Ein paar Bildchen: Marathon am Mittag

Da hatten sie ja echt Glück mit dem Wetter, die iWelt-Marathon-Läufer in Würzburg. Zumindest hatten die Zuschauer Glück, für die Läufer war es vielleicht schon zu warm. Aber ob die Zuschauer ihrem Glück trauen konnten? Denn gefühlt waren gar nicht so viele Zuschauer in der Würzburger Innenstadt, beim Raumlaufen bin ich vor allem am Fischerbrunnen hängengeblieben, da dort am meisten los war.

Gut, am Start und Ziel am CCW wird vermutlich was los gewesen sein, aber die Zeiten, wo Menschemassen am Vierröhrenbrunnen oder am Marktplatz die Läufer anfeuern, sind scheinbar auch vorbei.

Alex vor dem Ersten
Alex vor dem Ersten

Gefreut hab ich mich, dass ich meine Mit-Würzmischer Alex gesehen habe, wie der auf dem Rad vor dem ersten Läufer hergefahren ist — auch wenn er mich gekonnt ignoriert hat! 😉
Und wie Rööö gleich erkannt hat, hatte Alex eine Kamera auf dem Rad montiert – bin gespannt, ob wir heute noch eine zweistündige Rundfahrt durch Würzburg auf Video geboten bekommen! 🙂

Immer diese Hetzerei

Residenzlauf — Die Würzburger Residenz ist doch schön, warum können die Leute dieses Weltkulturerbe nicht in Ruhe anschauen. Nein, die müssen ja zu Tausenden wie die Verrückten um die Residenz herumrennen und verpassen die ganzen architektonischen Feinheiten des Gebäudes.

Die Würzburger Residenz ist doch schön, warum können die Leute dieses Weltkulturerbe nicht in Ruhe anschauen. Nein, die müssen ja zu Tausenden wie die Verrückten um die Residenz herumrennen und verpassen die ganzen architektonischen Feinheiten des Gebäudes.

Residenzlauf 2012 - SchweißAber gut, beim Residenzlauf gibt es scheinbar andere Prioritäten. Oberste Priorität: Ankommen ist alles! Und das haben sich auch die Bloggerstammtisch-Kollegen Julia und @PreatorCreech, der schon gestern über den Lauf gegrübelt hat, zu Herzen genommen und mit viel Schweiß auf der Zehn-Kilometer-Strecke in die Tat umgesetzt — beide sind angekommen! Meine Glückwünsche und meinen Respekt dazu!

Julia konnte sich im oberen Viertel ihrer Altersklasse platzieren, @PraetorCreech trotz Ehren-Stammtischlerin Suse als Pacemaker im unteren Viertel, darum durfte auch Julia den Pokal die Stammtisch-Ente nach dem Lauf jubelnd in die Höhe recken.

Residenzlauf 2012 - Die Bloggersiegerin

Ach ja, ein paar Bilder und ein kleines Video gibt es auch noch:

Residenzlauf 2012 in Würzburg

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Jubeln und Laufen lassen

Sonntags bleibt der Wecker aus und prompt habe ich gnadenlos verschlafen. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wenn ich nicht gerade heute zum Würzburger Marathon wollte.

iWelt Marathon 2010

Natürlich nicht zum Laufen, ich bin doch nicht verrückt. Ich mache da immer etwas eigentlich Gemeines — ich setze mich vor ein Café, trinke Kaffee, rauche Zigaretten und rufe den Läufern zu, sie mögen sich doch etwas schneller bewegen. Für das nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen, deutlich fetter zu werden; es kommt noch viel besser, wenn ich, durch Fettlappen im Stuhl festgeklemmt, die Sportler anfeuere.

Früh sah das Wetter noch nicht so toll aus. Aber man muss die Veranstalter einfach nur nett bitten, dann klappt das auch mit dem Wetter.

Ich saß als dann im Sonnenschein am Enchilada und jubelte den Marathonläufern zu. Und das ist wichtig. Um so wichtiger, je schlechter die Läufer sind. Die Profis hatten es nicht nötig auf die Jubler zu reagieren. Aber viele Amateure haben sich wirklich über das Johlen und Pfeifen gefreut, haben zurück gewunken und gelacht.

