Edeltraud näht und macht Caffè nun in der Innenstadt

Heute hat das Nähcafé Edeltraud wieder aufgemacht — nur nicht mehr in der Zellerau, sondern in der Grabengasse, parallel zur Juliuspromenade.

Am Konzept hat sich im Grunde nicht viel geändert. Auch hier werden wieder Näh-Workshops angeboten, man kann die Profi-Nähmaschinen für eigene Schneiderarbeiten nutzen, Stoffe kaufen, Klamotten kann man ändern lassen — oder dort welche kaufen — und das alles mit kompetenter Beratung. Und es gibt Kaffee.

Hinten Näh, vorne Café - die neue Edeltraud in der Grabengasse.
Hinten Näh, vorne Café – die neue Edeltraud in der Grabengasse.

Das alles gibt es jetzt in der Innenstadt mit mehr Platz — sogar der Keller wird genutzt — und vor allem der Kaffeebereich wurde deutlich ausgebaut. Jetzt kann man sich bequem reinsetzen, einen leckeren Espresso schlürfen, Kuchen essen, sich unterhalten und das leisen Rattern der Nähmaschinen im hinteren Bereich genießen.

KEKSE! KEEEEEKSE!
KEKSE! KEEEEEKSE!

In sechs Wochen haben Julia & Sarah Edeltraud einen wirklich schnuckeligen Laden aus dem Boden gestampft, in dem ich bestimmt hin und wieder mal reinschauen werden. Aber wohl eher nicht zum Nähen. Wobei — man weiß nie. 😉

Geöffnet hat das Nähcafé Edeltraud von Dienstag bis Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr, am Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr. Am Montag beliebt Edeltraud zu ruhen.

Eine Webseite hat die Edeltraud leider noch nicht. Die auf der Karte angegebene Adresse edeltraud.de gibt es noch nicht, das alte Blog ist leider seit fast einem Jahr nicht mehr aktiv. Also bleibt im Moment leider nur Facebook in Sachen Internet und Edeltraud.

Schoppen und Festung ohne Läuse

Tja, nun steht der vergnügungssüchtige Würzburger zwar nicht im Regen, aber knietief in Blattlausscheiße. Was soll man mit der Zeit anfangen, die eigentlich schon für die Weinparade verplant war?

Alternativen gibt es wie Schlaglöcher in Würzburgs Straßen, nämlich unzählige.

Die Weintrinker können sich vom 31. August 2007 bis zum 3. September 2007 auf dem legendären Weinfest am Wagnerplatz in Grombühl den Schoppen hinter die Binde kippen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, hier spielen noch Alleinunterhalter und vor der Bühne wird der Schieber getanzt. Hier gibt es montags noch Kesselfleisch und die Nachbarin verkauft die Käsebrötchen. Heile Welt.

Doch lieber die Zeit für ein bisschen Bildung in Verbindung mit Spaß nutzen? Ok, geht auch. Denn da wäre am Samstag und Sonntag noch das Festungsfest — nicht zu verwechseln mit dem in diesem Jahr nicht stattgefundenen Festungsweinfest. Das Mainfränkische Museum, die Burggaststätte, die Mainpost und die Bayerische Schlösserverwaltung bieten Führungen, Vorführungen, Essen, Kunsthandwerk, Kinderbelustigung und Musik auf dem gesamten Würzburger Festungsareal. Und zumindest das Festungsfest vor zwei Jahren war wirklich schön. Ein ausführliches Programm gibt es in der Mainpost-Beilage (PDF).

Na, da wäre das Wochenende schon mal blattlausfrei versorgt. Und am Wochenende drauf darf man sich schon mal auf das Straßenmusikfestival, die Internationalen Tanztage und — vor allem — auf das Bloggertreffen freuen.

Feines Kunsthandwerk im Kulturspeicher

Heute bis zum 1. November 2005 findet zum dritten Mal die Fine A.R.T.S. im Würzburger Kulturspeicher statt. Die Buchstaben A.R.T.S. stehen hier für Antikes, Rares, Trends und Schönes, was bedeutet, dass es um altes und aktuelles Kunsthandwerk geht.
Für 3€ kann man zwischen 11 Uhr und 19 Uhr gemütlich die vielen Schmuckarbeiten bewundern, Antiquitäten bestaunen und Holz- und Schmiedearbeiten im Kulturspeicher anschauen. Ideal für nie enden wollende Sonn- und Feiertage! 😉

Zurück in die Vergangenheit – hoch zur Festung

Während jetzt gerade das TV-Duell Schröder – Merkel läuft, ist es eine gute Zeit nebenbei einen Blogeintrag zu schreiben. CIMG1922Schon zum zweiten Mal steht die Festung Marienberg in diesem Jahr im Rampenlicht. Nach dem sehr gelungenen Weinfest im Festungsgraben fand an diesem Samstag und Sonntag das Festungsfest statt. Das Wetter war wie gebacken dafür, strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen. CIMG1921Mit dem Shuttlebus ging es von der Talavera hoch zur Festung – und damit ab ins Mittelalter. Das Motto der Veranstaltung hieß "Zurück in die Vergangenheit", und die Veranstalter haben sich bemüht das umzusetzen. Die Höfe der Festung waren gefüllt mit Gauklern, Musikanten und Handwerkern, das Mainfränkische Museum war geöffnet. Man konnte zusehen, wie Fässer beim Küfer gefertigt werden, wie Feuer mit Feuersteinen gemacht wird und vieles mehr. Und bei vielen Sachen konnte mitgemacht werden. Ob Pfeile gebastelt wurden oder Wäsche wie früher gewaschen wurde – man konnte Hand mit anlegen. Gerade für Kinder war’s toll – aber auch für uns große Kinder! 🙂 Leider war ich selbst recht spät dort und konnte nicht alles sehen, aber sehr schön war es trotzdem. Einfach über das Festungsareal schlendern, das Wetter geniessen, ein bisschen Kultur und Wissen aufnehmen – so kann man wunderbar einen Sonntagnachmittag verbringen.

Septemberwochenende

Was steht an am Wochenende in Würzburg? Die Weinparade geht in ihr letzte Wochenende. Wer noch nicht da war sollte unbedingt hingehen, es gibt wirklich guten Wein und wirklich gutes Essen (leider nicht ganz billig) und ein wirklich schönes Ambiente unter den Bäumen hinter dem Dom. Vielleicht schaffe ich es ja diesmal auch ein paar Bilder von dem Fest zu machen. An der Festung Marienberg ist Festungsfest unter dem Motto "Zurück in die Geschichte". Hier ein Auszug aus dem Programm:

Ein vielfältiges Sonderprogramm für Jung und Alt führt an diesem Wochenende die wechselvolle Festungsgeschichte und die Vielfalt der dortigen Museumssammlungen lebendig vor Augen und lädt zum “Sehen, Hören, Staunen, Selber machen” ein: Hochseilartisten, Gaukler in historischen Kostümen, mittelalterliches Lagerleben, Salut-Schießen mit einer Kanone, Kunsthandwerkermarkt, verschiedene Musikgruppen, Handwerkervorführungen, Märchenerzählerin, zahlreiche museumspädagogische Aktionen für Kinder zum Mitmachen und Ausprobieren, Kurzführungen in den Museen, Sonderausstellungen. Außerdem ist für Essen und Trinken gesorgt.

Das ausführliche Programm gibt es auf den Seiten des Mainfränkischen Museums, Eintritt 4€, für Kinder über 1 Meter 2€.