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Lumen unter Volldampf im Internet

Vor einem Jahr wurde eine Woche lang im Lumen in Würzburg für die Sendung “Unter Volldampf” gekocht und benotet — doch der Sender VOX hat die Serie spontan abgesetzt und die unterfränkischen Folgen waren nie auf der Mattscheibe zu sehen.

Mittlerweile kann man sie doch anschauen, nämlich als Online-Videos unter kochbar.de, da kann man mal prima gucken, ob man die Köche oder Gäste kennt — Biffo vom Kitziblog müsste irgendwo zu sehen sein. 🙂

Der Mühe Lohn beim Bilderrätsel

Der Rücklauf beim Aufruf nach Preisen für das Würzblog Bilderrätsel war wirklich beeindruckend. Im Moment gibt es 32 33 Preise zu gewinnen, falls noch jemand “nachsponsern” will, dann geht das immer noch, denn die Preisvergabe wird so ablaufen:
Am 6.6. endet das Rätsel und man kann das Lösungswort und die Lösungen aller 57 Fragen hier im Würzblog “abgeben”. Die Rangliste wird dann folgendermaßen ermittelt: Das Lösungwort muss richtig sein. Dann geht es nach der Anzahl der richtigen Antworten, bei gleicher Anzahl zählt die Reihenfolge der Abgabe. So, und nach dieser Rangliste dürfen die Gewinner sich einen Preis aussuchen. Der 1. Platz darf zuerst wählen, dann der 2. Platz und so weiter. Klar? So kann es sogar sein, dass der Letzprämierte noch den Preis bekommt, den er gerne hätte – wer weiß! 🙂

Hier ist also der Sack mit den Preisen, in dem man dann wühlen darf (Reihenfolge ist zufällig):

Vielen, vielen Dank an alle Spender der Rästelpreise! 😀

Das Boot bau ab

Das Boot fährt in die Werft, Landgang im Lumen

Die Disco “Das Boot” liegt schon so lange im Würzburger Hafenbecken, dass ich fast schon vergessen habe, dass der Name nicht davon kommt, dass sich der Chef mit “KaLeu” anreden lässt, sondern weil es ein Schiff ist. Und Schiffe müssen hin und wieder in die Werft. Nämlich jetzt, im April.

Das Boot bau ab
Ja, auf Dem Boot liegt die Gangway schon gestapelt auf der Mole und die Aufbauten sind zu Abbauten geworden. Da wird es wohl bald ablegen und in die Werft zur Überholung tuckern — auch wenn noch nichts auf der Boot-Website steht, was mich ein wenig irritiert.

In der Werftzeit — wie es aussieht nur im April — werden die Boot-Veranstaltungen nicht weit vom Liegeplatz entfernt stattfinden, nämlich im Lumen hinter dem Kulturspeicher. Dort heißt es ab dem 8. April 2010 jeden Donnerstag, Freitag und Samstag ab 23.00 Uhr “Landgang” und das Restaurant soll sich dann in einen Club verwandeln.

Die Gäste, die vor 23.00 Uhr zum Essen im Lumen waren, müssen natürlich kein Ticket nachlösen.

Ich werde wohl schon mal aus reiner Neugier reinschauen, da ich mir das räumlich noch überhaupt nicht vorstellen kann. Und weil es 50 Meter von meinem Büro weg ist — prima für einen Absacker nach der Arbeit. 😉

Und ich würde gern wissen, wann das Boot den Alten Hafen verlässt — muss man da nicht Klopapierrollen werfen? Oder waren es Champagnerflaschen?

Noch immer kein Volldampf im Lumen?

So mancher hat sich auf heute Abend gefreut, dass er da bei der Sendung “Unter Volldampf” auf Vox vielleicht Hobbyköche und Profiesser aus Würzburg und Umgebung im Lumen bestaunen kann.
Zumindest wird es im Fernsehprogramm des Xity-Magazins (so ziemlich der einzige Grund warum das Ding bei uns daheim rumfliegt) für heute Abend angekündigt. Aber eine kleine Recherche lässt zumindest Zweifel aufkommen — und Skurriles entdecken. Auf der Vorschauseite von “Unter Volldampf” wird als Sendetermin der Lumen-Folgen der 4. – 8. Januar 2009 angegeben, gleichzeitig wird das Datum der nächsten Sendung mit dem 22. Januar 2010, ein Freitag, angegeben. Schaut man aber in die Programmübersicht der aktuellen Woche, so sieht man dort, dass “Unter Volldampf” gar nicht ausgestrahlt wird.

Ich für meinen Teil setze meine Einsatz auf fernsehserien.de, wo der Sendetermin der Lumen-Folgen mit 25. – 29. Januar 2010 um 19.50 Uhr angegeben wird.

