Schlagwort-Archive: kulturspeicher

Alter Hafen bei Nacht und Tag

Am Freitag bin ich nach Sonnenuntergang mal am Alten Hafen und der Treppe am Heizkraftwerk in Würzburg vorbeigekommen. Ich hatte nur kurz Zeit, die aber für lange Zeit bei der Belichtung der Bilder genutzt.

Das Hafenareal ist schon schön zu fotografieren, wäre schade gewesen, wenn der Hafensommer wirklich abgesagt und das Gelände wirklich komplett verwaist wäre. Denn abgesehen vom Hafensommer passiert da nicht viel.

Kulturspeicher und Kran
Kulturspeicher und Kran
Nacht über dem Hafen
Brücke der Deutschen Einheit und die Lichter der Nacht im Hafenbecken
Lichtwelle - das angestrahlte Heizkraftwerk am Alten Hafen
Lichtwelle – das angestrahlte Heizkraftwerk am Alten Hafen

 

Licht im Kran
Licht im Kran

Am Tag zuvor habe ich das Heizkraftwerk in Würzburg von der anderen Seite fotografiert. Da ist es, hinter der Taube. 😉

Tagü ber dem Heizkraftwerk und eine Taube davor
Tagü ber dem Heizkraftwerk und eine Taube davor

Instameet: Instagram-Treffen auch in Würburg

Ich bin kein exzessiver Nutzer des Foto-App und -Community Instagram, aber hin und wieder schaue ich doch gern mal rein oder lade Bilder hoch.

Darum finde ich es ganz interessant, dass am Sonntag zum 10. Mal auf der ganzen Welt Instagram-Treffen stattfinden — auch in Würzburg (ob da zum ersten oder x-ten Mal, weiß ich nicht). Diese weltweiten Treffen laufen unter dem Titel “Instameet”.

Zumindest hat Instagram-Nutzer tobias___k in einem Beitrag angekündigt, dass sich am Sonntag, 5. Oktober 2014, die Freunde des quadratischen Fotos um 14 Uhr vor dem Kulturspeicher in der Veitshöchheimer Straße treffen. Was da genau passiert, weiß ich nicht, ich vermute mal quatschen und Bilder machen! 🙂 Und wer oder wie viele kommen werden, weiß ich auch nicht, ich weiß ja nicht mal, ob ich es selbst schaffen werde, dort mal aufzutauchen. Lust hätte ich ja schon! 🙂

Übrigens , wer es noch nicht weiß: Instagram-Fotos mit dem Hashtag #wuerzblog werden automagisch auf die Instagram-Seite im Würzblog gezogen.

Zugeschaut, wie vor dem Kulturspeicher Kunst entsteht

Gestern war ich am Kulturspeicher. Genauer gesagt vor der BBK-Galerie im Kulturspeicher. Dort haben nämlich Streetart-Künstler — im Rahmen des “Streetmeet”, einen mehrtägigen  Treffen von Streetart-Künstlern in Würzburg — ein Live-Painting-Event veranstaltet und ich durfte Zeuge werden, wie Kunst entsteht.

Ich bin ja schon immer voller Staunen und Erfurcht wenn ich sehe, wie schnell wundervolle Kunstwerke entstehen, wenn man es einfach kann. Denn mir sind viele Talente nicht zu eigen, unter anderem zu zeichnen und zu malen.

Leider konnte ich die Fertigstellung der Gemälde und Zeichnungen nicht mehr erleben, ich musste zum Podcasten ins FabLab. Aber die Werke stehen meines Wissens in den Räumen der BBK, da werde ich nochmal vorbei schauen.

Kunst und Raum, Matthias Braun

Kunst und RaumDer Architekt und LP10-Blogger Matthias Braun eröffnete am Freitag seine Ausstellung als Debütant im Berufsverband Bildender Künstler, dem BBK. Er arbeitet als Künstler vor allem im Bereich Kunst am Bau und im öffentlichen Raum, bekannt dürfte er in Würzburg für seine Installationen für den Hafensommer sein.

