Günter Huth liest

Freitag ist Krimitag. Nein, gemeint ist nicht der Tatort im Fernsehen! Am Freitag, 18. November 2005, liest Günter Huth aus seinem neuen Würzburg-Krimi “Der Schoppenfetzer und das Riesling-Attentat“. Der Tatort dieser Veranstaltung ist die Thalia-Buchhandlung in der Domstraße, Tatzeit ist 20 Uhr. Der Staatliche Hofkeller wird zur Lesung Riesling ausschenken und danch geht es direkt in den Staatlichen Hofkeller Würzburg. Was dort dann genau passiert weiß ich nicht, es soll aber eine Überraschung geben. Und Günter Huth. Und Wein. 🙂

Der Eintritt für die Lesung kostet 8 €, ermäßigt 6 €.

Sträuße, Schauspieler und Sex

Auf die Tierbilder habe ich mich gefreut. Auf die Lesung nicht. Im Gegensatz zum Anschauen von Bildern sind Lesungen etwas Starres und Langweiliges. Ich lese lieber selbst, bestimme mein Lesetempo, und wenn ich eine Pause machen will, mache ich eine Pause. Lesungen sind nicht so mein Ding. Und gerade Lesungen von Büchern mit so faden Titeln wie “Timmerbergs Tierleben“, gelesen von regionalen Laiendarstellern wie Mathieu Carrière aus dem Landkreis Würzburg.

Mathieu Carrière liest Ich wurde mehrfach eines Besseren belehrt.

Schon bevor die Vernissage der Ausstellung “Heinz der Nasenfisch” begann, wurde ich vorgewarnt, dass es etwas voller werden könnte. Als Grund wurde Mathieu Carrière genannt. Auf meine Frage, wer das sei, bekam ich nur die Antwort “Ach, den kennst du bestimmt aus dem Fernsehen. Der hat schon bei allem Möglichen mitgespielt”.
Nun gut! Als ich am Treffpunkt Architektur ankam, war es mäßig voll. Aber der Vorleser, Herr Carrière, war schon da. Und ich muss gestehen: ich kannte ihn nicht.
Das muss ihm nicht unangenehm sein, ich gebe zu, dass ich in der Welt des Fernsehns eher unterbelichtet bin. Ich habe in meinem Leben scheinbar zu wenig fern gesehen.

Frank Zauritz, der FotografDie Tierbilder waren zum großen Teil sehr schön und originell (vor allem der Strauß), manche aber auch recht gewöhnlich. Das Buch “Timmerbergs Tierleben“, in dem die Bilder enthalten sind, wurde von Helge Timmerberg geschrieben. In diesem Buch beschreibt er die Tiere, die fotografiert wurden, in recht witzigen, kurzen Texten.
Und so wurde auch die Lesung sehr unterhaltsam. Mathieu Carrière brachte den Humor des Buches gut rüber, konnte in Stimme, Mimik und Gestik den Inhalt gut unterstützen. Die einzelnen Kaiptel leitete er recht improvisiert, aber stimmig ein. Oft ging er auf den anwesenden Fotografen Frank Zauritz oder den abwesenden Autor Helge Timmerberg ein, die er scheinbar beide persönlich kannte.

So habe ich an diesem Abend einiges gelernt: Lesungen können Spaß machen, Mathieu Carrière ist ein bekannter deutscher Schauspieler und Eisbären haben 30 Mal Sex am Tag. Dank sei der LP10 für diesen Abend!

[Die Ausstellung geht vom 03.11.2005 bis so 20.11.2005 und ist Donnerstag und Freitag von 16 – 19 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 – 19 Uhr geöffnet.]

Rauschender Roman

Der Autor Roman RauschNachdem ich selbst – aus bekannten Gründen – nicht hin konnte, hier ein paar Sätze über die Lesung von Roman Rausch aus zweiter Hand

  • Roman ist nicht der beste Vorleser der Welt
  • Er schreibt Krimis, weil sie sich gut verkaufen
  • Herr Rausch sieht völlig durchschnittlich aus
  • Den fränkischen Dialekt hat er aus den letzten Büchern weggelassen, weil er deswegen irgendeinen Preis nicht gewonnen hat
  • Die Leser beschweren sich deutschlandweit, weil er den fränkischen Dialekt bzw. die "fränkische Befreiungsfront" "ostfränkische Befreiungsloge" in den letzten Büchern weggelassen hat.
  • Es war Rauschs erste Lesung in Würzburg … und hoffentlich nicht seine letzte …

Im Roman-Rausch

Wollte heute eigentlich zur Lesung von Roman Rausch aus dessem neuen Roman "Der Gesang der Hölle". Sitze Liege nun aber mit Kopfschmerzen und Fieber daheim. Ich habe zwar noch keinen von Romans Romanen gelesen, aber meine Frau ist ganz begeistert von ihnen. Nun ja, nun ist sie wenigstens hin, die Digitalkamera hat sie dabei, und ich werde doch wenigstens man den ersten Roman-Roman lesen.