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Würzmischung mischte wieder – diesmal über Bücher und Barcamps

Ralf Hintern (links) und Simone (rechts)
Ralfs Hintern (links) und Simone (rechts)

Das bayerische Kultusministerium hatte ein Einsehen, dass sie schuld am kulturellen Verfall Unterfrankens ist und schickte Alex wieder zurück nach Würzburg, damit er wieder regelmäßig bei den Podcasts der Würzmischung dabei sein kann.

Buchbloggerin Simone war am vergangenen Wochenende zu Gast bei der Würzmischung #97 und erzählte über die Frankfurter Buchmesse, deren Sinn und über Bloggertreffen, BookTuber und E-Books. Alex wird erklärt, wie Twitter funktioniert. Außerdem gibt es ein kleines Fazit über das Barcamp Würzburg Ende Oktober.

Also, anhören: Die Würzmischung #97: Simone, Bücher und Netzwerke

 

Impro pünktlich 10 vor 8

Nachdem ich schon das Improtheater-Festival leider komplett verpasst habe, bin ich heute wenigstens zur Ersten-Dienstag-im-Monat-Show der Gruppe 10 vor 8 im Kuzu Chambinzky. Ihr dürft raten, um wieviel Uhr es losging …

Was immer da gespielt wurde - ich weiß es nicht mehr. Bestimmt war es lustig.
Was immer da gespielt wurde – ich weiß es nicht mehr. Bestimmt war es lustig.

Sehr unterhaltsam war der Abend mit lustigen Episoden im Gefühlschaos in der Knastkantine, vom Aufstieg der Kickers in die 3. Liga, mit Dachdecker-Action-Helden, Origami-faltenden Schmetterlingen und Lehrer-Westernzeichentrickliebesfilmen.

Und, liebe 10-vor-8er, nun darf ich das Rätsel lösen, welcher mein Satz für die Kickers-Szene war:

Bananen sind wie Waschmaschinen: schmecken komisch, aber fliegen um so bessern.

Ja, ich möchte manchmal auch gern wissen, was in meinem Hirn vor sich geht. 😉

Danke an Martina, Silke, Alex und Wolfgang für den schönen Abend

Zellerauer Kulturtage, Resterampe

Die vier Zellerauer Kulturtage in Würzburg waren gut. Bestimmt. Glaube ich. Denn  war ich die meiste Zeit nicht dabei — ging aus verschiedenen Gründen leider nicht.

Bauschaumfrau in Tür
Bauschaumfrau in Tür

Doch heute konnte ich wenigstens noch den Sonntag mitnehmen, der auf dem Bürgerbräu-Gelände stattfand. Bei dem für Oktober fast schon beschämend schönem Wetter kamen auch viele Besucher — die sich im freien aber vor allem im Sonnenschein herumstanden.

In der Maschinenhalle bin ich über den Design- und Kunstmarkt Artbrew geschlendert,  und hab mal wieder bemerkt, was es für schöne Sachen Made-in-Würzburg zu kaufen gibt. Und nebenan im Sudhaus irrte ich durch den interessanten Türen-Irrgarten von Max Gehlofen, den die Leerraum-Pioniere organisiert haben.

Artbrew in der Maschinenhalle
Artbrew in der Maschinenhalle

Musikalisch habe ich Mucho Mojo zwar verpasst, dafür aber Kids of Adelaide gehört, die waren auch gut und spielen Ende Januar noch mal im Cairo.

Kids of Adelaide
Kids of Adelaide

Schöner letzter Zellerauer Kulturtag, ich hoffe im nächsten Jahr bekomme ich auch von den anderen Tagen mehr mit.

Flüchtlinge-Willkommen-Nachmittag in der Posthalle

Refugees Welcome AfternoonAm Sonntag, 20. September 2015,  gibt es einen Flüchtlinge-Willkommen-Nachmittag in der Posthalle in Würzburg — oder international: einen Refugees Welcome Afternoon.

Der Förderverein Bahnhofsmission Würzburg, Lions International, LEO Würzburg Julius Echter, die Wirtschaftjunioren Würzburg, das Projekt Würzburg e.V., Lauterbach Kreativbetreuung  und natürlich die Posthalle selbst  laden alle zu dem Nachmittag zwischen 15 Uhr und 20 Uhr ein, die in Würzburg leben — also Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge.

In der Pressemitteilung wird die Veranstaltung  ein “interkulturelles Fest für Flüchtlinge, Fachkräfte, Organisatoren und Würzburger Bürger/innen” genannt. Da sind ja schon mal vier verschiedene Kulturen genannt! 😉

Es gibt was zu Essen, zu Trinken und Musik — bisher haben Mucho Mojo, Chris Mueller und Red Manhole als Bands zugesagt, da geht aber bestimmt noch was. Dass Red Manhole mit dabei ist, habe ich schon vermutet, bevor ich es gelesen habe — nach ihrem Auftritt mit syrischen Flüchtlingen beim Stramu.

Das mit dem Eintritt ist so geregelt: Wer kein Flüchtling ist, zahlt 5 Euro und für Essen und Trinken. Das gesamt Geld kommt der Flüchtlingshilfe in Würzburg zu, Speis und Trank wurden gesponsert und alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich.

