag öffnet das Odeon seine lang verschlossenen Pforten wieder. In dem ehemaligen Kino in der Augustinerstraße wird dann eine Bar und Lounge zu finden sein.
Vor fast 3 Jahren war ich einmal bei einer Party im Odeon. Das Abiente und auch die Party damals — noch sehr von der Kinoatmosphäre geprägt — war eines der genialsten in diesem Jahrtausend. Und so habe ich doch eine recht hohe Erwartung und auch gespannte Vorfreude auf die neue Odeon Lounge. Auch wenn ich nicht so der fanatische “Lounger” bin, habe ich doch manchmal Lust auf einen chilligen Abend bei leckeren Cocktails.

Eröffnung ist am 4. Mai 2006 um 19.30 Uhr, das Würzblog wird aller Voraussicht nach da sein … 🙂

Update: Stimmen zur Odeon Lounge gibt es schon.

Um das Filmwochenende herum …

Das Filmwochenende in Würzburg findet nicht nur in den Kinos statt. Einige Örtlichkeiten hängen sich an das Filmfest ran, um ein Leben nach den Filmen zu ermöglichen.

Offizielle Filmfest-Kneipe ist das Standard in der Oberthürstr. 11a. Es hat auf jeden Fall auch zu den Zeiten auf, in denen Veranstaltungen beim Filmwochenende stattfinden und enden. Dort ist auch extra ein Tisch für Filmfest-Besucher freigehalten.
Alternativ würde sich natürlich auch das Lumen auf der Rückseite des Kulturspeichers anbieten. Direkt zwischen Bockshorn und Cinemaxx ist es ideal für einen schnellen Schoppen oder Kaffee.

Im Boot findet am Freitag der Midnight-Club aka “Betreutes Tanzen” statt, die Veranstalter haben da auch das Publikum des Filmfests im Blick. Dummerweise ist er parallel zur offiziellen Filmwochenende-Fete im Cairo. Aber wer keine Lust auf’s Cairo hat und etwas älter ist, der ist da gut aufgehoben. 😉

Die Filminitaitive trifft sich gerne am Tag im Café Centrale in der Bronnbachergasse. Hier kann man sich mit leckerem Kaffee für die Filmnächte stärken.

Es wird übrigens einen kleinen kostenlosen Shuttle-Bus geben, der von 18 Uhr bis 21 Uhr zwischen Corso und Cinemaxx pendelt.

Durch die Kneipen mit Musik

Honky Tonk Würzburg, Donny Vox im Café KlugSo ein Honky Tonk kann ganz schön anstrengend sein.
Pünktlich um 20 Uhr war ich im Café Klug, das Eintrittsbändchen habe ich noch im Vorverkauf erstanden. Die Tische waren schon alle besetzt, aber es waren noch Plätze an der Theke frei. Das sollte sich aber schnell ändern. Die Gäste strömten in Scharen in’s Klug um Donny Vox zu hören. Und war die Reise wert. Donny spielte mit einem zweiten Gitarristen und einem Schlagzeuger einen fetzigen und melodiösen Bluesrock, der sich wirklich hören lassen konnte. Der Andrang war zeitweise so groß, das viele potenzielle Besucher eine Weile vor der Türe warten mussten, da in der Kneipe kein Platz mehr war.

Aber das Platzproblem war auch in den anderen Lokalitäten ein Problem. Da merkt man doch, dass für Würzburger Größenverhältnisse immer noch zu wenig Kneipen am Honky Tonk teilgenommen hatten. So entstanden manchmal unangenehme Wartezeiten vor den Eingangstüren.