Ich habe von seinen Arbeiten der letzte Jahre eigentlich ziemlich viel schon gekannt, war aber erstaunt, mal alle gebündelt an Stellwänden und im Katalog zu sehen. Der hat ganz schön was geschafft. 🙂

Coole Vernissage mit einen grandiosen Absturz in der MS Zufriedenheit hinter dem Kulturspeicher. 🙂 Auch die Musik von Rob & Sky in der Galerie war toll — so gut, dass manche dachten, das käme von CD. 😉

Bis Anfang März kann man sich noch in der BBK-Galerie neben dem Kulturspeicher anschauen, Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Samstag von 14 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr.

Von den Reden am Abend hab ich mal ein Video gemacht, der Ton ist leider nicht so toll geworden, aber man versteht es einigermaßen. 😉

20120713_215626

Fischstäbchen, gut durchgebacken

Hochtemperatursauna aka BBK-GalerieMal wieder ein wenig der Kunst gefrönt. Gestern lud der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Unterfranken — gute Freunde nennen ihn einfach BBK — zur Newcomer-Show ein. Die sieben Neuzugänge im Verband durften gemeinsam einen Teil ihrer Werke ausstellen — unter ihnen Bloggerkollege und Laserkoala Matthias Braun.

Auf dem Bild sieht man die BBK-Galerie im rechten Flügel des Kulturspeichers. Was man nicht sieht, ist Sauerstoff. Kann man auch nicht sehen, es war nämlich keiner mehr in dem Raum vorhanden. Diese BKK-Galerie ist der wohl der am schlechtesten belüftete Raum im gesamten mittleren Westen. Zum Glück hatte ich keinen Käfig mit einem Kanarienvogel dabei, den hätte es dermaßen von der Stange gewedelt.

Was schon ein wenig schade war. Nicht dass ich keinen Kanarienvogel dabei hatte, sondern dass so eine dicke, warme, feuchte Luft in der Galerie war. Denn ich hätte schon gern in Ruhe mal die Kunst angeschaut. Aber so habe ich das Trommelspiel, die drei Begrüßungen und die Gebärdensprachenlesung von John Cages “Lecture of nothing” mit einem Schweißrinnsal auf dem Rücken und Flimmern vor den Augen. Und danach — nichts wie raus aus der Saunahölle und ins Freie!

Der weiße HaiUnd ich muss sagen — Matthias’ Objekte haben ganz schön reingeknallt. Das Monsterfischstäbchen “Der weiße Hai”, das mit Kranz und Kerzen in der Galerie aufgebahrt war, hat den Raum einfach dominiert — man kennt es ja noch vom letzten Hafensommer, wo es im Hafenbecken vor sich hindümpelte. Und in dem Backofen der BBK-Galerie war das Fischstäbchen auch bestimmt gut durch.
In diesem Jahr darf er ja auch wieder die Kunstinstallation für den Hafensommer machen — Codename “Zaungast”. Bin gespannt, was der Herr bildende Künstler da auffährt.

Die Ausstellung kann man übrigens noch bis zum 5. August 2012 anschauen.

MFT Reichert/Schütze Header

Nackerte & Anektoten

Rainer Reichert bei My favourite tracksZum Ende der 7. Staffel war My favourite tracks gestern nochmal gut besucht, der Tiepolo-Keller war über den letzten Sitzplatz hinaus gefüllt. Rainer Reichert, der Würzburg-Korrespondent des Main-Echo, erzählte über sein Leben, Journalismus, Kultur und Urheberrecht.

Was ist bei mir hängen geblieben? Zum Beispiel …

  • … dass es 1972 in Würzburg in der Nähe des Dallenbergbads ein Konzert gab, bei dem neben Joe Cocker auch die von mir sehr geschätzten Atomic Rooster und King Crimson aufgetreten sind. Und dass es bei dieser Antwort Würzburgs auf Woodstock sogar ein nacktes Pärchen im Publikum gab. Wahnsinn. Rainer Reichert war damals angekleidet beim Konzert, spielte gestern in Erinnerung daran aber leider nur Joe Cocker. Mist.
  • … dass Moderator Dennis Schütze kaum noch Lokalzeitungen liest, weil da nicht drinsteht, was ihn interessiert. Ganz besonders trifft das für ihn auf den Bereich Kultur zu, wo er lieber Blogs liest, die wenigstens ein bisschen was über die “kleine Kultur” schreiben.
  • … dass für Rainer Reichert Kultur mehr ist als der Kulturspeicher, das Mainfrankentheater und das Mozartfest.
  • … dass Reichert dem Umsonst & Draussen für ihr jahrzehntelanges Engagement dankt. Dennis Schütze dankt hingegen viel mehr den Musikern, die jahrzehntelang ohne Gage auf dem U&D auftreten.
  • … dass Reichert den Kulturspeicher für völlig überfördert ansieht. Er würde mit einem Großteil des Gelds lieber die Kulturvielfalt in Würzburg fördern: Ateliers für Künstler, ein Kulturzentrum ähnlich dem ehemaligen AKW, etc.

