Dämmerdunst und Morgensonne

Manchmal lohnt es sich, in Würzburg ziemlich früh zum Main zu radeln und den sanften Zusammenstoß von Nachtdunkel und Morgenlicht zu sehen.

Manchmal lohnt es sich, ziemlich früh zum Main zu radeln und den sanften Zusammenstoß von Nachtdunkel und Morgenlicht zu sehen.

Kutterzeit in Kürze

Saisonales ist schön, weil es nicht immer da ist. Um so schöner, wenn die Saison wieder beginnt. Und die Kutter-Saison in Würzburg steht wohl kurz vor der Tür.

Am oder um den Karfreitag muss der Kutter — oder genauer: die Fischbar zum Krebs — wieder am Mainkai in Würzburg vor Anker gegangen sein. Laut Facebook haben sie vor, am Freitag, 7. April, wieder zu eröffnen.

Das heißt, wenn das Wetter nur ein wenig Einsehen und Mitleid hat, beginnt ab nächsten Wochenende bis hoffentlich in den Oktober rein die Kutterzeit in Würzburg. Das heißt auch, das es für mich bald wieder wundervolle Abende auf oder vor dem Kutter geben wird, mit einem — oder auch mal mehreren — Weinschorle, gelegentlichen Fischbrötchen und besten Blick auf dem Main.

Ich freue mich schon.

Zum Post auf Facebook: https://www.facebook.com/FischbarZumKrebs/posts/1603617749742884

Land’s End in Würzburg

Das Ende der Hafenmole dient mir manchmal als Rückzugsmöglichkeit. Ein schönes und zum Glück nicht gut erreichbares Stück Würzburg.

Manchmal, wenn ich alleine sein und und meinen Gedanken nachhängen will, gehe ich zu Land’s End in Würzburg. Zumindest heißt der Ort so in meinem Kopf. Andere — oder eigentlich alle außer mir– nennen ihn das Ende der Hafenmole am Alten Hafen.

Um da hin zu gelangen, muss man einen halben Kilometer über bemooste und sehr krumme Steine laufen, sich an zwei Brückenpfeilern vorbeikuscheln, an einem Papagei und einer schönen Metallfrau vorbei. Und dann steht man am Ende des Alten Hafens und hat nur noch den Main vor sich.

Am vergangenen Donnerstag war ich auch wieder dort. Etwa zu der Zeit, als ein Tornado durch Kürnach zog — das Wetter wurde also auch in Würzburg nicht besonders gut. Dunkle Wolken zogen auf, Regen prasselte herunter — aber irgendwie hatte es da draußen was.

Wackliger Weg
Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Trockener Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Noch in weiter Ferne: “Belladonna” von Herbert Mehler.
Der Himmel zieht zu.
Am Ende der Hafenmole: Land’s End.
Der Sturm zieht über Belladonna.
Kurz wurde es mal richtig düster.
Papagei im Regen.

Unwetterwetter über Würzburg

So ein Unwetter hab ich schon lange nicht mehr in Würzburg erlebt. Seit etwa 20 Uhr tobten Blitze über den Nachthimmel, zeitweise stürmte es ohne Ende und es goss aus Kübeln – und der Pegel des Mains steigt deutlich an.

So ein Unwetter hab ich schon lange nicht mehr in Würzburg erlebt. Seit etwa 20 Uhr tobten Blitze über den Nachthimmel, zeitweise stürmte es ohne Ende und es goss aus Kübeln. Jetzt, so gegen 23 Uhr, wird es wieder etwas ruhiger draußen. Aber rund in und um Würzburg müssen laut mainpost.de die Feuerwehren schon alle Hände voll zu tun haben.

Es regnete so sehr, dass der Pegels des Mains bei Würzburg zwischen 20 Uhr und 23 Uhr um 41 Zentimeter angestiegen ist — ordentlich. Tendenz steigend, noch aber weit weg vom Hochwasser.

Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.
Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.

Wie so gern bei Gewittern, war auch auf dem Balkon und habe versucht, Blitze zu fotografieren — ein irres Glücksspiel, bei dem ich auch diesmal keinen Erfolg hatte. Blitze waren direkt selten zu sehen, meist nur ein Wetterleuchten.

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So sah der Himmel über der Sanderau während des Gewitters aus …
... und so eine Sekunde vorher - Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.
… und so eine Sekunde vorher – Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.

Dreikönigsschwimmer bei schwacher Strömung

Das Ufer war beim Dreikönigsschwimmen in Würzburg voll mit Leuten — ich hatte kaum Platz, mal Fotos zu machen. Aber nett war es trotzdem — viele nette Menschen habe ich dort getroffen und einen Glühwein getrunken, bei nicht allzu kalten Temperaturen.

Dreikönigsschwimmen 2016 in Würzburg - mit THW-Playmobil-Männchen.
Dreikönigsschwimmen 2016 in Würzburg – mit THW-Playmobil-Männchen.

So um 14.40 Uhr kamen die ersten Schwimmer vor der Löwenbrücke an — die Taucher der Feuerwehr Aschaffenburg. Dann war erst mal Pause, bis die nächsten ankamen. Aber der Main hatte auch kaum Strömung, da mussten die Schwimmer einfach mehr … schwimmen.

Dabei hatten die Dreikönigsschwimmer im Wasser neben den obligatorischen Dreikönigsfiguren und dem Feuerwehrauto diesmal auch ein Thermobecher-Schiff und eine große THW-Playmobilfigure dabei. Da passiert jedes Jahr irgendwie mehr.

Update: Frau Sammelhamster war auch da und hat präzise Messdaten zum Mainwasser! 😉

Stöpsel an der Schleusen?

Heute wurde im Main an der Alten Mainbrücke gebohrt. Im Fluss. Von einem Schiff aus. Warum? Ich habe keine Ahnung.

Ob da ein Stöpsel in das Flussbett gebohrt wird? Oder nach Erdöl oder gar nach einer unterirdischen Silvanerquelle? Ich weiß es nicht!

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Havanna Duck, Misserfolg #6

Die Havanna Duck hat beim Wildwasser-Badeentenrennen gestern gebummelt, sich mit anderen Enten vergnügt und ist einfach nicht in die Gänge gekommen.

Die Havanna Duck hat beim Wildwasser-Badeentenrennen gestern gebummelt, sich mit anderen Enten vergnügt und ist einfach nicht in die Gänge gekommen. Da muss man sich um das verflixte siebte Jahr gar keine Sorgen machen — schlechter als die sechs Jahre vorher kann die Ente kaum noch schwimmen. Der Blogger- und Twitterstammtisch muss  jetzt wohl mal über die Vertragsverlängerung für nächstes Jahr diskutieren.

Ob meine beiden kleinen Einzelenten etwas gewonnen haben, weiß ich nicht — die Gewinner sind auf der Wildwasser-Seite noch nicht online.

Jetzt sind die Gewinner der kleinen Enten online. Nix gewonnen. Mist!

Die Havanna Duck seilt sich gleich mit einer Freundin ab
Die Havanna Duck seilt sich gleich mit einer Freundin ab
Über 4000 Plastikenten in den Main kippen geht leicht - alle wieder rauzufischen nicht so.
Über 4000 Plastikenten in den Main kippen geht leicht – alle wieder rauzufischen nicht so.
Ein Teil der Havanna-Duck-Sponsoren: Hazamel, Rööö und Simone
Ein Teil der Havanna-Duck-Sponsoren: Hazamel, Rööö und Simone.
Volle Brücke, volle Schaufel
Volle Brücke, volle Schaufel
Mal eine große Ente auf der Alten Mainbrücke
Mal eine große Ente auf der Alten Mainbrücke

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