16052010130Wichtig für die Stimmung der Läufer und Zuschauer ist die Musik, die an der Strecke gespielt wird. In Jahren zuvor hatte ich in der Ecke am Fischerbrunnen Glück mit den Bands gehabt, in diesem Jahr war sie dort aber eher Durchschnitt. Im Nachhinein habe ich bedauert nicht am Theater dem iWelt-Marathon zugeschaut zu haben, denn da haben SixBatts aus Bielefeld musikalisch wirklich ein Fass aufgemacht. Naja, im nächsten Jahr vielleicht.

Update: Auf besonderen Wunsch: Der schwer arbeitende und an diesem Tag schwer kranke @wue_reporter: 🙂
Schreibmaschine / @wue_reporter

Würzblog-Bilderrätsel #28

Achtung, Sportfrage! Passend zum übermorgigen Sonntag, an dem ja auch Mitglieder und Bekannte des Würzburger Bloggerstammtischs auf und neben der Strecke dabei sein werden, eine Frage zum Residenzlauf.
Mit über 500 Teilnehmern fing es 1989 an, in diesem Jahr könnte – dank der Schüler-Aktion, bei der über 4.000 Kinder und Jugendliche ab 10.45 Uhr an den Start gehen – im Idealfall erstmals die Marke von 7.000 Residenzläufern geknackt werden.

Auf dem 2,5 Kilometer langen Kurs rund um unser Weltkulturerbe findet aber am Sonntag nicht nur Deutschlands größter Schülerlauf, sondern auch Deutschlands schnellster Zehn-Kilometer-Straßenlauf statt.
Dank der schnellen Zeiten der afrikanischen Top-Läufer – der „Lauf der Asse“ wird als sportlicher Höhepunkt des Sonntags um 16.30 Uhr gestartet – war der Residenzlauf im vergangenen Jahr wieder auf Rang fünf der Weltrangliste. Die schnelle Strecke war dem Laufmagazin „Runner’s World“ kürzlich eine Goldmedaille wert.

Unser Rätselbild zeigt die damals 18-jährige Äthiopierin Wude Ayalew Yimer bei ihrem Residenzlauf-Streckenrekord (31:30 Minuten) im Jahr 2006. Es haben aber nicht immer nur Gazellen vom schwarzen Kontinent in Würzburg gewonnen.

Unsere Frage: Wie heißt die letzte Europäerin, die den „Lauf der Asse“ beim Würzburger Residenzlauf gewonnen hat? Gesucht sind Vor- und Nachname. Der letzte Buchstabe des Nachnamens steht in der Lösung an 34. Stelle.

Laufen lassen

Natürlich war ich auch beim Würzburg-Marathon, es gibt schließlich kaum etwas Befriedigenderes als am Sonntagmorgen anderen Menschen beim Schwitzen zuzusehen.

Wie in den letzten Jahren waren auch wieder die Spaßläufer dabei und haben verkleidet — bei der Hitze um so bewundernswerter — Geld für die ambulate Krebstherapie der Uniklinik gesammelt. Den Inhalt meines Geldbeutels hat Dietmar Mücke bekommen, dem Rekordhalter im 24-Stunden-Barfuß-laufen.

Bilder gibt es bei liveh8, der vorneweg geradelt ist, und beim WueWebBlog — dort sogar kostenlos. 😉 Und noch kostenloser in meinem Album. 🙂

Da laufen sie

Der Würzburg-Marathon macht besonders viel Spaß, wenn man ihn bei Cappuccino genießt — und einem FON-Hotspot. 😀

Die ersten Läufer sind schon im Ziel, aber hier in der Karmelitenstraße ist noch gut was auf der Piste los. Zwar vermischen sich hier schon die Erstründler mit den Zweitründlern, aber irgendwie kann man sie noch leicht der jeweiligen Gruppe zuordnen — die Erstründler schwitzen mehr und haben die röteren Köpfe. 😉

Mehr Bilder gibt es im 23hq-Album.

Laufende Küchen


Wer über ausreichende Fettpolster — als Kälteschutz — verfügt und die Silvesternacht mit einem ebenso fetten Muskelkater feiern will, der kann sich für den Würzburger Silvesterlauf anmelden. Ich meine natürlich, für den 4. Plana Küchenland Silvesterlauf Würzburg. Vor meinen Augen bekommen ziehen Bilder von Arbeitsplatten mit Beinen und schwitzenden Geschirrspülern vorbei. Vielleicht sollte ich am 30. Dezember zum Lauf gehen — und aus einem gut temperiertem Café zuschauen.