Ich selbst finde die Sendung grauenhaft, aber ich werde mir ausnahmsweise die Dienstagsfolge anschauen und hoffen, dass Biffo mit unqualifizierten Bemerkungen wie “Gibt’s noch’n Nachschlag” oder “Kann ich Ketchup dazu haben” in Großaufnahme zu sehen ist. -)

Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann ja um 19.50 Uhr mal Vox einschalten. Aber lieber den Finger auf der Fernbedienung lassen! Denn falls — wie es auf der Vox-Seite steht — “Prominent” um diese Uhrzeit kommt, dann sofort wieder den Fernseher ausmachen, sonst kriegt man Löcher im Hirn.

Der Frühling lässt sein gastronomisches Band sanft flattern

Wenn früher der April in Würzburg schon richtig warm war, dann konnte man sich darauf verlassen, dass Mitte Mai die Biergärten aufmachen und die Cafés die Tische rausstellen.

Das hat sich Gott sei Dank wenigstens ein wenig geändert.

Definitiv geöffnet hat schon die Strandbar am Lumen — wochentags ab 16.00 Uhr und wochenends ab 11.00 Uhr — und der Stadtstrand an der Löwenbrücke wird wohl Ende nächster Woche nachziehen. Der Zaubergarten nimmt sich noch bis Ende April Zeit. Das Sommerlager wird wohl “traditionell” am 1. Mai öffnen und der Alten Kranen wann er will.

Was sonst schon jemand den Frühling/Sommer gastronomisch eingeläutet?

Der 1. Hafensommer am Alten Hafen Würzburg

Das ist ein Beitrag zu Hafensommer 2007.
Beiträge zum Hafensommer 2008 gibt es hier.

“Zwingend”, “zwingend” und … “zwingend” nannte Muchtar Al Ghusain die kulturelle Nutzung des Areals beim Heizkraftwerk im Würzburg. Und das kann ich nur unterstützen, liebe ich das Gelände schon länger.

schwimmende BühneEinen Anfang macht jetzt der Hafensommer im Alten Hafen, der vom 26. Juli 2007 bis zum 26. August 2007 fast jeden Tag Konzerte, Kabarett, Theater, Kino oder Tanz auf einer schwimmenden Bühne am Heizkraftwerk veranstaltet, mit weiterem Programm im Kulturspeicher, im Bockshorn und auf der Arte Noah. Apropos veranstaltet: Die Stadt gibt die Planung und Durchführung nicht an einen externe Eventagentur ab, sondern tritt mal selbst als Veranstalter auf.

Bei der gestrigen Pressekonferez im Lumen — wo man erfreulicherweise rauchen durfte, Hurra! — kam heraus, dass das Ganze recht kurzfristig geplant wurde. In nur drei Monaten wurde das Konzept und Programm auf die Beine gestellt. Da fragt man sich schon, warum das so knapp sein musste, schließlich ist die Treppe und der Platz am Kraftwerk schon eine ganze Weile fertig. Aber gut, besser so als gar nicht.

Als Zielgruppe hat die Stadt mehr das “Mittelalter” im Blick, also die 30 – 40-jährigen. Also mich. Obwohl mich das Programm nicht unbedingt auf die Knie sinken und mein demütiges Haupt in Richtung Rathaus neigen lässt, so gibt es doch für mich auch nette Programmpunkte. Dennis Schütze spielt mal wieder auf, zu dem ich jetzt ohne den Anschein der Hoffnung auf Gnade ins Konzert kann. 😉 Erika Stucky sieht und hört man auch nicht alle Tage in Würzburg mit ihrer Performance. Und den Würzburger Theaterklassiger “Der fliegende Würzburger” habe ich auch noch nicht gesehen.

Frau BeckmannIch bin gespannt auf den Hafensommer. Wenn das Wetter passen sollte, die Leute nicht zu knapp bei Kasse sind (Eintrittspreise von 6 € bis 14 €) oder die Stadt es organisatorisch vergeigen sollte, könnte das wirklich ein netter Sommer am Alten Hafen werden. Aber wenn es nach Frau Beckmann und Herrn Al Ghusain gehen sollte, dann wird der Hafensommer so oder so kein One-Hit-Wonder. Der Ausbau des Alten Hafens macht nur Sinn, wenn dort auch weiterhin etwas passiert. Das ist zwingend.
Schau mer ma!

Bilder von der Pressekonferenz hier. Das Programm des Hafensommers hier (fleißig scrollen ;-)).

Kurz bei der langen Nacht

Die lange Nacht im KulturspeicherLang war sie für mich nicht, die Kulturspeichernacht. Aber dunkel war’s, das ist ja schon mal was.