  • … dass Reichert sieht, dass sowohl Journalisten als auch Künstler für ihre Arbeit bezahlt werden wollen und müssen. Und er darum kein Verständnis für Urheberrechtsverletzungen hat.

  • … dass Rainer Reichert gut (bis auf das Wort “Anektoten” 😉 ), aber leider etwas ausschweifend erzählen kann. Es wurde spät.

Dennis Schütze bei My favourite tracksMusikalisch war der Abend nicht aufsehenerregend, aber angenehm. Leicht blueslastig, was ich aber nicht schlimm finde. Die Playlist  soll heute oder morgen auf der Website von My favourite tracks veröffentlicht werden.

Rainer Reichert hat mich den halben Abend über angeschaut und angesprochen. Ich diente als Platzhalter sowohl für die Main-Post, als auch für die Blogger — und saß dummerweise auch noch genau vor ihm. Ach, so ein Leben als Schimäre ist nicht immer einfach! 😉

Schade, dass Dennis mit My favourite tracks bis Oktober wieder Pause macht. Aber die Vorfreude bei mir ist schon da und ich bin gespannt, welche Gäste er anschleppen wird.

Rainer Reichert und Dennis Schütze

 

stein

Musik, Metal, Holz und Stein

Das neue Jahr bringt neue Folgen von My favourite tracks. Heute hat Dennis Schütze den Bildhauer Dierk Berthel aus Rannungen zu Gast. Mit ihm spricht er sein Leben und seine Arbeit als Künstler und Dierk spielt seine zehn liebsten Lieder vor — über die natürlich auch gesprochen wird. Dierk hat zum Beispiel am Bildhauer Symposium 2011 in Bad Salzhausen teilgenommen, in dessen Blog man Bilder seiner Arbeit sehen kann. Nebenbei ist Dierk Berthel auch noch Musiker und 1. Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstler in Unterfranken.

Die Musiktalkshow findet heute, 3. Januar 2012, um 20.00 Uhr in der BBK-Galerie im Kulturspeicher in Würzburg statt. Der Eintritt ist frei, der Eingang zur Galerie ist im rechten Teil des Kulturspeichers, rechts neben dem Haupteingang.

Tausend Artikel und vier unbesungene Helden

Das Hochwasser in Würzburg geht zurück und nähert sich der Meldestufe 3 von oben. Die Artikelzahl im WürzburgWiki geht nach oben und hat heute die 1000er-Marke erreicht. Der geschichtsträchte Artikel ist der Beitrag über den Kulturspeicher von schreibmaschine.

Nach ziemlich genau zwei Jahren sind 1000 Artikel über Würzburg und Umgebung zu finden. Nun möchte mancher mir vielleicht auf die Schulter klopfen und sagen “Ralf, das hast du toll gemacht”. Aber mein Beitrag zum WürzburgWiki war gar nicht so groß, viel mehr muss ich die — überschaubare Menge — Helden des WürzburgWikis rühmen, die in dieser Zeit Artikel geschrieben und bearbeitet haben. Allen voran wohl Daniel27, andy-wue, Bernardo und Anna-Klara, die in den ganzen Jahren den harten Kern gebildet haben — großen Dank und Respekt dafür.
Es ist eine kleine Schar, um eine Stadt-Wiki zu machen, aber ich hoffe immer noch, dass mal mehr Leute am Wiki mitarbeiten.

Es gibt noch so viel zu tun bis zum 10.000. Artikel.