Feines Kunsthandwerk im Kulturspeicher

Heute bis zum 1. November 2005 findet zum dritten Mal die Fine A.R.T.S. im Würzburger Kulturspeicher statt. Die Buchstaben A.R.T.S. stehen hier für Antikes, Rares, Trends und Schönes, was bedeutet, dass es um altes und aktuelles Kunsthandwerk geht.
Für 3€ kann man zwischen 11 Uhr und 19 Uhr gemütlich die vielen Schmuckarbeiten bewundern, Antiquitäten bestaunen und Holz- und Schmiedearbeiten im Kulturspeicher anschauen. Ideal für nie enden wollende Sonn- und Feiertage! 😉

Keine Kultur, dafür Grippe

War ja klar! Wenn meine Frau eine leichte Grippe bekommt, erwischt es mich kurz darauf so richtig.
Werde nun wohl den Tag im Bett verbringen, damit fällt sehr wahrscheinlich ein Besuch der langen Kulturspeichernacht aus. Sehr schade, ich habe mich schon darauf gefreut.

Falls jemand heute Nacht in den Kulturspeicher geht und darüber etwas schreiben will, kann er oder sie sich ja bei mir melden.

Die Lange Kulturspeichernacht

Auch wenn auf den Seiten des Kulturspeichers wie immer nichts zu finden ist, findet sie trotzdem an diesem Donnerstag, 13. Oktober 2005, statt: Die Lange Kulturspeichernacht (Pop-Up-Blocker auschalten). Letztes Jahr fand zum ersten Mal die lange Nacht im Kulturspeicher in Würzburg statt (ich bilde mir ein im Rahmen der Open Art, oder?), ein buner Mix aus Kunst, Tanz, Talk, Trinken und Treffen. Und so soll es auch dieses Jahr wohl wieder sein. Thomas Kopp wird mit seinem Tanzspeicher anwesend sein, eine tolle Multimediainstallation ist geplant (und wenn sie von dem ist, wo ich denke, wird die bestimmt wirklich gut) und wohl es wird wohl auch viel Kunst und viele Künstler da sein. Um 19 Uhr geht es los und es dauert bis 1 Uhr. Ich gehe auf jeden Fall hin und erhoffe mir einen so schönen Abend wie im letzten Jahr.

Kinderfest am Alten Hafen

Kinderfest am Alten HafenEigentlich wollte ich ja nur mal schnell etwas aus dem Büro holen. Da bin ich, trotz der hohen Benzinpreise, mal schnell ins Auto gesprungen, zum Büro gefahren und das Auto hinten im Hof geparkt. Als ich auf dem Wagen ausgestiegen bin, erfüllten seltsame Klänge mein Ohr: Harold Faltermeyers "Axel F." mit dem Xylophon gespielt. Das kann nur eines bedeuten! Kinderfest am Alten Hafen! Und so war es auch. Der Platz vor und hinter dem Kulturspeicher war angefüllt mit Kindern und Eltern – und leider auch mit leichtem Nieselregen. Geboten war so einiges. Es konnten Bierkästen gestapelt werden (auch ein Renner auf dem U & D), mit Hilfe der Polizei und einem Trampolin Saltos schlagen, sich einfach so schminken lassen, bei den Johannitern eine Verletzung schminken lassen (ich dachte, die sollten Verletzungen wegmachen?), mit einem Feuerwehrschlach Zielspritzen üben, Trommeln, Quiz, Zöpfe flechten lassen, Dies und Jenes. Das Wetter hat es leider überhaupt nicht gut dem Kinderfest gemeint. Der Sonntag hier in Würzburg ist bis jetzt völlig verregnet. Das hätte mit ja im Prinzip völlig egal sein können – ich habe ja keine Kinder. Aber dummerweise war auch heute wieder das Straßenmusik-Festival – und das war auch logischerweise auch sehr naß. Gut, noch ist der Tag nicht vorbei. Die Hoffnung stirbt zuletzt! (Bilder vom Kinderfest bei Flickr)

Heimspiel im Kulturspeicher

Heimspiel schrägAm diesem Samstag, 23. Juli 2005, startet im Kulturspeicher in Würzburg die Ausstellungsreihe “Heimspiel”, in der verschiedene Künstler, die in irgendeiner Form mit der Region Würzburg verbunden sind, mit ihren Werken vorgestellt werden. Was ist das Thema der Austellung? Hier sei ein Pressetext zitiert:

Im Zentrum der Ausstellung stehen künstlerische Arbeiten, die sich in unterschiedlicher Weise auf Landschaften, Städte, Orte und andere Räumen beziehen: auf die verschwindenden Landschaften Unterfrankens und seine „verlassenen Orten“, die Topografie Würzburgs, die anonymen Räume großer Städte, auf Orte der Erinnerung, Bild-Räume und die privaten Räumen der Häuslichkeit.

Kurz: Es gehd um Unnerfrangn und wie mer da fei so lebn dud!

Die Plakate sind ganz nett, bloß Informationen findet man darüber im Netz recht schwer, zumindest auf den offiziellen Seiten.
Auf der informativen wohlgestalteten beispielhaften Website des Kulturspeichers findet man nur eine Zeile darüber im Jahresüberblick. Man würde über die Suchmaschinen auf dieser Seite gar nichts finden, wenn diese Zeile nicht eine der fünf Textzeilen auf der ganzen Seite wäre – der Rest ist Text als Grafik. Unglaublich cleveres Webdesign – zumindest wenn man nicht gefunden werden will!
Bei den Würzburg-Seiten findet man wenigstens eine Kurzübersicht über die Ausstellungsreihe – mit vielen Tippfehlern zwar, aber immerhin. Witzigerweise ist hier, aber nicht auf der Kulturspeicher-Website, erwähnt, dass der Kulturspeicher “den bayerischen Museumspreis für qualitätvolle und innovative Museumsarbeit” erhielt. Die Webseiten des Speichers können damit aber nicht gemeint sein.
Nähere Informationen erhält man erst auf völlig fremden Seiten wie wuevita.de (ok, nicht sooo fremd), kunstaspekte.de oder germangalleries.com.
Kein Heimspiel also für die Würzburger Kulturvermarktung!

Aber trotzdem – hingehen und anschauen! Die Ausstellungsreihe geht bis zum 16. Oktober 2005.