Der Speicher war schick angeleuchtet, die Besucher schick gekleidet (eine der wenigen Ausnahmen tippt gerade diesen Text) und der Eintrittspreis schick bei 9 €. Nach dem Kartenkauf habe ich mich als braver Blogger auch noch als braver Fotograf registrieren lassen. Warum man sich da in eine Liste eintragen soll, wenn man ein bisschen knipsen will (ohne Blitz und Stativ laut Vorschrift), ist mir nicht ganz klar. Mit meiner Sauklaue kann man den Eintrag eh nicht lesen und selbst wenn — was hat der Kulturspeicher davon? Komisches System.

Wein in HumpenIch bekam zu der Karte auch noch ein grünes Bändchen um den Arm geklebt, damit ich alle Räume des Kulturspeichergeländes besuchen darf — und um mein Handgelenk schmerzhaft von vielen Haaren zu befreien. Für den im Eintrittspreis inbegriffenen Federweißen zur Begrüßung wurde gleich mal ein Edding-Strich auf das Bändchen geschmiert, das hatte schon ein bisschen Bierdeckel-Feeling. Sehr seltsam war, dass der Federweiße in Weingläsern ausgeschenkt wurde, der Wein hingegen in diesen unzerstörbaren Weindorfhumpen mit Henkel. Provokante Kunst aus dem Hause Lumen?

Hermann de Vries (der in der Mitte)Ach ja, Kunst gab es auch. Reichlich. So erzählte Hermann de Vries ein wenig über manche Exponate seines “Taschengewitters”. Ein sehr zurückhaltender Mann mit weißen Nikolausbart, aber doch kraftvoll und sehr sympathisch, was noch durch seinen Rudi Carell-Dialekt verstärkt wurde.
Auf dem Vorplatz führten Magnus Kuhn und Helmut Nennmann eine Performance zum Thema “Freie Sicht” auf. Doch der Humor, der nicht mal bei der Jahreversammlung der Grauen Panther für Lacher sorgen würde, war nicht so meiner – wie man vermutlich merkt. Aber wie so oft dürfen die unverstandenen Künstler mir Ignoranz, Oberflächlichkeit und Unwissen vorwerfen.

Dancing in the darkGetanzt wurde recht fleißig. Der Tanzspeicher zeigte Ausschnitte aus seinen aktuellen Programmen und die “Jugendgruppe des Tanzspeichers” schienen im Dauereinsatz zu sein. Auf dem Vorplatz und auf der schummrig-schönen probenBühne zeigten sie einfach nur nette Tänze aber auch recht anspruchsvolle Choreographien. Nett!

IMG_8551Sehr beeindruckend war die Tanzskulptur von Susanne Kirchner. Vor Skulpturen von Emy Roeder nahm sie deren Wirkung auf und tanzte sie — völlig ohne Musik. Durchaus erotisch schuf sie mit ihrem Körper und ihren Bewegung eine Projektion der Dynamik und Tiefe der sie umgebenden Kunst im Raum — und wurde dadurch eine ganz eigene Kunst im Raum.
Es ist schwer zu erklären, was da wirlich passierte, ohne in Kunstphrasen abzudriften. Man musste es erleben.

Die Nacht endete für mich dann schon, auch wenn der Kulturspeicher noch bis 1 Uhr geöffnet hat. Aber das Wochenende wird hart genug — und ich nicht jünger! 😉

Das Flickr-Set ist hier.

Um das Filmwochenende herum …

Das Filmwochenende in Würzburg findet nicht nur in den Kinos statt. Einige Örtlichkeiten hängen sich an das Filmfest ran, um ein Leben nach den Filmen zu ermöglichen.

Offizielle Filmfest-Kneipe ist das Standard in der Oberthürstr. 11a. Es hat auf jeden Fall auch zu den Zeiten auf, in denen Veranstaltungen beim Filmwochenende stattfinden und enden. Dort ist auch extra ein Tisch für Filmfest-Besucher freigehalten.
Alternativ würde sich natürlich auch das Lumen auf der Rückseite des Kulturspeichers anbieten. Direkt zwischen Bockshorn und Cinemaxx ist es ideal für einen schnellen Schoppen oder Kaffee.

Im Boot findet am Freitag der Midnight-Club aka “Betreutes Tanzen” statt, die Veranstalter haben da auch das Publikum des Filmfests im Blick. Dummerweise ist er parallel zur offiziellen Filmwochenende-Fete im Cairo. Aber wer keine Lust auf’s Cairo hat und etwas älter ist, der ist da gut aufgehoben. 😉

Die Filminitaitive trifft sich gerne am Tag im Café Centrale in der Bronnbachergasse. Hier kann man sich mit leckerem Kaffee für die Filmnächte stärken.

Es wird übrigens einen kleinen kostenlosen Shuttle-Bus geben, der von 18 Uhr bis 21 Uhr zwischen Corso und Cinemaxx pendelt.