Im Gehrings gab es noch Platz. Leider wusste ich auch bald warum. Das Duo Pommes & Fritz waren nicht so der Renner. Sie gaben sich zwar Mühe, aber so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen, der Sound war auch nicht so toll.
Besser war es dann wieder im Café Haupeltshofer mit U-Turn. Die Jungs rockten und poppten, dass die Hütte wackelte. Eine überraschend gute Zeit hatte ich dann im Chair, eine mir bisher unbekannte Kneipe in der Sanderstraße. Die Band Rüdiger Wolfs Acoustic Soul spielte alte und neue Fetenhits, das aber recht originell und solide. Auch war der After-Show DJ für so ein kleines Lokal wirklich gut.
Three Monkeys & a DogDanach machte ich einen kurzen Abstecher ins Fuego, wo Three Monkeys & a Dog kernigen Rock zum Besten gaben und einem noch kürzeren Besuch im Jenseits bei den Drei von der Tankstelle, die sich auch gut anhörten. Mein Abschluß fand dann im Zauberberg statt, wo ich noch zu den letzen Songs von The Bandits abtanzen durfte. Doch als mir dann der Cuba Libre geklaut wurden, bin ich heimgegangen. Es war ein Zeichen! 😉

Eigentlich war das Honky Tonk in Würzburg soweit ganz gut. Eine gute Mischung der Musikstile, weit über die Innenstadt verteilt. Schön wäre es, wenn mehr Kneipen daran teilnehmen würden, so müsste man sich keine Gedanken darüber machen, ob man in das entsprechende Lokal überhaupt reinkommt.
Es besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass ich am 4. November 2006 wieder dabei bin!

[Fotos gibt’s bei Flickr]

Honky Tonk, jetzt mal richtig?

Am morgigen Samstag findet das 6. Honky Tonk in Würzburg statt. Die Idee des Honky Tonk ist einfach. Viele Bands spielen in vielen Kneipen, aber gezahlt wird dafür nur einmal. In der Praxis sieht das so aus, dass man irgendwo in einer Kneipe das Eintrittsbändchen kauft (12 €) und dann beliebig durch die Kneipen und Musikrichtungen ziehen kann. Studenten werden das Prinzip von der Shuttelparty kennen.

Ich bin kein großer Anhänger des Würzburger Honky Tonks, schließlich bin ich in der Geburtsstadt dieser Veranstaltung, in Schweinfurt, aufgewachsen.
Hier in Würzburg war immer das Problem, dass es für die Größe der Stadt viel zu wenig Kneipen gab, die mitgemacht haben. Das soll sich dieses Jahr geändert haben. Es sind 26 Örtlichkeiten (nicht nur Kneipen) beteiligt, mal sehen ob damit das mir bekannte “Schweinfurter-Honky-Tonk-Gefühl” aufkommt.

Das Eintrittsbändchen kann man bis Freitag im Vorverkauf für 10 € bekommen, in der Galeria Kaufhof sogar noch am Samstag bis 17 Uhr.
Ein Programm und weitere Informationen gibt es auf den Mainpost-Seiten und bei honky-tonk.de.

Lanze für’s Chambinzky

ChambinzkyGestern hat das Chambinzky die Sommerpause beendet, auch wenn man den Unterschied kaum bemerkte. Viel war nicht gerade los, die meisten habe den Abend doch wohl in diversen Biergärten verbracht. Vor eigenen Jahren war das Chambinzky sehr angesagt. Die Kombination von Theater und Kneipe kam gut an, es war meist gut bis sehr gut gefüllt. Von Jung bis Alt (damals hieß das “über 30”) war alles vertreten, von Aufgestylten bis zu Abgesifften auch. Es war einfach eine coole Location, in die jeder ging (und manchmal auch weiße Mäuse in Martini tunkte ;-)). Aber irgendwie ist in den letzten Jahren das Publikum weggebrochen. Bei Events wie “Comedy Lounge”, bei Konzerten und Theateraufführungen ist im Chambinzky natürlich immer noch was los – vom Tuntenball ganz zu schweigen. Doch an “normalen” Tagen ist es eher leer, bis auf den Freitag, der sich noch immer sehr als traditioneller Chambinzky-Tag gehalten hat. Warum das so ist? Keine Ahnung! Schön ist es nach wie vor dort. Es gibt recht guten Wein, manchmal auch gute Cocktails, die Musik gefällt sogar mir einigermaßen (für so Kneipen-Chill-Musik), nette Bedienungen und das passende Flair für lange Abende. Nur die Gäste fehlen – aber das lässt sich ja ändern! 😀