Es soll ein Nachmittag zum Kennenlernen, informieren und vernetzen sein — aber auch zum gemeinsam Spaß haben.

Stramu: Hüte füllen

Gott sei Dank ist Freitag — und damit beginnt meine zweitliebste Veranstaltung in Würzburg, das Stramu. Bis Sonntag ist die Stadt voll mit Straßenmusikern und – künstlern, und wohl auch übervoll mit Menschen. Und ich bin glücklich, dass ich zum erstem Mal in den vergangenen vier Jahren nicht arbeiten muss, wenn gerade Stramu ist. Hurra! 😉 Vielleicht gleicht das ein wenig meinen U&D-Frust von diesem Jahr aus.

Es gibt zwar ein Programm von dem Straßenmusik-Festival, aber da schau ich kaum mal rein. Ich lass mich gerne beim Stramu durch die Innenstadt treiben oder schau mal ans Freiufer an den Main, bleib mal hier, mal dort stehe und höre den Musikern zu. Und wenn die dargebotene Kunst mein Gefallen findet, lasse ich mich sogar herab und werfe ein paar Euro in den Hut bzw. Gitarrenkoffer. Oder kaufe die CD. 😉 Beim Stramu lasse ich schon immer etliche Euros bei den Künstlern, mit dem guten Gefühl, das beide Seiten damit zufrieden sind.

Die Fotogruppe Vogel macht beim Stramu einen Fotowettbewerb. Fünf Bilder vom festival kann man per Mail (fotogruppe_vogel{äd}web.de) oder über Facebook einreichen und was gewinnen. Kurioserweise ist der Hauptpreis ein Fotokurs — den sollte man eigentlich dem mit schlechstesen Bild geben. 😉

Also, wir sehen uns auf dem Stramu in den nächsten drei Tagen!

P.S. Wen es interessiert: Ich habe für die Main-Post den Würzburger Dauer-Straßenmusiker Mark Gillespie interviewt. Da sagt er was zum Verstärkerverbot bei den Straßenkünstlern und warum die Panflötenquäler (meine Worte) daran Schuld waren.

Winzige Würzburger WebWanderung

060915: Winzige Würzburger Webwanderung

So, was ist denn im Würzburger Netz in den letzten Tagen passiert?

Zum einen ist ein neues Blog entstanden, zusammen mit einer wichtigen Webseite: Würzburg hilft, wo über die ehrenamtliche Unterstützung der Flüchtlinge in der Stadt informiert wird. Gute Sache, dass das nicht ausschließlich bei Facebook passiert.

Das Cairo hat es in die Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung gebracht. Und damit auch Charly “Progrock” Heidenreich und Horst “Psychedelic” Porkert.

Hazamel wollte seinen bemalten Figürchen mal ganz nahe sein — und hat sich diesen Wunsch mit Hilfe von Foto Weber in Würzburg erfüllen können.

Kneebee hat wieder einen neuen verlassene Ort entdeckt. Die Bilder von schaurig-schön verfallenen Räumen zeugen vom Ende eines Hotels.

Stromausfall in der Nacht und die Straße ist heller erleuchtet denn je? Klingt komisch, ist aber so, wie Rööö erfahren durfte. Zumindest in Rottendorf.

Ruhm, Ehre und Süßkram erwarten den, der errät, wie viel Münzen sich in Moggadoddes Sammelvase befinden. Bis Montag kann man noch raten — oder wie manche errechnen.

Gerrit “Stromleben” van Aaken war zu Gast im Bits & So-Podcast und hat über sein Elekrtoauto, den Renault ZOE, berichtet.

Ulrike ist nachts weit weg von hier

"Nachts, weit von hier" von Ulrike Schäfer (Klöpfer & Meyer)
“Nachts, weit von hier” von Ulrike Schäfer (Klöpfer & Meyer)

Tatatataaaaaa, wie es sich für Blogger in Würzburg gehört, hat nun auch Ulrike Schäfer  ein Buch veröffentlicht. “Nachts, weit weg von hier” heißt die Sammlung von 18 Erzählungen, die heute erschienen ist.

Release-Party — oder wie man das bei Büchern auch immer nennt — ist am 8. Oktober 2015 in der Stadtbücherei in Würzburg. “Premiere” kann man das wohl kaum mehr nennen,  wenn Ulrike fünf Tage vorher schon in Meersburg aus dem Buch liest.

Ich hab mir das Buch schon mal in Papierform bestellt. Wer es in Würzburg online kaufen will:

Das Buch gibt es auch als eBook — lobenswerterweise als EPUB ohne hartes DRM, und zwar hier:

Ich wollte noch das Buchcover hier in den Artikel hängen, dass der Verlag Klöpfer & Meyer netterweise auf seiner Seite extra zum Download anbietet. Aber da Impressum darauf hingewiesen wird, dass man eigentlich nix ohne Genehmigung verwenden darf, hab ich es erst mal gelassen.

Update: Der Verlag hat mir das Cover geschickt und überlegt sich noch eine geschicktere Formulierung für die Cover-Downloads auf ihrer Website.
Simone von Papiergeflüster hat als erfahrene Buchbloggerin noch einen Tipp über Twitter gegeben: