Kulturgut Pauline

Das ist mal eine steile Karriere: Kaum ist Pauline Füg — Autorin, Poetry-Slammerin und nebenbei auch Psychologin — nach Würzburg gezogen, bekommt sie auch schon zwei Seiten im “Kulturgut” der Stadt. Ulrike Schäfer — Hörer der Würzmischung kennen sie schon vom Hörensagen — hat sie für das Magazin porträtiert.

Das ist mal eine steile Karriere: Kaum ist Pauline Füg — Autorin, Poetry-Slammerin und nebenbei auch Psychologin — nach Würzburg gezogen, bekommt sie auch schon zwei Seiten im “Kulturgut” der Stadt. Ulrike Schäfer — Hörer der Würzmischung kennen sie schon vom Hörensagen — hat sie für das Magazin porträtiert, nachzulesen auch in der Online-Ausgabe.

Und Pauline Füg hat auch ein Blog. Darum schreibe ich auch über sie! Ein herzliches Willkommen in Würzburg von Würzblog, Pauline, fühle dich zum Bloggerstammtisch jeden Mittwoch im Gehrings und zum nächsten großen Bloggertreffen am 12.12, eingeladen.

Und als Gutzerl das großartige Justus Jonas Liebsgedicht von Pauline Füg:

Pauline Füg: Justus Jonas Liebesgedicht

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KulturGut 01 liegt in Würzburg aus

KulturGut 01

Nach langem Hin und Her im Vorfeld ist es endlich zum Bewundern und Bejammern, zum Erfreuen und zum Zerreißen da — das Kulturmagazin der Stadt Würzburg namens KulturGut, seit gestern liegt es an vielen Stellen in der Stadt aus. Da soll alles über Kultur in der Region Würzburg drinstehen. Alles! Naja, nicht ganz alles, eigentlich recht wenig. Aber das liegt in der Natur der Sache, vor allem als vierteljährlich erscheinendes Magazin.

Im Morgenwelt-Verlag, die neben dem von der Stadt Würzburg finanziell unterstützten KulturGut auch das Frizz herausgibt, muss im März wohl ein großer Zettel mit “Würzblog interviewen!!!” an den Pinnwand gehangen haben. Denn ein paar Tage nach der Dame vom Frizz kam der Herr vom KulturGut, um mit mir zu Reden. Über Kultur und Würzburg. Haben wir auch gemacht, obwohl nicht sicher bin, ob ich alles wirklich genau so gesagt habe, wie es im kleinen Beitrag rüberkommt. Das Gespräch mit dem Mann — Joachim Fildhaut — hatte ich irgendwie origineller und witziger in Erinnerung — kann aber auch an dem wunderschön sonnigen Tag gelegen haben, an dem wir das Interview auf einer Bank am Marktplatz gemacht haben.

Aber was soll’s, meine Grundaussage hat er korrekt wiedergegeben: Bleibt neugierig!
Sehr geehrt fühle ich mich aber, dass es das “Bleibt neugierig!“-Motto sogar auf das Cover geschafft hat. Entehrt fühle ich mich als gebürtiger Schweinfurter, der im Magazin zum Arnsteiner gemacht wurde. Meine Familie stammt aus der Arnsteiner Ecke, ich selbst habe aber von Geburt an mehr auf Lager! 😉 Und wenn Mutti sieht, dass ich auf dem Bild im Magazin eine Zigarette rauche, dann gibt es was mit ihrer Arnsteiner Hand auf meinen Schweinfurter Hintern.

Heute Abend werde ich das Magazin dann in Ruhe lesen

Kurz gefasst

Ach guck mal da — das Mujuk ist wieder da. Mit einer Textmenge, für die Twitter eigentlich gereicht hätte, aber dafür mit schönen Bildern. 😉

Würzblog@Frizz II

Nach fast 4 Jahren hat es das Würzblog wieder ins Frizz geschafft — in der aktuellen Ausgabe werden vier “professionelle” Blogs in Würzburg vorgestellt. Neben der virtuellen Blutsverwandtschaft wie das LP10Blog werden hier auch der von mit gern gelesene Nightmusic-Experte Karl Limber von Kalimba Gossip und das von mir als Mode-Idioten nicht so oft gelesene I Say Shotgun von Jenna (Sorry Jenna, da kannst du nix dafür 😉 )

Über den Begriff der “vier Professionellen” muss ich noch ein wenig nachdenken, bin aber gleichzeitig froh, dass das beim Interview gefallene Wort “Bloggerelite” nicht aufgetaucht ist. 😉 Eine weitere, ebenso unvollständige Auflistung Würzburger Blogger gibt es hier.

Und auch wenn ich mich bei Twitter etwas über die “Poesiealbumfragen” amüsiert habe — auch die solche Fragen muss mal Zeit sein. Und das Bild ist ganz gut geworden. 🙂

Update: Um auch die Blogempfehlungen der “professionellen Vier” mal im Netz zu haben:

Ralf: kitziblog.de, papiergefluester.com, moggadodde.de

Matthias: baunetz.de

Karl: djtechtools.com

Jana: mizis-madness.blogspot.com

Vogel ohne Chip

Ausverkauf! Die Zeitschrift Chip teilen sich der Burda– und Vogel-Verlag nicht mehr brüderlich — Burda hat die zweite Hälfte jetzt auch noch eingekauft. Somit haben die Würzburger wohl nichts mehr bei einem der Urgesteine der Computermagazine zu melden.
Wobei “Urgestein” nicht zwangsweise ein Qualitätssiegel ist, für mich persönlich kommt Chip nur unwesentlich vor Computerbild. Ob 100% Burda das Niveau noch oben oder unten drückt, das wird sich zeigen.

An “Der Würzburger“, das Magazin der Auszubildenden des Vogel-Verlags, hat Burda scheinbar im Moment noch kein Interesse, obwohl die jetzt sogar ein Blog haben … 😉

neun7 ist online und wohl auch schon im Druck

Morgen gibt es die Printausgabe zu kaufen, den Online-Auftritt gibt es schon heute — “neun7, das siebentagemagazin für mainfranken”.

Das Magazin ist aus der Asche des Boulevard Würzburg und Boulevard Würzburg Schweinfurt entstiegen. Gott hab das Boulevard seelig und ich hoffe, dass das Interview mit Frau Schaaf und mir ihm nicht den Todesstoß versetzt haben.

Aber jetzt schickt die Mediengruppe Main-Post neun7 ins Rennen. Locker. Jung, aber nicht kindisch. Kritisch. Trendig. So soll es vermutlich rüberkommen.

Mein erster Eindruck des Online-Angebots: Schlicht. Trist.Grau. Mit Sternchen. Wegen dem Werbebanner zu breit für mein Notebook. Und die Werbung blinkt.

Die Redaktion präsentiert sich unkonventionell mit angeschnittenen Bildchen. Ein paar Gesichter und Namen sind bekannt. Und unter der Rubrik “Du fragst uns” werden zwei Fragen geklärt: der Name neun7 kommt von den Postleitzahlenbereich 97, in dem das Magazin erhältlich ist. Und für wen ist es gedacht?

Neun7 nimmt das Lebensgefühl der 20- bis 35-Jährigen auf und spiegelt es in Reportagen, Interviews und Porträts.

Mist, knapp daneben. Dann darf ich es gar nicht mehr lesen.

Aber jetzt kommt der interessante Teil. Auf neun7 wird gebloggt. Man kann als angemeldeter Nutzer Beiträge bloggen. Im Moment sieht es aus, als könne man nur einen Titel und den Beitrag als reinen Text eingeben, also eine sehr puristische und dem Medium Internet nicht entgegenkommende Möglichkeit. Aber vielleicht tut sich da ja noch was.
Die bisherigen Blogbeiträge … naja. Such dir aus der gesamten Blogosphäre einen beliebigen Beitrag heraus und er wird vermutlich nicht weniger interessant sein, als die bei neun7 vorhandenen. Es kann aber natürlich sein, dass die Leute vom neun7-Team, die das Blog jetzt wohl für den Anfang vorgefüllt haben, noch Schwierigkeiten mit dem Medium Blog haben.
Eine Kommentarfunktion gibt es im Blog, wie übrigens bei fast allen Online-Beiträgen, für registrierte Nutzer. Ob Track-/Pingbacks möglich sind muss noch getestet werden.

Wie für solche Onlineangebote üblich gibt es einen Veranstaltungskalender. Und wie genauso üblich finde ich und furchtbar und absolut unpraktisch.

Fazit: Ein wirkliches Fazit gibt es, einen Tag vor dem offiziellen Start, nicht. Das Design spricht mich nicht wirklich an, es gibt aber schlimmeres, außerdem ist es Geschmackssache. Der Inhalt des Onlineangebots ist — noch — recht mager, auch hier muss ich noch abwarten. Bisher war eigentlich nichts neues drin, aber das kann sich ja schon morgen drastisch ändern. Aber es könnte etwas spannender als das Boulevard Würzburg werden. Aber was heißt das schon.

Mehr gespannt bin ich, wie sich die Blogmöglichkeit entwickelt. Wobei ich nicht wirklich weiß, warum ich etwas bei neun7 bloggen sollte, wenn es doch etliche kostenlose und von mir anpassbare Bloganbieter gibt. Aber genau das Unverständnis wird wohl dazu geführt haben, dass es das Würzblog gibt. 😉

Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Mehr Süßstoff als Zuckerkick

In einigen Kneipen und Geschäften liegt es seit ein paar Tagen aus, auch Stede hat schon darüber berichtet – das neue Stadtmagazin Zuckerkick, herausgegeben von der Design- und Werbeagentur “die eine …” in Höchberg.

“Nicht noch eines”, so mag manch Würzburger stöhnen. Aber man muss dem Newcomer auf jeden Fall schon mal eines zugestehen: es ist anders!
Woher der Name “Zuckerkick” kommt, wird wohl auch nie geklärt werden. Aber da man wohl auch nie wirklich erfahren wird, warum das Magazin “Fritz” jetzt plötzlich pseudocool “Frizz” heißen muss, tut das nicht wirklich zur Sache.

Optisch sieht es ganz gut aus und hat ein solides Layout. Der Druck ist gelungen und die Farben kommen auch ansprechend herüber, obwohl manchmal doch mehr oder weniger starke Kontrastprobleme auftauchen. Aber doch rein persönlich wirkt die Ausgabe auf mich teilweise eher wie eine Semesterarbeit der FH Gestaltung als ein Stadtmagazin.

Tja, der Inhalt. Was soll ich dazu schreiben? Zuerst das Gute. Die Veranstaltungshinweise halten sich glücklicherweise in Grenzen und sind lediglich auf eine Auswahl auf vier Seiten beschränkt. Bei der Gelegenheit eine Anmerkung: Standard schreibt man hinten mit “d”.
Die Artikel selbst sind … im Heft. So recht ansprechen wollen sie mich daraus aber nicht. Ich muss mich leider einem anonymen Kommentar in Stedes Blog anschließen. Der Inhalt erinnert auch mich etwas an eine Schülerzeitung. Irgendwie fehlt dem Magazin noch der inhaltliche Stil, eine Richtung, ein Ziel.

Aber was will Zuckerkick denn eigentlich? Schauen wir doch mal ins Vorwort.

Und wir glauben immer noch daran, dass manche da draußen mehr wollen; und es schätzen werden, mal „neue Seiten“ zu Gesicht zu bekommen. Über das wahre Leben zum Beispiel – mit all seiner Schönheit, Scherzhaftigkeit, Schonungslosigkeit; über die kleinen sinngebenden Augen-Blicke, über die Intensität von Gefühlen, über Erfahrungen und Erlebnisse, die prägen; über Ziele; über Wert, Bedeutung und Sinn.

Ja, darüber würde ich gerne etwas lesen. Vielleicht ja in der nächsten Ausgabe.

Und an wen richtet sich das neue Stadtblatt?

Dieses Magazin ist all denen gewidmet, die mehr sein wollen als fremdgesteuerte Konsumpatienten im Global System.de

Gut, blättern wir ein bisschen im Heft. Da werden Outfits im Wert von 250 €, 358,40 € und 374,70 € vorgestellt, zusammengestellt aus den Produkten von so konsumverneinenden Firmen wie Diesel ™. Weiter hinten wird in bester Männermagazinmanier ein Auto getestet (wenn auch nur ein Kleinwagen). Bei der obligatorischen Filmrezension wird der kaum bekannte und von den Medien völlig ignorierte Nischenfilm “Johnny Cash – Walk the line” vorgestellt.
Ja, das ist wohl wirklich das Magazin für Konsumverweigerer! 😉

Aber ich will nicht unfair sein! Das ist die erste Ausgabe des Zuckerkicks. Auch ein Magazin braucht Zeit sich zu finden und zu positionieren. Und so sind diese Worte im Vorwort nur unterstützen:

Doch eines kam für uns auch bei aller Aussichtslosigkeit niemals in Frage: Aufzugeben. Nein, Niemals.